Bootsfahrt und Bootfahrt

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Inhaltsverzeichnis

Unser XXL Ratgeber zur Bootsfahrt und Bootfahrt – Grundlegendes, Tipps und vieles mehr

Was man unter Bootsfahrt und Bootfahrt versteht

Die Bootsfahrt unterscheidet sich eigentlich nur geringfügig von der Schiffsfahrt. Der grundlegende Unterschied besteht nämlich schlicht und einfach darin, dass bei der Bootsfahrt nicht von Schiffen, sondern von Booten die Rede ist. Allerdings kann der Begriff Schifffahrt auch durchaus andere Wasserfahrzeuge umfassen, weswegen die Bootsfahrt eigentlich als Teil der Schifffahrt zu werten ist. Wir werden das jetzt allerdings nicht weiter ausführen. Fakt ist, dass mit der Bootsfahrt, das Nutzen von Booten auf Meeren und Binnengewässern gemeint ist. Genau genommen das Fahren mit einem Boot. Der Unterschied zur Bootfahrt liegt daran, dass meist ein gewerblicher Nutzen des Bootes gemeint ist. Beispielsweise der gewerbsmäßige Transport von Personen oder Gütern. Somit ist der Begriff Bootfahrt nicht exakt mit der Bootsfahrt gleichzusetzen, wenngleich beide Begriffe doch sehr naheliegen. Es ist allerdings nur von bedingter Wichtigkeit, welche Bezeichnung man letztendlich benutzt.

Einsatzgebiete von Booten

Boote sind sehr vielseitig und können auf unterschiedliche Art und Weise genutzt werden. Daher nehmen sie eine sehr wichtige Rolle in unserer Gesellschaft ein. Sie werden nicht nur im Freizeit- und Sportbereich genutzt, sondern auch zu gewerblichen und militärischen Zwecken. Werfen wir also einen Blick auf die unterschiedlichen Einsatzgebiete von Booten. Dieses Themengebiet ist nämlich ausgesprochen vielfältig und sehr interessant. Daher lohnt es sich auf jeden Fall, hierauf mal einen näheren Blick zu werfen.Holzdielen mit einem Ring

Boote für den Freizeitgebrauch

Es gibt sehr viele verschiedene Bootsmodelle. Nicht wenige davon eignen sich zum Freizeitgebrauch. Dabei muss es nicht immer gleich eine Yacht sein. Wobei man durchaus sagen muss, dass diese natürlich den größten Luxus bieten und zu den beliebtesten Booten gehören, wenn es um den Freizeitgebrauch geht. Allerdings sind diese natürlich vergleichsweise teuer und daher nicht für jeden erschwinglich. Das ist selbst bei eher kleinen Yachten der Fall. Aber auch es gibt auch noch wesentlich mehr Boote, die sich zum Freizeitgebrauch eignen. So muss ein Hobbyangler oder ein leidenschaftlicher Bootsfahrer nicht auf ein Boot verzichten, wenn er dieses denn unbedingt haben möchte. Gerade gebrauchte Boote sind oftmals sehr günstig zu erwerben. Das hängt aber natürlich von dem jeweiligen Modell und dem gebotenen Luxus ab. Ein relativ großes und stabiles Boot ohne eine besondere Ausstattung, dürfte aber für nahezu jeden erschwinglich sein.Schiff fährt

Boote für den Sportgebrauch

Allerdings werden Boote nicht nur in der Freizeit genutzt. Auch beim Sport spielen sie eine entscheidende Rolle. Schließlich gibt es zahlreiche Sportwarten, die auf dem Nutzen eines Bootes basieren. Dabei ist der Bootssport nicht auf eine bestimmte Art von Boot begrenzt. Es gibt also einige verschiedene Bootsarten, die für unterschiedliche Sportarten zum Einsatz kommen. Wenn man sich die bekanntesten und beliebtesten Wassersportarten anschaut, so spielen insgesamt fünf verschiedene Bootstypen eine Rolle. Bootssport zählt übrigens zum Wassersport. Allerdings wird hier zwischen Sportarten auf und im Wasser differenziert. Bootssport gehört logischerweise zu ersterem.

Der Kanurennsport

Beim Kanurennsport werden, wie bereits aus dem Namen ersichtlich ist, Kanus verwendet. Das Ziel dieser Sportart ist, eine bestimmte Strecke auf dem Kanu zurückzulegen. Damit man sich gegen seine anderen Konkurrenten durchsetzt, muss man das natürlich möglichst schnell tun. Es geht also schlichtweg um ein Rennen, dass mittels Kanus aufgeführt ist. Wie auch bei anderen Rennen, ist der der Sieger, welcher die Ziellinie als erstes überquert. Der darauffolgende nimmt den zweiten Platz ein usw. Dabei muss allerdings nicht der Bootsfahrer, sondern lediglich das Kanu die Linie überqueren. Da es sich bei einem Kanu um ein Boot handelt, findet das Rennen auf dem Wasser statt. Als Wettkampfstrecken werden dabei Seen und Flüsse verwendet. Aber auch künstlich angelegte Regattastrecken, nehmen eine wichtige Rolle ein. Die Strecke ist dabei mit Bojen versehen, sodass die Bahnen deutlich gekennzeichnet sind. Wichtig ist, dass die Strömung des Gewässers nicht zu stark ausfällt. Andernfalls ist die Wettkampfstrecke nicht für den Kanurennsport geeignet.

Bei den klassischen Wettkämpfen gibt es prinzipiell sechs verschiedene Streckenlängen, welche gewertet werden können. Dazu zählen Sprintstrecken von 200 Metern, Kurzstrecken von 500 Metern, Mittelstrecken von 1000 Metern, Langstrecken von 2000 oder 5000 Metern. Es gibt allerdings auch Strecken, die über 10000 Meter betragen können. Solche Fallen unter den Begriff Kanumarathon. Die hierbei übliche Strecke beträgt sogar ganze 42195 Meter. Ursprünglich war das die einzige anerkannte Kanumarathonstrecke. Heutzutage sind aber auch Wettkampfstrecken ab 25000 Meter möglich. Seit einigen Jahren gilt auch der Kanumehrkampf als anerkannte Disziplin des Kanurennsports. Dabei spielen mehrere Disziplinen eine Rolle. Die üblichen Strecken betragen 100 Meter, 200 Meter, 500 Meter und 1000 Meter. Darunter fallen unter anderem auch Disziplinen wie Laufen, Medizinball werfen, Seilsprung und Standbeinsprung.

Kanu fahren

Damit die Kanusportler sich mit gleichaltrigen messen können und somit auch eine gewisse Fairness vorherrscht, gibt es bei den Wettkämpfen eine Unterteilung in Leistungsklassen. Dabei wird auch zwischen Frauen und Männern unterschieden, wie es generell beim Leistungssport üblich ist. Bereits Kanuten unter 7 Jahren können an Kanuwettkämpfen teilnehmen. Diese werden dabei in die Gruppe Schüler D unterteilt. Von 7 bis 9 Jahren erfolgt die Unterteilung in Schüler C. Angehende Jugendliche von 10 bis 12 Jahren werden in die Klasse Schüler B eingeteilt. Das Alter von 13 bis 14 Jahren, ist das letzte Alter, wo eine Klassifizierung in eine Schülerklasse erfolgt. Solche Kanuten fallen unter die Gruppe Schüler A. Unter die Jugendklasse fällt man mit 15 bis 16 Jahren. Die Juniorenklasse betrifft alle von 17 bis 18 Jahren. Ab 19 Jahren wird man in die Leistungsklasse unterteilt. Das ist die Klasse, welche in der Wettkampfdisziplin die wohl bedeutendste Rolle spielt. Nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene. Von 32 bis 59 Jahren gibt es dann noch eine Unterteilung für Senioren (Senioren A bis C). Wer trotz seines hohen Alters noch am Kanusport teilhaben möchte, der wird in die Klasse Senioren D unterteilt. Hierunter fallen ausschließlich Menschen, welche das 60 Lebensjahr vollendet haben.

Der Kanurennsport spielt auch bei den Olympischen Spielen eine wichtige Rolle. Bei den zahlreichen Disziplinen, welche als Wettkämpfe ausgetragen werden, spielen für Olympia allerdings nur wenige eine Rolle. Insgesamt sind nur sechs Disziplinen relevant. Bei Männern sind das die Strecken von 200 und 1000 Metern. Das betrifft sowohl das Herren Kajak, als auch das Herren Kanadier. Bei den Frauen ist lediglich das Kajak bei Strecken von 200 und 500 Metern eine olympische Disziplin. Wer also im Kanurennsport eine olympische Medaille holen möchte, wird auf diese Disziplinen hintrainieren müssen. Entsprechendes Training erhält man beispielsweise in einem Kanuverein. Solche Kanusportvereine gibt es prinzipiell überall dort, wo es passende Gewässer gibt. Besonders wichtige Trainingselemente sind dabei Technik und Ausdauer. Aber auch Krafttraining ist essentiell, damit der Körper des Kanuten für den Wettkampf in Form ist. Selbst biomechanische Elemente spielen eine tragende Rolle. So versucht man beispielsweise herauszufinden, wie mit möglichst geringem Leistungsaufwand, hohe Geschwindigkeiten erreicht werden können.

Der Kanuslalom

Auch der Kanuslalom zählt zum Kanusport. Prinzipiell sind der Kanurennsport und der Kanuslalom die beiden Sportarten, welche beim Bootssport besondere Relevanz haben. Auch Schnelligkeit spielt beim Kanuslalom eine Rolle. Allerdings kann man diese Wassersportart, dennoch nicht mit dem Kanurennsport vergleichen. Sie läuft nämlich auf eine andere Art ab. Ziel beim Kanuslalom ist es nämlich, dass eine mit Toren festgelegte Strecke, in kürzester Zeit befahren wird. Diese soll dabei fehlerfrei absolviert werden. Die Wettkämpfe werden entweder als Einzelwettbewerbe oder Mannschaftsrennen bestritten. Während früher ausschließlich natürliche Wässer zur Austragung des Kanuslaloms genutzt wurden, so sind es heutzutage immer mehr künstliche Anlagen. Der Austragungsort muss allerdings eine gewisse Mindesttiefe und Fließgeschwindigkeit aufweisen, um zum Kanuslalom zugelassen zu werden.

Kanu-Wildwasserstrecke in Hohenlimburg

Die Abschnitte, wo die Rennen absolviert werden, betragen zwischen 200 und 450 Meter. Auf dieser Strecke werden 18-25 Tore verteilt. Diese haben eine Nummerierung und müssen entsprechend befahren werden. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, ob die Tore in Fließrichtung oder stromaufwärts zu durchfahren sind. Daher sind die Tore auch in unterschiedlichen Farben markiert. Sollte man während des Laufs Fehler begehen, so werden Strafzeiten angerechnet. Bereits für eine Torstabsberührung muss man mit einer Strafzeit von 2 Sekunden rechnen. Sollte man gar ein Tor auslassen oder falsch befahren, so muss mit 50 Strafsekunden gerechnet werden. Wenn das Boot vom Kanuten gar verlassen wird, so wird der Lauf mit einer Zeit von 999,99 Sekunden gewertet. Gewissermaßen kann man dieses als Disqualifikation werten. Um erfolgreich im Kanuslalom zu sein, muss man nicht nur sehr schnell, sondern auch fehlerfrei den Slalom absolvieren. Das ist gar nicht so einfach und erfordert eine Menge Übung.

Das Motorbootrennen

Wer es gerne etwas schneller mag, der greift auf ein Motorboot zurück. Diese eignen sich nämlich auch wunderbar zum Rennen fahren. Da ist es kaum verwunderlich, dass auch das Motorbootrennen zum Wassersport zählt. Man unterscheidet dabei zwischen mehreren Arten. Von besonderer Wichtigkeit sind allerdings die Rundstreckenrennen. Diese können beispielsweise auf Seen, Flüssen oder Meeren stattfinden. Dabei wird ein bestimmter Kurs abgefahren, wie es bei einem klassischen Rennen der Fall ist. Wer als erstes die Ziellinie mit seinem Motorboot überschreitet, der gilt als Sieger. Durchschnittlich werden etwa 10 größere Motorsportrennen in Deutschland ausgeführt. In den USA hat sich sogar eine eigene Motorbootrennkultur herausgebildet. Motorsportrennen zählen allerdings nicht als olympische Disziplin. Im Jahr 1908 wurde Motorbootrennen als olympische Disziplin geführt. Die Königsklasse der Rundstreckenrennen gilt übrigens als Formel 1. Der Begriff findet also nicht nur bei Rennsportautos Verwendung.

