Steckbrief: WasserbĂŒffel

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Steckbrief: WasserbĂŒffel

BĂŒffel mit WasserDer WasserbĂŒffel ist ein spannendes Tier. Er gehört zu den Rindern und zĂ€hlt zu den Asiatischen BĂŒffeln. Wilde WasserbĂŒffel sind heutzutage sehr selten. Meistens trifft man sie als Haus- oder Arbeitstier an. So werden WasserbĂŒffel auch hĂ€ufig als ArbeitsbĂŒffel genutzt. Das ist beispielsweise im Norden Thailands der Fall, wo diese bei der Bewirtschaftung von Feldern eingesetzt werden. Es gibt aber noch viel mehr Interessantes ĂŒber den WasserbĂŒffel zu wissen, weswegen Sie sich am besten einfach unseren Steckbrief anschauen.

 
 WasserbĂŒffel
LebensraumWilde Exemplare nur in SĂŒdostasien
Domestizierte Exemplare weltweit (vor allem in Asien)
GefĂ€hrdungWilde WasserbĂŒffel stehen in der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten der IUCN
Domestizierte WasserbĂŒffel circa 150 Millionen – stetiger RĂŒckgang zu verzeichnen
GewichtWilde Exemplare ĂŒber 1 Tonne
Domestizierte Exemplare nicht ĂŒber 500 Kilogramm
GrĂ¶ĂŸeMaximallĂ€nge liegt bei etwa 3 Meter
LebenserwartungIn freier Wildbahn bis zu 25 Jahre
In Gefangenschaft circa 30 Jahre
FeindeTiger, Krokodile, Warane und Menschen

Gibt es WasserbĂŒffel in Deutschland?

WasserbĂŒffel sind in Deutschland nicht heimisch. Dennoch ist es möglich WasserbĂŒffelfleisch zu bekommen oder gar einen WasserbĂŒffel zu kaufen. Es gibt nĂ€mlich auch hierzulande Farmen, die WasserbĂŒffel zĂŒchten. Verbreitet sind WasserbĂŒffel allerdings im asiatischen Raum. Starke Verbreitungsgebiete sind dabei unter anderem Thailand und Indien. In SĂŒdostasien sind WasserbĂŒffel nĂ€mlich wichtige Nutztiere. In Deutschland wird man sich jedoch mit etwas weniger WasserbĂŒffel zufriedengeben mĂŒssen. Es sei denn man sucht ein Restaurant auf. Gerade in asiatischen Restaurants stehen die Chancen besonders gut. Möglicherweise lĂ€sst sich hierĂŒber auch der Kauf eines BĂŒffels abklĂ€ren.

Sind WasserbĂŒffel als gefĂ€hrdet einzustufen?

Domestizierte WasserbĂŒffel gibt es reichlich und diese sind derzeit kaum als gefĂ€hrdet anzusehen. SchĂ€tzungen zufolge kann man von 150 Millionen Tieren ausgehen. Zwar ist ein RĂŒckgang zu verzeichnen, da viele Menschen auf andere Arbeitsmethoden setzen, die momentane Population ist dennoch enorm. Anders sieht es hingegen mit wilden WasserbĂŒffeln aus. Deren Situation ist sogar sehr schlecht. WasserbĂŒffel werden von der IUCN in der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten gefĂŒhrt.

Die meisten wilden WasserbĂŒffel leben derzeit noch in Indien. SchĂ€tzungsweise handelt es sich dabei um 3000 Exemplare, die nur noch in Reservaten oder eher kleinen Gruppen vorkommen. Daher engagieren sich Natur- und Tierschutzorganisationen, um den Bestand der derzeitigen WasserbĂŒffel zu sichern. Vereinzelt kommen wilde WasserbĂŒffel auch in Thailand und Kambodscha vor. Womöglich sind das aber nicht mehr als 100 Exemplare. Auch in Sri Lanka und im Nepal lassen sich kleinere Populationen finden. Daran ist deutlich zu erkennen, wie problematisch die Situation von wilden WasserbĂŒffeln wirklich aussieht.

Wie viel wiegen WasserbĂŒffel?

Beim Gewicht sollte man immer zwischen wilden und HausbĂŒffeln unterscheiden. Wilde BĂŒffel können wesentlich schwerer werden. Selbst Gewichte ĂŒber 1 Tonne sind möglich. Domestizierte WasserbĂŒffel kommen hingegen meist nie ĂŒber 500 Kilogramm. Ein deutlicher Unterschied. Schwere Burschen sind allerdings beide. Daher sollte die Kraft eines WasserbĂŒffels auch niemals unterschĂ€tzt werden. Ähnlich wie bei unseren KĂŒhen.

Wie groß werden WasserbĂŒffel?

WasserbĂŒffel sind nicht nur sehr schwere, sondern auch recht große Tiere. Ein ausgewachsener BĂŒffel kann eine LĂ€nge von fast 3 Meter erreichen. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Raubtiere eine gute Beute. Dennoch Maße, die zumindest eine Vielzahl an anderen potentiellen Feinden abhalten.

Wie alt kann ein WasserbĂŒffel werden?

Die Lebenserwartung von WasserbĂŒffeln ist recht hoch. Wer ĂŒber eine Anschaffung nachdenkt, sollte sich dessen bewusst sein. In Gefangenschaft kann ein WasserbĂŒffel schĂ€tzungsweise bis zu 30 Jahre alt werden. Bei wilden Exemplaren liegt die Lebenserwartung geringer. Ein wilder BĂŒffel wird im Schnitt nicht Ă€lter als 25 Jahre. Auch das ist bereits ein gewisses Alter.

Vor diesen Feinden sollten sich (wilde) WasserbĂŒffel in Acht nehmen

WasserbĂŒffel haben nur einige wenige Feinde. Dazu gehören Tiger, Warane, Krokodile und natĂŒrlich der Mensch. Da WasserbĂŒffel meist in Herden leben und diese einen gewissen Schutz bieten, werden vor allem Jungtiere und EinzelgĂ€nger angegriffen. Diese sind nĂ€mlich leichte Beute. WasserbĂŒffelherden sind keineswegs zu unterschĂ€tzen. Mit ihren Hörnern können sie Angreifer sogar töten. Domestizierte WasserbĂŒffel werden allerdings nur selten Opfer von natĂŒrlichen Feinden.

Wir schĂ€tzen, dass wir viele wichtige Informationen in unserem Steckbrief eingebaut haben. Sollte Ihnen etwas fehlen, schreiben Sie einfach einen Kommentar und teilen Sie uns Ihr BedĂŒrfnis mit. Falls möglich werden wir uns darum kĂŒmmern, dass der Punkt nachtrĂ€glich aufgefĂŒhrt wird. Wir wĂŒrden uns zudem sehr freuen, wenn Sie sich fĂŒr den Schutz wilder WasserbĂŒffel einsetzen möchten. In diesem Fall schreiben Sie uns einfach eine Mail.
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