Motorradkoffer kaufen: Einfach montieren und losfahren

Ein blauer Motorradkoffer

Motorradkoffer – ein Muss fĂŒr jeden Biker

Motorradkoffer sind montierbare Koffer fĂŒr MotorrĂ€der, die den Transport von GepĂ€ck auf kĂŒrzeren oder auch lĂ€ngeren Fahrten ermöglichen. Sie sind allerdings nicht mit Hecktaschen gleichzusetzen, welche ebenfalls zum MitfĂŒhren von GepĂ€ck auf ZweirĂ€dern genutzt werden. Motorradkoffer bestehen nĂ€mlich aus starrem Material und bieten dem Nutzer herausnehmbare Innentaschen. Im Gegensatz zu Hecktaschen werden Motorradkoffer auch als Fahrzeugteile gewertet. Gerade im Falle eines Diebstahls ist das ausgesprochen praktisch, da Motorradkoffer ebenfalls einen Versicherungsschutz genießen. Das erleichtert natĂŒrlich auch die Kaufentscheidung, wenn man vor dem Kauf eines teureren Motorradkoffers steht.

Motorradkoffer:BesonderheitenVolumenFarbe der ReflektorenLeichte MontageGrĂ¶ĂŸeGewichtWeitere Infos
Givi E300NT

  • abnehmbares Case

  • universale Montage

  • Halteplatte kann dazugekauft werden


  • um die 30 Liter


  • transparent


  • Ja


  • circa 35 x 35 x 35 Zentimeter


  • circa 3,1 Kilogramm

Zum Produkt
Tresko XXL

  • vor Spritzwasser geschĂŒtzt

  • Aufklapp-Begrenzer

  • Schnellwechsel-System


  • um die 48 Liter


  • rot


  • Ja


  • circa 58 x 43 x 32 Zentimeter


  • circa 5,1 Kilogramm

Zum Produkt
Todeco Universal Topcase
  • rostbestĂ€ndiges GehĂ€use

  • sichere Verriegelung

  • leicht zu reinigen

    • um die 52 Liter


    • rot


    • Ja


    • circa 60 x 44 x 31 Zentimeter


    • circa 5,4 Kilogramm

    Zum Produkt

    Merkmale von Motorradkoffern

    Motorradkoffer gibt es in den unterschiedlichsten Designs, GrĂ¶ĂŸen und Befestigungssystemen. Das macht die Wahl des richtigen Modells gar nicht so einfach. Ein Motorradkoffer Test kann hier zwar helfen, jedoch können Sie bei einem Kauf auch einen Blick auf unser Sortiment werfen. Hier finden Sie einige hochwertige Motorradkoffer. Motorradkoffer sind ĂŒbrigens nicht nur fĂŒr MotorrĂ€der nutzbar, sondern lassen sich prinzipiell auch bei anderen ZweirĂ€dern montieren. Daher werden Motorradkoffer auch hĂ€ufig von Rollerfahrern genutzt.

    Auch beim Fassungsvermögen liegen zwischen den einzelnen Motorradkoffern Unterschiede vor. Allerdings empfehlen wir ein Fassungsvermögen von etwa 50 Liter. Hiermit sollte ausreichend Platz fĂŒr GepĂ€ck zur VerfĂŒgung stehen. Bei geringerem Volumen kann es hingegen schnell brenzlig werden. Vor allem dann, wenn eine lĂ€ngere Motorradtour geplant sein sollte. Genug Platz fĂŒr Essen, GetrĂ€nke, Kleidung und GerĂ€te wie Smartphones sind ein Muss. Schließlich handelt es sich hierbei gewissermaßen um essentielle GĂŒter. Theoretisch kann man aber auch einfach seinen Geldbeutel und ausreichend finanzielle Mittel mitnehmen.

    Vorteile von Motorradkoffern

    Das Tolle an Motorradkoffern ist, dass diese selbst bei hohen Geschwindigkeiten nicht aus der Fassung kommen. Sofern mit der Montage alles geklappt hat, steht der Koffer nÀmlich wie eine Eins. Angst davor, dass der Motorradkoffer aus irgendeinem Grund herunterfÀllt, braucht man also nicht zu haben. Die meisten Motorradkoffer bestehen aus Kunststoff. Allerdings handelt es sich dabei nicht um irgendwelche Kunststoffe, sondern solche, die auch ausreichend Belastung standhalten können.

