Bootsfahrt und Bootfahrt

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Inhaltsverzeichnis

Unser XXL Ratgeber zur Bootsfahrt und Bootfahrt ‚Äď Grundlegendes, Tipps und vieles mehr

Was man unter Bootsfahrt und Bootfahrt versteht

Die Bootsfahrt unterscheidet sich eigentlich nur geringf√ľgig von der Schiffsfahrt. Der grundlegende Unterschied besteht n√§mlich schlicht und einfach darin, dass bei der Bootsfahrt nicht von Schiffen, sondern von Booten die Rede ist. Allerdings kann der Begriff Schifffahrt auch durchaus andere Wasserfahrzeuge umfassen, weswegen die Bootsfahrt eigentlich als Teil der Schifffahrt zu werten ist. Wir werden das jetzt allerdings nicht weiter ausf√ľhren. Fakt ist, dass mit der Bootsfahrt, das Nutzen von Booten auf Meeren und Binnengew√§ssern gemeint ist. Genau genommen das Fahren mit einem Boot. Der Unterschied zur Bootfahrt liegt daran, dass meist ein gewerblicher Nutzen des Bootes gemeint ist. Beispielsweise der gewerbsm√§√üige Transport von Personen oder G√ľtern. Somit ist der Begriff Bootfahrt nicht exakt mit der Bootsfahrt gleichzusetzen, wenngleich beide Begriffe doch sehr naheliegen. Es ist allerdings nur von bedingter Wichtigkeit, welche Bezeichnung man letztendlich benutzt.

Einsatzgebiete von Booten

Boote sind sehr vielseitig und können auf unterschiedliche Art und Weise genutzt werden. Daher nehmen sie eine sehr wichtige Rolle in unserer Gesellschaft ein. Sie werden nicht nur im Freizeit- und Sportbereich genutzt, sondern auch zu gewerblichen und militärischen Zwecken. Werfen wir also einen Blick auf die unterschiedlichen Einsatzgebiete von Booten. Dieses Themengebiet ist nämlich ausgesprochen vielfältig und sehr interessant. Daher lohnt es sich auf jeden Fall, hierauf mal einen näheren Blick zu werfen.Holzdielen mit einem Ring

Boote f√ľr den Freizeitgebrauch

Es gibt sehr viele verschiedene Bootsmodelle. Nicht wenige davon eignen sich zum Freizeitgebrauch. Dabei muss es nicht immer gleich eine Yacht sein. Wobei man durchaus sagen muss, dass diese nat√ľrlich den gr√∂√üten Luxus bieten und zu den beliebtesten Booten geh√∂ren, wenn es um den Freizeitgebrauch geht. Allerdings sind diese nat√ľrlich vergleichsweise teuer und daher nicht f√ľr jeden erschwinglich. Das ist selbst bei eher kleinen Yachten der Fall. Aber auch es gibt auch noch wesentlich mehr Boote, die sich zum Freizeitgebrauch eignen. So muss ein Hobbyangler oder ein leidenschaftlicher Bootsfahrer nicht auf ein Boot verzichten, wenn er dieses denn unbedingt haben m√∂chte. Gerade gebrauchte Boote sind oftmals sehr g√ľnstig zu erwerben. Das h√§ngt aber nat√ľrlich von dem jeweiligen Modell und dem gebotenen Luxus ab. Ein relativ gro√ües und stabiles Boot ohne eine besondere Ausstattung, d√ľrfte aber f√ľr nahezu jeden erschwinglich sein.Schiff f√§hrt

Boote f√ľr den Sportgebrauch

Allerdings werden Boote nicht nur in der Freizeit genutzt. Auch beim Sport spielen sie eine entscheidende Rolle. Schlie√ülich gibt es zahlreiche Sportwarten, die auf dem Nutzen eines Bootes basieren. Dabei ist der Bootssport nicht auf eine bestimmte Art von Boot begrenzt. Es gibt also einige verschiedene Bootsarten, die f√ľr unterschiedliche Sportarten zum Einsatz kommen. Wenn man sich die bekanntesten und beliebtesten Wassersportarten anschaut, so spielen insgesamt f√ľnf verschiedene Bootstypen eine Rolle. Bootssport z√§hlt √ľbrigens zum Wassersport. Allerdings wird hier zwischen Sportarten auf und im Wasser differenziert. Bootssport geh√∂rt logischerweise zu ersterem.

Der Kanurennsport

Beim Kanurennsport werden, wie bereits aus dem Namen ersichtlich ist, Kanus verwendet. Das Ziel dieser Sportart ist, eine bestimmte Strecke auf dem Kanu zur√ľckzulegen. Damit man sich gegen seine anderen Konkurrenten durchsetzt, muss man das nat√ľrlich m√∂glichst schnell tun. Es geht also schlichtweg um ein Rennen, dass mittels Kanus aufgef√ľhrt ist. Wie auch bei anderen Rennen, ist der der Sieger, welcher die Ziellinie als erstes √ľberquert. Der darauffolgende nimmt den zweiten Platz ein usw. Dabei muss allerdings nicht der Bootsfahrer, sondern lediglich das Kanu die Linie √ľberqueren. Da es sich bei einem Kanu um ein Boot handelt, findet das Rennen auf dem Wasser statt. Als Wettkampfstrecken werden dabei Seen und Fl√ľsse verwendet. Aber auch k√ľnstlich angelegte Regattastrecken, nehmen eine wichtige Rolle ein. Die Strecke ist dabei mit Bojen versehen, sodass die Bahnen deutlich gekennzeichnet sind. Wichtig ist, dass die Str√∂mung des Gew√§ssers nicht zu stark ausf√§llt. Andernfalls ist die Wettkampfstrecke nicht f√ľr den Kanurennsport geeignet.

Bei den klassischen Wettk√§mpfen gibt es prinzipiell sechs verschiedene Streckenl√§ngen, welche gewertet werden k√∂nnen. Dazu z√§hlen Sprintstrecken von 200 Metern, Kurzstrecken von 500 Metern, Mittelstrecken von 1000 Metern, Langstrecken von 2000 oder 5000 Metern. Es gibt allerdings auch Strecken, die √ľber 10000 Meter betragen k√∂nnen. Solche Fallen unter den Begriff Kanumarathon. Die hierbei √ľbliche Strecke betr√§gt sogar ganze 42195 Meter. Urspr√ľnglich war das die einzige anerkannte Kanumarathonstrecke. Heutzutage sind aber auch Wettkampfstrecken ab 25000 Meter m√∂glich. Seit einigen Jahren gilt auch der Kanumehrkampf als anerkannte Disziplin des Kanurennsports. Dabei spielen mehrere Disziplinen eine Rolle. Die √ľblichen Strecken betragen 100 Meter, 200 Meter, 500 Meter und 1000 Meter. Darunter fallen unter anderem auch Disziplinen wie Laufen, Medizinball werfen, Seilsprung und Standbeinsprung.

Kanu fahren

Damit die Kanusportler sich mit gleichaltrigen messen k√∂nnen und somit auch eine gewisse Fairness vorherrscht, gibt es bei den Wettk√§mpfen eine Unterteilung in Leistungsklassen. Dabei wird auch zwischen Frauen und M√§nnern unterschieden, wie es generell beim Leistungssport √ľblich ist. Bereits Kanuten unter 7 Jahren k√∂nnen an Kanuwettk√§mpfen teilnehmen. Diese werden dabei in die Gruppe Sch√ľler D unterteilt. Von 7 bis 9 Jahren erfolgt die Unterteilung in Sch√ľler C. Angehende Jugendliche von 10 bis 12 Jahren werden in die Klasse Sch√ľler B eingeteilt. Das Alter von 13 bis 14 Jahren, ist das letzte Alter, wo eine Klassifizierung in eine Sch√ľlerklasse erfolgt. Solche Kanuten fallen unter die Gruppe Sch√ľler A. Unter die Jugendklasse f√§llt man mit 15 bis 16 Jahren. Die Juniorenklasse betrifft alle von 17 bis 18 Jahren. Ab 19 Jahren wird man in die Leistungsklasse unterteilt. Das ist die Klasse, welche in der Wettkampfdisziplin die wohl bedeutendste Rolle spielt. Nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene. Von 32 bis 59 Jahren gibt es dann noch eine Unterteilung f√ľr Senioren (Senioren A bis C). Wer trotz seines hohen Alters noch am Kanusport teilhaben m√∂chte, der wird in die Klasse Senioren D unterteilt. Hierunter fallen ausschlie√ülich Menschen, welche das 60 Lebensjahr vollendet haben.

Der Kanurennsport spielt auch bei den Olympischen Spielen eine wichtige Rolle. Bei den zahlreichen Disziplinen, welche als Wettk√§mpfe ausgetragen werden, spielen f√ľr Olympia allerdings nur wenige eine Rolle. Insgesamt sind nur sechs Disziplinen relevant. Bei M√§nnern sind das die Strecken von 200 und 1000 Metern. Das betrifft sowohl das Herren Kajak, als auch das Herren Kanadier. Bei den Frauen ist lediglich das Kajak bei Strecken von 200 und 500 Metern eine olympische Disziplin. Wer also im Kanurennsport eine olympische Medaille holen m√∂chte, wird auf diese Disziplinen hintrainieren m√ľssen. Entsprechendes Training erh√§lt man beispielsweise in einem Kanuverein. Solche Kanusportvereine gibt es prinzipiell √ľberall dort, wo es passende Gew√§sser gibt. Besonders wichtige Trainingselemente sind dabei Technik und Ausdauer. Aber auch Krafttraining ist essentiell, damit der K√∂rper des Kanuten f√ľr den Wettkampf in Form ist. Selbst biomechanische Elemente spielen eine tragende Rolle. So versucht man beispielsweise herauszufinden, wie mit m√∂glichst geringem Leistungsaufwand, hohe Geschwindigkeiten erreicht werden k√∂nnen.

Der Kanuslalom

Auch der Kanuslalom z√§hlt zum Kanusport. Prinzipiell sind der Kanurennsport und der Kanuslalom die beiden Sportarten, welche beim Bootssport besondere Relevanz haben. Auch Schnelligkeit spielt beim Kanuslalom eine Rolle. Allerdings kann man diese Wassersportart, dennoch nicht mit dem Kanurennsport vergleichen. Sie l√§uft n√§mlich auf eine andere Art ab. Ziel beim Kanuslalom ist es n√§mlich, dass eine mit Toren festgelegte Strecke, in k√ľrzester Zeit befahren wird. Diese soll dabei fehlerfrei absolviert werden. Die Wettk√§mpfe werden entweder als Einzelwettbewerbe oder Mannschaftsrennen bestritten. W√§hrend fr√ľher ausschlie√ülich nat√ľrliche W√§sser zur Austragung des Kanuslaloms genutzt wurden, so sind es heutzutage immer mehr k√ľnstliche Anlagen. Der Austragungsort muss allerdings eine gewisse Mindesttiefe und Flie√ügeschwindigkeit aufweisen, um zum Kanuslalom zugelassen zu werden.

Kanu-Wildwasserstrecke in Hohenlimburg

Die Abschnitte, wo die Rennen absolviert werden, betragen zwischen 200 und 450 Meter. Auf dieser Strecke werden 18-25 Tore verteilt. Diese haben eine Nummerierung und m√ľssen entsprechend befahren werden. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, ob die Tore in Flie√ürichtung oder stromaufw√§rts zu durchfahren sind. Daher sind die Tore auch in unterschiedlichen Farben markiert. Sollte man w√§hrend des Laufs Fehler begehen, so werden Strafzeiten angerechnet. Bereits f√ľr eine Torstabsber√ľhrung muss man mit einer Strafzeit von 2 Sekunden rechnen. Sollte man gar ein Tor auslassen oder falsch befahren, so muss mit 50 Strafsekunden gerechnet werden. Wenn das Boot vom Kanuten gar verlassen wird, so wird der Lauf mit einer Zeit von 999,99 Sekunden gewertet. Gewisserma√üen kann man dieses als Disqualifikation werten. Um erfolgreich im Kanuslalom zu sein, muss man nicht nur sehr schnell, sondern auch fehlerfrei den Slalom absolvieren. Das ist gar nicht so einfach und erfordert eine Menge √úbung.

