Steckbrief: Bullenhai

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Steckbrief: Bullenhai

Requiemhaie :Größe + Gewicht: Lebenserwartung:Feinde: Gefahr Nahrung: Lebensraum: IUCN:

  • 2,5 bis 3,5 Meter lang

  • etwa 130 bis 230 Kilo

  • Lebenserwartung: bei 12-18 Jahre


  • Gefahr besteht nur für Jungtiere (u. a. durch Tigerhaie, Krokodile)


  • für den Menschen potentiell gefährlich – gilt als aggressive Art


  • Knochenfische, Krebse, Rochen, Mollusken


  • subtropische und tropische Gewässer (weltweit)

  • Gefährdung laut IUCN: nicht gefährdet

Mythos Bullenhai – so gefährlich ist der Stierhai wirklich 

Dem Bullenhai eilt ein trauriger Ruf voraus. Er gehört, gemeinsam mit den Weißen Haien und den Tigerhaien, zu den gefährlichsten Haiarten auf der Welt. Eine genaue Anzahl der bisher erfolgten Zwischenfälle kann nur schwer getroffen werden. Unter anderem aus dem Grund, da man von einer hohen Dunkelziffer an Toten ausgeht und es eventuell des Häufigeren Verwechslungen gibt. Jedoch steht zweifelsohne fest, dass Bullenhaie Menschen angreifen. Selbst erfahrene Profis u. a. Tauchlehrer, oder Meeresbiologen, beschreiben den Bullenhai als unberechenbar. Das hängt z. B. mit seiner verhältnismäßig hohen Aggressivität zusammen. Sollte es tatsächlich zu einem Zwischenfall kommen, so muss man mit tiefen Wunden rechnen. Selbst ein tödlicher Ausgang kann nicht ausgeschlossen werden. Allerdings sollte hierzu auch gesagt werden, dass die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes sehr gering ist. Die Anzahl an jährlichen Haiangriffen oder gar Haitoten hält sich nämlich in Grenzen. 

Der Lebensraum des Bullenhais 

Bullenhaie kommen in tropischen und subtropischen Gewässern vor, die i. d. R. sehr küstennah sind. Sie sind weltweit verbreitet und kommen tatsächlich sogar in Regenwäldern vor. So findet man sie z. B. in Amazonien. Aber auch der Golf von Mexiko und die Karibik wimmeln vor Bullenhaien. Und das waren nur einige Beispiele. Den gefährlichen Menschenhai kann man also theoretisch an beliebten Badeorten antreffen. Eine Begegnung, oder gar ein Angriff sind allerdings sehr unwahrscheinlich. 

Reguläre Nahrung von Bullenhaien 

Obwohl Bullenhaie immer wieder Menschen angreifen, gehört der Mensch, wie auch bei anderen Haiarten, nicht zu dessen Nahrungsspektrum. Stattdessen wird vornehmlich Jagd auf Knochenfische gemacht. Aber auch Krebse, Rochen und Mollusken stehen auf der Speisekarte. Selbst einige Haiarten sind vor Bullenhaien nicht sicher. Besonders dann, wenn es sich um kleinere Arten, oder gar Jungtiere handelt.  

Größe und Gewicht von Bullenhaien 

Bullenhaie werden im Schnitt circa 2,5 bis 3,5 Meter groß und bringen etwa 130 bis 230 Kilo auf die Waage. Der Körperbau wirkt dabei sehr gestaucht, was auch der Grund ist, weswegen der Bullenhai seinen Namen erhalten hat. Er wirkt nämlich wie ein Bulle. Alternative Namen für Bullenhaie sind: Gemeiner Grundhai · Sambesihai · Stierhai

Diese Feinde machen selbst Bullenhaien das Leben schwer 

Dank seiner Größe ist der Bullenhai vor natürlichen Feinden weitgehend sicher. Lediglich die Jungtiere des Bullenhais müssen sich in Acht nehmen. Sie sind nämlich eine beliebte Beute von Weißen Haien und Tigerhaien und werden gelegentlich auch anderen größeren Prädatoren (z. B. Krokodilen) zum Opfer. Abgesehen davon muss sich der Bullenhai lediglich vor dem Menschen in Acht nehmen. So wird er unter anderem gejagt und als Nahrungsmittelquelle genutzt. Besonders seine Flossen und seine Haut sind begehrt. Aber auch das Fleisch wird verzehrt. Dennoch geht für Bullenhaie derzeit keine Gefährdung aus. In der Roten Liste der IUCN wird die Art als gering gefährdet gelistet. Ob das allerdings auch in Zukunft so sein wird, kann bisher nur schwer gesagt werden. 

 

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