Hummerbesteck

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Hummerbesteck – Hier kaufen Sie hochwertiges Service

Michael Franke / pixelio.de

Anfang des 20. Jahrhunderts war das Essen von Hummern kein exquisiter kulinarischer Genuss, so wie es in unserer heutigen Zeit der Fall ist. In Europa wurden die begehrten Zehnfußkrebse vor allem von gewöhnlichen Fischern gefangen, zubereitet und anschließend genüsslich verzehrt. Auch in Amerika galt der Hummer als Essen für arme Leute und war in den Kreisen der Oberschicht nahezu unbekannt. Das hing vor allem damit zusammen, dass das Essen von Hummern mit einem enormen Aufwand verbunden war. Schließlich verfügen Hummer über eine sehr harte Schale, welche alles andere als leicht zu knacken ist. Das Essen von Hummern ist zwar weiterhin mit einem gewissen Aufwand verbunden, durch das Aufkommen von funktionalem Hummerbesteck, wurde dieser Aspekt allerdings wesentlich erleichtert. Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass Hummer mittlerweile den Luxusspeisen zugeordnet werden, die Nachfrage stark gestiegen ist und die Krebstiere alles andere als günstig zu haben sind.

Hummer sind mittlerweile zweifelsohne eine unverkennbare Delikatesse, die sich fast ausschließlich in hochpreisigen Restaurants und Feinkostläden finden lässt und nur selten in regulären Kaufhäusern, oder gar Supermärkten verkauft wird. Neben Kaviar, Austern, Leberstopfpastete, Käseaufschnittplatten, Champagner und teurem Wein, dürfen also auch Hummer bei einem hochwertigen Bankett keineswegs fehlen. Besonders an Weihnachten, Silvester und zu anderen bedeutenden Anlässen, beispielsweise Geschäftsfeiern in größeren Unternehmen, werden diese gerne gegessen. In höheren Kreisen ist allerdings auch ein regelmäßiger Verzehr zum Frühstück, zum Brunch, oder als Sonntagsmahl üblich. Unterschieden wird übrigens hauptsächlich zwischen zwei Arten von Hummern, dem europäischen und dem amerikanischen Hummer. Letzterer, welcher meist vor der Küste Kanadas gefangen wird, kommt dabei wesentlich häufiger auf den Tisch und gilt unter vielen anerkannten Gourmets als die bessere Wahl.

Die Zubereitung von Hummern

Hummer werden in der Regel kurz vor dem Verzehr lebend in heißem Wasser gekocht, was zugegebenermaßen sehr barbarisch klingt und auch ist. Die Prozedur hat allerdings einen ganz bestimmten und an sich auch leicht nachvollziehbaren Grund. Im Körper toter Hummer sammeln sich nämlich sehr schnell Giftstoffe an, welche zu schwerwiegenden Lebensmittelvergiftungen führen können. Diese stellen unter Umständen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar, weswegen diese Zubereitungsmethode vielen als unausweichlich scheint. Von einer schonenden Tötungsmethode kann man hier aber wohl kaum sprechen, auch wenn das seitens vieler anerkannter Gourmets propagiert wird. Es kann nämlich nicht ausgeschlossen werden, dass die Tiere extrem unter dieser Form der Zubereitung leiden. Im Gegensatz z. B. zu Fischen, wird Krebstieren, nach derzeitigem Forschungsstand, durchaus ein starkes Empfindungsvermögen zugeschrieben. Deswegen setzen sich Tierschützer vermehrt gegen das Kochen von lebendigen Hummern ein, um das Leiden der Tiere zu mindern.

Neben dem Kochen stehen übrigens auch weitere tierschutzrechtliche Aspekte in ständiger Diskussion, zu welchen beispielsweise die wenig artgerechte Haltung dieser edlen Krebstiere gehört. Hummer werden nämlich, bevor diese gekocht und anschließend verzehrt werden, in größeren Becken mit anderen Artgenossen gehalten. Wie jedoch wissenschaftlich bereits mehrfach nachgewiesen wurde, stehen die Tiere dabei unter einer permanenten Stresssituation. In freier Wildbahn nämlich, wäre ein derartiges „Zusammenleben“ von Hummern nicht vorstellbar, da es sich schlicht und einfach um Einzelgänger handelt, die den Kontakt zu anderen Artgenossen (abgesehen von der Paarung) meiden.