Boot mit Motor

Die Wasserski

Hierbei handelt es sich nicht um eine klassische Wettkampfsportart. Diese Wassersportart wird vielmehr zur Demonstration und zur eigenen Unterhaltung ausgeübt. Dabei wird eine Person, welche sich auf Skiern befindet, mit einem Boot durch das Wasser gezogen. Meistens handelt es sich dabei um ein Motorboot. Alternativ kann anstatt des Boots auch ein Wasserskilift verwendet werden. Die Herangehensweise ist dabei eigentlich ganz simpel. Am Boot ist eine stabile Halteskileine befestigt. Während der Fahrt hält sich der Wasserskisportler an einer speziellen Haltestange auf. Diese wird auch als Hantel bezeichnet. Wir finden diesen Begriff aber etwas ungünstig gewählt. Schließlich kann hier leicht eine Verwechslung mit dem Fitnessgerät stattfinden. Wasserski wird gerne als Hobby betrieben und erfreut sich vor allem bei Touristen an zunehmender Beliebtheit. Die weit verbreitete Annahme, dass diese Sportart ausschließlich mit viel Geld betrieben werden kann, ist so gesehen nicht ganz richtig. Das trifft eigentlich nur dann zu, wenn man sich die gesamte Ausrüstung kauft. Möchte man die Tätigkeit gelegentlich ausführen, beispielsweise dann, wenn man auf ein touristisches Angebot zurückgreift, so sind die Preise hierfür durchaus erschwinglich.

Ski auf dem Wasser

Um Wasserski zu praktizieren sind in der Regel nur zwei Menschen erforderlich. Denjenigen der das Boot fährt und denjenigen, welche sich auf den Skiern ziehen lässt. Es ist aber durchaus möglich, dass man auch auf eine dritte Person zurückgreift. Diese fungiert dann gewissermaßen als Aufseher und überwacht die gesamte Situation. In der Regel ist die Unfallgefahr bei Wasserski aber relativ überschaubar, sodass man sich keine allzu großen Gedanken zu machen braucht. Wenngleich Wasserski meist aus touristischen oder Freizeitzwecken betrieben wird, so gibt es dennoch den ein oder anderen Wettkampf. Von einer ganzen Wettkampfkultur, wie es bei vielen anderen Wassersportarten der Fall ist, kann man hier jedoch nicht sprechen. Neben dem klassischen Wasserski gibt es übrigens noch einige Variationen, welche gewissermaßen zu dieser Sportart zählen. Dazu zählen unter anderem Kneeski, Monoski, Sprungski, Trickski, Teller, Wakeboard, Wakeskate und Wakesi. Bei einigen Ausführungen des Wasserskis sind spezielle Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn auf den Wasserskiern gesprungen wird.

Das Rudern

Rudern zählt zu den Kraftausdauer-Sportarten. Das heißt also, dass über einen längeren Zeitraum ein enormer Kraftaufwand betrieben werden muss. Da das Boot sich beim Rudern ausschließlich über menschliche Kraft fortbewegt, ist das allerdings kaum verwunderlich. Beim Rudern werden, wer hätte es gedacht, prinzipiell spezielle Ruderboote verwendet. Diese werden mittels Riemen oder Skulls fortbewegt. Bereits seit der Antike wurde gerudert. Damals wurden damit aber überwiegend andere Zwecke verfolgt, als es beispielsweise heute der Fall ist. Dennoch war Rudern auch eine sportliche Betätigung. Generell ist Rudern eine Mannschaftssportart. Die Mannschaft besteht dabei aus Schlagmann, Bugmann und Steuerleuten. Seit 1900 ist Rudern allerdings auch eine anerkannte olympische Sportart. Es ist dabei auch nicht unüblich, dass ein Boot mit einem einzelnen Ruderer besetzt wird. Insgesamt werden ganze 14 Wettbewerbe bei den olympischen Spielen ausgetragen, die alle mit Rudern in Zusammenhang stehen. Das ist wesentlich mehr, als es bei vielen anderen Wassersportarten der Fall ist, auf denen man auf ein Boot zurückgreift.

Viele Menschen im Boot

Natürlich spielen auch die jeweiligen Boote eine entscheidende Rolle. Dabei sind längst nicht alle Rennruderboote vom Weltruderverband anerkannt und spielen im Hochleistungssport eine Rolle. Die zugelassenen Klassen sind Einer, Zweier ohne Steuermann, Zweier mit Steuermann, Doppelzweier, Vierer ohne Steuermann, Vierer mit Steuermann, Doppelvierer und Achter. Seit 1996 gilt der Vierer mit Steuermann allerdings nicht mehr als olympische Disziplin. Prinzipiell geht von Rudern keine größere Gefahr aus. Es gehört also zu den Sportarten, die mit einem eher geringen Risiko einhergehen. Tatsächlich, wenn man vom Rudern hört, stehen eher die gesundheitlichen Vorteile im Vordergrund. Dennoch gibt es gelegentlich Unfälle, welche mit dem Rudern zusammenhängen. Selbst Todesfälle infolge von Ertrinken, können mitunter auf das Rudern zurückgeführt werden. Auch darf man die gesundheitlichen Schäden nicht vergessen, die durch eine falsch ausgeführte Technik entstehen. Das sollte einen allerdings kaum davon abhalten, als Ruderer loszustarten. Denn wie bereits erwähnt, zählt Rudern zu den ungefährlichsten Sportarten.

Das Segeln

Segel gehört zu den beliebtesten Sportlichen Aktivitäten in der Bootsfahrt. Verwunderlich ist das allerdings kaum. Schließlich geht damit ein enormer Spaß einher. Segeln beinhaltet die typischen Risiken, welche generell mit der Bootsfahrt einhergehen. Sonderlich gefährlich, ist der Sport allerdings nicht. Allerdings sollte man dennoch aufpassen, in was für einem Gewässer man segeln möchte. Während man in Deutschland oder Europa prinzipiell keine größere Sorge zu haben braucht, so sieht das anderweitig bereits ganz anders aus. Auf manchen Gewässern der Philippinnen und Malaysia, droht beispielsweise eine Gefahr durch terroristische Gruppen. Sollte man in Gewässern rund um Somalia segeln, so muss man mit Überfällen durch Piraten rechnen. Man sollte also stetig über mögliche Warnungen informiert sein und sich nicht in potentiell gefährliche Gewässer begeben.

Doch was genau ist denn nun das Segeln? Wie bereits aus dem Namen ersichtlich, kommen beim Segeln Segelboote zum Einsatz. Die Fortbewegung funktioniert dabei dadurch, dass man die gegebene Windenergie nutzt. Segelboote und vor allem Segelschiffe, haben eine enorme historische Bedeutung. Diese wurden nicht nur beim Transport oder Handel genutzt, sondern auch für sonstige wirtschaftliche und auch militärische Zwecke. Heutzutage ist Segeln allerdings überwiegend eine Freizeit- und Sportbeschäftigung. Zumindest in den industriell fortgeschrittenen Ländern. In wirtschaftlich etwas weniger entwickelten Regionen, sieht das Ganze allerdings etwas anders aus. Hier haben Segelboote weiterhin eine wirtschaftliche Bedeutung. Dasselbe gilt für den militärischen Bereich. Hier werden Segelboote allerdings nur noch in sehr geringem Umfang genutzt.

Personen segeln

Besonders interessant ist für uns allerdings das Segeln im Bereich des Sports. Dieser wird auch als Segelsport bezeichnet. Beim sportlichen Segeln unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten. Dazu zählen das Regatta- und das Fahrtensegeln. Beim Regattasegeln geht es um das Befahren einer bestimmten Strecke. Daran können zwei oder mehr Boote teilnehmen. Sollte der Wettkampf nur von zwei Segelbooten durchgeführt werden, so spricht man vom Match Race. Nehmen mehrere Teilnehmer am Wettkampf teil, so wird dieser als Fleet Race bezeichnet. Besonders interessant ist dabei die Dauer der Wettkämpfe. Regattasegelwettkämpfe können zwar nur einige Stunden andauern, allerdings können die Wettkampfzeiträume auch durchaus mehrere Monate andauern. Dabei ist nicht selten der Fall, dass die gesegelte Zeit, nicht als tatsächliche Wettkampfzeit gewertet wird. Das dient dazu, die Wettbewerbe möglichst fair zu gestalten. Daher erhält jedes Segelboot einen individuellen Rennwert. Die gesegelte Zeit wird infolgedessen angepasst. Die größten Segelsportveranstaltungen sind die Kieler und Travemünder Woche.

Fahrtensegel kann zwar durchaus einen Wettkampfcharakter haben, dient aber in vielen Fällen eher zur Erholung oder schlicht und einfach zur Fortbewegung. Beim Fahrtensegeln kann entweder mehrere Tage lang gesegelt werden oder gar ganze Jahre. Selbst eine Weltumseglung ist also durchaus möglich. Das Fahrtensegeln ist etwas mit den Erlebnissen vergleichbar, die man auf einer Kreuzfahrt macht. Beim Fahrtensegeln werden demnach eher Charteryachten und weniger Regattayachten genutzt. So liegt hier der Fokus nicht auf einem möglichst geringen Gewicht und einer guten Schnelligkeit, sondern wesentlich mehr auf Komfort und Sicherheit. Je nachdem wie lang ein Segeltörn andauern soll, benötigt man natürlich eine darauf zugeschnittene Verpflegung.

Boote für militärische Zwecke

Auch beim Militär spielen Boote eine entscheidende Rolle. Die militärische Bedeutung von Booten sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. Denn nicht nur größere Kriegsschiffe, sondern auch Boote haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Generell sind die Seestreitkräfte ein wichtiger Teil der Armee. Die dabei genutzten Waffensysteme können sowohl gegen Wasser-, Luft- als auch Landziele verwendet werden. Die Arten von Miliitärbooten haben sich dabei im Laufe der Geschichte natürlich sehr verändert. Früher wurden Boote ausschließlich mit bewaffneten Truppen besetzt, hatten aber so gesehen keine eigenen Waffensysteme. Später folgten dann Boote, welche über Kanonen oder Mörser verfügten. Waffentechnisch brachten vor allem die Torpedoboote eine Revolution. Diese dienten zur Abfeuerung von Torpedos und konnten massiven Schaden anrichten. Torpedoboote waren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gebräuchlich. Einige militärische Boote, werden aber auch heutzutage weiterhin genutzt, allerdings in einer modernisierten Form. Dazu zählen beispielsweise Aufklärungsboote.

Schiff vom Militär

Die meisten Boote, welche heutzutage zu militärischen Zwecken genutzt werden, sind allerdings keineswegs mit denen in der Vergangenheit vergleichbar. Von besonderer militärischer Bedeutung sind dabei natürlich U-Boote. Nahezu jeder dürfte mit diesem Begriff vertraut sein. Zwar gab es U-Boote schon relativ früh in unserer Geschichte, diese werden allerdings erst seit Ende des 19. Jahrhunderts zu militärischen Zwecken genutzt. Das wäre mit den klassischen U-Booten so auch gar nicht möglich gewesen. Die heutigen U-Boote wurden stetig weiterentwickelt und sind mittlerweile gefürchtete und strategisch wichtige Waffen.

Unterseeboot

Eine wichtige Aufgabe von U-Booten besteht im Versenken von größeren Kriegsschiffen und anderen U-Booten. Um U-Booten entgegenwirken zu können, sind Kriegsschiffe meist mit hochwertigen Echolots ausgestattet. Das ist auch der Grund, weswegen diese Geräte ursprünglich überhaupt entwickelt wurden. Es gibt mittlerweile aber auch einige U-Boote, die mit ballistischen Raketen ausgestattet sind. Von diesen geht natürliche eine besondere Gefahr aus. Andere Einsatzgebiete von U-Booten sind die Aufklärung, Versorgung, Rettung und der Transport. Kaum eine Waffe wird strenger geheim gehalten, als es bei U-Booten der Fall ist. So weiß man zwar, dass sehr viele Staaten über U-Boote verfügen, die genauen Zahlen sind aber oftmals unbekannt.

