Steckbrief: Puma

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Steckbrief: Puma

Kleinkatzen :Größe + Gewicht: Lebensraum:Feinde: Gefahr:Nahrung:
Puma:

  • Männchen bis zu 2 ½ Meter lang und 50-100kg schwer

  • Weibchen nicht über 2 Meter lang und 30-65kg schwer

  • Höhe: 1 bis 1 ½ Meter

  • Fast alle Habitate in:

  • Nord-, Mittel- und Südamerika


  • Bären

  • Jaguare

  • Wölfe


  • Angriffe selten, jedoch sehr gefährlich

  • Gefährdung: Status laut IUCN: nicht gefährdet


  • Hirsche, Elche, Rentiere

  • Biber, Gürteltiere, Luchse

  • Kojoten, Vieh

Wildkatze liegt und schaut in fie Kamera

 

 

Lebensraum der Pumas 

Pumas leben beinahe auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. Man findet sie in Nord Mittel und Südamerika. Pumas leben infolgedessen nicht nur in tropischen Regenwäldern, sondern z. B. oftmals auch in gebirgigen Gegenden, oder Halbwüsten. Die Bestände haben sich mittlerweile zwar auf bestimmte Zonen beschränkt, jedoch ist von keiner Gefährdung der Berglöwen auszugehen.  Auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird der Puma als nicht gefährdet gelistet. 

Die Größe und das Gewicht eines Pumas

Bei der Größe verhält es sich ähnlich. Männliche Pumas können fast 2 ½ Meter lang werden, während Weibchen nur selten über 2 Meter hinauskommen. Die Raubkatzen sind i. d. R. 1 bis 1 ½ Meter hoch. Beim Gewicht von Pumas gibt es einen Geschlechtsdimorphismus. Während die

1. Weibchen i. d. R. zwischen 30 und 65 Kilogramm  wiegen, sind

2. Männchen im Schnitt 50 bis 100 Kilogramm schwer. Somit sind männliche Pumas deutlich schwerer.

Zum Vergleich:

1. Ausgewachsene Löwen können fast 200 Kilogramm schwer werden.

2. Bestimmte Tiger sogar über 300 Kilogramm.

Natürliche Feinde des Pumas 

Wenngleich Pumas vergleichsweise kleine Großkatzen sind und theoretisch gar nicht mehr den Groß- sondern den Kleinkatzen zugeordnet werden, haben sie kaum natürliche Feinde. Daher konnten sich die Pumapopulationen (u. a. wegen Schutzgesetzen) weitgehend erholen (laut IUCN nicht gefährdet). Lediglich Wölfe, Bären und Jaguare können Pumas wirklich gefährlich werden. Und meist auch nur dann, wenn es sich um junge oder geschwächte Tiere handelt.  

Ernährung der Pumas – selbst Großwild steht auf der Speisekarte 

Im tropischen Regenwald jagen Pumas zwar weniger größere Beute, wohl da hier der gefährliche Jaguar als Konkurrent vorkommt, jedoch stehen z. B. Hirsche dennoch auf der Speisekarte. Des Weiteren werden (unter anderem) zahlreiche Nagetiere und Gürteltiere erbeutet. (Kleinere) Reptilien würde ein Puma womöglich nur zur Not fressen. Aas wäre ein Tabu. Dennoch ist das Beutespektrum der Pumas recht groß, da das Raubtier kaum natürliche Feinde hat. In Nordamerika, wo es keine Jaguare gibt, werden z. B. regelmäßige Elche, Rentiere, Biber und gelegentlich auch Vieh erlegt.  

So gefährlich ist ein Puma wirklich:

Selbst der Mensch muss in Pumagegenden sehr vorsichtig sein. Wenngleich die Raubkatze oft scheu reagiert, kann ein Pumaangriff tödliche Folgen haben. Vor allem dann, wenn man unbewaffnet ist. Starkes Pfefferspray kann hier unter Umständen helfen. Pumaangriffe sind in manchen Gegenden eine reelle Gefahr und sollten dementsprechend ernstgenommen werden. Die scharfen Zähne und Krallen des Tieres können tiefe Wunden reißen. Gerade Frauen und Kinder, welche von Pumas oftmals als leichte Beute wahrgenommen werden, sollten daher auf jeden Fall Vorsicht walten lassen. 

Dokumentationsfilm:

 

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