Das Motorbootrennen

Wer es gerne etwas schneller mag, der greift auf ein Motorboot zur√ľck. Diese eignen sich n√§mlich auch wunderbar zum Rennen fahren. Da ist es kaum verwunderlich, dass auch das Motorbootrennen zum Wassersport z√§hlt. Man unterscheidet dabei zwischen mehreren Arten. Von besonderer Wichtigkeit sind allerdings die Rundstreckenrennen. Diese k√∂nnen beispielsweise auf Seen, Fl√ľssen oder Meeren stattfinden. Dabei wird ein bestimmter Kurs abgefahren, wie es bei einem klassischen Rennen der Fall ist. Wer als erstes die Ziellinie mit seinem Motorboot √ľberschreitet, der gilt als Sieger. Durchschnittlich werden etwa 10 gr√∂√üere Motorsportrennen in Deutschland ausgef√ľhrt. In den USA hat sich sogar eine eigene Motorbootrennkultur herausgebildet. Motorsportrennen z√§hlen allerdings nicht als olympische Disziplin. Im Jahr 1908 wurde Motorbootrennen als olympische Disziplin gef√ľhrt. Die K√∂nigsklasse der Rundstreckenrennen gilt √ľbrigens als Formel 1. Der Begriff findet also nicht nur bei Rennsportautos Verwendung.

Boot mit Motor

Die Wasserski

Hierbei handelt es sich nicht um eine klassische Wettkampfsportart. Diese Wassersportart wird vielmehr zur Demonstration und zur eigenen Unterhaltung ausge√ľbt. Dabei wird eine Person, welche sich auf Skiern befindet, mit einem Boot durch das Wasser gezogen. Meistens handelt es sich dabei um ein Motorboot. Alternativ kann anstatt des Boots auch ein Wasserskilift verwendet werden. Die Herangehensweise ist dabei eigentlich ganz simpel. Am Boot ist eine stabile Halteskileine befestigt. W√§hrend der Fahrt h√§lt sich der Wasserskisportler an einer speziellen Haltestange auf. Diese wird auch als Hantel bezeichnet. Wir finden diesen Begriff aber etwas ung√ľnstig gew√§hlt. Schlie√ülich kann hier leicht eine Verwechslung mit dem Fitnessger√§t stattfinden. Wasserski wird gerne als Hobby betrieben und erfreut sich vor allem bei Touristen an zunehmender Beliebtheit. Die weit verbreitete Annahme, dass diese Sportart ausschlie√ülich mit viel Geld betrieben werden kann, ist so gesehen nicht ganz richtig. Das trifft eigentlich nur dann zu, wenn man sich die gesamte Ausr√ľstung kauft. M√∂chte man die T√§tigkeit gelegentlich ausf√ľhren, beispielsweise dann, wenn man auf ein touristisches Angebot zur√ľckgreift, so sind die Preise hierf√ľr durchaus erschwinglich.

Ski auf dem Wasser

Um Wasserski zu praktizieren sind in der Regel nur zwei Menschen erforderlich. Denjenigen der das Boot f√§hrt und denjenigen, welche sich auf den Skiern ziehen l√§sst. Es ist aber durchaus m√∂glich, dass man auch auf eine dritte Person zur√ľckgreift. Diese fungiert dann gewisserma√üen als Aufseher und √ľberwacht die gesamte Situation. In der Regel ist die Unfallgefahr bei Wasserski aber relativ √ľberschaubar, sodass man sich keine allzu gro√üen Gedanken zu machen braucht. Wenngleich Wasserski meist aus touristischen oder Freizeitzwecken betrieben wird, so gibt es dennoch den ein oder anderen Wettkampf. Von einer ganzen Wettkampfkultur, wie es bei vielen anderen Wassersportarten der Fall ist, kann man hier jedoch nicht sprechen. Neben dem klassischen Wasserski gibt es √ľbrigens noch einige Variationen, welche gewisserma√üen zu dieser Sportart z√§hlen. Dazu z√§hlen unter anderem Kneeski, Monoski, Sprungski, Trickski, Teller, Wakeboard, Wakeskate und Wakesi. Bei einigen Ausf√ľhrungen des Wasserskis sind spezielle Sicherheitsma√ünahmen erforderlich. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn auf den Wasserskiern gesprungen wird.

Das Rudern

Rudern z√§hlt zu den Kraftausdauer-Sportarten. Das hei√üt also, dass √ľber einen l√§ngeren Zeitraum ein enormer Kraftaufwand betrieben werden muss. Da das Boot sich beim Rudern ausschlie√ülich √ľber menschliche Kraft fortbewegt, ist das allerdings kaum verwunderlich. Beim Rudern werden, wer h√§tte es gedacht, prinzipiell spezielle Ruderboote verwendet. Diese werden mittels Riemen oder Skulls fortbewegt. Bereits seit der Antike wurde gerudert. Damals wurden damit aber √ľberwiegend andere Zwecke verfolgt, als es beispielsweise heute der Fall ist. Dennoch war Rudern auch eine sportliche Bet√§tigung. Generell ist Rudern eine Mannschaftssportart. Die Mannschaft besteht dabei aus Schlagmann, Bugmann und Steuerleuten. Seit 1900 ist Rudern allerdings auch eine anerkannte olympische Sportart. Es ist dabei auch nicht un√ľblich, dass ein Boot mit einem einzelnen Ruderer besetzt wird. Insgesamt werden ganze 14 Wettbewerbe bei den olympischen Spielen ausgetragen, die alle mit Rudern in Zusammenhang stehen. Das ist wesentlich mehr, als es bei vielen anderen Wassersportarten der Fall ist, auf denen man auf ein Boot zur√ľckgreift.

Viele Menschen im Boot

Nat√ľrlich spielen auch die jeweiligen Boote eine entscheidende Rolle. Dabei sind l√§ngst nicht alle Rennruderboote vom Weltruderverband anerkannt und spielen im Hochleistungssport eine Rolle. Die zugelassenen Klassen sind Einer, Zweier ohne Steuermann, Zweier mit Steuermann, Doppelzweier, Vierer ohne Steuermann, Vierer mit Steuermann, Doppelvierer und Achter. Seit 1996 gilt der Vierer mit Steuermann allerdings nicht mehr als olympische Disziplin. Prinzipiell geht von Rudern keine gr√∂√üere Gefahr aus. Es geh√∂rt also zu den Sportarten, die mit einem eher geringen Risiko einhergehen. Tats√§chlich, wenn man vom Rudern h√∂rt, stehen eher die gesundheitlichen Vorteile im Vordergrund. Dennoch gibt es gelegentlich Unf√§lle, welche mit dem Rudern zusammenh√§ngen. Selbst Todesf√§lle infolge von Ertrinken, k√∂nnen mitunter auf das Rudern zur√ľckgef√ľhrt werden. Auch darf man die gesundheitlichen Sch√§den nicht vergessen, die durch eine falsch ausgef√ľhrte Technik entstehen. Das sollte einen allerdings kaum davon abhalten, als Ruderer loszustarten. Denn wie bereits erw√§hnt, z√§hlt Rudern zu den ungef√§hrlichsten Sportarten.

Das Segeln

Segel geh√∂rt zu den beliebtesten Sportlichen Aktivit√§ten in der Bootsfahrt. Verwunderlich ist das allerdings kaum. Schlie√ülich geht damit ein enormer Spa√ü einher. Segeln beinhaltet die typischen Risiken, welche generell mit der Bootsfahrt einhergehen. Sonderlich gef√§hrlich, ist der Sport allerdings nicht. Allerdings sollte man dennoch aufpassen, in was f√ľr einem Gew√§sser man segeln m√∂chte. W√§hrend man in Deutschland oder Europa prinzipiell keine gr√∂√üere Sorge zu haben braucht, so sieht das anderweitig bereits ganz anders aus. Auf manchen Gew√§ssern der Philippinnen und Malaysia, droht beispielsweise eine Gefahr durch terroristische Gruppen. Sollte man in Gew√§ssern rund um Somalia segeln, so muss man mit √úberf√§llen durch Piraten rechnen. Man sollte also stetig √ľber m√∂gliche Warnungen informiert sein und sich nicht in potentiell gef√§hrliche Gew√§sser begeben.

Doch was genau ist denn nun das Segeln? Wie bereits aus dem Namen ersichtlich, kommen beim Segeln Segelboote zum Einsatz. Die Fortbewegung funktioniert dabei dadurch, dass man die gegebene Windenergie nutzt. Segelboote und vor allem Segelschiffe, haben eine enorme historische Bedeutung. Diese wurden nicht nur beim Transport oder Handel genutzt, sondern auch f√ľr sonstige wirtschaftliche und auch milit√§rische Zwecke. Heutzutage ist Segeln allerdings √ľberwiegend eine Freizeit- und Sportbesch√§ftigung. Zumindest in den industriell fortgeschrittenen L√§ndern. In wirtschaftlich etwas weniger entwickelten Regionen, sieht das Ganze allerdings etwas anders aus. Hier haben Segelboote weiterhin eine wirtschaftliche Bedeutung. Dasselbe gilt f√ľr den milit√§rischen Bereich. Hier werden Segelboote allerdings nur noch in sehr geringem Umfang genutzt.

Personen segeln

Besonders interessant ist f√ľr uns allerdings das Segeln im Bereich des Sports. Dieser wird auch als Segelsport bezeichnet. Beim sportlichen Segeln unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten. Dazu z√§hlen das Regatta- und das Fahrtensegeln. Beim Regattasegeln geht es um das Befahren einer bestimmten Strecke. Daran k√∂nnen zwei oder mehr Boote teilnehmen. Sollte der Wettkampf nur von zwei Segelbooten durchgef√ľhrt werden, so spricht man vom Match Race. Nehmen mehrere Teilnehmer am Wettkampf teil, so wird dieser als Fleet Race bezeichnet. Besonders interessant ist dabei die Dauer der Wettk√§mpfe. Regattasegelwettk√§mpfe k√∂nnen zwar nur einige Stunden andauern, allerdings k√∂nnen die Wettkampfzeitr√§ume auch durchaus mehrere Monate andauern. Dabei ist nicht selten der Fall, dass die gesegelte Zeit, nicht als tats√§chliche Wettkampfzeit gewertet wird. Das dient dazu, die Wettbewerbe m√∂glichst fair zu gestalten. Daher erh√§lt jedes Segelboot einen individuellen Rennwert. Die gesegelte Zeit wird infolgedessen angepasst. Die gr√∂√üten Segelsportveranstaltungen sind die Kieler und Travem√ľnder Woche.

Fahrtensegel kann zwar durchaus einen Wettkampfcharakter haben, dient aber in vielen F√§llen eher zur Erholung oder schlicht und einfach zur Fortbewegung. Beim Fahrtensegeln kann entweder mehrere Tage lang gesegelt werden oder gar ganze Jahre. Selbst eine Weltumseglung ist also durchaus m√∂glich. Das Fahrtensegeln ist etwas mit den Erlebnissen vergleichbar, die man auf einer Kreuzfahrt macht. Beim Fahrtensegeln werden demnach eher Charteryachten und weniger Regattayachten genutzt. So liegt hier der Fokus nicht auf einem m√∂glichst geringen Gewicht und einer guten Schnelligkeit, sondern wesentlich mehr auf Komfort und Sicherheit. Je nachdem wie lang ein Segelt√∂rn andauern soll, ben√∂tigt man nat√ľrlich eine darauf zugeschnittene Verpflegung.

Boote f√ľr milit√§rische Zwecke

Auch beim Milit√§r spielen Boote eine entscheidende Rolle. Die milit√§rische Bedeutung von Booten sollte dabei nicht au√üer Acht gelassen werden. Denn nicht nur gr√∂√üere Kriegsschiffe, sondern auch Boote haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Generell sind die Seestreitkr√§fte ein wichtiger Teil der Armee. Die dabei genutzten Waffensysteme k√∂nnen sowohl gegen Wasser-, Luft- als auch Landziele verwendet werden. Die Arten von Miliit√§rbooten haben sich dabei im Laufe der Geschichte nat√ľrlich sehr ver√§ndert. Fr√ľher wurden Boote ausschlie√ülich mit bewaffneten Truppen besetzt, hatten aber so gesehen keine eigenen Waffensysteme. Sp√§ter folgten dann Boote, welche √ľber Kanonen oder M√∂rser verf√ľgten. Waffentechnisch brachten vor allem die Torpedoboote eine Revolution. Diese dienten zur Abfeuerung von Torpedos und konnten massiven Schaden anrichten. Torpedoboote waren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gebr√§uchlich. Einige milit√§rische Boote, werden aber auch heutzutage weiterhin genutzt, allerdings in einer modernisierten Form. Dazu z√§hlen beispielsweise Aufkl√§rungsboote.