Boote zu Forschungszwecken

Auch in der Forschung spielen Boote eine wichtige Rolle. Dabei kommen auch U-Boote zum Einsatz, welche eigentlich überwiegend militärische Aufgaben erfüllen. Meist handelt es sich dabei allerdings nicht um U-Boote, mit denen man Torpedos abfeuern können. Neben U-Booten kommen aber auch andere Arten von Booten in der Forschung zum Einsatz. Generell kann man hier durchaus sagen, dass Boote eine wichtige Rolle in der Forschung einnehmen. Einige beliebte Forschungsgebiete sind beispielsweise die Ozeanographie, Geophysik, Meereschemie und Meeresbiologie. Viele dieser Forschungsboote sind oftmals mit spezieller Einrichtung ausgestattet. Darunter fallen beispielsweise Labore oder spezielle Messgeräte.

Boote für Tier- und Naturschutz

Auch beim Tier- und Naturschutz kommen Boote zum Einsatz. Diese werden dabei genutzt, um vor Ort nötige Maßnahmen durchführen zu können. Dabei gibt es eine Vielzahl an potentiellen Maßnahmen, die infrage kommen. Dazu gehören beispielsweise das Anlegen von künstlichen Riffen, das Überprüfen von Beständen bestimmter Meerestiere oder Maßnahmen zur Eindämmung von Gewässerverschmutzung. Dieser Einsatzbereich ist so umfangreich, dass man nur schwer alles hierüber berichten kann. Wie auch bei Booten, welche zu Forschungszwecken genutzt werden, ist auch hier nicht selten eine entsprechende Einrichtung der Boote gegeben.

Boote zu Tourismuszwecken

Die Umsätze durch den Tourismus würden wesentlich nach unten steigen, wenn es keine Boote gäbe. Soviel steht wohl fest. Selbst bei unseren heimischen Gewässern, werden Boote zu Tourismuszwecken genutzt. So beispielsweise auch am Bodensee, wo man unterschiedliche Boote mieten kann, um mit diesen einige Zeit auf dem See herumzufahren. So etwas ist in nahezu allen touristisch frequentierten Gewässern möglich. Sowohl national als auch international. Es werden allerdings nicht immer nur kleine Ruder- oder Padelboote weitervermietet. Selbst Motor- und Segelyachten können durchaus weitervermietet werden. Hier muss man allerdings damit rechnen, dass man einen höheren Preis bezahlen darf. Wenn man sich allerdings ein kleineres Paddel- oder Ruderboot mietet, so kommt man in den allermeisten Fällen sehr günstig davon und kann dennoch die Bootsfahrt in vollen Zügen genießen. Allerdings nehmen Boote im Tourismusbereich noch weitere Rollen ein. Diese werden also nicht ausschließlich dazu genutzt, um an Touristen weitervermietet zu werden. Gerade in eher exotischen Gebieten, wo es zahlreiche schöne Inseln gibt, werden diese auch zum Transport von Touristen genutzt. Aber auch Rundfahrten oder sonstige Vermarktungsmöglichkeiten, wie beispielsweise das Anbieten eines Buffets, machen Boote für den Tourismus so wichtig.

Boote in der Fischerei

Dieses Einsatzgebiet gehört zweifelsohne zu den ältesten der Welt. Aber auch heute, werden Boote noch in der Fischerei verwendet. Allerdings muss man dabei sagen, dass diese weitgehend von den größeren Fischfangschiffen verdrängt wurden. Das ist auch eine Situation, welche viele kleinere Fischer beklagen. Das ist nicht nur im europäischen Raum der Fall, sondern nahezu auf der ganzen Welt. Selbst in Entwicklungsländern, wo regelmäßig kleinere Fischerboote rausfahren, ist das ein nicht selten ein erhebliches Problem. Allerdings werden Fischerboote nicht ausschließlich zum Fangen von Fischen verwendet. Auch die Jagd auf Krustentiere oder Meeresfrüchte steht durchaus auf dem Programm. Was aber nun letztendlich gefangen wird, hängt im Ermessen des Fischers oder seines Auftraggebers ab. Natürlich spielt dabei auch die zur Verfügung stehende Ausrüstung eine wichtige Rolle.Bootfahren zum Angeln

Boote zu Rettungszwecken

Gewässer bergen durchaus Gefahren, welche man keineswegs unterschätzen sollte. Daher ist es wichtig, dass man auf diese entsprechend reagieren kann. Hier kommen mitunter Rettungsboote zum Einsatz. Bereits seit geraumer Zeit, werden Boote zu Rettungszwecken genutzt. Dabei kann beispielsweise die Soforthilfe bei einem Ertrinkenden oder das Aufsammeln von Schiffbrüchigen sein. Boote zu Rettungszwecken sind ausgesprochen wichtig und haben bereits maßgeblich zur Rettung zahlreicher Menschenleben beigetragen. Viele der heutigen Rettungsboote sind sehr gut ausgestattet. Sie bieten also nicht nur die nötige Ausrüstung, um Menschen in Notsituationen zu retten, sondern oftmals auch Mittel und Wege, diese noch auf dem Boot bestmöglich zu behandeln.Boot zur Rettung

Boote zu Transportzwecken

Es ist kaum verwunderlich, dass Boote auch ausschließlich zum Transport genutzt werden. Schließlich ist das wohl die gebräuchlichste Art und Weise ein Boot zu nutzen. Dieses Einsatzgebiet von Booten, ist natürlich untrennbar mit den anderen Einsatzgebieten verbunden. Dennoch dachten wir, dass wir diesen Punkt noch einmal separat aufführen. Schließlich sollte man keineswegs vergessen, was der eigentliche Zweck eines Boots ist. Denn würde ein Boot einen nicht sicher und schnell das Wasser transportieren können, wären auch andere Einsatzmöglichkeiten undenkbar. Daher sollte man den grundlegenden Zweck eines Boots auf keinen Fall vergessen. Dabei müssen keineswegs nur Personen transportiert werden. Auch der Transport von diversen Gütern wird sehr häufig praktiziert.Schiff zum Transport

Bedeutung der Infrastruktur für die Bootsfahrt

Damit die Bootsfahrt bestmöglich durchgeführt werden kann, ist eine gewisse Infrastruktur vonnöten. Zwar ist die Bootsfahrt prinzipiell auch ohne eine solche möglich, allerdings ist das nicht selten mit gewissen Problematiken verbunden. In Industrieländern ist eine gewisse Infrastruktur oftmals gegeben. Aber in weniger entwickelten oder gar Entwicklungsländern, kann das Ganze schon ein wenig anders aussehen. Generell spielt die Infrastruktur für die gesamte Schifffahrt eine wichtige Rolle. Die Boot- und Bootsfahrt ist hiervon also nicht ausgeschlossen.

Wasserwege

Prinzipiell ist man bei der Bootsfahrt durchaus auf Wasserwege angewiesen. Ausgenommen hiervon ist lediglich das Fahren auf hoher See. Bei Flüssen, Kanälen oder Küstenfahrwassern, sind das Ganze allerdings schon etwas anders aus. Hier muss dafür gesorgt werden, dass die Wasserstraßen schiffbar sind. Gerade bei sehr großen Booten, ist das von besonderer Bedeutung. Zum Schaffen von Wasserwegen werden gegebenenfalls spezielle Maßnahmen unternommen. Darunter fällt beispielsweise das Baggern von fließenden Gewässern.Spreewälder Wasserweg

Häfen

Wenn man an Häfen denkt, so kommen einem dabei ausschließlich Schiffe in den Kopf. Aber auch für Boote können Häfen eine zentrale Rolle einnehmen. Sei es nun für das Ein- und Ausschiffen von Passagieren oder den Umschlag von Gütern. Aber auch nötige Wartungsarbeiten können an Häfen vorgenommen werden. Unsere heutigen Häfen sind meist sehr modern und haben sich auf die unterschiedlichsten Aufgaben spezialisiert. Ausschlaggebend für die Leistungsfähigkeit eines Hafens, ist dabei in vielen Fällen dessen technische Ausrüstung. Dazu zählen beispielsweise unterschiedliche Spezialfahrzeuge. Aber auch das Personal, welches an den Häfen tätig ist, trägt hierzu natürlich maßgeblich bei. In Deutschland spielen vor allem die Häfen in Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven eine tragende Rolle. Wenngleich Häfen vor allem für Schiffe genutzt werden, so sind sie auch durchaus bei Bootsfahrern eine beliebte Anlaufstelle. Hier kann man nämlich wunderbar nötige Wartungs- und Reparaturarbeiten vornehmen lassen und auch Sicherheitsausrüstung und Proviant besorgen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man eine größere Bootsfahrt den Hafenbehörden melden kann. So ist es beispielsweise möglich, dass man dieser mitteilt, wo man hinfährt und wann man vorhat zurückzukommen. Sollte man sich bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht zurückgemeldet haben, beispielsweise weil es zu einem Unfall gekommen ist, kann die Hafenbehörde hierauf entsprechend reagieren und Rettungskräfte aussenden.Schiffshafen inPortofino

Die unterschiedlichen Boote

Es gibt eine Vielzahl an Booten. Was für ein Boot letztendlich genutzt wird, hängt meist von dem jeweiligen Einsatzgebiet ab. Aber natürlich spielt auch das Budget eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wir möchten Ihnen gerne zeigen, was für Boote es so gibt und was diese ausmacht. Manche Boote lassen sich allerdings nicht eindeutig klassifizieren oder können theoretisch in mehrere Kategorien gepackt werden. Dennoch finden wir es ausgesprochen hilfreich, wenn man sich ein gewisses Bild darübermacht, was es so für unterschiedliche Boote gibt.

Fischerboote

Bei Fischerbooten handelt es sich um Boote, die zum Fischfang konzipiert wurden. Diese Art von Booten wird bereits seit langer Zeit genutzt und gehört zu den wohl ältesten der Menschheit. Heutzutage sind aber weniger Fischerboote von Bedeutung, sondern vielmehr große Schiffe, welche für den Fischfang ausgelegt sind. Gerade für kleinere Fischer sind diese sehr problematisch. Denn durch die Überfischung der Meere, fällt es diesen wesentlich schwerer, mit Fischfang ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Zudem hat die Überfischung der Meere auch schwerwiegende ökologische Folgen. Fischerboote werden für den Fischfang genutzt. Das heißt allerdings nicht, dass diese ausschließlich zum Fische fangen geeignet sind. Auch das Fangen von Meeresfrüchten oder Krustentieren ist durchaus möglich. In der Regel sind Fischerboote mit Fischernetzten ausgestattet. Es gibt aber auch durchaus Fischer, welche andere Fangmethoden verwenden. Diese ist allerdings eine der geläufigsten. Wie ein Fischerboot genau auszusehen hat, kann man pauschal nur schwer sagen. Es handelt sich einfach um ein Boot, dass für das Fangen von Fisch ausgelegt ist. Das kann sich zum Beispiel an der Ausrüstung und Einrichtung zeigen, die an Deck des Bootes vorhanden ist. Generell sollte ein Fischerboot aber durchaus zum Aussetzen und Einholen von Fischernetzen geeignet sein.Boot zum fischen

Passagierboote

Die Aufgabe von Passagierbooten ist der Transport von Personen. Sie werden dabei vordergründig zu freizeittechnischen und touristischen Zwecken genutzt. Aber auch als öffentliches Verkehrsmittel, finden Passagierboote durchaus Verwendung. Passagierboote weisen meist eine spezielle Konstruktion, Ausrüstung und Einrichtung auf. In vielen Fällen steht dabei nicht nur der bloße Transport, sondern auch die Versorgung im Vordergrund. Selbst Übernachtungsmöglichkeiten sind in einigen Fällen gegeben. Das hängt allerdings vom jeweiligen Passagierboot ab und ist nicht unbedingt üblich. Passagierboote können sowohl für kurze als auch lange Strecken genutzt werden. Sollten diese nicht ausschließlich zum Privatgebrauch genutzt werden, so liegen bei Passagierbooten meist feste Abfahrts- und Ankunftszeiten vor.Boot für Passagiere

Militärboote

Diese Art von Booten wird nahezu ausschließlich vom Militär verwendet. Ausnahmen bilden beispielsweise Rebellengruppen, Piraten und terroristische Organisationen. Dabei handelt es sich um Boote, welche über eigene Waffensysteme verfügen. Wie diese letztendlich aussehen, hängt vom jeweiligen Boot ab. Ein Militärboot wäre beispielsweise ein Boot, welches über ein integriertes Standgeschütz verfügt. Aber auch ein Boot, welches Luftabwehrraketen abfeuern kann, fällt durchaus unter die Kategorie Militärboot. Generell gibt es eine breite Palette an möglichen Militärbooten. Damit können Ziele in der Luft, auf dem Wasser und am Boden beschossen werden. Der wohl bekannteste Typ von Militärbooten ist das U-Boot. Da dieses allerdings eine Vielzahl an Aufgaben erfüllen kann, möchten wir dieses hier separat aufführen.Militärisches Schiff

U-Boote

U-Boote unterscheiden sich maßgeblich von anderen Booten. Diese sind nämlich nicht dafür gebaut worden, um auf dem Wasser zu fahren. U-Boote agieren unter Wasser und erfüllen dort die unterschiedlichsten Aufgaben. Besonders massive U-Boote, welche eine Masse von bis zu 26000 Tonnen haben können, fallen nicht mehr unter die Klassifizierung U-Boot, sondern werden als U-Schiffe bezeichnet. Wir möchten uns aber hier vordergründlich auf die U-Boote konzentrieren, wenngleich deren Aufgaben sich grundsätzlich nicht sonderlich unterscheiden. Die Tauchtiefe eines U-Boots ist dabei nicht immer gleich. Die meisten U-Boote können maximal einem Wasserdruck von 600 Metern standhalten. Allerdings gibt es auch durchaus U-Boote, die für Tiefen von 900 bis 1200 Metern konzipiert sind. Einige spezielle Tiefsee-U-Boote sind sogar in der Lage jeden Punkt des Meeresbodens zu erreichen.