    Alternativ dazu gibt es Motorradkoffer aus Aluminium, welche auch als Alu-Boxen bezeichnet werden. Im Gegensatz zu manch anderem GepĂ€ckstĂŒck, sind Motorradkoffer ausgesprochen gĂŒnstig. TatsĂ€chlich stehen bereits ab 20 Euro zahlreiche Modelle zur VerfĂŒgung, wovon einige gar nicht einmal so ĂŒbel sind.  ZusĂ€tzlich dazu gibt es noch Motorradkoffer im Preisrahmen von 50 bis 100 Euro. Diese mĂŒssen allerdings qualitativ nicht zwangsweise besser sein. Die genannten Preise gelten allerdings nur fĂŒr Motorradkoffer aus Kunststoff. Bei Aluminium kann es wesentlich teurer werden.

    Motorradkoffer aus Aluminium

    FlÀche aus Aluminium

    Wer sich mit einem Motorradkoffer aus Kunststoff nicht anfreunden kann, der entscheidet sich in vielen FĂ€llen fĂŒr einen Alu-Motorradkoffer. Die Vorteile eines solchen GepĂ€ckstĂŒcks liegen dabei auf der Hand. Nicht nur, dass man eine enorme StabilitĂ€t geboten bekommt, man muss auch keine Angst vor Fremdzugriff haben. Einen Motorradkoffer aus Aluminium aufzubrechen ist nĂ€mlich selbst mit Werkzeug kaum zu bewĂ€ltigen, wodurch Diebe nicht ans Transportgut kommen und gezwungen sind den gesamten Aluminiumkoffer mitzunehmen. Etwas, wovon die meisten Langfinger zurĂŒckschrecken. Schon allein wegen des hohen Gewichts, was bei AluminiumgepĂ€ck (bereits ohne Transportgut) nahezu immer gegeben ist.

    Doch auch eine Demontage lĂ€sst sich in kurzer Zeit nur schwer bewĂ€ltigen. Der Nachteil an Motorradkoffern aus Aluminium ist allerdings der sehr hohe Preis, der mindestens 100 Euro betrĂ€gt. Bei Kunststoff-Motorradkoffern ist man hier bereits im oberen Preissegment angelangt. Nicht so bei Motorradkoffern aus Aluminium, welche sogar mehrere hundert Euro kosten können. Zumindest dann, wenn man sich fĂŒr ein optisch ansprechendes und hochwertiges GepĂ€ckstĂŒck entscheidet. Ein tolles Beispiel dafĂŒr sind die Modelle von Hepco & Becker, die unter Motorradfahrern einen hervorragenden Ruf genießen.

    Motorradkoffer aus Leder

    Eine FlĂ€che aus LederWenngleich wir diese bisweilen nicht erwĂ€hnt haben, so kommen gelegentlich auch Motorradkoffer aus Leder zum Einsatz. Diese stellen eine wunderbare Alternative zu den AusfĂŒhrungen aus Kunststoff und Aluminium dar. Sie sind logischerweise dem WeichgepĂ€ck zuzuordnen und können volumentechnisch ebenfalls etwas hermachen. Der Grund wieso Biker sich fĂŒr Leder-Motorradkoffer entscheiden, dĂŒrfte dabei vor allem sein, dass es sich bei Leder um einen zeitlosen Klassiker handelt und das Material ein unverwechselbares Flair versprĂŒht. Gerade passionierte Motorradfahrer scheinen daher sehr von Motorradkoffern aus Leder angezogen zu sein. Auch wir können das gut nachvollziehen, schon allein wegen der tollen Lederoptik, die eben nur ein Koffer aus Leder zu bieten hat. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Vorteilen des Materials. Jedoch sollte man bedenken, dass Motorradkoffern aus Leder versicherungsrechtlich eventuell anders behandelt werden.

    Das Material an sich hat jedoch durchaus etwas an sich. Leder ist beispielsweise sehr langlebig und kann durch Gebrauchsspuren sogar noch schöner werden. Das ist etwas, was man von den meisten anderen Materialien wohl kaum behaupten kann. Hinzukommt der faszinierende Lederduft, welcher auf MĂ€nner und Frauen gleichermaßen betörend wirkt. Doch auch die guten Eigenschaften bezĂŒglich Wasser- und Winddichte sind nicht zu vernachlĂ€ssigen. Und das ist noch keineswegs alles. Jedoch sollte man bedenken, dass Echtleder ganz schön teuer sein kann. Des Weiteren sind Motorradkoffer aus Leder in der Regel sehr aufwendig gefertigt, sodass man fĂŒr einen Koffer aus Echtleder durchaus ein Budget von mindestens 500 Euro einplanen sollte. Ob es das einem wirklich wert ist, muss jeder Motorradfahrer fĂŒr sich selbst entscheiden. Alternativ gibt es ja noch die Möglichkeit einen Koffer aus Kunstleder zu kaufen. Hier hat man allein mit 20 bis 100 Euro zahlreiche Auswahlmöglichkeiten.

    Bildnachweise:
    © Ewald Fröch

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