Seesäcke kaufen: Praktisches Gepäck aus Segeltuch

Ein blau-weiĂź-gestreifter Seesack

Seesäcke – nicht nur was für echte Seemänner

Seesäcke sind den Rucksäcken zuzuordnen und weisen die Form eines großen Sacks auf. Dieser besteht aus grobem Segeltuch, wodurch auch die Begriffsbezeichnung kommt. Seesäcke verfügen in der Regel über Gurtzeug. Auffällig ist bei dieser Art von Gepäckstück der interessante Verschlussmechanismus. Die Öffnung wird nämlich durch das Einfädeln eines Karabinerhakens, eines Verschlussrings, oder eines Vorhängeschlosses gewährleistet. Persönlich gefällt uns die Variante mit dem Karabinerhaken am besten, da diese zweifelsohne am besten zum Seesack passt und auch ein gewisses Matrosenfeeling bietet. Verwunderlich ist das allerdings kaum. Seesäcke werden nämlich vor allem von der Marine genutzt und dienen dort zur Aufbewahrung von persönlichen Gegenständen. Jedoch sollte man bei Seesäcken damit rechnen, dass kein sonderlich guter Komfort vorliegt. Darin liegt nämlich nicht der Sinn eines Seesacks.

Vielmehr dient dieser dazu große Lasten möglichst schnell zu transportieren. Diese Aufgabe erfüllen Seesäcke überraschend gut. Vor allem wenn diese gut verarbeitet wurden. Des Weiteren sollte ein Seesack möglichst platzsparend sein, wovon man bei einem solchen Gepäckstück allerdings auch ausgehen kann. Schließlich ist das einer der Gründe, wofür Seesäcke überhaupt konzipiert wurden. Volumentechnisch kann man bei normalen Seesäcken mit etwa 50 bis 100 Liter Stauraum rechnen. Preislich gibt es auch hier gewisse Schwankungen. Die meisten Modelle siedeln sich allerdings in einem geringen Preisrahmen von 10 bis 30 Euro an. Nur wenige Seesäcke kosten mehr als 50 Euro, geschweige denn mehr als 100 Euro. Anstatt einen Seesack zu kaufen, kann man einen Seesack auch selber nähen. Dafür muss man keineswegs ein Nähprofi sein. Die Konstruktion ist nämlich relativ einfach, sodass selbst ein Laie mehr oder weniger zurechtkommen sollte. Seesäcke werden übrigens auch unter dem Namen Trosssäcke vertrieben. Diese Bezeichnung ist jedoch weniger geläufig.

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