Schiff vom Militär

Die meisten Boote, welche heutzutage zu milit√§rischen Zwecken genutzt werden, sind allerdings keineswegs mit denen in der Vergangenheit vergleichbar. Von besonderer milit√§rischer Bedeutung sind dabei nat√ľrlich U-Boote. Nahezu jeder d√ľrfte mit diesem Begriff vertraut sein. Zwar gab es U-Boote schon relativ fr√ľh in unserer Geschichte, diese werden allerdings erst seit Ende des 19. Jahrhunderts zu milit√§rischen Zwecken genutzt. Das w√§re mit den klassischen U-Booten so auch gar nicht m√∂glich gewesen. Die heutigen U-Boote wurden stetig weiterentwickelt und sind mittlerweile gef√ľrchtete und strategisch wichtige Waffen.

Unterseeboot

Eine wichtige Aufgabe von U-Booten besteht im Versenken von gr√∂√üeren Kriegsschiffen und anderen U-Booten. Um U-Booten entgegenwirken zu k√∂nnen, sind Kriegsschiffe meist mit hochwertigen Echolots ausgestattet. Das ist auch der Grund, weswegen diese Ger√§te urspr√ľnglich √ľberhaupt entwickelt wurden. Es gibt mittlerweile aber auch einige U-Boote, die mit ballistischen Raketen ausgestattet sind. Von diesen geht nat√ľrliche eine besondere Gefahr aus. Andere Einsatzgebiete von U-Booten sind die Aufkl√§rung, Versorgung, Rettung und der Transport. Kaum eine Waffe wird strenger geheim gehalten, als es bei U-Booten der Fall ist. So wei√ü man zwar, dass sehr viele Staaten √ľber U-Boote verf√ľgen, die genauen Zahlen sind aber oftmals unbekannt.

Boote zu Forschungszwecken

Auch in der Forschung spielen Boote eine wichtige Rolle. Dabei kommen auch U-Boote zum Einsatz, welche eigentlich √ľberwiegend milit√§rische Aufgaben erf√ľllen. Meist handelt es sich dabei allerdings nicht um U-Boote, mit denen man Torpedos abfeuern k√∂nnen. Neben U-Booten kommen aber auch andere Arten von Booten in der Forschung zum Einsatz. Generell kann man hier durchaus sagen, dass Boote eine wichtige Rolle in der Forschung einnehmen. Einige beliebte Forschungsgebiete sind beispielsweise die Ozeanographie, Geophysik, Meereschemie und Meeresbiologie. Viele dieser Forschungsboote sind oftmals mit spezieller Einrichtung ausgestattet. Darunter fallen beispielsweise Labore oder spezielle Messger√§te.

Boote f√ľr Tier- und Naturschutz

Auch beim Tier- und Naturschutz kommen Boote zum Einsatz. Diese werden dabei genutzt, um vor Ort n√∂tige Ma√ünahmen durchf√ľhren zu k√∂nnen. Dabei gibt es eine Vielzahl an potentiellen Ma√ünahmen, die infrage kommen. Dazu geh√∂ren beispielsweise das Anlegen von k√ľnstlichen Riffen, das √úberpr√ľfen von Best√§nden bestimmter Meerestiere oder Ma√ünahmen zur Eind√§mmung von Gew√§sserverschmutzung. Dieser Einsatzbereich ist so umfangreich, dass man nur schwer alles hier√ľber berichten kann. Wie auch bei Booten, welche zu Forschungszwecken genutzt werden, ist auch hier nicht selten eine entsprechende Einrichtung der Boote gegeben.

Boote zu Tourismuszwecken

Die Ums√§tze durch den Tourismus w√ľrden wesentlich nach unten steigen, wenn es keine Boote g√§be. Soviel steht wohl fest. Selbst bei unseren heimischen Gew√§ssern, werden Boote zu Tourismuszwecken genutzt. So beispielsweise auch am Bodensee, wo man unterschiedliche Boote mieten kann, um mit diesen einige Zeit auf dem See herumzufahren. So etwas ist in nahezu allen touristisch frequentierten Gew√§ssern m√∂glich. Sowohl national als auch international. Es werden allerdings nicht immer nur kleine Ruder- oder Padelboote weitervermietet. Selbst Motor- und Segelyachten k√∂nnen durchaus weitervermietet werden. Hier muss man allerdings damit rechnen, dass man einen h√∂heren Preis bezahlen darf. Wenn man sich allerdings ein kleineres Paddel- oder Ruderboot mietet, so kommt man in den allermeisten F√§llen sehr g√ľnstig davon und kann dennoch die Bootsfahrt in vollen Z√ľgen genie√üen. Allerdings nehmen Boote im Tourismusbereich noch weitere Rollen ein. Diese werden also nicht ausschlie√ülich dazu genutzt, um an Touristen weitervermietet zu werden. Gerade in eher exotischen Gebieten, wo es zahlreiche sch√∂ne Inseln gibt, werden diese auch zum Transport von Touristen genutzt. Aber auch Rundfahrten oder sonstige Vermarktungsm√∂glichkeiten, wie beispielsweise das Anbieten eines Buffets, machen Boote f√ľr den Tourismus so wichtig.

Boote in der Fischerei

Dieses Einsatzgebiet geh√∂rt zweifelsohne zu den √§ltesten der Welt. Aber auch heute, werden Boote noch in der Fischerei verwendet. Allerdings muss man dabei sagen, dass diese weitgehend von den gr√∂√üeren Fischfangschiffen verdr√§ngt wurden. Das ist auch eine Situation, welche viele kleinere Fischer beklagen. Das ist nicht nur im europ√§ischen Raum der Fall, sondern nahezu auf der ganzen Welt. Selbst in Entwicklungsl√§ndern, wo regelm√§√üig kleinere Fischerboote rausfahren, ist das ein nicht selten ein erhebliches Problem. Allerdings werden Fischerboote nicht ausschlie√ülich zum Fangen von Fischen verwendet. Auch die Jagd auf Krustentiere oder Meeresfr√ľchte steht durchaus auf dem Programm. Was aber nun letztendlich gefangen wird, h√§ngt im Ermessen des Fischers oder seines Auftraggebers ab. Nat√ľrlich spielt dabei auch die zur Verf√ľgung stehende Ausr√ľstung eine wichtige Rolle.Bootfahren zum Angeln

Boote zu Rettungszwecken

Gew√§sser bergen durchaus Gefahren, welche man keineswegs untersch√§tzen sollte. Daher ist es wichtig, dass man auf diese entsprechend reagieren kann. Hier kommen mitunter Rettungsboote zum Einsatz. Bereits seit geraumer Zeit, werden Boote zu Rettungszwecken genutzt. Dabei kann beispielsweise die Soforthilfe bei einem Ertrinkenden oder das Aufsammeln von Schiffbr√ľchigen sein. Boote zu Rettungszwecken sind ausgesprochen wichtig und haben bereits ma√ügeblich zur Rettung zahlreicher Menschenleben beigetragen. Viele der heutigen Rettungsboote sind sehr gut ausgestattet. Sie bieten also nicht nur die n√∂tige Ausr√ľstung, um Menschen in Notsituationen zu retten, sondern oftmals auch Mittel und Wege, diese noch auf dem Boot bestm√∂glich zu behandeln.Boot zur Rettung

Boote zu Transportzwecken

Es ist kaum verwunderlich, dass Boote auch ausschlie√ülich zum Transport genutzt werden. Schlie√ülich ist das wohl die gebr√§uchlichste Art und Weise ein Boot zu nutzen. Dieses Einsatzgebiet von Booten, ist nat√ľrlich untrennbar mit den anderen Einsatzgebieten verbunden. Dennoch dachten wir, dass wir diesen Punkt noch einmal separat auff√ľhren. Schlie√ülich sollte man keineswegs vergessen, was der eigentliche Zweck eines Boots ist. Denn w√ľrde ein Boot einen nicht sicher und schnell das Wasser transportieren k√∂nnen, w√§ren auch andere Einsatzm√∂glichkeiten undenkbar. Daher sollte man den grundlegenden Zweck eines Boots auf keinen Fall vergessen. Dabei m√ľssen keineswegs nur Personen transportiert werden. Auch der Transport von diversen G√ľtern wird sehr h√§ufig praktiziert.Schiff zum Transport

Bedeutung der Infrastruktur f√ľr die Bootsfahrt

Damit die Bootsfahrt bestm√∂glich durchgef√ľhrt werden kann, ist eine gewisse Infrastruktur vonn√∂ten. Zwar ist die Bootsfahrt prinzipiell auch ohne eine solche m√∂glich, allerdings ist das nicht selten mit gewissen Problematiken verbunden. In Industriel√§ndern ist eine gewisse Infrastruktur oftmals gegeben. Aber in weniger entwickelten oder gar Entwicklungsl√§ndern, kann das Ganze schon ein wenig anders aussehen. Generell spielt die Infrastruktur f√ľr die gesamte Schifffahrt eine wichtige Rolle. Die Boot- und Bootsfahrt ist hiervon also nicht ausgeschlossen.

Wasserwege

Prinzipiell ist man bei der Bootsfahrt durchaus auf Wasserwege angewiesen. Ausgenommen hiervon ist lediglich das Fahren auf hoher See. Bei Fl√ľssen, Kan√§len oder K√ľstenfahrwassern, sind das Ganze allerdings schon etwas anders aus. Hier muss daf√ľr gesorgt werden, dass die Wasserstra√üen schiffbar sind. Gerade bei sehr gro√üen Booten, ist das von besonderer Bedeutung. Zum Schaffen von Wasserwegen werden gegebenenfalls spezielle Ma√ünahmen unternommen. Darunter f√§llt beispielsweise das Baggern von flie√üenden Gew√§ssern.Spreew√§lder Wasserweg

Häfen

Wenn man an H√§fen denkt, so kommen einem dabei ausschlie√ülich Schiffe in den Kopf. Aber auch f√ľr Boote k√∂nnen H√§fen eine zentrale Rolle einnehmen. Sei es nun f√ľr das Ein- und Ausschiffen von Passagieren oder den Umschlag von G√ľtern. Aber auch n√∂tige Wartungsarbeiten k√∂nnen an H√§fen vorgenommen werden. Unsere heutigen H√§fen sind meist sehr modern und haben sich auf die unterschiedlichsten Aufgaben spezialisiert. Ausschlaggebend f√ľr die Leistungsf√§higkeit eines Hafens, ist dabei in vielen F√§llen dessen technische Ausr√ľstung. Dazu z√§hlen beispielsweise unterschiedliche Spezialfahrzeuge. Aber auch das Personal, welches an den H√§fen t√§tig ist, tr√§gt hierzu nat√ľrlich ma√ügeblich bei. In Deutschland spielen vor allem die H√§fen in Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven eine tragende Rolle. Wenngleich H√§fen vor allem f√ľr Schiffe genutzt werden, so sind sie auch durchaus bei Bootsfahrern eine beliebte Anlaufstelle. Hier kann man n√§mlich wunderbar n√∂tige Wartungs- und Reparaturarbeiten vornehmen lassen und auch Sicherheitsausr√ľstung und Proviant besorgen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man eine gr√∂√üere Bootsfahrt den Hafenbeh√∂rden melden kann. So ist es beispielsweise m√∂glich, dass man dieser mitteilt, wo man hinf√§hrt und wann man vorhat zur√ľckzukommen. Sollte man sich bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht zur√ľckgemeldet haben, beispielsweise weil es zu einem Unfall gekommen ist, kann die Hafenbeh√∂rde hierauf entsprechend reagieren und Rettungskr√§fte aussenden.Schiffshafen inPortofino

Die unterschiedlichen Boote

Es gibt eine Vielzahl an Booten. Was f√ľr ein Boot letztendlich genutzt wird, h√§ngt meist von dem jeweiligen Einsatzgebiet ab. Aber nat√ľrlich spielt auch das Budget eine nicht zu untersch√§tzende Rolle. Wir m√∂chten Ihnen gerne zeigen, was f√ľr Boote es so gibt und was diese ausmacht. Manche Boote lassen sich allerdings nicht eindeutig klassifizieren oder k√∂nnen theoretisch in mehrere Kategorien gepackt werden. Dennoch finden wir es ausgesprochen hilfreich, wenn man sich ein gewisses Bild dar√ľbermacht, was es so f√ľr unterschiedliche Boote gibt.