Bei U-Booten unterscheidet man zwischen militärischen und zivilen U-Booten. Die Unterschiede dabei können sehr stark ausfallen und beinhalten nicht nur das Einsatzgebiet. So weist die Bauweise und Ausrüstung militärischer U-Boote meist einige Unterschiede zu den zivilen U-Booten auf. Militärische U-Boote sind in den meisten Fällen mit speziellen Waffensystemen ausgestattet. Das ist nur dann nicht der Fall, wenn diese ausschließlich zur Aufklärung genutzt werden wollen. In der Regel ist aber nahezu jedes militärische U-Boote mit dem ein oder anderen Waffensystem ausgestattet. Was für ein Waffensystem dabei verwendet wird, hängt davon ab, welchen militärischen Nutzen das U-Boot erfüllen soll. Von militärischen Gesichtspunkten aus betrachtet, liegt der große Vorteil von U-Booten darin, dass diese versteckt operieren können. Allerdings kann das nicht immer gewährleistet werden. Schließlich sind viele moderne Kriegsschiffe mit Echoloten ausgestattet.

Unterseeboot schwimmt

Militärische U-Boote verfügen aber ebenfalls über sehr hochwertige Sensoren, mit denen sie andere Objekte orten können. Viele U-Boote sind dafür ausgelegt, dass sie größere Kriegsschiffe oder andere U-Boote versenken. Dafür sind sie mit Torpedos bewaffnet. Nicht selten ist diese Art von U-Booten auch in der Lage, Marschflugkörper auszusenden, um damit Bodenziele anzugreifen. Aber auch U-Boote mit ballistischen Raketen werden verwendet. Diese dienen allerdings glücklicherweise meist zur Abschreckung. Andere Waffen, die von U-Booten genutzt werden, sind beispielsweise Minen oder starke Artillerie. Doch selbst militärische U-Boote dienen nicht ausschließlich zum Durchführen von diversen Kampfhandlungen. Auch der Transport von Ausrüstung und Versorgungsgütern, sowie Aufklärungs- und Rettungsaufgaben werden mitunter von militärischen U-Booten ausgeführt.

Doch wofür werden nun überhaupt zivile U-Boote genutzt? Diese scheinen ja prinzipiell keine größere Rolle einzunehmen. Das ist allerdings keineswegs der Fall. Auch zivile U-Boote nehmen eine tragende Bedeutung ein. Sogar in der Forschung sind U-Boote von unschätzbarer Bedeutung. Hier kommen unter anderem auch Tiefsee-U-Boote zum Einsatz. Die Forschungsaufgaben, die damit bewältigt werden, sind ausgesprochen vielfältig. Sie können archäologische, geologische, meeresbiologische und ozeanografische Aufgaben erfüllen. U-Boote haben maßgeblich zu dem Wissen beigetragen, was wir heute über die Tiefsee wissen. Aber auch zur Rettung oder Bergung von Besatzungen, werden U-Boote verwendet. Ein anderes Einsatzgebiet wären diverse Reparatur und Wartungsaufgaben. Ohne U-Boote wäre es beispielsweise oftmals nicht möglich, nötige Arbeiten an Bohrinseln oder Unterwasserstationen vorzunehmen. Was viele allerdings nicht wissen, ist, dass U-Boote auch für touristische Zwecke genutzt werden. Diese Art von Nutzung findet immer mehr Anklang und wird zunehmend beliebter. Die meisten dieser U-Boote kann allerdings keine allzu große Tiefe erreichen. Das stellt aber prinzipiell kein größeres Problem dar. Denn zur Besichtigung von interessanten Orten, wie es beispielsweise bei Riffen der Fall ist, reichen diese U-Boote bereits vollkommen aus. Auch in Europa finden entsprechende U-Boote Verwendung. Das ist zum Beispiel auf den Azoren in Portugal der Fall.

Basis für Unterseeboote

Natürlich greifen auch Kriminelle auf den Einsatz von U-Booten zurück. Gerade im Bereich des Schmuggels nehmen U-Boote eine wichtige Rolle ein. Das liegt schlicht und einfach daran, dass diese sich unbemerkt fortbewegen können. So kann Schmuggelware vergleichsweise sicher von einem Ort zum anderen transportiert werden. Zwar können auch Schmuggler-U-Boote aufgedeckt werden, allerdings geschieht das meist aufgrund von Insiderinformationen. Im Gegensatz zu anderen U-Booten, werden Schmuggler-U-Boote meist direkt am Zielort aufgegeben oder gar versenkt. Sie werden vordergründlich zum Schmuggeln von unterschiedlichen Drogen verwendet. Einige dieser U-Boote können bis zu 25 Meter lang sein und bis zu 15 Tonnen Ware transportieren.

Polizeiboote

Boote sind allerdings nicht nur für das Militär wichtig, sondern auch für die Polizei. Besonders für die Wasserschutzpolizei spielen sie eine erhebliche Rolle. Diese regelt maßgeblich das Einhalten von See- und Binnenschifffahrtsvorschriften. Aber auch Gefahrenabwehr, Umweltschutzmaßnahmen (beispielsweise das Unterbinden und Verfolgen von Gewässerverschmutzung) und grenzpolitische Maßnahmen gehören zur Aufgabe der Wasserschutzpolizei. Je nach Einsatzgebiet werden Polizeiboote mitunter auch dafür genutzt, um Schmugglern das Handwerk zu legen. Einige Polizeiboote sind sehr gut ausgestattet und bieten auch einen gewissen Komfort. Wenngleich Polizeiboote meist mit einer eher gemäßigten Geschwindigkeit patrouillieren, können diese durchaus enorme Geschwindigkeiten erreichen. Ein ordentliches Polizeiboot kann also durchaus mal 750 PS aufweisen. Das ist zweifelsohne eine enorme Leistung.Boot der Polizei

Motorboote

Bei Motorbooten handelt es sich um Boote, welche durch Verbrennungs- oder Elektromotoren angetrieben werden. Ab einer bestimmten Leistung darf man diese allerdings nur führen, wenn man einen Führerschein oder zumindest einen Sportbootführerschein vorweisen kann. Je nach Gewässer kann es sich unterscheiden, ab wie viel PS ein Führerschein erforderlich ist. So kann in bestimmten Gebieten bereits ab 5 PS verlang werden, dass man einen Führerschein vorlegt. Daher sollte man sich gegebenenfalls über bestimmte Regelungen informieren oder einfach direkt einen Führerschein machen. In den allermeisten Fällen werden Motorboote für Freizeitzwecke genutzt. Hierbei ist es auch nicht unüblich, dass man in diesen wohnen kann. Diese Art von Motorbooten werden auch als Motoryachten bezeichnet. Neben dem Freizeitgebrauch, finden Motorboote auch häufig in touristischen Gebieten Verwendung. So werden diese beispielsweise vermietet oder als Transportmöglichkeit genutzt. Andere Einsatzgebiete von Motorbooten sind Militär, Forschung und Rettung. Natürlich spielen auch im sportlichen Bereich Motorboote eine gewisse Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen Wassersportarten, wo Boote genutzt werden, sind Motorbootrennen allerdings nicht ganz so beliebt.Boot mit einem Motorantrieb

Schlauchboote

Schlauchboote sind die wohl kostengünstigste Variante, wenn man sich ein eigenes Boot zulegen möchte. Dafür muss man allerdings auch auf einige Dinge verzichten. So kommt man mit Schlauchbooten meist nicht allzu schnell voran, hat keine besondere Ausstattung oder gar Einrichtung und in manchen Fällen auch mit sicherheitstechnischen Problemen rechnen. Tatsächlich sind Schlauchboote aber wesentlich brauchbarer, als man es vielleicht denken mag. Man kann ein hochwertiges Schlauchboot also durchaus 10 oder gar 15 Jahre nutzen. Das mag zwar etwas kurios klingen, ist aber tatsächlich der Fall. Schlauchboote weisen einen Schlauch als Rumpf oder Außenseite auf. Dieser ist mit Gas befüllt. Der Schlauch kann dabei aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Dabei handelt es sich um verschiedene Kunststoffe. Was für ein Kunststoff letztendlich zum Einsatz kommt, kann maßgeblich zur Qualität des Schlauchboots beitragen.

Schlauchboot im Wasser

Natürlich ist es wichtig, dass das Gas nicht einfach während der Fahrt entweicht. Damit das gewährleistet ist, sind Schlauchboote mit einem speziellen Verschluss ausgestattet. Schlauchboote können auf viele Arten und Weisen genutzt werden. Für den Sport sind sie allerdings weitgehend unbedeutend. Anders sieht es hingegen im Freizeitgebrauch aus. Schlauchboote werden hier sehr gerne verwendet. Dabei muss man allerdings bedenken, dass Schlauchboote für Kinder, welche überaus günstig zu haben sind und eher die Rolle eines Spielzeugs einnehmen, keineswegs mit einem hochwertigen Schlauchboot zu vergleichen sind. Neben dem Freizeitgebrauch finden Schlauchboote auch militärische und wissenschaftliche Verwendung. Eine besondere Rolle nehmen sie dabei generell als Rettungsboote ein. So sind viele größere Schiffe, nicht selten mit einer Vielzahl an Schlauchbooten ausgestattet. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Schlauchbooten. Dazu zählen die voll aufblasbaren Schlauchboote und die Badeboote. Bei den voll aufblasbaren Schlauchbooten handelt es sich, wie bereits aus dem Namen ersichtlich, um Boote, die komplett aufgeblasen werden. Badeboote verfügen hingegen über feste Einlegeböden. Diese können beispielsweise aus Holz oder Aluminium bestehen.

Solche Boote können ebenfalls kompakt verstaut werden. Daher sind sie gewissermaßen den klassischen voll aufblasbaren Schlauchbooten überlegen. Wer bei einem Schlauchboot allerdings an ein vergleichbar kleines Gummiboot aus Kindertagen denkt, der täuscht sich in vielen Fällen gewaltig. Zwar gibt es natürlich auch solche Schlauchboote, diese sind aber keineswegs die einzigen, welche auf dem Markt erhältlich sind. Ein gutes Schlauchboot kann also durchaus auch bis zu 8 Meter lang sein. Dadurch eignet es sich selbst für größere Expeditionen und kann Raum für einige Personen bieten.

