Zander und Zanderangeln

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Zander und Zanderangeln

Was f√ľr ein Fisch ist der Zander √ľberhaupt?

Zander gefangenZander sind Raubfische. Sie geh√∂ren zur Familie der Barsche. Ihr Verbreitungsgebiet ist recht gro√ü.¬†Besonders in Europa kommen sie recht h√§ufig vor. Allerdings findet man den Fisch auch in¬†Westasien und rund um das Kaspische Meer. Der K√∂rper des Zanders ist langgestreckt und spindelf√∂rmig. Im Durchschnitt erreicht der Fisch eine l√§nge von 40-50 cm. Jeder Angler wei√ü jedoch, dass sich auch gr√∂√üere Exemplare finden lassen. In manchen F√§llen erreicht der Zander gar eine L√§nge zwischen einem und anderthalb Metern. Dazu ein Gewicht von bis zu 20 Kg. Ein durchaus schwerer Brocken also. Dabei werden Zander √ľberraschend alt. Sogar √§lter als die meisten Hunde. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 10-20 Jahren.

Da es sich bei Zandern um Raubfische handelt, verf√ľgen sie √ľber spitze Fangz√§hne. F√ľr den Menschen sind sie allerdings ungef√§hrlich. Ihre Ern√§hrung besteht ausschlie√ülich aus kleineren Fischen. Das enge Maul verhindert die Jagd auf gr√∂√üere Tiere. Durch ihre guten Augen k√∂nnen Zander in tr√ľbem Wasser jagen und genie√üen dadurch einen klaren Vorteil. Ihre Beutetiere realisieren Angriffe oft zu¬†sp√§t und fallen diesen gnadenlosen R√§ubern dadurch zum Opfer. Da sich Zander bei einem Biss festhaken, ist ein Entkommen nahezu unm√∂glich. Ein gef√§hrlicher Fleischfresser unter den Fischen. Da die Jungtiere der Zander sehr schnell anwachsen, entwickeln sich auch diese rasch zu einer ernsthaften Bedrohung f√ľr andere Fische. Wenn man bedenkt, dass pro Kg K√∂rpergewicht ganze ¬†150.000-200.000 Eier gelegt werden k√∂nnen, ist das durchaus verst√§ndlich.

Wie angelt man am besten Zander?

Um beim Angeln erfolgreich zu sein, sollte man sich dem Jagdverhalten der Zander anpassen. Da diese tr√ľbes Wasser bevorzugen, sollte man nach solchem Ausschau halten. Ebenso sollte man beachten, dass Zander bevorzugt in der Nacht jagen. Grelles Licht wird¬†vermieden. In der Nacht kann es aber sogar sein, dass die Fische sich √ľberraschend nah ans Ufer bewegen. Wenn beide Faktoren zutreffen, hat man die besten Chancen.

Ist ein Gew√§sser allerdings dauerhaft tr√ľb, kann man sogar tags√ľber auf die Jagd nach Zandern gehen. Gerade f√ľr all diejenigen die den ganzen Tag auf Zander gehen wollen, ist das nat√ľrlich eine tolle M√∂glichkeit. Bei klaren Wasserverh√§ltnissen sollte man aber definitiv nur nachts sein Gl√ľck versuchen.

Es gibt eine Vielzahl von K√∂dern, welche man f√ľr das Angeln auf Zander nehmen kann. Wir pers√∂nlichen finden, dass Wobbler die wom√∂glich beste Wahl sind. Bei Wobblern handeln es sich um k√ľnstliche K√∂der, die speziell auf Raubfische ausgerichtet sind. Sie imitieren einen kranken Fisch, der schwach und wehrlos erscheint. Perfekte Beute also. Besonders wichtig bei Wobblern ist allerdings die richtige F√ľhrung. Daher sollte man als Angler eine gewisse Erfahrung haben, um diese m√∂glichst effizient nutzen zu k√∂nnen. Die Gr√∂√üe spielt aber prinzipiell keine wesentliche Rolle. Zander sind aggressiv und schlagen auch bei relativ gro√üen K√∂dern zu. Besonders dann, wenn die Fische hungrig sind.

Wie kann man hier Fischfinder oder Echolote am besten nutzen?

Tats√§chlich, gibt es auch einige andere Dinge, welche man beim Angeln auf Zander beachten sollte. Neben der Tageszeit und der Tr√ľbe des Wassers, ist auch die richtige Standortwahl entscheidend. Ein passender Fischfinder kann hier Wunder wirken. Dadurch hat man n√§mlich die M√∂glichkeit, einen n√§heren Blick auf die Bodenbeschaffenheit zu werfen. Da Zander steinigen und sandigen Grund bevorzugen, kann man sich daran¬†gut orientieren. Man sollte nicht untersch√§tzen, was das einem f√ľr einen Vorteil verschaffen kann. Einen wichtigen Aspekt sollte man als Angler allerdings nie vergessen. Erfahrung. Das ist wohl bei weitem das effektivste Hilfsmittel. Nicht k√§uflich und dennoch von √ľberaus hohem Wert. Allerdings sollte man dennoch nie untersch√§tzen, wie √ľberaus wichtig eine gute Ausr√ľstung sein kann. Fischfinder und Echolote, sind bereits g√ľnstig zu haben. Allein zum Anzeigen der Bodenbeschaffenheit, was bereits eine gro√üe Unterst√ľtzung sein kann, ben√∂tigt man kein allzu teures Ger√§t. Daher sollte man einen Kauf definitiv in Betracht ziehen. Dieser kann einem ein m√ľhevolles Abtasten des Bodens ersparen.

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