Marder eine Gefahr f√ľr Leib und Leben?

0
1249

Ein Marder im Auto

Marder sind auch in Deutschland verbreitet. W√§hrend Baummarder und Edelmarder selten vorkommen und in W√§ldern anzutreffen sind, ist hierzulande der Steinmarder am h√§ufigsten. Dieser kommt in D√∂rfern und St√§dten vor und kann unter Umst√§nden eine Bedrohung darstellen. Wir zeigen Ihnen was einen Marder gef√§hrlich macht und wie Sie sich sch√ľtzen. Dabei m√ľssen Sie beachten, dass brachiale Gewalt bei einem Marderproblem nicht die L√∂sung ist. Das T√∂ten eines Marders kann rechtliche Konsequenzen haben. Sie k√∂nnten mit dem Jagdgesetz und gegebenenfalls anderen Paragraphen Konflikte bekommen. Wir zeigen Ihnen wie Sie das Problem ohne Schwierigkeiten angehen k√∂nnen!

Marderbiss – so reagieren Sie richtig:

  1. Bei R√ľckzug beruhigen, im Ernstfall verteidigen
  2. Die vom Marder zugef√ľgten Wunden s√§ubern und desinfizieren
  3. Unverz√ľglich einen Arzt konsultieren und Wunde pr√ľfen lassen
  4. Eine Tollwutprophylaxe in Erwägung ziehen
  5. Durch ärztliche Hilfe und regelmäßiges Pflegen der Wunden wieder genesen
  6. Das Marderproblem angehen und zuk√ľnftigen Vorf√§llen vorbeugen
  7. Im Falle von H√ľhnerhaltung besondere Vorsicht walten lassen

So gefährlich sind die Raubtiere wirklich

Marder sind an sich nicht sehr gef√§hrlich. Sie werden in der Regel vor einem Menschen fliehen. Angriffe sind sehr selten und kommen nur in seltenen F√§llen vor. Sollte sich das Tier nicht bedr√§ngt f√ľhlen, wird es voraussichtlich den R√ľckzug antreten. Im Extremfall kommt es zu einem Marderbiss. Der Biss eines Marders kann eine Wunde rei√üen und zu blutigen Verletzungen f√ľhren. Eine Lebensgefahr besteht jedoch in der Regel nicht. Dennoch empfiehlt es sich aufgrund von Krankheiten (Tollwut etc.) einen Arzt aufzusuchen. Nach einer √§rztlichen Untersuchung, die unverz√ľglich nach dem Vorfall eingeholt werden muss, sollte die Genesung schnell vollzogen sein. Die Gefahr durch Marder ist also als m√§√üig einzustufen. Dennoch k√∂nnen Marder zu Sch√§den im Auto f√ľhren und H√ľhnern, Katzen sowie Kleinkindern gef√§hrlich werden. Daher empfiehlt es sich Marder zu vertreiben. Eine M√∂glichkeit dazu ist es einen Marderschreck f√ľr das Haus zu kaufen, eine Marderabwehr im Auto einzubauen oder gegebenenfalls einen professionellen J√§ger zum Fangen des Tieres beauftragen.

Gefahren die von einem Marder ausgehen können:

  • Attacken auf H√ľhner
  • Angriffe auf andere (kleine) Tiere
  • Wunden durch Bissverletzungen
  • Im Falle eines Bisses Tollwutgefahr
  • Gefahr von anderen Krankheiten
  • Zerbissene Kabel im Auto
  • Unterschiedliche Sch√§den an Sachgut
  • Diebstahl von Abf√§llen, Essen usw.
Die 100 größten, schnellsten und gefährlichsten Tiere der Welt

Marder vertreiben mit Marderschreck

Ein Verbotsschild f√ľr MarderEin Marderproblem kann ohne J√§ger und ohne den Einsatz von Schusswaffen gel√∂st werden. Wir empfehlen es einen Marderschreck zu kaufen. Der Vorteil bei diesen Ger√§ten ist, dass sie die Tiere nicht sch√§digen, sondern diese lediglich von einem bestimmten Ort fernhalten. Das erfolgt durch den Einsatz von unangenehmen Ultraschallwellen. Diese sind f√ľr den Menschen nicht h√∂rbar, wirken jedoch auf Marder und einige andere Tiere abschreckend. Selbst Raubtiere k√∂nnen abgeschreckt werden. Ein Einsatz ist im Auto, Garten und Haus m√∂glich. Der Einbau ist in der Regel unkompliziert und nicht allzu zeitintensiv. Sie k√∂nnen das Montageproblem also schnell aus der Welt schaffen und sich effektiv vor Mardern sch√ľtzen. Zur Not k√∂nnen Sie weitere Ger√§te kaufen. Dadurch l√§sst sich auch ein gr√∂√üerer Bereich abschirmen. Wir sch√§tzen die Mardergefahr vor allem in urbanen Gegenden als hoch ein. Hier haben die Tiere beste Bedingungen um sich zu vermehren und einen Unterschlupf zu finden. Es gibt in Deutschland jedoch ernstzunehmendere Bedrohungen durch Tiere. Ein Beispiel daf√ľr ist die Gefahr durch Wildschweine.

Es ist schwer zu sagen, wie gef√§hrlich ein Marder wirklich ist. Im Normalfall geht n√§mlich keine Gefahr aus. Jedoch k√∂nnen Marder das Auto besch√§digen und Krankheiten √ľbertragen. Au√üerdem besteht eine erh√∂hte Gefahr f√ľr H√ľhner, andere kleinere Tiere und eventuell sogar Kleinkinder. Einer Begegnung in letzterem Fall gilt es nat√ľrlich im Vornherein vorzubeugen. Fakt ist, dass im Grunde keine Lebensgefahr besteht. Im Zweikampf Mann gegen Marder, werden Sie mit Sicherheit als Sieger hervorgehen. Nur die potentielle Gefahr von Tollwut sollten Sie nicht ausschlie√üen. Die Krankheit verl√§uft im Grunde immer t√∂dlich. Der Ausbruch kann durch eine Tollwutprophylaxe jedoch verhindert werden. Au√üerdem k√∂nnen die Tiere durch die Ultraschallwellen von Marderschreckger√§ten ferngehalten werden. Eine effiziente und gewaltfreie Methode.

Bildnachweise:
© Horst Schmidt
© fotohansel

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here