Fischerboote

Bei Fischerbooten handelt es sich um Boote, die zum Fischfang konzipiert wurden. Diese Art von Booten wird bereits seit langer Zeit genutzt und geh√∂rt zu den wohl √§ltesten der Menschheit. Heutzutage sind aber weniger Fischerboote von Bedeutung, sondern vielmehr gro√üe Schiffe, welche f√ľr den Fischfang ausgelegt sind. Gerade f√ľr kleinere Fischer sind diese sehr problematisch. Denn durch die √úberfischung der Meere, f√§llt es diesen wesentlich schwerer, mit Fischfang ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Zudem hat die √úberfischung der Meere auch schwerwiegende √∂kologische Folgen. Fischerboote werden f√ľr den Fischfang genutzt. Das hei√üt allerdings nicht, dass diese ausschlie√ülich zum Fische fangen geeignet sind. Auch das Fangen von Meeresfr√ľchten oder Krustentieren ist durchaus m√∂glich. In der Regel sind Fischerboote mit Fischernetzten ausgestattet. Es gibt aber auch durchaus Fischer, welche andere Fangmethoden verwenden. Diese ist allerdings eine der gel√§ufigsten. Wie ein Fischerboot genau auszusehen hat, kann man pauschal nur schwer sagen. Es handelt sich einfach um ein Boot, dass f√ľr das Fangen von Fisch ausgelegt ist. Das kann sich zum Beispiel an der Ausr√ľstung und Einrichtung zeigen, die an Deck des Bootes vorhanden ist. Generell sollte ein Fischerboot aber durchaus zum Aussetzen und Einholen von Fischernetzen geeignet sein.Boot zum fischen

Passagierboote

Die Aufgabe von Passagierbooten ist der Transport von Personen. Sie werden dabei vordergr√ľndig zu freizeittechnischen und touristischen Zwecken genutzt. Aber auch als √∂ffentliches Verkehrsmittel, finden Passagierboote durchaus Verwendung. Passagierboote weisen meist eine spezielle Konstruktion, Ausr√ľstung und Einrichtung auf. In vielen F√§llen steht dabei nicht nur der blo√üe Transport, sondern auch die Versorgung im Vordergrund. Selbst √úbernachtungsm√∂glichkeiten sind in einigen F√§llen gegeben. Das h√§ngt allerdings vom jeweiligen Passagierboot ab und ist nicht unbedingt √ľblich. Passagierboote k√∂nnen sowohl f√ľr kurze als auch lange Strecken genutzt werden. Sollten diese nicht ausschlie√ülich zum Privatgebrauch genutzt werden, so liegen bei Passagierbooten meist feste Abfahrts- und Ankunftszeiten vor.Boot f√ľr Passagiere

Militärboote

Diese Art von Booten wird nahezu ausschlie√ülich vom Milit√§r verwendet. Ausnahmen bilden beispielsweise Rebellengruppen, Piraten und terroristische Organisationen. Dabei handelt es sich um Boote, welche √ľber eigene Waffensysteme verf√ľgen. Wie diese letztendlich aussehen, h√§ngt vom jeweiligen Boot ab. Ein Milit√§rboot w√§re beispielsweise ein Boot, welches √ľber ein integriertes Standgesch√ľtz verf√ľgt. Aber auch ein Boot, welches Luftabwehrraketen abfeuern kann, f√§llt durchaus unter die Kategorie Milit√§rboot. Generell gibt es eine breite Palette an m√∂glichen Milit√§rbooten. Damit k√∂nnen Ziele in der Luft, auf dem Wasser und am Boden beschossen werden. Der wohl bekannteste Typ von Milit√§rbooten ist das U-Boot. Da dieses allerdings eine Vielzahl an Aufgaben erf√ľllen kann, m√∂chten wir dieses hier separat auff√ľhren.Milit√§risches Schiff

U-Boote

U-Boote unterscheiden sich ma√ügeblich von anderen Booten. Diese sind n√§mlich nicht daf√ľr gebaut worden, um auf dem Wasser zu fahren. U-Boote agieren unter Wasser und erf√ľllen dort die unterschiedlichsten Aufgaben. Besonders massive U-Boote, welche eine Masse von bis zu 26000 Tonnen haben k√∂nnen, fallen nicht mehr unter die Klassifizierung U-Boot, sondern werden als U-Schiffe bezeichnet. Wir m√∂chten uns aber hier vordergr√ľndlich auf die U-Boote konzentrieren, wenngleich deren Aufgaben sich grunds√§tzlich nicht sonderlich unterscheiden. Die Tauchtiefe eines U-Boots ist dabei nicht immer gleich. Die meisten U-Boote k√∂nnen maximal einem Wasserdruck von 600 Metern standhalten. Allerdings gibt es auch durchaus U-Boote, die f√ľr Tiefen von 900 bis 1200 Metern konzipiert sind. Einige spezielle Tiefsee-U-Boote sind sogar in der Lage jeden Punkt des Meeresbodens zu erreichen.

Bei U-Booten unterscheidet man zwischen milit√§rischen und zivilen U-Booten. Die Unterschiede dabei k√∂nnen sehr stark ausfallen und beinhalten nicht nur das Einsatzgebiet. So weist die Bauweise und Ausr√ľstung milit√§rischer U-Boote meist einige Unterschiede zu den zivilen U-Booten auf. Milit√§rische U-Boote sind in den meisten F√§llen mit speziellen Waffensystemen ausgestattet. Das ist nur dann nicht der Fall, wenn diese ausschlie√ülich zur Aufkl√§rung genutzt werden wollen. In der Regel ist aber nahezu jedes milit√§rische U-Boote mit dem ein oder anderen Waffensystem ausgestattet. Was f√ľr ein Waffensystem dabei verwendet wird, h√§ngt davon ab, welchen milit√§rischen Nutzen das U-Boot erf√ľllen soll. Von milit√§rischen Gesichtspunkten aus betrachtet, liegt der gro√üe Vorteil von U-Booten darin, dass diese versteckt operieren k√∂nnen. Allerdings kann das nicht immer gew√§hrleistet werden. Schlie√ülich sind viele moderne Kriegsschiffe mit Echoloten ausgestattet.

Unterseeboot schwimmt

Milit√§rische U-Boote verf√ľgen aber ebenfalls √ľber sehr hochwertige Sensoren, mit denen sie andere Objekte orten k√∂nnen. Viele U-Boote sind daf√ľr ausgelegt, dass sie gr√∂√üere Kriegsschiffe oder andere U-Boote versenken. Daf√ľr sind sie mit Torpedos bewaffnet. Nicht selten ist diese Art von U-Booten auch in der Lage, Marschflugk√∂rper auszusenden, um damit Bodenziele anzugreifen. Aber auch U-Boote mit ballistischen Raketen werden verwendet. Diese dienen allerdings gl√ľcklicherweise meist zur Abschreckung. Andere Waffen, die von U-Booten genutzt werden, sind beispielsweise Minen oder starke Artillerie. Doch selbst milit√§rische U-Boote dienen nicht ausschlie√ülich zum Durchf√ľhren von diversen Kampfhandlungen. Auch der Transport von Ausr√ľstung und Versorgungsg√ľtern, sowie Aufkl√§rungs- und Rettungsaufgaben werden mitunter von milit√§rischen U-Booten ausgef√ľhrt.

Doch wof√ľr werden nun √ľberhaupt zivile U-Boote genutzt? Diese scheinen ja prinzipiell keine gr√∂√üere Rolle einzunehmen. Das ist allerdings keineswegs der Fall. Auch zivile U-Boote nehmen eine tragende Bedeutung ein. Sogar in der Forschung sind U-Boote von unsch√§tzbarer Bedeutung. Hier kommen unter anderem auch Tiefsee-U-Boote zum Einsatz. Die Forschungsaufgaben, die damit bew√§ltigt werden, sind ausgesprochen vielf√§ltig. Sie k√∂nnen arch√§ologische, geologische, meeresbiologische und ozeanografische Aufgaben erf√ľllen. U-Boote haben ma√ügeblich zu dem Wissen beigetragen, was wir heute √ľber die Tiefsee wissen. Aber auch zur Rettung oder Bergung von Besatzungen, werden U-Boote verwendet. Ein anderes Einsatzgebiet w√§ren diverse Reparatur und Wartungsaufgaben. Ohne U-Boote w√§re es beispielsweise oftmals nicht m√∂glich, n√∂tige Arbeiten an Bohrinseln oder Unterwasserstationen vorzunehmen. Was viele allerdings nicht wissen, ist, dass U-Boote auch f√ľr touristische Zwecke genutzt werden. Diese Art von Nutzung findet immer mehr Anklang und wird zunehmend beliebter. Die meisten dieser U-Boote kann allerdings keine allzu gro√üe Tiefe erreichen. Das stellt aber prinzipiell kein gr√∂√üeres Problem dar. Denn zur Besichtigung von interessanten Orten, wie es beispielsweise bei Riffen der Fall ist, reichen diese U-Boote bereits vollkommen aus. Auch in Europa finden entsprechende U-Boote Verwendung. Das ist zum Beispiel auf den Azoren in Portugal der Fall.

Basis f√ľr Unterseeboote

Nat√ľrlich greifen auch Kriminelle auf den Einsatz von U-Booten zur√ľck. Gerade im Bereich des Schmuggels nehmen U-Boote eine wichtige Rolle ein. Das liegt schlicht und einfach daran, dass diese sich unbemerkt fortbewegen k√∂nnen. So kann Schmuggelware vergleichsweise sicher von einem Ort zum anderen transportiert werden. Zwar k√∂nnen auch Schmuggler-U-Boote aufgedeckt werden, allerdings geschieht das meist aufgrund von Insiderinformationen. Im Gegensatz zu anderen U-Booten, werden Schmuggler-U-Boote meist direkt am Zielort aufgegeben oder gar versenkt. Sie werden vordergr√ľndlich zum Schmuggeln von unterschiedlichen Drogen verwendet. Einige dieser U-Boote k√∂nnen bis zu 25 Meter lang sein und bis zu 15 Tonnen Ware transportieren.

