GefĂ€hrliche Tiere auf Kreta: Achten Sie unbedingt auf…

0
2110
Spread the love

Ironisches Bild von gefÀhrlichen Ziegen

So wunderschön die beliebte Urlaubsinsel auch sein mag, es lauern oft unterschĂ€tzte Gefahren. Kreta beherbergt Tiere, die dem Menschen potentiell gefĂ€hrlich werden können. Nicht nur Urlauber, sondern auch Einwanderer sollten sich diesem Risiko bewusst sein. Jedoch wollen wir hierzu auch anmerken, dass TodesfĂ€lle durch Tiere auf Kreta sehr selten sind. Der Beitrag sollte Sie also nicht verunsichern und von einer Reise abhalten. Schließlich hat die Insel eine Menge zu bieten. Wir stellen Ihnen die gefĂ€hrlichsten Tiere Kretas vor. Diese fĂŒnf tierischen Gefahren lauern im Paradies! 

 

Schwarze Witwen (Latrodectus tredecimguttatus)

gefĂ€hrliche, europĂ€ische schwarze wittweDie Mediterrane Schwarze Witwe gehört definitiv zu den gefĂ€hrlicheren Spinnenarten. Allerdings ist sie nicht angriffslustig und das Gift normalerweise nicht tödlich. UnfĂ€lle mit der Spinne sind selten und es kommt nur in extrem wenigen AusnahmefĂ€llen zu Toten. Sie werden also voraussichtlich keine Probleme mit der Giftspinne bekommen. Eine weitere Bezeichnung fĂŒr die Mediterrane Schwarze Witwe ist EuropĂ€ische Schwarze Witwe. Sollten Sie auf eine der Spinnen treffen, sollten Sie sich einfach entfernen und einen Biss dadurch vermeiden. Zudem empfiehlt es sich vorsichtshalber die Schuhe auszuschĂŒtteln. Das reduziert das Risiko Opfer einer Mediterranen Schwarzen Witwe zu werden. Mögliche Symptome sind: Starke Schmerzen, Schwellungen, allergische Reaktionen und Wundinfektionen. In NotfĂ€llen sollten Sie einen Notarzt rufen. 

 

Barrakudas (Sphyraenidae

Viele BarrakudasBarrakudas gehören zu den Fischen, die fĂŒr den Menschen als potentiell gefĂ€hrlich eingestuft werden. Allerdings scheint ihre Angriffslust von Region zu Region unterschiedlich zu sein. Die AggressivitĂ€t der Barrakudas auf Kreta lĂ€sst sich nur schwer einschĂ€tzen. Wir können Ihnen also diesbezĂŒglich leider keine prĂ€zise Auskunft geben. Allerdings steht fest, dass der Biss eines Barrakudas schwere Wunden reißen kann. Ein Biss ist mit hohem Blutverlust verbunden. Jedoch beißen erwachsene Barrakudas nur einmal zu. Es ist also nicht davon auszugehen, dass Sie von einem Barrakuda getötet werden. Allerdings empfiehlt es sich das Wasser zu verlassen und die Wunde hinreichend zu versorgen. Jungtiere halten sich zwar in SchwĂ€rmen auf, allerdings fĂŒhren diese nur Scheinangriffe aus. Daher sind sie fĂŒr den Menschen nicht als gefĂ€hrlich einzustufen. Dennoch gehören Barrakudas zu den gefĂ€hrlichsten Fischen. Manche Taucher fĂŒrchten sie sogar mehr als Haie. Und das mag schon einiges heißen.  