Des Weiteren ist es üblich, dass die gefangenen Hummer hungern müssen, da man nicht möchte, dass diese Defäkieren und somit die Qualität ihres Fleisches in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. Auch wenn bezüglich dieser Dinge noch keine nennenswerten Fortschritte erzielt wurden, so ist zumindest der Fang von Hummern mittlerweile gesetzlich kontrolliert und nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Jedoch werden auch diese gelegentlich missachtet, was allerdings generell ein Problem von illegalem Fischfang ist und gesetzlich entsprechend verfolgt und hart bestraft wird.

Das Essen eines Hummers und der Nutzen von Hummerbesteck

Der Verzehr von Hummern ist wohl immer eine kleine Herausforderung, weswegen einige Menschen bewusst auf diesen exquisiten Genuss verzichten. Neben handwerklichem Geschick, darf nämlich auch das richtige Besteck auf keinen Fall fehlen. Die Rede ist hier von Hummerbesteck, welches in besseren Kreisen ein wichtiger Bestandteil der Küchengarnitur ist und keineswegs fehlen sollte. Zum klassischen Hummerbesteck zählen dabei sowohl Hummerzangen als auch Hummergabeln. Wenn man allerdings keinerlei Geduld hat, könnte auch das gute, alte Hackebeil eine mögliche Option darstellen. Jeder anerkannte Gourmet würde sich allerdings gegen ein solches Küchenwerkzeug aussprechen und auch wir raten Ihnen von derart rabiaten Maßnahmen ab. Das Ganze könnte nämlich ganz schnell nach hinten losgehen und selbst schwere Verletzungen könnten infolgedessen nicht ausgeschlossen werden, beispielsweise weil das Hackebeil (aufgrund der harten Schale) ausrutscht und man es sich versehentlich in den Arm schlägt.

Mit klassischem Hummerbesteck besteht diese Gefahr allerdings nicht und es wird mit Sicherheit kein Noteinsatz ausgelöst. Als erstes empfiehlt es sich die am Rumpf stehenden Scheren aufzubrechen, wozu die Hummerzange genutzt wird. Anschließend sollte der Hummerkopf entfernt und das Tier längs in zwei Hälften geschnitten werden. Am besten man beseitigt jetzt den Darm, wofür allerdings kein spezielles Werkzeug nötig ist. Dafür nimmt man hier einfach seine Finger und legt somit gewissermaßen selbst Hand an. Ist diese Vorarbeit geleistet, kann man sich eigentlich bereits an den Verzehr des Krebstieres machen, was allerdings auch mit einer gewissen Arbeit verbunden ist.

So essen Sie einen Hummer – Schritt für Schritt erklärt:

  1. Erforderliches Hummerbesteck kaufen
  2. Mit der Hummerzange am Rumpf stehende Hummerscheren aufbrechen
  3. Den Kopf des Hummers mit Sorgfalt entfernen
  4. Hummer mit einer Fischschere längs in zwei Hälften schneiden
  5. Den Darm des Hummers mit seinen Fingern entfernen
  6. RĂĽckenpanzer, Schwanz, Scheren und Beine mit Hummerzange knacken
  7. Das Hummerfleisch vorsichtig mit der Hummerzange herauspulen
  8. Erfolgreich herausgepultes Hummerfleisch genieĂźen

Das meiste Hummerfleisch sitzt im Rückenpanzer, im Schwanz und in den Scheren, wobei auch die Beine ein klein wenig hergeben. Man sollte also alles mit einer Hummerzange knacken und anschließend mit der Hummergabel herauspulen. Das erfordert zugebenermaßen ein wenig Übung, jedoch dürfte man nach einigen Versuchen ein Gefühl hierfür entwickeln. Ganz zu schweigen davon, dass man hierfür mit einem ausgezeichneten Geschmack belohnt wird. Zumindest dann, wenn es sich auch tatsächlich um echte Hummer handelt und nicht etwas anderes auf den Tisch kommt, beispielsweise Langusten, oder Tigergarnelen. Wobei zugegebenermaßen auch diese einen exquisiten Geschmack aufweisen. Dennoch ist unser Team der Ansicht, dass dieser keineswegs an den eines gut zubereiteten Hummers herankommt.