Polizeiboote

Boote sind allerdings nicht nur f√ľr das Milit√§r wichtig, sondern auch f√ľr die Polizei. Besonders f√ľr die Wasserschutzpolizei spielen sie eine erhebliche Rolle. Diese regelt ma√ügeblich das Einhalten von See- und Binnenschifffahrtsvorschriften. Aber auch Gefahrenabwehr, Umweltschutzma√ünahmen (beispielsweise das Unterbinden und Verfolgen von Gew√§sserverschmutzung) und grenzpolitische Ma√ünahmen geh√∂ren zur Aufgabe der Wasserschutzpolizei. Je nach Einsatzgebiet werden Polizeiboote mitunter auch daf√ľr genutzt, um Schmugglern das Handwerk zu legen. Einige Polizeiboote sind sehr gut ausgestattet und bieten auch einen gewissen Komfort. Wenngleich Polizeiboote meist mit einer eher gem√§√üigten Geschwindigkeit patrouillieren, k√∂nnen diese durchaus enorme Geschwindigkeiten erreichen. Ein ordentliches Polizeiboot kann also durchaus mal 750 PS aufweisen. Das ist zweifelsohne eine enorme Leistung.Boot der Polizei

Motorboote

Bei Motorbooten handelt es sich um Boote, welche durch Verbrennungs- oder Elektromotoren angetrieben werden. Ab einer bestimmten Leistung darf man diese allerdings nur f√ľhren, wenn man einen F√ľhrerschein oder zumindest einen Sportbootf√ľhrerschein vorweisen kann. Je nach Gew√§sser kann es sich unterscheiden, ab wie viel PS ein F√ľhrerschein erforderlich ist. So kann in bestimmten Gebieten bereits ab 5 PS verlang werden, dass man einen F√ľhrerschein vorlegt. Daher sollte man sich gegebenenfalls √ľber bestimmte Regelungen informieren oder einfach direkt einen F√ľhrerschein machen. In den allermeisten F√§llen werden Motorboote f√ľr Freizeitzwecke genutzt. Hierbei ist es auch nicht un√ľblich, dass man in diesen wohnen kann. Diese Art von Motorbooten werden auch als Motoryachten bezeichnet. Neben dem Freizeitgebrauch, finden Motorboote auch h√§ufig in touristischen Gebieten Verwendung. So werden diese beispielsweise vermietet oder als Transportm√∂glichkeit genutzt. Andere Einsatzgebiete von Motorbooten sind Milit√§r, Forschung und Rettung. Nat√ľrlich spielen auch im sportlichen Bereich Motorboote eine gewisse Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen Wassersportarten, wo Boote genutzt werden, sind Motorbootrennen allerdings nicht ganz so beliebt.Boot mit einem Motorantrieb

Schlauchboote

Schlauchboote sind die wohl kosteng√ľnstigste Variante, wenn man sich ein eigenes Boot zulegen m√∂chte. Daf√ľr muss man allerdings auch auf einige Dinge verzichten. So kommt man mit Schlauchbooten meist nicht allzu schnell voran, hat keine besondere Ausstattung oder gar Einrichtung und in manchen F√§llen auch mit sicherheitstechnischen Problemen rechnen. Tats√§chlich sind Schlauchboote aber wesentlich brauchbarer, als man es vielleicht denken mag. Man kann ein hochwertiges Schlauchboot also durchaus 10 oder gar 15 Jahre nutzen. Das mag zwar etwas kurios klingen, ist aber tats√§chlich der Fall. Schlauchboote weisen einen Schlauch als Rumpf oder Au√üenseite auf. Dieser ist mit Gas bef√ľllt. Der Schlauch kann dabei aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Dabei handelt es sich um verschiedene Kunststoffe. Was f√ľr ein Kunststoff letztendlich zum Einsatz kommt, kann ma√ügeblich zur Qualit√§t des Schlauchboots beitragen.

Schlauchboot im Wasser

Nat√ľrlich ist es wichtig, dass das Gas nicht einfach w√§hrend der Fahrt entweicht. Damit das gew√§hrleistet ist, sind Schlauchboote mit einem speziellen Verschluss ausgestattet. Schlauchboote k√∂nnen auf viele Arten und Weisen genutzt werden. F√ľr den Sport sind sie allerdings weitgehend unbedeutend. Anders sieht es hingegen im Freizeitgebrauch aus. Schlauchboote werden hier sehr gerne verwendet. Dabei muss man allerdings bedenken, dass Schlauchboote f√ľr Kinder, welche √ľberaus g√ľnstig zu haben sind und eher die Rolle eines Spielzeugs einnehmen, keineswegs mit einem hochwertigen Schlauchboot zu vergleichen sind. Neben dem Freizeitgebrauch finden Schlauchboote auch milit√§rische und wissenschaftliche Verwendung. Eine besondere Rolle nehmen sie dabei generell als Rettungsboote ein. So sind viele gr√∂√üere Schiffe, nicht selten mit einer Vielzahl an Schlauchbooten ausgestattet. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Schlauchbooten. Dazu z√§hlen die voll aufblasbaren Schlauchboote und die Badeboote. Bei den voll aufblasbaren Schlauchbooten handelt es sich, wie bereits aus dem Namen ersichtlich, um Boote, die komplett aufgeblasen werden. Badeboote verf√ľgen hingegen √ľber feste Einlegeb√∂den. Diese k√∂nnen beispielsweise aus Holz oder Aluminium bestehen.

Solche Boote k√∂nnen ebenfalls kompakt verstaut werden. Daher sind sie gewisserma√üen den klassischen voll aufblasbaren Schlauchbooten √ľberlegen. Wer bei einem Schlauchboot allerdings an ein vergleichbar kleines Gummiboot aus Kindertagen denkt, der t√§uscht sich in vielen F√§llen gewaltig. Zwar gibt es nat√ľrlich auch solche Schlauchboote, diese sind aber keineswegs die einzigen, welche auf dem Markt erh√§ltlich sind. Ein gutes Schlauchboot kann also durchaus auch bis zu 8 Meter lang sein. Dadurch eignet es sich selbst f√ľr gr√∂√üere Expeditionen und kann Raum f√ľr einige Personen bieten.

Segelboote

Segelboote geh√∂ren zu den Sportbooten und werden durch Windkraft betrieben. Es handelt sich hierbei also nicht um motorisierte Boote. Sollten Segelboote einen Wohnraum vorweisen, so werden diese als Segelyachten bezeichnet. Segelboote k√∂nnen aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Nat√ľrlich muss es sich dabei um Material handeln, was auch f√ľr eine Fahrt auf dem Wasser geeignet ist. Fr√ľher wurde f√ľr den Rumpf von Segelbooten ausschlie√ülich lackiertes Holz verwendet. Heutzutage kommen allerdings auch vermehrt andere Materialien zum Einsatz. Dazu geh√∂ren beispielsweise Kunststoff, Stahl oder Aluminium. W√§hrend f√ľr die Leinen fr√ľher ausnahmslos Leinen oder Baumwolle verwendet wurde, so greift man auch hier mittlerweile vermehrt auf Kunstfasern oder andere Materialien zur√ľck.Boot zum segeln

Ruderboote

Besonders im Freizeit- und Sportbereich nehmen Ruderboote eine wichtige Rolle ein. Andere Einsatzgebiete sind f√ľr Ruderboote eher un√ľblich. Ruderboote sind gewisserma√üen Boote, welche durch Riemen oder Skulls bewegt werden. Um sich mit einem solchen Boot fortzubewegen, ist nicht selten ein enormer Kraftaufwand n√∂tig. Ruderboote, welche besonders hohe Geschwindigkeiten erreichen k√∂nnen und im Sportbereich von besonderer Bedeutung sind, werden als Rennruderboote bezeichnet. Es gibt mehrere Klassifizierungen von Ruderbooten. Diese richten sich dabei danach, von wie vielen Menschen das Ruderboot bedient wird und ob dabei ein Steuermann zu Gange ist. Man unterscheidet dabei grunds√§tzlich zwischen Einer, Zweier ohne Steuermann, Zweier mit Steuermann, Doppelzweier, Vierer ohne Steuermann, Vierer mit Steuermann, Doppelvierer und Achter. Es gibt allerdings noch andere spezielle Formen von Ruderbooten.Kajak

Kirchboote

Bei einem Kirchboot handelt es sich um ein Ruderboot aus Holz. Dieses wird man insgesamt 14 Personen und einem Steuermann gef√ľhrt. Diese Art von Ruderboot ist gewisserma√üen eine Anlehnung an die Wikinger und stammt urspr√ľnglich aus Finnland. Wie es generell bei Ruderbooten der Fall ist, spielen diese besonders im Freizeit- und Sportbereich eine tragende Rolle. Wenngleich die heutigen Kirchboote bereits durchaus imposant sind, so sind sie dennoch nicht mit denen vergleichbar, welche in der Vergangenheit genutzt wurden. Einige Exemplare waren n√§mlich bis zu 40 Meter lang und wurden von 30 bis 40 Ruderpaaren gerudert. Auf solchen Kirchbooten fanden etwa 100 bis 150 Menschen Platz. Das sind nat√ľrlich enorme Zahlen. Stellt sich nat√ľrlich noch die Frage, weswegen Kirchboote √ľberhaupt als solche bezeichnet werden. Tats√§chlich h√§ngt der Name mit der Kirche zusammen. Kirchboote wurden n√§mlich urspr√ľnglich genutzt, um zum sonnt√§glichen Kirchgang zu fahren. Das war zumindest die Hauptverwendung. Aber auch bei Hochzeiten, Begr√§bnissen oder anderen wichtigen Anl√§ssen, fanden Kirchboote Verwendung.

Surfboot

Nein es handelt sich hierbei nicht um ein Boot, dass ausschlie√ülich von leidenschaftlichen Surfern benutzt wird. Bei einem Surfboot handelt es sich n√§mlich um nichts anderes als ein Ruderboot. Allerdings nicht um ein klassisches Ruderboot, sondern um eines, das speziell f√ľr die Brandung ausgelegt ist. Mit einem Surfboot kann man selbst brechenden Wellen trotzen und bei sehr ung√ľnstigen Bedingungen durch Gew√§sser fahren. Es kommt √ľberwiegend bei Str√§nden zum Einsatz und dient in erster Linie der Lebensrettung. Allerdings gibt es auch durchaus Wettk√§mpfe, die mit Surfbooten ausgetragen werden. Prinzipiell ist es auch f√ľr den Freizeitgebrauch geeignet, auch wenn es eigentlich nicht hierf√ľr konstruiert wurde. √úbrigens nehmen Surfboote noch eine andere interessante Aufgabe ein. Sie sind n√§mlich auch wunderbar dazu geeignet, um bei Versorgungsengp√§ssen zum Einsatz zu kommen.

Kanus

Kanus werden in Blickrichtung mit Hilfe von Paddeln bewegt. Daher bezeichnet man diese auch als Paddelboote. Eine Bezeichnung als Ruderboot ist allerdings nicht wirklich angebracht, wenngleich Kanus gerne mal als solche bezeichnet werden. Allerdings gibt es zwei grundlegende Unterschiede. Zum einen werden Ruderboote in der Regel mit dem R√ľcken zur Fahrtrichtung gerudert. Zum anderen ist das Ruder bei Ruderbooten mit dem Bootsrumpf verbunden. Bei Kanus ist das allerdings anders. Hier werden die Paddel frei gef√ľhrt. Wenn man von Kanus spricht, so ist meist von Kajaks oder Kanadiern die Rede. Andere Arten sind kaum verbreitet und finden daher meist keine gr√∂√üere Erw√§hnung. Bei Kajaks handelt es sich um Kanus, welche urspr√ľnglich in der Arktis genutzt wurden. Beim Fahren eines Kajaks werden die Oberschenkel seitlich im Rumpf verspreizt. Zur Fortbewegung wird ein Doppelpaddel genutzt. Beim Kanadier hingegen, nutzt man ein Stechpaddel. Auch die Sitzposition ist ein wenig anders. Meist wird hier gekniet. Theoretisch ist aber auch ein Sitzen m√∂glich. Urspr√ľnglich wurden Kanadier von den Indianern Nordamerikas genutzt. Im sp√§teren Verlauf der Geschichte, dann auch von europ√§ischen Pelzh√§ndlern.Knau fahren

Dampfboote

In unserer heutigen Zeit kommen Dampfboote eigentlich nur noch geringf√ľgig zum Einsatz. Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts waren diese allerdings noch ausgesprochen beliebt. Bei einem Dampfboot handelt es sich um ein bis zu zw√∂lf Meter langes Boot, welches durch Dampf angetrieben wird. Es ist ein klassisches Arbeitsboot, kann aber auch zu Freizeitzwecken genutzt werden. Die Leistung eines Dampfboots ist, verglichen mit einigen anderen Bootstypen, ausgesprochen gering. Man kann nur mit etwa 1 bis 20 PS rechnen. Das ist zugegebenerma√üen nicht gerade viel. Daf√ľr verf√ľgen Dampfboote allerdings √ľber einen ruhigen Antrieb und sind unabh√§ngig von fossilen Brennstoffen. Wenngleich Dampfboote mittlerweile recht selten geworden sind, so sind sie keineswegs ausgestorben. Man kann also auch heute noch wunderbar ein Dampfboot kaufen. Vorausgesetzt nat√ľrlich, dass man hierf√ľr das n√∂tige Kleingeld hat.Dampfboot

Mehrzweckboote

Bei Mehrzweckbooten handelt es sich um Boote, welche f√ľr unterschiedliche Zwecke genutzt werden k√∂nnen. Sie werden √ľberwiegend von Milit√§r, Polizei und Hilfsorganisationen verwendet. Es gibt unterschiedliche Arten von Mehrzweckbooten. Man kann daher nicht klar definieren, wie ein Mehrzweckboot genau auszusehen hat. Allerdings sollte es gewisse Aufgaben erf√ľllen k√∂nnen, damit es als Mehrzweckboot klassifiziert werden kann. Dazu geh√∂ren Rettung, Bergung, Transport, Schleppen, Erkundung, √úberwachung und Absicherung. Klassische Mehrzweckboote werden in der Regel mit 1 bis 9 Helfern besetzt.