 

Quallen (Kompassquallen/Chrysaora hysoscella)

gefĂ€hrliche qualle auf kretaStrandgĂ€nger sollten unbedingt aufpassen wo sie hintreten. Manchmal befinden sich an StrĂ€nden angespĂŒlte Quallen. Im Wasser ist die Quallengefahr noch viel grĂ¶ĂŸer. Die im Mittelmeer vorkommenden Kompassquallen sind potentiell gefĂ€hrlich. Eine Begegnung kann nicht nur sehr schmerzhaft ausgehen, sondern im schlimmsten Fall sogar einen allergischen Schock auslösen. Die Wahrscheinlichkeit hierfĂŒr ist zwar nicht sehr hoch, jedoch schweben Betroffene in solchen FĂ€llen in Lebensgefahr. Nach Komplikationen mit einer Qualle kann ein Arztbesuch nicht schaden. Oft helfen auch grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen. Darunter beispielsweise das Abreiben oder Schaben von betroffenen Körperstellen mit Sand. Ein Abwaschen mit SĂŒĂŸwasser ist ĂŒbrigens keineswegs ratsam. Dieses kann dazu fĂŒhren, dass die Nesselkapseln platzen. Dadurch wĂŒrde weiteres Nesselgift freigesetzt und die SchĂ€den wĂ€ren schlimmer. 

 

Streunende Hunde (Canem via)

straßenhund auf kretaDie Hundesituation auf Kreta ist bei weitem nicht so schlimm, wie auf manch anderen Inseln. Dennoch sollte die Gefahr von streunenden Hunden nicht unterschĂ€tzt werden. Gerade kleinere Rudel aus Straßenhunden sind eine ernstzunehmende Bedrohung. Tollwutgefahr besteht auf Kreta zwar nicht, jedoch sollte nach einer Hundeattacke immer ein Arzt aufgesucht werden. Nicht nur, dass die Tiere schwere Wunden reißen können, es drohen auch Wundinfektionen und Tetanus. Verzichten Sie also nicht auf Ă€rztliche Hilfe. Ein Zusammentreffen mit einem streunenden Hund kann im schlimmsten Fall auch tödlich enden. Davon ist jedoch nicht auszugehen. Die meisten Begegnungen enden ohne Folgen. Dennoch sollten Sie bei nĂ€chtlichen SpaziergĂ€ngen aufpassen und sich vor Augen fĂŒhren, dass Sie im schlimmsten Fall einem oder mehreren streunenden Hunden begegnen. VorfĂ€lle sind allerdings sehr selten. 

 

Seeigel (Echinoidea)

schwarzer seeigelDie Seeigel des Mittelmeers sind ungiftig. Es besteht diesbezĂŒglich also keine Gefahr. Dennoch sollte, beispielsweise wenn auf einen Seeigel draufgetreten wird, umgehend Erste-Hilfe geleistet werden. Verletzungen durch die Stacheln sind schmerzhaft. Diese mĂŒssen vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Dabei mĂŒssen Sie wirklich alle Stacheln herausziehen, die nicht zu tief in die Haut eingedrungen sind. Bei tief eingedrungenen Stacheln empfehlen wir auf Ă€rztliche Hilfe zurĂŒckzugreifen. In NotfĂ€llen rufen Sie den Notarzt. Halten Sie zudem die Augen offen, um VorfĂ€lle mit Seeigeln zu vermeiden. 

Im Großen und Ganzen ist die Fauna Kretas gar nicht so gefĂ€hrlich. Es gibt zwar einige Tiere, die unter UmstĂ€nden eine Gefahr fĂŒr den Menschen darstellen können, jedoch muss einbezogen werden, dass es nur sehr wenige TodesfĂ€lle mit Tieren gibt. In Kreta gibt es ĂŒbrigens auch eine Giftschlange. Diese heißt Katzennatter, stellt fĂŒr den Menschen jedoch keine Gefahr dar. Das liegt daran, dass ihre GiftzĂ€hne weit hinten im Rachen liegen. Sie lassen sich also im Grunde nicht gegen Menschen anwenden. Außerdem fliehen die Schlangen meistens ohnehin, sobald Sie einen Menschen sehen. 

 
 
GefĂ€hrliche Tiere auf Kreta: Achten Sie unbedingt auf…
5 (100%) 11 votes

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here