Segelboote

Segelboote gehören zu den Sportbooten und werden durch Windkraft betrieben. Es handelt sich hierbei also nicht um motorisierte Boote. Sollten Segelboote einen Wohnraum vorweisen, so werden diese als Segelyachten bezeichnet. Segelboote können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Natürlich muss es sich dabei um Material handeln, was auch für eine Fahrt auf dem Wasser geeignet ist. Früher wurde für den Rumpf von Segelbooten ausschließlich lackiertes Holz verwendet. Heutzutage kommen allerdings auch vermehrt andere Materialien zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise Kunststoff, Stahl oder Aluminium. Während für die Leinen früher ausnahmslos Leinen oder Baumwolle verwendet wurde, so greift man auch hier mittlerweile vermehrt auf Kunstfasern oder andere Materialien zurück.Boot zum segeln

Ruderboote

Besonders im Freizeit- und Sportbereich nehmen Ruderboote eine wichtige Rolle ein. Andere Einsatzgebiete sind für Ruderboote eher unüblich. Ruderboote sind gewissermaßen Boote, welche durch Riemen oder Skulls bewegt werden. Um sich mit einem solchen Boot fortzubewegen, ist nicht selten ein enormer Kraftaufwand nötig. Ruderboote, welche besonders hohe Geschwindigkeiten erreichen können und im Sportbereich von besonderer Bedeutung sind, werden als Rennruderboote bezeichnet. Es gibt mehrere Klassifizierungen von Ruderbooten. Diese richten sich dabei danach, von wie vielen Menschen das Ruderboot bedient wird und ob dabei ein Steuermann zu Gange ist. Man unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen Einer, Zweier ohne Steuermann, Zweier mit Steuermann, Doppelzweier, Vierer ohne Steuermann, Vierer mit Steuermann, Doppelvierer und Achter. Es gibt allerdings noch andere spezielle Formen von Ruderbooten.Kajak

Kirchboote

Bei einem Kirchboot handelt es sich um ein Ruderboot aus Holz. Dieses wird man insgesamt 14 Personen und einem Steuermann geführt. Diese Art von Ruderboot ist gewissermaßen eine Anlehnung an die Wikinger und stammt ursprünglich aus Finnland. Wie es generell bei Ruderbooten der Fall ist, spielen diese besonders im Freizeit- und Sportbereich eine tragende Rolle. Wenngleich die heutigen Kirchboote bereits durchaus imposant sind, so sind sie dennoch nicht mit denen vergleichbar, welche in der Vergangenheit genutzt wurden. Einige Exemplare waren nämlich bis zu 40 Meter lang und wurden von 30 bis 40 Ruderpaaren gerudert. Auf solchen Kirchbooten fanden etwa 100 bis 150 Menschen Platz. Das sind natürlich enorme Zahlen. Stellt sich natürlich noch die Frage, weswegen Kirchboote überhaupt als solche bezeichnet werden. Tatsächlich hängt der Name mit der Kirche zusammen. Kirchboote wurden nämlich ursprünglich genutzt, um zum sonntäglichen Kirchgang zu fahren. Das war zumindest die Hauptverwendung. Aber auch bei Hochzeiten, Begräbnissen oder anderen wichtigen Anlässen, fanden Kirchboote Verwendung.

Surfboot

Nein es handelt sich hierbei nicht um ein Boot, dass ausschließlich von leidenschaftlichen Surfern benutzt wird. Bei einem Surfboot handelt es sich nämlich um nichts anderes als ein Ruderboot. Allerdings nicht um ein klassisches Ruderboot, sondern um eines, das speziell für die Brandung ausgelegt ist. Mit einem Surfboot kann man selbst brechenden Wellen trotzen und bei sehr ungünstigen Bedingungen durch Gewässer fahren. Es kommt überwiegend bei Stränden zum Einsatz und dient in erster Linie der Lebensrettung. Allerdings gibt es auch durchaus Wettkämpfe, die mit Surfbooten ausgetragen werden. Prinzipiell ist es auch für den Freizeitgebrauch geeignet, auch wenn es eigentlich nicht hierfür konstruiert wurde. Übrigens nehmen Surfboote noch eine andere interessante Aufgabe ein. Sie sind nämlich auch wunderbar dazu geeignet, um bei Versorgungsengpässen zum Einsatz zu kommen.

Kanus

Kanus werden in Blickrichtung mit Hilfe von Paddeln bewegt. Daher bezeichnet man diese auch als Paddelboote. Eine Bezeichnung als Ruderboot ist allerdings nicht wirklich angebracht, wenngleich Kanus gerne mal als solche bezeichnet werden. Allerdings gibt es zwei grundlegende Unterschiede. Zum einen werden Ruderboote in der Regel mit dem Rücken zur Fahrtrichtung gerudert. Zum anderen ist das Ruder bei Ruderbooten mit dem Bootsrumpf verbunden. Bei Kanus ist das allerdings anders. Hier werden die Paddel frei geführt. Wenn man von Kanus spricht, so ist meist von Kajaks oder Kanadiern die Rede. Andere Arten sind kaum verbreitet und finden daher meist keine größere Erwähnung. Bei Kajaks handelt es sich um Kanus, welche ursprünglich in der Arktis genutzt wurden. Beim Fahren eines Kajaks werden die Oberschenkel seitlich im Rumpf verspreizt. Zur Fortbewegung wird ein Doppelpaddel genutzt. Beim Kanadier hingegen, nutzt man ein Stechpaddel. Auch die Sitzposition ist ein wenig anders. Meist wird hier gekniet. Theoretisch ist aber auch ein Sitzen möglich. Ursprünglich wurden Kanadier von den Indianern Nordamerikas genutzt. Im späteren Verlauf der Geschichte, dann auch von europäischen Pelzhändlern.Knau fahren

Dampfboote

In unserer heutigen Zeit kommen Dampfboote eigentlich nur noch geringfügig zum Einsatz. Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts waren diese allerdings noch ausgesprochen beliebt. Bei einem Dampfboot handelt es sich um ein bis zu zwölf Meter langes Boot, welches durch Dampf angetrieben wird. Es ist ein klassisches Arbeitsboot, kann aber auch zu Freizeitzwecken genutzt werden. Die Leistung eines Dampfboots ist, verglichen mit einigen anderen Bootstypen, ausgesprochen gering. Man kann nur mit etwa 1 bis 20 PS rechnen. Das ist zugegebenermaßen nicht gerade viel. Dafür verfügen Dampfboote allerdings über einen ruhigen Antrieb und sind unabhängig von fossilen Brennstoffen. Wenngleich Dampfboote mittlerweile recht selten geworden sind, so sind sie keineswegs ausgestorben. Man kann also auch heute noch wunderbar ein Dampfboot kaufen. Vorausgesetzt natürlich, dass man hierfür das nötige Kleingeld hat.Dampfboot

Mehrzweckboote

Bei Mehrzweckbooten handelt es sich um Boote, welche für unterschiedliche Zwecke genutzt werden können. Sie werden überwiegend von Militär, Polizei und Hilfsorganisationen verwendet. Es gibt unterschiedliche Arten von Mehrzweckbooten. Man kann daher nicht klar definieren, wie ein Mehrzweckboot genau auszusehen hat. Allerdings sollte es gewisse Aufgaben erfüllen können, damit es als Mehrzweckboot klassifiziert werden kann. Dazu gehören Rettung, Bergung, Transport, Schleppen, Erkundung, Überwachung und Absicherung. Klassische Mehrzweckboote werden in der Regel mit 1 bis 9 Helfern besetzt.

Frachtboote

Wenngleich Frachtschiffe wesentlich bedeutender als Frachtboote sind, so werden diese dennoch genutzt. Dabei handelt es sich um nichts Anderes als Handelsboote, welche zum Transport von Frachtgut genutzt werden. Die Art der Fracht kann sich dabei stark unterscheiden. Es ist also keinesfalls festgelegt, was für eine Fracht mit einem Frachtboot befördert werden muss.Frachtboot

Katamarane

Bei Katamaranen handelt es sich um sehr breite Boote, welche über zwei Rümpfe verfügen. Diese sind fest miteinander verbunden. Katamarane liegen sehr stabil auf dem Wasser und sind relativ leicht. Sie können sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen und gelten als ausgesprochen formstabile Boote. Allerdings sind Katamarane nicht gerade leicht zu führen und weisen eine unzufriedenstellende Kenterbarkeit auf. Besonders größere Katamarane haben mit diesen Problemen zu kämpfen. Man unterscheidet zwischen mehreren Arten von Katamaranen. Die Klassifizierung erfolgt dabei nach dem genutzten Antrieb. Daher spricht man auch von Motorkatamaranen, Segelkatamaranen und Ruderkatamaranen. Sollte man sich den Luxus leisten können, so kann man durchaus einen Katamaran für den Privatgebrauch erwerben. In erster Linie handelt es sich bei Katamaranen allerdings um klassische Transportboote, welche dazu genutzt werden, Personen von A nach B zu befördern. Nicht selten handelt es sich dabei um Touristen. Katamarane werden beispielsweise sehr gerne in Thailand genutzt. Dabei dienen sie vordergründlich dazu, Touristen auf die unterschiedlichen Inseln zu fahren. Ein Anbieter, welcher in Thailand sehr von seinen Hochgeschwindigkeitskatamaranen schwärmt, ist beispielsweise Lomprayah.Katamarane im Hafen

Betonboote

Zugegebenermaßen handelt es sich hierbei nicht um klassisches Baumaterial, welches bei Booten verwendet wird. Doch tatsächlich gibt es das ein oder andere Boot, das einen Rumpf aus Beton aufweist. Dieser wird dabei mit anderen Materialien versteift. Besonders häufig ist dabei eine Versteifung mit Stahl. Beton ist ein recht unübliches Baumaterial für Boote. Schließlich ist es mit einem enormen Gewicht verbunden und wirkt sich nachteilig auf die Manövrierfähigkeit aus. Dennoch bietet Beton auch durchaus Vorteile. Betonboote sind nämlich ausgesprochen widerstandsfähig. Es handelt sich also um sehr robuste Boote. Gefahr von Schädlingen geht prinzipiell keine aus. Auch ein Anhaften von Algen oder Meerestieren fällt vergleichsweise gering aus. Darüber hinaus muss man natürlich erwähnen, dass Beton ein recht preiswerter Rohstoff ist. Dadurch sind die Kosten beim Bau eines Betonboots meist recht überschaubar. Gerade bei größeren Booten, benötigt man aber natürlich dennoch ein ansehnliches Budget.

Gondeln

Wer schon mal in Venedig war, dem dürften Gondeln durchaus ein Begriff sein. Es handelt sich hierbei nämlich um einen venezianischen Bootstyp. Wann dieser erstmals Verwendung fand, lässt sich allerdings nicht genau sagen. Der Ursprung wird allerdings auf das 11 Jahrhundert datiert. Bei Gondeln handelt es sich um ein sehr traditionelles Boot. Außerhalb von Venedig, wird man in der Regel kaum auf Gondeln treffen. Dieses Boot kennzeichnet sich dadurch, dass es sehr schmal und lang ist. Eine Gondel kann bis zu 11 Meter lang sein, ist aber im Schnitt gerade einmal um die 1,5 Meter breit. Die Enden sind bei Gondeln aufgebogen. In einer typischen Gondel finden etwa zwei bis sechs Personen Platz. Einige Gondeln sind auch überdacht. Das ist aber keineswegs bei allen Modellen der Fall. Wenngleich die traditionellen Gondeln nahezu alle überdacht waren, so ist das heutzutage nicht mehr der Fall. Gondeln werden mittels eines Riemens vorwärtsbewegt. Eine Besonderheit bei Gondeln ist, dass diese meist aus neun verschiedenen Hölzern bestehen. Diese sind dabei meist sorgfältig ausgelesen.Sonnenuntergang Venedig

Schwertboote

Bei einem Schwertboot handelt es sich um ein Segelboot, dass einen flachen Unterwasserschliff vorweist. Der Lateralplan wird bei Schwertboote durch den Einsatz beweglicher Schwerter vergrößert. Darauf ist auch deren Name zurückzuführen. Die Schwerter werden dabei in speziellen Schwertkästen gehalten. Schwertboote zeichnen sich in der Regel durch ausgesprochen formstabile Rümpfe aus.Zeesenboot

Narrowboats

Dieser Bootstyp findet in England und Wales Verwendung. Narrowboats sind sehr schmal und weisen einen flachen Rumpf aus. Sie sind sehr gut für Kanäle geeignet, welche nur eine geringe Tiefe aufweisen. Narrowboats sind meist um die 2,20 Meter breit, können allerdings mehr als 20 Meter lang sein. Narrowboats wurden ursprünglich zum Rohstofftransport verwendet und nahmen in diesem Bereich eine sehr wichtige Rolle ein. Besonders häufige Transportgüter waren beispielsweise Kohle und Steine.Narrowboat schwimmt