Frachtboote

Wenngleich Frachtschiffe wesentlich bedeutender als Frachtboote sind, so werden diese dennoch genutzt. Dabei handelt es sich um nichts Anderes als Handelsboote, welche zum Transport von Frachtgut genutzt werden. Die Art der Fracht kann sich dabei stark unterscheiden. Es ist also keinesfalls festgelegt, was f√ľr eine Fracht mit einem Frachtboot bef√∂rdert werden muss.Frachtboot

Katamarane

Bei Katamaranen handelt es sich um sehr breite Boote, welche √ľber zwei R√ľmpfe verf√ľgen. Diese sind fest miteinander verbunden. Katamarane liegen sehr stabil auf dem Wasser und sind relativ leicht. Sie k√∂nnen sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen und gelten als ausgesprochen formstabile Boote. Allerdings sind Katamarane nicht gerade leicht zu f√ľhren und weisen eine unzufriedenstellende Kenterbarkeit auf. Besonders gr√∂√üere Katamarane haben mit diesen Problemen zu k√§mpfen. Man unterscheidet zwischen mehreren Arten von Katamaranen. Die Klassifizierung erfolgt dabei nach dem genutzten Antrieb. Daher spricht man auch von Motorkatamaranen, Segelkatamaranen und Ruderkatamaranen. Sollte man sich den Luxus leisten k√∂nnen, so kann man durchaus einen Katamaran f√ľr den Privatgebrauch erwerben. In erster Linie handelt es sich bei Katamaranen allerdings um klassische Transportboote, welche dazu genutzt werden, Personen von A nach B zu bef√∂rdern. Nicht selten handelt es sich dabei um Touristen. Katamarane werden beispielsweise sehr gerne in Thailand genutzt. Dabei dienen sie vordergr√ľndlich dazu, Touristen auf die unterschiedlichen Inseln zu fahren. Ein Anbieter, welcher in Thailand sehr von seinen Hochgeschwindigkeitskatamaranen schw√§rmt, ist beispielsweise Lomprayah.Katamarane im Hafen

Betonboote

Zugegebenerma√üen handelt es sich hierbei nicht um klassisches Baumaterial, welches bei Booten verwendet wird. Doch tats√§chlich gibt es das ein oder andere Boot, das einen Rumpf aus Beton aufweist. Dieser wird dabei mit anderen Materialien versteift. Besonders h√§ufig ist dabei eine Versteifung mit Stahl. Beton ist ein recht un√ľbliches Baumaterial f√ľr Boote. Schlie√ülich ist es mit einem enormen Gewicht verbunden und wirkt sich nachteilig auf die Man√∂vrierf√§higkeit aus. Dennoch bietet Beton auch durchaus Vorteile. Betonboote sind n√§mlich ausgesprochen widerstandsf√§hig. Es handelt sich also um sehr robuste Boote. Gefahr von Sch√§dlingen geht prinzipiell keine aus. Auch ein Anhaften von Algen oder Meerestieren f√§llt vergleichsweise gering aus. Dar√ľber hinaus muss man nat√ľrlich erw√§hnen, dass Beton ein recht preiswerter Rohstoff ist. Dadurch sind die Kosten beim Bau eines Betonboots meist recht √ľberschaubar. Gerade bei gr√∂√üeren Booten, ben√∂tigt man aber nat√ľrlich dennoch ein ansehnliches Budget.

Gondeln

Wer schon mal in Venedig war, dem d√ľrften Gondeln durchaus ein Begriff sein. Es handelt sich hierbei n√§mlich um einen venezianischen Bootstyp. Wann dieser erstmals Verwendung fand, l√§sst sich allerdings nicht genau sagen. Der Ursprung wird allerdings auf das 11 Jahrhundert datiert. Bei Gondeln handelt es sich um ein sehr traditionelles Boot. Au√üerhalb von Venedig, wird man in der Regel kaum auf Gondeln treffen. Dieses Boot kennzeichnet sich dadurch, dass es sehr schmal und lang ist. Eine Gondel kann bis zu 11 Meter lang sein, ist aber im Schnitt gerade einmal um die 1,5 Meter breit. Die Enden sind bei Gondeln aufgebogen. In einer typischen Gondel finden etwa zwei bis sechs Personen Platz. Einige Gondeln sind auch √ľberdacht. Das ist aber keineswegs bei allen Modellen der Fall. Wenngleich die traditionellen Gondeln nahezu alle √ľberdacht waren, so ist das heutzutage nicht mehr der Fall. Gondeln werden mittels eines Riemens vorw√§rtsbewegt. Eine Besonderheit bei Gondeln ist, dass diese meist aus neun verschiedenen H√∂lzern bestehen. Diese sind dabei meist sorgf√§ltig ausgelesen.Sonnenuntergang Venedig

Schwertboote

Bei einem Schwertboot handelt es sich um ein Segelboot, dass einen flachen Unterwasserschliff vorweist. Der Lateralplan wird bei Schwertboote durch den Einsatz beweglicher Schwerter vergr√∂√üert. Darauf ist auch deren Name zur√ľckzuf√ľhren. Die Schwerter werden dabei in speziellen Schwertk√§sten gehalten. Schwertboote zeichnen sich in der Regel durch ausgesprochen formstabile R√ľmpfe aus.Zeesenboot

Narrowboats

Dieser Bootstyp findet in England und Wales Verwendung. Narrowboats sind sehr schmal und weisen einen flachen Rumpf aus. Sie sind sehr gut f√ľr Kan√§le geeignet, welche nur eine geringe Tiefe aufweisen. Narrowboats sind meist um die 2,20 Meter breit, k√∂nnen allerdings mehr als 20 Meter lang sein. Narrowboats wurden urspr√ľnglich zum Rohstofftransport verwendet und nahmen in diesem Bereich eine sehr wichtige Rolle ein. Besonders h√§ufige Transportg√ľter waren beispielsweise Kohle und Steine.Narrowboat schwimmt

Sampans

Diese Art von Boot kommt aus Ostasien und wird dort auch immer noch verwendet. Bei Sampans handelt es sich um flache, breite Ruder- oder Segelboote. Die Hauptaufgaben von Sampans sind das Fangen von Fisch und Transporte. Sie werden allerdings auch als Hausboote verwendet. Sampans weisen ein breites Heck und einen spitzen Bug auf.Hausboot Sampan

Hausboote

Der Name l√§sst bereits erahnen, was man von diesem Bootstyp erwarten darf. Es handelt sich also schlicht und einfach um ein Boot, dass man zum Wohnen nutzen kann. Allerdings wird es nicht ausschlie√ülich zum Wohnen genutzt, sondern kann auch als Transportmittel verwendet wird. Ein Hausboot ist daher mit einem Wohnmobil vergleichbar. In Sachen Komfort kann man an Hausbooten wirklich wenig aussetzen. Sie bieten Platz f√ľr 2 bis 12 Personen und sind auch wunderbar f√ľr einen l√§ngeren Aufenthalt geeignet. Die meisten Hausboote verf√ľgen √ľber eine Heizung, ein WC, sowie Warm- und Kaltwasser. Aber selbst voll ausgestattete K√ľchen sind keine Seltenheit. Sollte man nicht das erforderliche Geld haben, um sich selbst ein Hausboot anzuschaffen, so besteht die M√∂glichkeit eines zu mieten. Dabei sind allerdings einige Dinge zu beachten. Allerdings h√§ngen diese von der jeweiligen Region ab. In der Regel wird vorausgesetzt, dass der Bootsf√ľhrer mindestens 18 Jahre alt ist und die n√∂tige physische und psychische Eignung aufweist. Au√üerdem muss der Bootsf√ľhrer sich ausgiebig einschulen lassen und darf das vorgegebene Revier nicht verlassen. Nachtfahrten stehen in der Regel au√üer Frage. Sollte man sich vorgegebenen Regelungen widersetzen, so muss man mit Strafen rechnen.Boot zum Wohnen

Rettungsboote

Kein Schiff sollte in See stechen, ohne ausreichend Rettungsboote an Bord zu haben. Sollte es n√§mlich zu einem Ungl√ľck kommen, nehmen diese eine ausgesprochen wichtige Aufgabe ein. Rettungsboote sind generell das wichtigste Rettungsmittel, wenn es um die Schifffahrt geht. Rettungsboote k√∂nnen im Notfall √ľber eine Aussetzvorrichtung ins Wasser gelassen werden. Sie sind also sehr schnell einsatzbereit. Gerade moderne und hochwertige Rettungsboote, sind recht gut ausgestattet. Das liegt daran, dass sie das √úberleben der Passagiere gew√§hrleisten sollen, bis die n√∂tige Hilfe eintrifft. So findet man in solchen Rettungsbooten nicht nur die n√∂tigen Mittel zur Fortbewegung, sondern auch weitere au√üerordentlich hilfreiche Dinge. Dazu z√§hlen beispielsweise Leuchtraketen, Proviantboxen, Taschenlampen und Kompass. Meistens befindet sich auch Erste-Hilfe-Ausr√ľstung und ein Notsender an Bord. Das sind aber nur einige der Dinge, die sich auf einem Rettungsboot befinden k√∂nnen. Gerade nach dem historischen Schiffsungl√ľck der Titanic, wurde vielen Menschen die Bedeutung von Rettungsbooten vor Augen gef√ľhrt. Seitdem ist nahezu auf jedem gr√∂√üeren Schiff gew√§hrleistet, dass diese in ausreichender Anzahl vorhanden und gut ausgestattet sind. Sollte es zu einer Extremsituation kommen, so ist es die Aufgabe des Kapit√§ns, den Befehl zum Verlassen des Schiffes und zum Herablassen der Rettungsboote zu geben. Ein gewissenhafter Kapit√§n wird √ľbrigens immer daf√ľr sorgen, dass alle Passagiere in Sicherheit sind, bevor er selbst das Schiff verl√§sst.Boot f√ľr die Rettung

Bootsf√ľhrerscheine

Prinzipiell unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten von Bootsf√ľhrerscheinen. Die Rede ist vom Sportbootf√ľhrerschein Binnen, dem Sportbootf√ľhrerschein See und dem Internationalen Bootsschein f√ľr Wassersportfahrzeuge. Generell ist es sehr empfehlenswert, wenn man alle diese F√ľhrerscheine erwirbt. Sollte man ein begeisterter Bootsfahrer sein, so kommt man wohl oder √ľbel auch nicht drum herum. Ob die F√ľhrerscheine allerdings tats√§chlich ben√∂tigt werden, h√§ngt unter anderem davon ab, welches Boot man √ľberhaupt fahren m√∂chte. Als kleine Orientierungshilfe kann man sich hier Sportboote mit mehr als 15 PS merken. Es gibt allerdings Ausnahmen. Um ein besseres Bild zu bekommen, sollte man sich aber erst einmal die einzelnen Bootsf√ľhrerscheine etwas n√§her ansehen. Wenngleich prinzipiell nur von diesen beiden F√ľhrerscheinen die Rede ist, so kann es dennoch n√∂tig sein, dass man auch weitere Papiere ben√∂tigt, wenn man mit einem Boot fahren m√∂chte. Daher sollte man sich immer, bevor man eine Bootsfahrt beginnt, √ľber m√∂gliche Regelungen informieren.

