Steckbrief: Flamingo

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Steckbrief: Flamingo

Flamingos in ihrem Lebensraum

Viele kennen Flamingos aus Zoos. Dabei wissen nur die wenigsten, dass die hĂĽbschen Vögel nahezu auf allen Kontinenten vorkommen. Flamingos leben in Nord, Mittelund SĂĽdamerika, sowie in Afrika und SĂĽdwestasien. Selbst in Europa kommen Flamingos vor, allerdings sind hier lediglich Rosaflamingos verbreitet. Andere Arten finden sich nur in den anderen Verbreitungsgebieten und kommen dort unter anderem in den Regenwäldern vor. Fälschlicherweise wird gerne angenommen, dass Flamingos lediglich in tropischen und subtropischen Gegenden zu finden sind. Diese Annahme ist allerdings falsch. Selbst in gemäßigten und kalten Zonen kommen die Vögel vor. Obwohl die meisten Flamingoarten nicht gefährdet sind, wird die Habitatzerstörung zu einem zunehmenden Problem. Unter Umständen werden also SchutzmaĂźnahmen erforderlich sein, um bestimmte Arten (z. B. den Andenflamingo) zu schĂĽtzen. 

Flamingos:Systematik:Feinde Gefährdung und Lebenserwartung: Größe und Gewicht: Nahrung






    Eckdaten:

  • Gattung: Vögel

  • Ordnung: Phoenicopteridae

  • Reihe: Landwirbeltiere

  • Farben: Pink, rot und grau



    Lebensraum:

  • Amerika

  • Afrika

  • SĂĽdwestasien

  • Europa


    NatĂĽrliche Feinde:

  • Harpyien:


  • Seeadler


  • Wildhunde


  • Raben


    Gefährdung:

  • meiste Arten laut IUCN nicht gefährdet





    Lebenserwartung:
  • in freier Wildbahn 20 bis 30 Jahre
  • in Gefangenschaft bis zu 80 Jahre


    Die Größe und das Gewicht

  • Größe: bis zu 1,5m


  • Gewicht: 2-4 Kilogramm


    Tägliche Nahrung:

  • Plankton


  • Krebse


  • Muscheln


  • Schnecken


  • Larven


  • Fische

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Nahrung des Flamingos 

Durch ihre langen Beine können sich Flamingos wunderbar im Wasser fortbewegen, was ihre Nahrungssuche erleichtert und ein breiteres Nahrungsspektrum bietet. Zudem verfĂĽgen Flamingos ĂĽber die Möglichkeit mit ihren Seihschnäbeln Plankton zu filtern, weswegen dieser einen groĂźen Teil ihrer Nahrung bildet. Aber auch Krebse, Muscheln, Schnecken, Larven und WĂĽrmer stehen auf der Speisekarte. Wie zu erwarten werden auch diverse Fische verzehrt. Allerdings handelt es sich hierbei meist um kleinere Exemplare. Gejagt wird ĂĽbrigens nicht nach festem Muster. Je nach Verbreitungsgebiet und Jahreszeit können Unterschiede vorliegen. Ăśbrigens ernähren sich Flamingos auch sehr gerne von roten Wasserkrebsen, was sich bei einigen Arten sogar auf ihr Aussehen auswirken kann. 

Lebenserwartung des Flamingos 

Zwischen Flamingos in freier Wildbahn und solchen, die in Gefangenschaft gehalten werden, liegen massive Altersunterschiede vor. So ist es in freier Wildbahn ĂĽblich, dass Flamingos ein Alter von 20 bis 30 Jahren erreichen. In Einzelfällen sind sogar bis zu 50 Jahre möglich. Wenngleich das bereits eine stolze Lebenserwartung ist, setzen Flamingos in Gefangenschaft noch einen drauf. Diese können sage und schreibe bis zu 80 Jahre alt werden. Allerdings nur dann, wenn diese ausreichend gepflegt und gegebenenfalls auch medizinisch versorgt werden. Auf reguläre Weise ist ein solches Alter sehr unrealistisch. 

So groĂź und schwer werden Flamingos 

Auch wenn es zwischen den einzelnen Arten Unterschiede gibt, so kann man als               Maximalwert fĂĽr die Größe von etwa 1 ½ Meter ausgehen. Es kann jedoch gewisse Schwankungen geben. Ă„hnlich sieht es mit dem Gewicht aus. Die meisten Flamingos bringen zwischen 2 bis 4 Kilogramm auf die Waage. Aufgrund der Vielzahl der Arten und der Lebensumstände (z. B. Gefangenschaf), kann man allerdings auch diese Zahl nur als ungefähren Richtwert betrachten.  

Diesen Feinden fallen Flamingos regelmäßig zum Opfer 

Flamingos haben tatsächlich wesentlich weniger Feinde, als man es vielleicht auf den ersten Blick denken mag. SchlieĂźlich handelt es sich um verhältnismäßig groĂźe Vögel. Gefährlich sind unter anderem unterschiedliche Raubvögel, Wildhunde und Wildkatzen. Dabei sind keineswegs alle ausgewachsenen Flamingos gefährlich. Viele haben es lediglich auf die Nester (u. a. Raben) und Jungtiere abgesehen. Aufgrund der Tatsache, dass Flamingos i. d. R. nur ein einzelnes Ei legen, dennoch eine ernstzunehmende Gefahr, die theoretisch auch Auswirkungen auf die Populationen der Tiere haben kann. Einem ausgewachsenen Flamingo können jedoch lediglich Raubtiere wie z. B. Harpyien und Schakale gefährlich werden. 

Der Flamingo und seine Farbe – sind eigentlich alle Flamingos pink? 

Wenn von Flamingos die Rede ist, denken die meisten Menschen direkt an pinke Vögel. Tatsächlich sind die meisten Flamingoarten auch tatsächlich pink, was vornehmlich mit ihrer genetischen Veranlagung und der Aufnahme von karotinreichen, roten Wasserkrebsen zusammenhängt. Jedoch sind nicht alle Flamingos pink, was fälschlicherweise gerne angenommen wird. Es gibt nämlich sogar graue Flamingos. Ganz zu schweigen von denen, die andere Rottöne aufweisen. Ăśbrigens ist es in Zoos nicht notwendig, dass die Flamingos regelmäßig rote Wasserkrebse fressen, um ihre schöne Farbe zu erhalten. Bereits alternative Mittel wie z. B. Karottensaft können hierzu beitragen.  

 Bild: © Natalia Barsukova

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