Wie Sie im Notfall einen Wasserfänger bauen können

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Trinkwasser

Wir sind auf Wasser angewiesen. Ohne könnten wir nämlich nicht überleben. Im Grunde weiß das jedes Kind. Doch was tun, wenn kein Wasser zur Verfügung steht? Solche Extremsituationen sind zwar in unserer Wohlstandsgesellschaft kaum vorstellbar, können jedoch dennoch auftreten. Beispielsweise dann, wenn man einen Trip durch die Wüste unternimmt. Daher möchten wir Ihnen auch zeigen, was Sie im Notfall tun können und wie Sie einen Wasserfänger bauen. Unter Umständen kann dieser nämlich Ihr Leben retten.

 

Was Sie für den Bau eines Wasserfängers benötigen:

  • 1 kleine oder mittelgroße Schale
  • 4 große und schwere Steine
  • 2 kleine und leichte Steine
  • 1 kleine Schaufel (notfalls helfen auch die Hände)
  • Etwas Plastikfolie

Schritt für Schritt Anleitung – so geht’s:

  1. Warten Sie bis zur Nachmittagszeit
  2. Graben Sie ein kleines Loch in den Boden
  3. Legen Sie die Schale mittig in das Loch hinein
  4. Platzieren Sie die großen Steine außerhalb der Folie (zum Beschweren)
  5. Platzieren Sie die kleinen Steine mittig auf der Folie
  6. Warten Sie bis die ersten Wassertropfen auf den Grund der Schale fallen

Wie ein selbstgebauter Wasserfänger eigentlich funktioniert

Dieser Wasserfänger benötigt nur wenige Materialien und kann gute Ergebnisse erzielen. Im Notfall vermag er einem sogar das Leben zu retten. Das Funktionsprinzip ist dabei im Grunde ganz einfach. Kalte Luft kann nämlich weniger Wasserdampf aufnehmen als warme. Wenn also abends bzw. nachts die Temperaturen langsam runtergehen (was ja auch in der Wüste der Fall ist), kondensiert der Wasserdampf aus der Luft auf der Unterseite der Plastikfolie. Das führt dazu, dass einige Wassertropfen auf den Boden der Schale fallen. Dieses Wasser kann nun bedenkenlos getrunken werden. Schließlich handelt es sich um sauberes Regenwasser.

Diese kleine Bauanleitung vermag Ihnen und Ihren Lieben irgendwann das Leben zu retten. Gerade Menschen, die eine Weltreise planen und auch nicht vor dem ein oder anderen Abenteuer zurückschrecken, sollten sich diese wenigen Schritte verinnerlichen. Schließlich sind die benötigten Utensilien sehr überschaubar. Lediglich die Plastikfolie dürfte im Notfall schwer zu besorgen sein. Daher bestenfalls immer etwas davon mitnehmen. Eine kleine Schaufel ist ebenfalls hilfreich, jedoch nicht unbedingt notwendig. Zur Not kann man schließlich auch selbst Hand anlegen. Lediglich bei her harten Untergründen, kann das problematisch werden oder gar zu Verletzungen führen. Das muss man einfach in Kauf nehmen. Schließlich geht es um Leben und Tod. Die Bauanleitung eignet sich übrigens auch super für Kinder (z. B. als Highlight einer Geburtstagsparty im Wald).
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