Der Internationale Bootsschein f√ľr Wassersportfahrzeuge (IBS)

Wenn man ein Sportboot benutzen m√∂chte, sollte man unbedingt √ľber einen IBS verf√ľgen. Dieser ist nicht direkt mit einem F√ľhrerschein gleichzusetzen, sondern ist vielmehr eine Art Lizenz. Der IBS gestattet einen also gewisserma√üen ein Sportboot zu f√ľhren und ist, sollte man auf Beh√∂rden treffen, eine ausgesprochen gro√üe Hilfe. Eine entsprechende Kennzeichnung, dass man √ľber einen IBS verf√ľgt, kann man direkt am Boot anbringen lassen. Das sollte man am besten gut sichtbar an Bug oder Heck des Bootes tun. Die Beantragung des IBS geht ausgesprochen schnell und kostet maximal 25‚ā¨. Man sollte also keineswegs auf die Beantragung des internationalen Bootsscheins f√ľr Wassersportfahrzeuge verzichten. Andernfalls kann es durchaus passieren, dass man Schwierigkeiten bekommt.

Sportbootf√ľhrerschein Binnen (SBF Binnen)

Mit einem SBF Binnen darf man in s√§mtlichen Bundeswasserstra√üen der Binnenschifffahrtsstra√üen-Ordnung ein Sportboot f√ľhren. Es handelt sich hierbei um ein amtliches Dokument. Generell ist dieses erforderlich, wenn das Sportboot mehr als 15 PS aufweist. Es gibt allerdings Regionen, wo man bereits ab einer geringeren PS-Zahl einen SBF Binnen ben√∂tigt. Ein Beispiel hierf√ľr w√§re der Rhein. Hier liegt die Grenze bei gerade einmal 5 PS. Daher kann es generell nie schaden, wenn man sich einen entsprechenden F√ľhrerschein besorgt. Der Sportbootf√ľhrerschein Binnen wird f√ľr die Antriebsarten Antriebsmaschine und Segel ausgestellt. Man muss allerdings keine zwei Dokumente mit sich f√ľhren. Beides ist n√§mlich in einem einzelnen Dokument bescheinigt. Die Sportf√ľhrerscheinverordnung kann sich jederzeit √§ndern, weswegen man sich √ľber einzelne Aspekte regelm√§√üig informieren sollte. Nicht selten sind die √Ąnderungen aber so gestaltet, dass sie dem Antragsteller gewisse Vorteile bieten. Seit 2017 ist es beispielsweise nun auch erlaubt, die n√∂tigen Pr√ľfungen zum SBF-Binnen auch im Ausland zu absolvieren. Zuvor war das nicht m√∂glich.

Es gibt einige grundlegende Voraussetzungen, die man erf√ľllen muss, wenn man einen SBF Binnen machen m√∂chte. Dazu geh√∂rt, wie auch beim klassischen Autof√ľhrerschein, ein Mindestalter. Dieses variiert allerdings, je nachdem was f√ľr Sportboote man fahren m√∂chte. Ab 14 Jahren kann man bereits einen SBF Binnen machen, allerdings gilt dieser in dem Fall ausschlie√ülich f√ľr Sportboote mit Segeln. M√∂chte man allerdings auch Sportboote mit Motor f√ľhren, so muss man mindestens das 16 Lebensjahr vollendet haben. Au√üerdem muss man nachweisen k√∂nnen, dass man die n√∂tige Tauglichkeit erf√ľllt. Darunter f√§llt beispielsweise, ob man unter einer k√∂rperlichen oder psychischen Behinderung leidet. Ein entsprechendes Zeugnis kann man sich von einem Arzt ausstellen lassen. Damit die Zuverl√§ssigkeit √ľberpr√ľft werden kann muss man entweder einen KFZ-F√ľhrerschein oder ein F√ľhrungszeugnis ‚ÄěO‚Äú vorweisen. Beim F√ľhrungszeugnis ‚ÄěO‚Äú handelt es sich um das F√ľhrungszeugnis, welches zur Vorlage bei Beh√∂rden dient. Desweitern ben√∂tigt man eigentlich nur noch ein Lichtbild. Sollte man allerdings Minderj√§hrig sein, muss man sich die Einverst√§ndniserkl√§rung eines Erziehungsberechtigten einholen.

Sollte man alle Voraussetzungen erf√ľllen, so darf man an den Pr√ľfungen teilnehmen. Dabei handelt es sich um eine theoretische und eine praktische Pr√ľfung. Bei der Theoriepr√ľfung muss man eine Vielzahl von Fragen beantworten. Dabei darf nur eine geringe Anzahl an Fragen falsch beantwortet werden. Ansonsten f√§llt man bei der Pr√ľfung durch. Der Fragenkatalog umfasst dabei beispielsweise Wissen zu Schifffahrtsrecht und Wetterkunde. Nicht weniger wichtig als der theoretische Teil, ist dabei der Praxisteil. Auch diesen muss man bestehen, um den SBF Binnen zu erhalten. Dabei stehen vor allem die unterschiedlichen Man√∂ver und Knotenkunde im Vordergrund. Unter den Man√∂vern fallen grundlegende Dinge wie das An- und Ablegen, aber auch etwas speziellere Man√∂ver wie die Q-Wende sind von Bedeutung. Bei den Seemannsknoten muss man unter anderem den Kreuzknoten und den Achtknoten beherrschen. Aber auch einige weitere Seemannsknoten, sind hier von Bedeutung. Beide Pr√ľfungen k√∂nnen zur gleichen Zeit absolviert werden. Aber auch eine separate Ausf√ľhrung ist m√∂glich. Vorausgesetzt, dass weniger als zw√∂lf Monate zwischen den beiden Pr√ľfungen liegen.

Sportbootf√ľhrerschein See (SBF See)

Der Sportbootf√ľhrerschein See berichtigt zum F√ľhren von Sportbooten im Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstra√üen-Ordnung. Wie auch beim SBF Binnen ist dieser erforderlich, wenn das Sportboot mehr als 15 PS aufweist. Bei einigen Regionen, kann diese Grenze allerdings auch geringer ausfallen. Es ist daher sehr wichtig, dass man sich √ľber jegliche Bestimmungen im Voraus informiert. Ansonsten kann es zu rechtlichen Problemen kommen und man muss beispielsweise mit Bu√ügeldern rechnen. Es ist nicht erforderlich, einen SBF Binnen zu besitzen, wenn man einen SBF See machen m√∂chte. Allerdings ist das auch nicht ausgeschlossen. Viele Menschen w√§hlen dabei allerdings den Weg, dass sie beide F√ľhrerscheine kombiniert machen. Ein entsprechender Kombi-Kurs ist dabei bereits ab etwa 500‚ā¨ zu haben. Das ist zugegebenerma√üen nicht allzu teuer. Besonders dann, wenn man bedenkt, wie viel man durchschnittlich f√ľr einen klassischen Autof√ľhrerschein zahlen muss. Wenngleich es sich beim SBF See nicht um ein international g√ľltiges Dokument handelt, so ist es dennoch auch im Ausland hilfreich. Es dient n√§mlich als Nachweis und erm√∂glicht, dass man die n√∂tige Qualifikation abschlie√üt und damit auch im Ausland das Sportboot f√ľhren kann. Von den Voraussetzungen her, √§hnelt der SBF See sehr dem SBF Binnen. Der einzige Unterschied liegt darin, dass eine Teilnahme ab 14 Jahren nicht m√∂glich ist. Man muss also mindestens das 16 Lebensjahr vollendet haben. Weitere Unterschiede gibt es in der Theorie- und Praxispr√ľfung. So muss man sich im theoretischen Teil beispielsweise mit der Seeschifffahrtsstra√üen-Ordnung auseinandersetzen.

Mit Bootsfahrt Geld verdienen

Da es sich hierbei um ein ausgesprochen interessantes Thema handelt, haben wir uns entschieden, dieses hier etwas n√§her auszuf√ľhren. Wenn man die Bootsfahrt mit gro√üer Leidenschaft betreibt, kann man auch durchaus damit Geld verdienen. Besonders attraktiv ist dabei nat√ľrlich eine selbstst√§ndige T√§tigkeit. Allerdings sollte einem dabei bewusst sein, dass man einiges investieren muss. Die Kosten um ein Unternehmen zu gr√ľnden, dass auf Bootsfahrt beruht, ist also keineswegs ein kleiner Schritt. Vorausgesetzt nat√ľrlich, dass man auch wirklich viel Geld verdienen m√∂chte. Wenn man so denkt und als Ziel hohe Einnahmen vor Augen hat, wird man m√ľhsam darauf hinarbeiten m√ľssen. Der beste und wohl erfolgsversprechende Weg Bootsfahrt lukrativ zu vermarkten, liegt wohl zweifelsohne in der Tourismusbranche. Dabei gibt es prinzipiell zwei Wege, die wir als besonders lukrativ erachten.

Euroscheine

Eine M√∂glichkeit ist das Vermieten von diversen Booten. Das k√∂nnen kleinere Ruderboote sein, Segelboote oder gar Yachten. Prinzipiell kann man sich hier selbst √ľberlegen, was man so vermieten m√∂chte. Dabei sollte man sich allerdings √ľber m√∂gliche rechtliche Bestimmungen informieren. Gegebenenfalls ist es beispielsweise notwendig, dass der Mieter einen entsprechenden F√ľhrerschein vorweisen kann. Mit dem Vermieten von Booten l√§sst sich zweifelsohne eine Menge Geld machen. Allerdings sollte man das nat√ľrlich auch ausschlie√ülich an Orten machen, wo eine gewisse Nachfrage besteht. Besonders infrage kommen dabei nat√ľrlich touristisch stark frequentierte Regionen. Man wird allerdings erst einmal die n√∂tigen Genehmigungen einholen m√ľssen. Das kann durchaus mit gewissen Kosten verbunden sein. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man erst einmal ausreichend Boote ben√∂tigt. Wenn man ausschlie√ülich kleinere Ruder- oder Segelboote zum Vermieten anbieten m√∂chte, m√∂gen die Anschaffungskosten ja noch irgendwo in einem √ľberschaubaren Rahmen liegen.

Will man allerdings mit Yachten sein Gesch√§ft machen, so sieht die ganze Geschichte nat√ľrlich schon ganz anders aus. Das hierf√ľr erforderliche Startkapital ist nat√ľrlich wesentlich h√∂her und wohl nur in den seltensten F√§llen zu bew√§ltigen. Man kann sich allerdings auch hocharbeiten und nach und nach neue Boote hinzukaufen. Neben den Anschaffungskosten sollte man sich allerdings auch bewusst sein, dass man mit laufenden Kosten zu rechnen hat. Darunter fallen beispielsweise n√∂tige Wartungs- und Reparaturarbeiten. Ein g√ľnstiges Unterfangen ist das Ganze also nicht. Das hei√üt allerdings nicht, dass es sich nicht lohnt. Wenn man sein Gesch√§ft n√§mlich erfolgsversprechend betreibt, so kommt regelm√§√üig Geld rein. Auf kurz oder lang hat man seine Ausgaben also wieder drinnen. Theoretisch kann man auch Einnahmen erzielen und anschlie√üend die Boote wiederverkaufen. Unter gewissen Umst√§nden kann sich das durchaus rentieren. Vorausgesetzt nat√ľrlich, dass die Boote gut gepflegt wurden und sich in einwandfreiem Zustand befinden.

Es gibt allerdings noch eine weitere M√∂glichkeit, wie man mit Bootsfahrt Geld verdienen kann. Wenn man wirklich gerne Boot f√§hrt, ist das wom√∂glich sogar die bessere Alternative. Der gro√üe Vorteil an dieser Option ist, dass man wesentlich weniger investieren muss. Man ben√∂tigt n√§mlich nur ein einzelnes Boot. Was das allerdings f√ľr ein Boot ist, h√§ngt von einem selbst ab. Besonders empfehlenswert sind allerdings gr√∂√üere Passagierboote und Yachten. Den G√§sten sollte auf jeden Fall ein gewisser Komfort gegeben sein. Denn hierbei legt man seinen Fokus auf Rundfahrten oder gar Kreuzfahrten. Diese m√ľssen dabei nicht unbedingt auf dem Meer stattfinden, sondern auch ruhig auf einem See oder Fluss. Da man hier nur ein einzelnes Boot kaufen muss, sollte man keineswegs an der Investition sparen. Es ist also durchaus legitim, wenn man hier gut investiert. Vorausgesetzt nat√ľrlich, dass man einen erfolgsversprechenden Standort zur Verf√ľgung hat.