Sampans

Diese Art von Boot kommt aus Ostasien und wird dort auch immer noch verwendet. Bei Sampans handelt es sich um flache, breite Ruder- oder Segelboote. Die Hauptaufgaben von Sampans sind das Fangen von Fisch und Transporte. Sie werden allerdings auch als Hausboote verwendet. Sampans weisen ein breites Heck und einen spitzen Bug auf.Hausboot Sampan

Hausboote

Der Name lässt bereits erahnen, was man von diesem Bootstyp erwarten darf. Es handelt sich also schlicht und einfach um ein Boot, dass man zum Wohnen nutzen kann. Allerdings wird es nicht ausschließlich zum Wohnen genutzt, sondern kann auch als Transportmittel verwendet wird. Ein Hausboot ist daher mit einem Wohnmobil vergleichbar. In Sachen Komfort kann man an Hausbooten wirklich wenig aussetzen. Sie bieten Platz für 2 bis 12 Personen und sind auch wunderbar für einen längeren Aufenthalt geeignet. Die meisten Hausboote verfügen über eine Heizung, ein WC, sowie Warm- und Kaltwasser. Aber selbst voll ausgestattete Küchen sind keine Seltenheit. Sollte man nicht das erforderliche Geld haben, um sich selbst ein Hausboot anzuschaffen, so besteht die Möglichkeit eines zu mieten. Dabei sind allerdings einige Dinge zu beachten. Allerdings hängen diese von der jeweiligen Region ab. In der Regel wird vorausgesetzt, dass der Bootsführer mindestens 18 Jahre alt ist und die nötige physische und psychische Eignung aufweist. Außerdem muss der Bootsführer sich ausgiebig einschulen lassen und darf das vorgegebene Revier nicht verlassen. Nachtfahrten stehen in der Regel außer Frage. Sollte man sich vorgegebenen Regelungen widersetzen, so muss man mit Strafen rechnen.Boot zum Wohnen

Rettungsboote

Kein Schiff sollte in See stechen, ohne ausreichend Rettungsboote an Bord zu haben. Sollte es nämlich zu einem Unglück kommen, nehmen diese eine ausgesprochen wichtige Aufgabe ein. Rettungsboote sind generell das wichtigste Rettungsmittel, wenn es um die Schifffahrt geht. Rettungsboote können im Notfall über eine Aussetzvorrichtung ins Wasser gelassen werden. Sie sind also sehr schnell einsatzbereit. Gerade moderne und hochwertige Rettungsboote, sind recht gut ausgestattet. Das liegt daran, dass sie das Überleben der Passagiere gewährleisten sollen, bis die nötige Hilfe eintrifft. So findet man in solchen Rettungsbooten nicht nur die nötigen Mittel zur Fortbewegung, sondern auch weitere außerordentlich hilfreiche Dinge. Dazu zählen beispielsweise Leuchtraketen, Proviantboxen, Taschenlampen und Kompass. Meistens befindet sich auch Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein Notsender an Bord. Das sind aber nur einige der Dinge, die sich auf einem Rettungsboot befinden können. Gerade nach dem historischen Schiffsunglück der Titanic, wurde vielen Menschen die Bedeutung von Rettungsbooten vor Augen geführt. Seitdem ist nahezu auf jedem größeren Schiff gewährleistet, dass diese in ausreichender Anzahl vorhanden und gut ausgestattet sind. Sollte es zu einer Extremsituation kommen, so ist es die Aufgabe des Kapitäns, den Befehl zum Verlassen des Schiffes und zum Herablassen der Rettungsboote zu geben. Ein gewissenhafter Kapitän wird übrigens immer dafür sorgen, dass alle Passagiere in Sicherheit sind, bevor er selbst das Schiff verlässt.Boot für die Rettung

Bootsführerscheine

Prinzipiell unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten von Bootsführerscheinen. Die Rede ist vom Sportbootführerschein Binnen, dem Sportbootführerschein See und dem Internationalen Bootsschein für Wassersportfahrzeuge. Generell ist es sehr empfehlenswert, wenn man alle diese Führerscheine erwirbt. Sollte man ein begeisterter Bootsfahrer sein, so kommt man wohl oder übel auch nicht drum herum. Ob die Führerscheine allerdings tatsächlich benötigt werden, hängt unter anderem davon ab, welches Boot man überhaupt fahren möchte. Als kleine Orientierungshilfe kann man sich hier Sportboote mit mehr als 15 PS merken. Es gibt allerdings Ausnahmen. Um ein besseres Bild zu bekommen, sollte man sich aber erst einmal die einzelnen Bootsführerscheine etwas näher ansehen. Wenngleich prinzipiell nur von diesen beiden Führerscheinen die Rede ist, so kann es dennoch nötig sein, dass man auch weitere Papiere benötigt, wenn man mit einem Boot fahren möchte. Daher sollte man sich immer, bevor man eine Bootsfahrt beginnt, über mögliche Regelungen informieren.

Der Internationale Bootsschein für Wassersportfahrzeuge (IBS)

Wenn man ein Sportboot benutzen möchte, sollte man unbedingt über einen IBS verfügen. Dieser ist nicht direkt mit einem Führerschein gleichzusetzen, sondern ist vielmehr eine Art Lizenz. Der IBS gestattet einen also gewissermaßen ein Sportboot zu führen und ist, sollte man auf Behörden treffen, eine ausgesprochen große Hilfe. Eine entsprechende Kennzeichnung, dass man über einen IBS verfügt, kann man direkt am Boot anbringen lassen. Das sollte man am besten gut sichtbar an Bug oder Heck des Bootes tun. Die Beantragung des IBS geht ausgesprochen schnell und kostet maximal 25€. Man sollte also keineswegs auf die Beantragung des internationalen Bootsscheins für Wassersportfahrzeuge verzichten. Andernfalls kann es durchaus passieren, dass man Schwierigkeiten bekommt.

Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen)

Mit einem SBF Binnen darf man in sämtlichen Bundeswasserstraßen der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung ein Sportboot führen. Es handelt sich hierbei um ein amtliches Dokument. Generell ist dieses erforderlich, wenn das Sportboot mehr als 15 PS aufweist. Es gibt allerdings Regionen, wo man bereits ab einer geringeren PS-Zahl einen SBF Binnen benötigt. Ein Beispiel hierfür wäre der Rhein. Hier liegt die Grenze bei gerade einmal 5 PS. Daher kann es generell nie schaden, wenn man sich einen entsprechenden Führerschein besorgt. Der Sportbootführerschein Binnen wird für die Antriebsarten Antriebsmaschine und Segel ausgestellt. Man muss allerdings keine zwei Dokumente mit sich führen. Beides ist nämlich in einem einzelnen Dokument bescheinigt. Die Sportführerscheinverordnung kann sich jederzeit ändern, weswegen man sich über einzelne Aspekte regelmäßig informieren sollte. Nicht selten sind die Änderungen aber so gestaltet, dass sie dem Antragsteller gewisse Vorteile bieten. Seit 2017 ist es beispielsweise nun auch erlaubt, die nötigen Prüfungen zum SBF-Binnen auch im Ausland zu absolvieren. Zuvor war das nicht möglich.

Es gibt einige grundlegende Voraussetzungen, die man erfüllen muss, wenn man einen SBF Binnen machen möchte. Dazu gehört, wie auch beim klassischen Autoführerschein, ein Mindestalter. Dieses variiert allerdings, je nachdem was für Sportboote man fahren möchte. Ab 14 Jahren kann man bereits einen SBF Binnen machen, allerdings gilt dieser in dem Fall ausschließlich für Sportboote mit Segeln. Möchte man allerdings auch Sportboote mit Motor führen, so muss man mindestens das 16 Lebensjahr vollendet haben. Außerdem muss man nachweisen können, dass man die nötige Tauglichkeit erfüllt. Darunter fällt beispielsweise, ob man unter einer körperlichen oder psychischen Behinderung leidet. Ein entsprechendes Zeugnis kann man sich von einem Arzt ausstellen lassen. Damit die Zuverlässigkeit überprüft werden kann muss man entweder einen KFZ-Führerschein oder ein Führungszeugnis „O“ vorweisen. Beim Führungszeugnis „O“ handelt es sich um das Führungszeugnis, welches zur Vorlage bei Behörden dient. Desweitern benötigt man eigentlich nur noch ein Lichtbild. Sollte man allerdings Minderjährig sein, muss man sich die Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten einholen.

Sollte man alle Voraussetzungen erfüllen, so darf man an den Prüfungen teilnehmen. Dabei handelt es sich um eine theoretische und eine praktische Prüfung. Bei der Theorieprüfung muss man eine Vielzahl von Fragen beantworten. Dabei darf nur eine geringe Anzahl an Fragen falsch beantwortet werden. Ansonsten fällt man bei der Prüfung durch. Der Fragenkatalog umfasst dabei beispielsweise Wissen zu Schifffahrtsrecht und Wetterkunde. Nicht weniger wichtig als der theoretische Teil, ist dabei der Praxisteil. Auch diesen muss man bestehen, um den SBF Binnen zu erhalten. Dabei stehen vor allem die unterschiedlichen Manöver und Knotenkunde im Vordergrund. Unter den Manövern fallen grundlegende Dinge wie das An- und Ablegen, aber auch etwas speziellere Manöver wie die Q-Wende sind von Bedeutung. Bei den Seemannsknoten muss man unter anderem den Kreuzknoten und den Achtknoten beherrschen. Aber auch einige weitere Seemannsknoten, sind hier von Bedeutung. Beide Prüfungen können zur gleichen Zeit absolviert werden. Aber auch eine separate Ausführung ist möglich. Vorausgesetzt, dass weniger als zwölf Monate zwischen den beiden Prüfungen liegen.

Sportbootführerschein See (SBF See)

Der Sportbootführerschein See berichtigt zum Führen von Sportbooten im Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung. Wie auch beim SBF Binnen ist dieser erforderlich, wenn das Sportboot mehr als 15 PS aufweist. Bei einigen Regionen, kann diese Grenze allerdings auch geringer ausfallen. Es ist daher sehr wichtig, dass man sich über jegliche Bestimmungen im Voraus informiert. Ansonsten kann es zu rechtlichen Problemen kommen und man muss beispielsweise mit Bußgeldern rechnen. Es ist nicht erforderlich, einen SBF Binnen zu besitzen, wenn man einen SBF See machen möchte. Allerdings ist das auch nicht ausgeschlossen. Viele Menschen wählen dabei allerdings den Weg, dass sie beide Führerscheine kombiniert machen. Ein entsprechender Kombi-Kurs ist dabei bereits ab etwa 500€ zu haben. Das ist zugegebenermaßen nicht allzu teuer. Besonders dann, wenn man bedenkt, wie viel man durchschnittlich für einen klassischen Autoführerschein zahlen muss. Wenngleich es sich beim SBF See nicht um ein international gültiges Dokument handelt, so ist es dennoch auch im Ausland hilfreich. Es dient nämlich als Nachweis und ermöglicht, dass man die nötige Qualifikation abschließt und damit auch im Ausland das Sportboot führen kann. Von den Voraussetzungen her, ähnelt der SBF See sehr dem SBF Binnen. Der einzige Unterschied liegt darin, dass eine Teilnahme ab 14 Jahren nicht möglich ist. Man muss also mindestens das 16 Lebensjahr vollendet haben. Weitere Unterschiede gibt es in der Theorie- und Praxisprüfung. So muss man sich im theoretischen Teil beispielsweise mit der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung auseinandersetzen.

Mit Bootsfahrt Geld verdienen

Da es sich hierbei um ein ausgesprochen interessantes Thema handelt, haben wir uns entschieden, dieses hier etwas näher auszuführen. Wenn man die Bootsfahrt mit großer Leidenschaft betreibt, kann man auch durchaus damit Geld verdienen. Besonders attraktiv ist dabei natürlich eine selbstständige Tätigkeit. Allerdings sollte einem dabei bewusst sein, dass man einiges investieren muss. Die Kosten um ein Unternehmen zu gründen, dass auf Bootsfahrt beruht, ist also keineswegs ein kleiner Schritt. Vorausgesetzt natürlich, dass man auch wirklich viel Geld verdienen möchte. Wenn man so denkt und als Ziel hohe Einnahmen vor Augen hat, wird man mühsam darauf hinarbeiten müssen. Der beste und wohl erfolgsversprechende Weg Bootsfahrt lukrativ zu vermarkten, liegt wohl zweifelsohne in der Tourismusbranche. Dabei gibt es prinzipiell zwei Wege, die wir als besonders lukrativ erachten.

