Marder eine Gefahr fĂŒr Leib und Leben?

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Ein Marder im Auto

Marder sind auch in Deutschland verbreitet. WĂ€hrend Baummarder und Edelmarder selten vorkommen und in WĂ€ldern anzutreffen sind, ist hierzulande der Steinmarder am hĂ€ufigsten. Dieser kommt in Dörfern und StĂ€dten vor und kann unter UmstĂ€nden eine Bedrohung darstellen. Wir zeigen Ihnen was einen Marder gefĂ€hrlich macht und wie Sie sich schĂŒtzen. Dabei mĂŒssen Sie beachten, dass brachiale Gewalt bei einem Marderproblem nicht die Lösung ist. Das Töten eines Marders kann rechtliche Konsequenzen haben. Sie könnten mit dem Jagdgesetz und gegebenenfalls anderen Paragraphen Konflikte bekommen. Wir zeigen Ihnen wie Sie das Problem ohne Schwierigkeiten angehen können!

Marderbiss – so reagieren Sie richtig:

  1. Bei RĂŒckzug beruhigen, im Ernstfall verteidigen
  2. Die vom Marder zugefĂŒgten Wunden sĂ€ubern und desinfizieren
  3. UnverzĂŒglich einen Arzt konsultieren und Wunde prĂŒfen lassen
  4. Eine Tollwutprophylaxe in ErwÀgung ziehen
  5. Durch Ă€rztliche Hilfe und regelmĂ€ĂŸiges Pflegen der Wunden wieder genesen
  6. Das Marderproblem angehen und zukĂŒnftigen VorfĂ€llen vorbeugen
  7. Im Falle von HĂŒhnerhaltung besondere Vorsicht walten lassen

So gefÀhrlich sind die Raubtiere wirklich

Marder sind an sich nicht sehr gefĂ€hrlich. Sie werden in der Regel vor einem Menschen fliehen. Angriffe sind sehr selten und kommen nur in seltenen FĂ€llen vor. Sollte sich das Tier nicht bedrĂ€ngt fĂŒhlen, wird es voraussichtlich den RĂŒckzug antreten. Im Extremfall kommt es zu einem Marderbiss. Der Biss eines Marders kann eine Wunde reißen und zu blutigen Verletzungen fĂŒhren. Eine Lebensgefahr besteht jedoch in der Regel nicht. Dennoch empfiehlt es sich aufgrund von Krankheiten (Tollwut etc.) einen Arzt aufzusuchen. Nach einer Ă€rztlichen Untersuchung, die unverzĂŒglich nach dem Vorfall eingeholt werden muss, sollte die Genesung schnell vollzogen sein. Die Gefahr durch Marder ist also als mĂ€ĂŸig einzustufen. Dennoch können Marder zu SchĂ€den im Auto fĂŒhren und HĂŒhnern, Katzen sowie Kleinkindern gefĂ€hrlich werden. Daher empfiehlt es sich Marder zu vertreiben. Eine Möglichkeit dazu ist es einen Marderschreck fĂŒr das Haus zu kaufen, eine Marderabwehr im Auto einzubauen oder gegebenenfalls einen professionellen JĂ€ger zum Fangen des Tieres beauftragen.

Gefahren die von einem Marder ausgehen können:

  • Attacken auf HĂŒhner
  • Angriffe auf andere (kleine) Tiere
  • Wunden durch Bissverletzungen
  • Im Falle eines Bisses Tollwutgefahr
  • Gefahr von anderen Krankheiten
  • Zerbissene Kabel im Auto
  • Unterschiedliche SchĂ€den an Sachgut
  • Diebstahl von AbfĂ€llen, Essen usw.

Marder vertreiben mit Marderschreck

Ein Verbotsschild fĂŒr MarderEin Marderproblem kann ohne JĂ€ger und ohne den Einsatz von Schusswaffen gelöst werden. Wir empfehlen es einen Marderschreck zu kaufen. Der Vorteil bei diesen GerĂ€ten ist, dass sie die Tiere nicht schĂ€digen, sondern diese lediglich von einem bestimmten Ort fernhalten. Das erfolgt durch den Einsatz von unangenehmen Ultraschallwellen. Diese sind fĂŒr den Menschen nicht hörbar, wirken jedoch auf Marder und einige andere Tiere abschreckend. Selbst Raubtiere können abgeschreckt werden. Ein Einsatz ist im Auto, Garten und Haus möglich. Der Einbau ist in der Regel unkompliziert und nicht allzu zeitintensiv. Sie können das Montageproblem also schnell aus der Welt schaffen und sich effektiv vor Mardern schĂŒtzen. Zur Not können Sie weitere GerĂ€te kaufen. Dadurch lĂ€sst sich auch ein grĂ¶ĂŸerer Bereich abschirmen. Wir schĂ€tzen die Mardergefahr vor allem in urbanen Gegenden als hoch ein. Hier haben die Tiere beste Bedingungen um sich zu vermehren und einen Unterschlupf zu finden. Es gibt in Deutschland jedoch ernstzunehmendere Bedrohungen durch Tiere. Ein Beispiel dafĂŒr ist die Gefahr durch Wildschweine.

Es ist schwer zu sagen, wie gefĂ€hrlich ein Marder wirklich ist. Im Normalfall geht nĂ€mlich keine Gefahr aus. Jedoch können Marder das Auto beschĂ€digen und Krankheiten ĂŒbertragen. Außerdem besteht eine erhöhte Gefahr fĂŒr HĂŒhner, andere kleinere Tiere und eventuell sogar Kleinkinder. Einer Begegnung in letzterem Fall gilt es natĂŒrlich im Vornherein vorzubeugen. Fakt ist, dass im Grunde keine Lebensgefahr besteht. Im Zweikampf Mann gegen Marder, werden Sie mit Sicherheit als Sieger hervorgehen. Nur die potentielle Gefahr von Tollwut sollten Sie nicht ausschließen. Die Krankheit verlĂ€uft im Grunde immer tödlich. Der Ausbruch kann durch eine Tollwutprophylaxe jedoch verhindert werden. Außerdem können die Tiere durch die Ultraschallwellen von MarderschreckgerĂ€ten ferngehalten werden. Eine effiziente und gewaltfreie Methode.

Bildnachweise:
© Horst Schmidt
© fotohansel

Marder eine Gefahr fĂŒr Leib und Leben?
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