 

Die Hummerzange

Eine gute Hummerzange ist zweifelsohne etwas Unverzichtbares und Experten zufolge ein essentieller Bestandteil jeden Hummerbestecks. Ohne diese, braucht man sich erst gar nicht an eines der hartnäckigen Zehnfußkrebse heranzuwagen, sofern diese nicht ausreichend vorpräpariert wurden. Dessen Schale ist nämlich äußerst widerstandsfähig und hält einiges an Belastung stand, sodass man mit bloßen Händen eigentlich keine reelle Chance hat das Krebstier aufzubrechen und damit an das zarte Fleisch heranzukommen. Auch der Gebrauch von anderen Werkzeugen ist nur bedingt zu empfehlen, da es hier schnell zu ernstzunehmenden Verletzungen kommen kann, beispielsweise weil man ausrutscht.

Jedoch sollte man nicht auf eine 0815-Hummerzange zurückgreifen, sondern möglichst ein Modell wählen, dass auch einiges hermacht. Eine hochwertige Hummerzange muss nämlich nicht nur schön aussehen, sondern auch äußerst robust sein. Schließlich wird beim Knacken der Scheren, Beine oder des Panzers, ein erheblicher Druck aufgebaut. Zudem muss die Hummerzange sowohl frische als auch gefrorene Hummer bewältigen können, wobei man es mit letzteren in der Regel seltener zu tun haben dürfte. Der Umgang mit einer Hummerzange hat dabei nicht nur einen praktischen Nutzen, sondern gehört auch zur Etikette. Schließlich will man sich beim Geschäftsessen nicht blamieren, sondern Klasse zeigen und einen möglichst guten Eindruck machen.

      
Bild
Hummerknacker Cracky Westmark 66002270
Premax 40040 Hummerzange
48239-00 Paderno Hummerzange
Picard & WielpĂĽtzim Hummerzange 2 StĂĽck
17,5cm SBKte Fackelmann Hummerzange
ModellWestmark Hummerzange “Cracky”Premax 40040 HummerzangePaderno 48239-00 HummerzangeHummerzange 2 Stück Picard & WielpützimFackelmann Hummerzange 17,5cm SBKte
MaterialAluminiumEdelstahlEdelstahlChromnickelstahl Edelstahl
BeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibung

Der Kauf der richtigen Hummerzange

Wenn man sich entschieden hat eine Hummerzange zuzulegen, macht man sich natürlich um einige wesentliche Dinge Gedanken. Schließlich möchte man die richtige Entscheidung treffen und keinen Fehlkauf hinlegen, über den man anschließend frustriert ist. Dabei müssen natürlich zahlreiche Dinge beachtet werden und man sollte infolgedessen auf jeden Fall wissen, was gutes Hummerbesteck ausmacht. Wie bereits erwähnt stehen dabei die Stabilität und die Effizienz der Zange mit an vorderster Stelle. Ein anderer wichtiger Aspekt ist selbstverständlich der Preis, welcher je nach Modell stark variieren kann. So gibt es sowohl sehr günstige Hummerzangen von Herstellern wie Fackelmann und Westmark als auch etwas teurere Produkte, etwa von Carl Mertens und Wüsthof.

Wenn man allerdings etwas wirklich Exquisites möchte, sollte man einen Blick auf die Hummerzangen von Jarosinski & Vaugoin werfen. Hier kann eine einzelne Hummerzange bereits mehrere hundert Euro kosten, wobei wir den Preis dennoch keineswegs als unangemessen betrachten. In der Regel lässt sich eine recht gute Hummerzange aber schon für 20 bis 50 Euro erwerben. Diese ist dann halt wesentlich weniger luxuriös, als die teureren Auswahlmöglichkeiten und in vielen Fällen auch qualitativ nicht annähernd so hochwertig. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass solche Hummerzangen als Statussymbol natürlich nur bedingt taugen. Um Ihre Entscheidung zu erleichtern stellen wir Ihnen übrigens nicht nur einige der verfügbaren Produkte vor, sondern zeigen Ihnen auch unsere persönlichen Kaufempfehlungen.

ModellBildMaterialBeschreibung
 
 
 
Triangle 50 479 18 00 Hummerschere
Hummerschere 50 479 18 00 Triangle
 
 
 
Edelstahl
 
 
 
 Beschreibung

Die Hummergabel

Damit der Hummer auch wirklich zum ultimativen kulinarischen Genuss wird, sollte man auf jeden Fall immer eine (möglichst hochwertige) Hummergabel parat haben. Per Hand sollte das zarte Fleisch nämlich keineswegs entnommen werden. Das ist nicht nur ein ziemlicher Aufwand, sondern auch nervtötend, schwer umzusetzen und unter Umständen sogar schädlich, da das zarte Fleisch gewissermaßen „zerfetzt wird“. In den Beinen und Scheren mag diese Prozedur ja noch irgendwie möglich sein, aber spätestens beim Schwanz ist man wohl oder übel zum Scheitern verurteilt.