Euroscheine

Eine Möglichkeit ist das Vermieten von diversen Booten. Das können kleinere Ruderboote sein, Segelboote oder gar Yachten. Prinzipiell kann man sich hier selbst überlegen, was man so vermieten möchte. Dabei sollte man sich allerdings über mögliche rechtliche Bestimmungen informieren. Gegebenenfalls ist es beispielsweise notwendig, dass der Mieter einen entsprechenden Führerschein vorweisen kann. Mit dem Vermieten von Booten lässt sich zweifelsohne eine Menge Geld machen. Allerdings sollte man das natürlich auch ausschließlich an Orten machen, wo eine gewisse Nachfrage besteht. Besonders infrage kommen dabei natürlich touristisch stark frequentierte Regionen. Man wird allerdings erst einmal die nötigen Genehmigungen einholen müssen. Das kann durchaus mit gewissen Kosten verbunden sein. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man erst einmal ausreichend Boote benötigt. Wenn man ausschließlich kleinere Ruder- oder Segelboote zum Vermieten anbieten möchte, mögen die Anschaffungskosten ja noch irgendwo in einem überschaubaren Rahmen liegen.

Will man allerdings mit Yachten sein Geschäft machen, so sieht die ganze Geschichte natürlich schon ganz anders aus. Das hierfür erforderliche Startkapital ist natürlich wesentlich höher und wohl nur in den seltensten Fällen zu bewältigen. Man kann sich allerdings auch hocharbeiten und nach und nach neue Boote hinzukaufen. Neben den Anschaffungskosten sollte man sich allerdings auch bewusst sein, dass man mit laufenden Kosten zu rechnen hat. Darunter fallen beispielsweise nötige Wartungs- und Reparaturarbeiten. Ein günstiges Unterfangen ist das Ganze also nicht. Das heißt allerdings nicht, dass es sich nicht lohnt. Wenn man sein Geschäft nämlich erfolgsversprechend betreibt, so kommt regelmäßig Geld rein. Auf kurz oder lang hat man seine Ausgaben also wieder drinnen. Theoretisch kann man auch Einnahmen erzielen und anschließend die Boote wiederverkaufen. Unter gewissen Umständen kann sich das durchaus rentieren. Vorausgesetzt natürlich, dass die Boote gut gepflegt wurden und sich in einwandfreiem Zustand befinden.

Es gibt allerdings noch eine weitere Möglichkeit, wie man mit Bootsfahrt Geld verdienen kann. Wenn man wirklich gerne Boot fährt, ist das womöglich sogar die bessere Alternative. Der große Vorteil an dieser Option ist, dass man wesentlich weniger investieren muss. Man benötigt nämlich nur ein einzelnes Boot. Was das allerdings für ein Boot ist, hängt von einem selbst ab. Besonders empfehlenswert sind allerdings größere Passagierboote und Yachten. Den Gästen sollte auf jeden Fall ein gewisser Komfort gegeben sein. Denn hierbei legt man seinen Fokus auf Rundfahrten oder gar Kreuzfahrten. Diese müssen dabei nicht unbedingt auf dem Meer stattfinden, sondern auch ruhig auf einem See oder Fluss. Da man hier nur ein einzelnes Boot kaufen muss, sollte man keineswegs an der Investition sparen. Es ist also durchaus legitim, wenn man hier gut investiert. Vorausgesetzt natürlich, dass man einen erfolgsversprechenden Standort zur Verfügung hat.

Es müssen dabei übrigens nicht immer teure Fahrten sein. Sie können auch eine kleine Sightseeingtour veranstalten und für die Tickets günstige Preise verlangen. Beispielsweise 5€ pro Kind und 10€ pro Erwachsenen. Nehmen wir dabei mal an, dass Ihr Boot 30 Gästen Platz bietet und Sie regelmäßig 20 Erwachsene und 10 Kinder an Bord haben. Das wären pro Fahrt immerhin 250€. Sollte die Sightseeingtour gerade mal eine oder anderthalb Stunden brauchen, kann sich das durchaus lohnen. Selbst wenn sie nur an den Wochenenden fahren und dabei insgesamt 6 solcher Touren pro Tag durchführen würden, hätten Sie Einnahmen in Höhe von 4500€ (Freitag-Sonntag). Das wären in einem Monat sage und schreibe 18000€. Das ist nicht wenig Geld. Allerdings müssen Sie dabei auch Bedenken, dass es sich hierbei nicht um Ihren Gewinn handelt. Sie müssen mit diesen Einnahmen also auch alle nötigen Kosten decken. Ganz zu schweigen von den hohen Steuern, mit denen Sie als Unternehmer rechnen müssen. Sollten Sie allerdings selber fahren und im besten Fall auch gewisse technische Kenntnisse aufweisen, sodass Sie kleinere Reparaturen selbst durchführen können, dürfte Ihr Gehalt aber dennoch stattlich ausfallen. Generell lässt sich mit Bootsfahrt eine Menge Geld verdienen. Besonders wichtig ist dabei allerdings, dass Sie den richtigen Standort wählen. Schließlich brauchen Sie auch ausreichend Gäste, damit sich Ihr Geschäft wirklich lohnt.

Sicherheit und Gefahren beim Bootsfahren

Wie auch bei vielen anderen Tätigkeiten auf und im Wasser, so ist auch das Bootsfahren mit gewissen Risiken verbunden. Diese sind zwar prinzipiell durchaus überschaubar, sollten aber keineswegs ignoriert werden. Es kann also durchaus passieren, dass man sich ernsthaft verletzt oder gar stirbt. Auch andere Schwierigkeiten, wie beispielsweise rechtliche Problemen, sind theoretisch möglich. Wenn man sich allerdings an einige Regeln hält, so ist die Wahrscheinlich, dass tatsächlich etwas passiert, ausgesprochen gering. Man braucht die Bootsfahrt also keineswegs als gefährliche Freizeit- oder Sportbeschäftigung zu sehen. Das ist sie nämlich nicht. Allerdings sollten wir einen Blick auf die möglichen Risikofaktoren werfen und schauen, wie sich diese am besten vermeiden lassen.

Konfrontation mit terroristischen Gruppen oder Piraten

Man hört immer wieder von Vorfällen, wo Bootsfahrer in die Fänge von Terrorgruppen oder Piraten geraten. In den meisten Fällen verlangen diese ein Lösegeld, damit man wieder freikommt. Sollte dieses bezahlt werden, so kommt man im besten Fall mit einem Schock davon. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass man getötet oder misshandelt wird. Selbst dann nicht, wenn die Situation nach Wunsch der Terroristen oder Piraten verlaufen sollte. Da es sich hierbei in der Regel um sehr skrupellose Menschen handelt, scheuen diese auch nicht vor abscheulichen Gewalttaten zurück. Willkürliche Gewaltakte sind also keineswegs auszuschließen. Ganz zu schweigen von anderen Verbrechen. Doch wie schützt man sich vor terroristischen Gruppen oder Piraten? Diese Frage lässt sich eigentlich recht gut beantworten. Solche Konfrontation lassen sich nämlich in den meisten Fällen sehr gut vermeiden. Viele dieser Geschichten, welche man im Fernsehen hört oder in der Zeitung liest, wären nie vorgefallen, wenn sich die Betroffenen an die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes gehalten hätten. Hier wird nämlich vor Segelausflügen in bestimmten Gewässern gewarnt, wo Überfälle durch Terrorgruppen oder Piraten nicht auszuschließen sind. Sollten Sie also in einem fremden Land segeln wollen, sollten Sie sich unbedingt über mögliche Reisewarnungen informieren. In Deutschland können Sie allerdings überall beruhigt herumfahren. Die Gefahr von Terroristen Gruppen oder Piraten, welche einen auf dem Wasser überfallen, ist auf den deutschen Gewässern nicht gegeben. Zwar kann es immer noch passieren, dass man Opfer von anderen Kriminellen wird, das ist allerdings sehr unwahrscheinlich.Kinder spielen Piraten

Nötige Sicherheitsvorkehrungen vor der Abfahrt

Bevor man eine Bootsfahrt antritt, sollte man erst einige Vorkehrungen treffen. Diese sind zwar nicht unbedingt zwingend vorgeschrieben, allerdings auf jeden Fall empfehlenswert. Dabei ist es besonders wichtig, dass das Boot vor der Fahrt inspiziert wird. Es sollte gut in Stand sein und keinerlei Mängel aufweisen. Sollte man sich mit irgendetwas unsicher sein oder einen kleinen Defekt bemerken, sollte man keineswegs eine Fahrt riskieren. Stattdessen sollte man jemanden aufsuchen, der sich der Sache annimmt. Selbst wenn nötige Reparatur- oder Wartungsarbeiten Geld kosten und damit nicht gerade erfreulich sind, sollte man nicht auf diese verzichten. Sie sind nämlich essentiell dafür, dass man sicher auf dem Boot unterwegs ist. Generell ist die gesamte Fahrt wesentlich angenehmer und spaßiger, wenn man mit keinen technischen Problemen zu kämpfen hat. Zur Inspektion gehört allerdings noch ein wenig mehr. Man sollte also nicht nur überprüfen, ob das Boot technisch in Stand ist. Ebenso ist es sehr wichtig, dass die nötige Sicherheitsausrüstung an Bord ist. Darunter fallen beispielsweise Rettungswesten und Notsignalmittel. Für jeden Passagier des Bootes, sollte ausreichend Sicherheitsausrüstung vorhanden sein.

Doch es gibt noch eine weitere Maßnahme, die man treffen kann. Im Falle einer Extremsituation, wird man sehr froh darüber sein, dass man das getan hat. Besonders dann, wenn man nicht in der Lage ist Hilfe zu holen. Dabei muss man im Grunde nichts weiter tun, als andere Menschen über seine Bootsfahrt in Kenntnis zu setzen. Hierbei sollte man die zu befahrende Route, den Zielort und die geplante Fahrtzeit mitteilen. Sollte es zu einem unvorhergesehenen Unfall kommen, kann auf diese Weise Hilfe gesendet werden. Dabei darf man natürlich keineswegs vergessen, sich bei einer erfolgreichen Rückkehr zurückzumelden. Ansonsten kann es durchaus passieren, dass Rettungskräfte grundlos ausgesandt werden. Sollte es zu so einem Fall kommen, kann das Ganze schnell teuer werden. Neben Familie, Freunden oder Bekannten, können Sie sich hierfür auch an die Hafenbehörde richten. Prinzipiell machen Sie übrigens nichts falsch, wenn Sie mehrere Personen in Kenntnis setzen. Vorsicht ist ja bekanntermaßen besser als Nachsicht.

Immer eine Rettungsweste tragen

Zugegebenermaßen sind die meisten Sicherheitswesten nicht allzu bequem. Besonders wenn es sehr heiß ist, kann es unter so einer Weste schnell mal ungemütlich werden. Dennoch sollte man während der gesamten Fahrt eine Sicherheitsweste tragen. Selbst dann, wenn man ein guter Schwimmer ist. Sollte es nämlich wirklich zu einer Notsituation kommen, so ist man schon mal zusätzlich abgesichert. Mit dem Tragen einer Sicherheitsweste sorgt man also vor. Bei Nichtschwimmern und Kindern ist diese sogar ein absolutes Muss. Wie bereits erwähnt, wird ein Tragen aber generell wärmstens empfohlen. Schließlich birgt es einige sicherheitstechnische Vorteile.Weste für die Rettung

Vorsicht bei Kindern an Bord

Sollten sich Kinder an Bord befinden, so ist besondere Vorsicht geboten. Als Grundregel sollte man dabei beachten, dass diese stets eine Rettungsweste anhaben. Das ist allerdings keineswegs das Einzige, woran man bei Kindern denken sollte. Generell sollten diese nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Selbst dann nicht, wenn es sich um ein Hausboot handelt und die Kinder theoretisch in ihrer Kabine spielen können. Denn die Gefahr eines Ertrinkens oder von gefährlichen Verletzungen, kann leider nie gänzlich ausgeschlossen werden. Da Kinder viele Situationen nicht richtig einschätzen können, bedürften diese einer gewissen Aufsicht.Paddeln in der Familie

Haie und andere Meeresbewohner

Da man sich auf und nicht im oder unter dem Wasser befindet, ist eine Gefahr durch Haie oder andere Meeresbewohner nahezu ausgeschlossen. Man kann hier also keineswegs von einer realistischen Bedrohung sprechen. Die Wahrscheinlichkeit eines derartigen Unfalls ist verschwindend gering. Zwar gibt es Legenden die von irgendwelchen Meeresungeheuern berichten, die sogar ganze Schiffe auf den Meeresgrund ziehen, diese sind allerdings wenig verlässlich und deuten auf kein reelles Risiko hin.