Daher sollte man um jeden Preis auf eine Hummergabel zurückgreifen und nicht nach einer anderweitigen Option Ausschau halten, oder gar auf den Genuss von Hummer verzichten. Durch Hummergabeln kann das leckere Fleisch nämlich sehr leicht und auch durchaus appetitlich entnommen werden. Hummergabeln weisen nämlich hierfür die passende Form auf und liegen generell sehr gut in der Hand. Gemeinsam mit einer Hummerzange hat man damit alles was man benötigt, um sich selbst an den hartnäckigsten Hummer heranzuwagen, was Hummergabeln zu einem unverzichtbaren Teil jeder Hummergarnitur machen.

      
Bild
Hummergabel Triangle 50 480 20 00
N4173 Hummergabeln (12 StĂĽck) Louis Tellier
4-er Set, edelstahl KĂĽchenprofi 10 3951 28 04
Picard & WielpĂĽtz Hummergabel 6 StĂĽck
Hummergabel – 18,5 cm Cookware Company
ModellTriangle 50 480 20 00 HummergabelLouis Tellier N4173 Hummergabeln, 12 StückKüchenprofi 10 3951 28 04 Hummergabel 4-er Set, edelstahlHummergabel 6 Stück von Picard & WielpützCookware Company Hummergabel – 18,5 cm
MaterialEdelstahlEdelstahlEdelstahlChrom-Nickel-StahlEdelstahl
BeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibung

Der Kauf der richtigen Hummergabel

Wie auch bei Hummerzangen, gestaltet sich auch der Kauf der passenden Hummergabel nicht immer als einfach. Generell kann man allerdings sagen, dass Hummergabeln prinzipiell deutlich günstiger ausfallen als die hochwertigen Zangen. Selbst ein edles 6-teiliges Set an Hummergabeln von Picard & Wielpütz ist bereits ab 100 Euro zu haben, was unserer Ansicht nach ein echtes Schnäppchen ist. Bei einem Kauf sollte man jedoch nicht nur auf die Form und das Design des Bestecks achten, sondern selbstverständlich auch auf dessen Verarbeitung. Allerdings erfordert eine gute Hummergabel wesentlich weniger Stabilität als eine entsprechende Hummerzange. Nichtsdestotrotz, Qualität sollte zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden, da diese unumstritten das A und O beim Kauf von Hummerbesteck ist. Damit Sie sich auch hier für ein möglichst gutes Produkt entscheiden, sollten Sie unbedingt einen Blick auf unsere verfügbaren Produkte werfen. Dadurch dürfte Ihnen die Kaufentscheidung um einiges erleichtert werden, da wir die hier vorgestellten Hummergabeln wirklich sehr bedacht ausgewählt haben.

ModellBildMaterialBeschreibung
 
 
 
Contacto Hummergabel CNS 18/10
CNS 1810 Contacto Hummergabel
 
 
 
Edelstahl
 
 
 
 Beschreibung

Ein gutes Hummerbesteck ist optimalerweise…

Formstabil
SpĂĽlmaschinenfest
Rostfrei
Speisesäurenresistent
Konventionell und modern
Effizient
Schön anzusehen

Wenn Ihr gekauftes Hummerbesteck all diese Dinge mitbringen sollte und keine sichtbaren Mängel aufweist, macht es definitiv einiges her. Selbstverständlich gibt es aber noch mehr Dinge die man beachten könnte und bestenfalls auch sollte. Allerdings sind das bereits die wichtigsten grundlegenden Vorteile, auf welche Sie bei einem Kauf achten sollten.

In diesem Video können Sie noch einmal visuell betrachten, wie Hummer gegessen werden. Es hilft Ihnen bestimmt einen besseren Einblick zu bekommen und ist eine super Einstiegshilfe zum Hummerverzehr. Da das Video recht kurz ist, lohnt es sich also auf jeden Fall kurz Zeit zu nehmen und einen Blick darauf zu werfen.

 

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