Über das Wetter informieren

Bevor man eine Bootsfahrt in Betracht zieht, sollte man sich unbedingt über das aufkommende Wetter informieren. Denn ungünstige Wetterbedingungen können nicht nur eine erhebliche Spaßbremse sein, sondern bergen auch allerlei Gefahren. Sollten beispielsweise starke Stürme und Gewitter vorausgesagt werden, sollte man auf eine Bootsfahrt verzichten. Diese kann nämlich ansonsten schnell ungemütlich werden. So zuverlässig die Wettervorhersagen heutzutage sind, so kann man sich doch nicht gänzlich auf diese verlassen. Es gibt also gelegentlich durchaus Tage, wo die Wettervorhersage nicht korrekt war oder zumindest ein wenig von dem abwich, was tatsächlich vorausgesagt wurde. Sollte man also an einem sonnigen Tag bemerken, dass plötzlich Wolken aufziehen und starke Regenfälle oder gar ein Gewitter drohen könnten, sollte man eine Umkehr durchaus in Betracht ziehen. Selbst dann, wenn man eigentlich noch gemütlich einige Stunden mit dem Boot rumfahren wollte. Eine gewisse Fähigkeit, Wetterveränderungen zu bemerken, ist daher durchaus empfehlenswert. Bei bestimmten Wetterbedingungen kann es zudem sein, dass man vorgeschriebene Lichter setzen muss. Das dient zur Sicherheit und Verstöße können bestraft werden.Straße mit Sonne

Über mögliche rechtliche Bestimmungen informieren

Überall auf der Welt wird man mit Gesetzen konfrontiert. Dass Deutschland hier keine Ausnahme darstellt, dürfte wohl jedem bewusst sein. Viele dieser Gesetze betreffen auch die Bootsfahrt. Bevor man also enthusiastisch sein Boot zum nächstgelegenen Gewässer transportiert und dort in See sticht, sollte man sich über mögliche rechtliche Bestimmungen informieren. Wie diese letztendlich aussehen, kann konkret natürlich schwer gesagt werden. Es hängt also von der jeweiligen Region und dem Gewässer ab, mit was für rechtlichen Regelungen man es zu tun hat. Diese können beispielsweise voraussetzen, dass man nur in bestimmten Bereichen des Gewässers fahren darf oder nur eine gewisse Maximalgeschwindigkeit erreichen darf. Aber auch ein gänzliches Fahrverbot, ist in manchen Fällen nicht auszuschließen. Sollte man entsprechende Vorschriften missachten, so kann es schnell zu rechtlichen Problemen kommen. Im besten Fall kommt man dann noch mit einer Verwarnung davon. Aber auch Bußgelder oder andere Strafen, können nicht ausgeschlossen werden.Paragraf und drei Bücher

Immer die nötigen Papiere an Bord haben

Prinzipiell fällt dieser Punkt unter die rechtlichen Bestimmungen. Dennoch möchten wir diesen hier noch mal separat aufführen. Wenn man sich auf ein Gewässer begibt und dort mit seinem Sportboot unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall immer alle nötigen Papiere dabeihaben. Ansonsten können Konfrontationen mit den Behörden schnell sehr ungemütlich werden. Während in Deutschland die Sache noch vergleichsweise glimpflich ausgehen kann, vorausgesetzt natürlich, dass man die nötigen Papiere auch tatsächlich besitzt und nicht irgendwo vergessen hat, kann die ganze Geschichte im Ausland schon wesentlich problematischer aussehen. Besonders dann, wenn es zu sprachlichen Komplikationen kommt. Egal wie die Situation ausgehen sollte, die entspannte Bootsfahrt ist mit großer Wahrscheinlich zu Ende. Daher sollte man alle benötigten Papiere immer an Bord haben. Dazu zählen neben den nötigen Personalien, auch Führerscheine und Lizenzen.

Auf den Genuss von Alkohol und Drogen verzichten

Der Genuss von Alkohol oder Drogen sollte auf einem Boot ein klares Tabu sein. Das gilt zumindest für den Bootsführer. Es ist nämlich sehr verantwortungslos, wenn man ein Boot unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt. Denn man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch seine Passagiere, sowie andere Bootsfahrer, Badegäste und Wassersportler. Schließlich verändern Drogen jeglicher Art die Wahrnehmung. Fehleinschätzungen und eine verminderte Reaktionsfähigkeit, sind nur einige von vielen möglichen Folgen. So kann es schnell mal zu gefährlichen Unfällen kommen. Diese können nicht nur zu Verletzungen führen, sondern auch durchaus tödlichen Ausgang haben. Allein von der Tatsache, dass man sich und andere Menschen in Gefahr bringt und ein Fahren im Rausch moralisch verwerflich ist, ist es auch verboten. Das ist nicht nur bei Autos so, sondern auch bei Sportbooten und vielen anderen Fahrzeugen. Sollte man also von der Polizei angehalten und einem Alkoholtest unterzogen werden, kann das schwerwiegende Folgen haben. Dazu zählen beispielsweise Bußgelder oder ein Führerscheinentzug. Sollte man gar im Rausch einen Unfall bauen, so wird die ganze Geschichte noch wesentlich ernster. Je nach Schwere des Unfalls können hier sogar Freiheitsstrafen drohen. Das ist bestimmt etwas, was ein Bootsfahrer um jeden Preis vermeiden möchte. Daher gilt für jeden Bootsführer: Finger weg von Alkohol und Drogen!Rauschmittel

Eine Wassersporthaftlichtversicherung abschließen

Hierbei handelt es sich um nichts anderes, als eine Haftpflichtversicherung, welche im Wassersport Personen-, Sach-, und Vermögensschäden abdeckt. Nicht selten wird diese Art von Versicherung auch als Bootsversicherung bezeichnet. Schließlich dient diese dazu, Schäden durch Sportboote zu begleichen. Denn selbst wenn man sehr sorgsam fährt, kann es gelegentlich durchaus zu ungewünschten Situationen kommen. Hierbei kann es durchaus auch passieren, dass man mit einem hohen finanziellen Schaden konfrontiert wird. Unter bestimmten Voraussetzungen, können diese von einer Wasserhaftpflichtversicherung gedeckt werden. Da entsprechende Versicherungen nicht allzu teuer sind, wird ein Abschluss auf jeden Fall empfohlen.

Vorsicht vor Überladung

Man sollte sich immer an die Belastungsgrenze von Sportbooten halten. Diese existiert nämlich nicht aus Spaß, sondern hat durchaus ihre Daseinsberechtigung. Es ist also dringend zu empfehlen, dass man das Boot um keinen Preis überlädt. Prinzipiell sollte man sogar dafür sorgen, dass man immer ein gutes Stück unter der maximalen Belastungsgrenze liegt. Andernfalls kann es zu bösen Überraschungen kommen. Das Boot kann kentern oder gar sinken. Neben dem finanziellen Schaden, der in einem solchen Fall aufgrund von fahrlässigem Handeln, möglicherweise nicht mal durch eine Versicherung gedeckt wird, ist das natürlich auch mit sicherheitstechnischen Risiken verbunden. Eine Überladung ist daher um jeden Preis zu vermeiden.

Der richtige Umgang mit Treibstoff

Sollte das Sportboot auf Treibstoff angewiesen sein, so sollte stets richtig mit diesem umgegangen werden. Schließlich handelt es sich hierbei um leichtentzündliche Flüssigkeiten. Daher dürften diese niemals Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Ansonsten kann es schnell zu Bränden kommen. Unter gewissen Umständen, sind selbst Explosionen nicht auszuschließen. Das ist natürlich eine Gefahr für Leib und Leben. Daher gilt es, den Treibstoff immer sicher zu verstauen. Möglichst da, wo er ausreichend gekühlt und sicher gelagert ist. Außerdem sollte man bedenken, dass eine Fahrt nicht unbedingt ganz nach Plan verläuft. So kann es eventuell sein, dass man sich mit dem Treibstoff etwas verschätzt und nicht genügend Treibstoff für die Rückfahrt hat. Das ist natürlich nicht nur sehr ärgerlich, sondern kann auch schnell gefährlich werden. Daher sollte man immer lieber etwas zu viel, als zu wenig Treibstoff mitnehmen.

Nicht mit dem Feuer spielen

Der Motorraum eines Sportboots ist kein Kinderspielplatz. Von diesem geht nämlich eine gewisse Verletzungs- und auch Explosionsgefahr aus. Daher sollte man keineswegs seine Hände in den Motorraum legen. Ebenfalls sollte man unter keinen Umständen mit Feuer spielen. Denn offenes Feuer ist eine Quelle für Explosionsgefahr. Dasselbe gilt auch für Kochanlagen, wie beispielsweise einen Campingkocher. Sollte es tatsächlich zu einer Explosion kommen, so sind die Schäden am Boot womöglich noch das geringste Problem. Selbst schwere Verletzungen sind in so einem Extremfall nicht auszuschließen. Entsprechende Zwischenfälle können sogar tödlich enden. Sei es nun wegen Verletzungen durch die Explosion, oder wegen der Tatsache, dass man durch diese bewusstlos geworden ist und anschließend im Wasser ertrinkt. Viele Szenarien sind möglich. Mit den meisten davon ist allerdings keineswegs zu spaßen.

Rücksicht auf andere Bootsfahrer, Badegäste und Wassersportler nehmen

Selbst wenn man ein sehr schnelles und stattliches Sportboot fährt, heißt das noch lange nicht, dass man der Herr des Gewässers ist. Man muss anderen Bootsfahrern, Badegästen und Wassersportlern stets mit Respekt begegnen. Das ist ausgesprochen wichtig und sollte auch auf jeden Fall eingehalten werden. Allerdings ist das nicht nur eine Sache des Respekts, sondern auch der Sicherheit. Wenn man sich auf dem Wasser nämlich unsachgemäß aufführt, kann es schnell zu Unfällen kommen. Man gefährdet dabei nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen. Daher ist ein respektvoller Umgang für beide Seiten von Bedeutung. Generell werden Sie sich wesentlich mehr Freunde machen, wenn Sie sich richtig verhalten. Sind Sie unfreundlich und bringen andere Menschen in Gefahr, so wird Ihnen Ihr schlechter Ruf womöglich vorauseilen. Ganz zu schweigen von rechtlichen Problemen, die unter Umständen auf Sie zukommen könnten. Bedenken Sie außerdem, dass die Berufsschifffahrt immer Vorfahrt hat.

Das Setzen der Bundes- und Gastlandflagge

Sollte man sich in ausländischen Gewässern befinden, sollte man sein Herkunftsland kenntlich machen. Das macht man dadurch, indem man die jeweilige Bundes- und Gastlandflagge setzt. Unter bestimmten Umständen kann das wesentlich wichtiger sein, als man es vielleicht denken mag. Mögliche Konfrontationen mit Behörden, lassen sich dadurch oftmals vermeiden. Nutzen Sie den Flaggenmast also dann, wenn dieser gefordert ist.Fahne Thailands am Boot

Ein gewissenhaftes Führen des Sportbootes

Wenn man mit einem Sportboot unterwegs ist, sollte man dieses immer so gewissenhaft wie möglich führen. Denn jedes Sportboot braucht einen erfahrenen Führer. Wenn Sie diese Rolle einnehmen, so sollten Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sein. Fahren Sie also entsprechenden und halten Sie jegliche Regelungen und Vorschriften ein. Ein gewissenhafter Umgang mit dem Boot ist von großer Bedeutung. Ebenso verhält es sich mit einem höflichen Auftreten und der Rücksichtnahme auf andere Menschen. Seien Sie sich bewusst, dass Sie nicht nur die Verantwortung für sich selbst tragen. Durch Ihr Handeln können Sie nämlich auch andere Menschen schädigen. Das ist bestimmt etwas, was Sie um jeden Preis vermeiden möchten.
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