Es m√ľssen dabei √ľbrigens nicht immer teure Fahrten sein. Sie k√∂nnen auch eine kleine Sightseeingtour veranstalten und f√ľr die Tickets g√ľnstige Preise verlangen. Beispielsweise 5‚ā¨ pro Kind und 10‚ā¨ pro Erwachsenen. Nehmen wir dabei mal an, dass Ihr Boot 30 G√§sten Platz bietet und Sie regelm√§√üig 20 Erwachsene und 10 Kinder an Bord haben. Das w√§ren pro Fahrt immerhin 250‚ā¨. Sollte die Sightseeingtour gerade mal eine oder anderthalb Stunden brauchen, kann sich das durchaus lohnen. Selbst wenn sie nur an den Wochenenden fahren und dabei insgesamt 6 solcher Touren pro Tag durchf√ľhren w√ľrden, h√§tten Sie Einnahmen in H√∂he von 4500‚ā¨ (Freitag-Sonntag). Das w√§ren in einem Monat sage und schreibe 18000‚ā¨. Das ist nicht wenig Geld. Allerdings m√ľssen Sie dabei auch Bedenken, dass es sich hierbei nicht um Ihren Gewinn handelt. Sie m√ľssen mit diesen Einnahmen also auch alle n√∂tigen Kosten decken. Ganz zu schweigen von den hohen Steuern, mit denen Sie als Unternehmer rechnen m√ľssen. Sollten Sie allerdings selber fahren und im besten Fall auch gewisse technische Kenntnisse aufweisen, sodass Sie kleinere Reparaturen selbst durchf√ľhren k√∂nnen, d√ľrfte Ihr Gehalt aber dennoch stattlich ausfallen. Generell l√§sst sich mit Bootsfahrt eine Menge Geld verdienen. Besonders wichtig ist dabei allerdings, dass Sie den richtigen Standort w√§hlen. Schlie√ülich brauchen Sie auch ausreichend G√§ste, damit sich Ihr Gesch√§ft wirklich lohnt.

Sicherheit und Gefahren beim Bootsfahren

Wie auch bei vielen anderen T√§tigkeiten auf und im Wasser, so ist auch das Bootsfahren mit gewissen Risiken verbunden. Diese sind zwar prinzipiell durchaus √ľberschaubar, sollten aber keineswegs ignoriert werden. Es kann also durchaus passieren, dass man sich ernsthaft verletzt oder gar stirbt. Auch andere Schwierigkeiten, wie beispielsweise rechtliche Problemen, sind theoretisch m√∂glich. Wenn man sich allerdings an einige Regeln h√§lt, so ist die Wahrscheinlich, dass tats√§chlich etwas passiert, ausgesprochen gering. Man braucht die Bootsfahrt also keineswegs als gef√§hrliche Freizeit- oder Sportbesch√§ftigung zu sehen. Das ist sie n√§mlich nicht. Allerdings sollten wir einen Blick auf die m√∂glichen Risikofaktoren werfen und schauen, wie sich diese am besten vermeiden lassen.

Konfrontation mit terroristischen Gruppen oder Piraten

Man h√∂rt immer wieder von Vorf√§llen, wo Bootsfahrer in die F√§nge von Terrorgruppen oder Piraten geraten. In den meisten F√§llen verlangen diese ein L√∂segeld, damit man wieder freikommt. Sollte dieses bezahlt werden, so kommt man im besten Fall mit einem Schock davon. Allerdings ist nicht auszuschlie√üen, dass man get√∂tet oder misshandelt wird. Selbst dann nicht, wenn die Situation nach Wunsch der Terroristen oder Piraten verlaufen sollte. Da es sich hierbei in der Regel um sehr skrupellose Menschen handelt, scheuen diese auch nicht vor abscheulichen Gewalttaten zur√ľck. Willk√ľrliche Gewaltakte sind also keineswegs auszuschlie√üen. Ganz zu schweigen von anderen Verbrechen. Doch wie sch√ľtzt man sich vor terroristischen Gruppen oder Piraten? Diese Frage l√§sst sich eigentlich recht gut beantworten. Solche Konfrontation lassen sich n√§mlich in den meisten F√§llen sehr gut vermeiden. Viele dieser Geschichten, welche man im Fernsehen h√∂rt oder in der Zeitung liest, w√§ren nie vorgefallen, wenn sich die Betroffenen an die Reisewarnungen des Ausw√§rtigen Amtes gehalten h√§tten. Hier wird n√§mlich vor Segelausfl√ľgen in bestimmten Gew√§ssern gewarnt, wo √úberf√§lle durch Terrorgruppen oder Piraten nicht auszuschlie√üen sind. Sollten Sie also in einem fremden Land segeln wollen, sollten Sie sich unbedingt √ľber m√∂gliche Reisewarnungen informieren. In Deutschland k√∂nnen Sie allerdings √ľberall beruhigt herumfahren. Die Gefahr von Terroristen Gruppen oder Piraten, welche einen auf dem Wasser √ľberfallen, ist auf den deutschen Gew√§ssern nicht gegeben. Zwar kann es immer noch passieren, dass man Opfer von anderen Kriminellen wird, das ist allerdings sehr unwahrscheinlich.Kinder spielen Piraten

Nötige Sicherheitsvorkehrungen vor der Abfahrt

Bevor man eine Bootsfahrt antritt, sollte man erst einige Vorkehrungen treffen. Diese sind zwar nicht unbedingt zwingend vorgeschrieben, allerdings auf jeden Fall empfehlenswert. Dabei ist es besonders wichtig, dass das Boot vor der Fahrt inspiziert wird. Es sollte gut in Stand sein und keinerlei M√§ngel aufweisen. Sollte man sich mit irgendetwas unsicher sein oder einen kleinen Defekt bemerken, sollte man keineswegs eine Fahrt riskieren. Stattdessen sollte man jemanden aufsuchen, der sich der Sache annimmt. Selbst wenn n√∂tige Reparatur- oder Wartungsarbeiten Geld kosten und damit nicht gerade erfreulich sind, sollte man nicht auf diese verzichten. Sie sind n√§mlich essentiell daf√ľr, dass man sicher auf dem Boot unterwegs ist. Generell ist die gesamte Fahrt wesentlich angenehmer und spa√üiger, wenn man mit keinen technischen Problemen zu k√§mpfen hat. Zur Inspektion geh√∂rt allerdings noch ein wenig mehr. Man sollte also nicht nur √ľberpr√ľfen, ob das Boot technisch in Stand ist. Ebenso ist es sehr wichtig, dass die n√∂tige Sicherheitsausr√ľstung an Bord ist. Darunter fallen beispielsweise Rettungswesten und Notsignalmittel. F√ľr jeden Passagier des Bootes, sollte ausreichend Sicherheitsausr√ľstung vorhanden sein.

Doch es gibt noch eine weitere Ma√ünahme, die man treffen kann. Im Falle einer Extremsituation, wird man sehr froh dar√ľber sein, dass man das getan hat. Besonders dann, wenn man nicht in der Lage ist Hilfe zu holen. Dabei muss man im Grunde nichts weiter tun, als andere Menschen √ľber seine Bootsfahrt in Kenntnis zu setzen. Hierbei sollte man die zu befahrende Route, den Zielort und die geplante Fahrtzeit mitteilen. Sollte es zu einem unvorhergesehenen Unfall kommen, kann auf diese Weise Hilfe gesendet werden. Dabei darf man nat√ľrlich keineswegs vergessen, sich bei einer erfolgreichen R√ľckkehr zur√ľckzumelden. Ansonsten kann es durchaus passieren, dass Rettungskr√§fte grundlos ausgesandt werden. Sollte es zu so einem Fall kommen, kann das Ganze schnell teuer werden. Neben Familie, Freunden oder Bekannten, k√∂nnen Sie sich hierf√ľr auch an die Hafenbeh√∂rde richten. Prinzipiell machen Sie √ľbrigens nichts falsch, wenn Sie mehrere Personen in Kenntnis setzen. Vorsicht ist ja bekannterma√üen besser als Nachsicht.

Immer eine Rettungsweste tragen

Zugegebenerma√üen sind die meisten Sicherheitswesten nicht allzu bequem. Besonders wenn es sehr hei√ü ist, kann es unter so einer Weste schnell mal ungem√ľtlich werden. Dennoch sollte man w√§hrend der gesamten Fahrt eine Sicherheitsweste tragen. Selbst dann, wenn man ein guter Schwimmer ist. Sollte es n√§mlich wirklich zu einer Notsituation kommen, so ist man schon mal zus√§tzlich abgesichert. Mit dem Tragen einer Sicherheitsweste sorgt man also vor. Bei Nichtschwimmern und Kindern ist diese sogar ein absolutes Muss. Wie bereits erw√§hnt, wird ein Tragen aber generell w√§rmstens empfohlen. Schlie√ülich birgt es einige sicherheitstechnische Vorteile.Weste f√ľr die Rettung

Vorsicht bei Kindern an Bord

Sollten sich Kinder an Bord befinden, so ist besondere Vorsicht geboten. Als Grundregel sollte man dabei beachten, dass diese stets eine Rettungsweste anhaben. Das ist allerdings keineswegs das Einzige, woran man bei Kindern denken sollte. Generell sollten diese nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Selbst dann nicht, wenn es sich um ein Hausboot handelt und die Kinder theoretisch in ihrer Kabine spielen k√∂nnen. Denn die Gefahr eines Ertrinkens oder von gef√§hrlichen Verletzungen, kann leider nie g√§nzlich ausgeschlossen werden. Da Kinder viele Situationen nicht richtig einsch√§tzen k√∂nnen, bed√ľrften diese einer gewissen Aufsicht.Paddeln in der Familie

Haie und andere Meeresbewohner

Da man sich auf und nicht im oder unter dem Wasser befindet, ist eine Gefahr durch Haie oder andere Meeresbewohner nahezu ausgeschlossen. Man kann hier also keineswegs von einer realistischen Bedrohung sprechen. Die Wahrscheinlichkeit eines derartigen Unfalls ist verschwindend gering. Zwar gibt es Legenden die von irgendwelchen Meeresungeheuern berichten, die sogar ganze Schiffe auf den Meeresgrund ziehen, diese sind allerdings wenig verlässlich und deuten auf kein reelles Risiko hin.

√úber das Wetter informieren

Bevor man eine Bootsfahrt in Betracht zieht, sollte man sich unbedingt √ľber das aufkommende Wetter informieren. Denn ung√ľnstige Wetterbedingungen k√∂nnen nicht nur eine erhebliche Spa√übremse sein, sondern bergen auch allerlei Gefahren. Sollten beispielsweise starke St√ľrme und Gewitter vorausgesagt werden, sollte man auf eine Bootsfahrt verzichten. Diese kann n√§mlich ansonsten schnell ungem√ľtlich werden. So zuverl√§ssig die Wettervorhersagen heutzutage sind, so kann man sich doch nicht g√§nzlich auf diese verlassen. Es gibt also gelegentlich durchaus Tage, wo die Wettervorhersage nicht korrekt war oder zumindest ein wenig von dem abwich, was tats√§chlich vorausgesagt wurde. Sollte man also an einem sonnigen Tag bemerken, dass pl√∂tzlich Wolken aufziehen und starke Regenf√§lle oder gar ein Gewitter drohen k√∂nnten, sollte man eine Umkehr durchaus in Betracht ziehen. Selbst dann, wenn man eigentlich noch gem√ľtlich einige Stunden mit dem Boot rumfahren wollte. Eine gewisse F√§higkeit, Wetterver√§nderungen zu bemerken, ist daher durchaus empfehlenswert. Bei bestimmten Wetterbedingungen kann es zudem sein, dass man vorgeschriebene Lichter setzen muss. Das dient zur Sicherheit und Verst√∂√üe k√∂nnen bestraft werden.Stra√üe mit Sonne

Über mögliche rechtliche Bestimmungen informieren

√úberall auf der Welt wird man mit Gesetzen konfrontiert. Dass Deutschland hier keine Ausnahme darstellt, d√ľrfte wohl jedem bewusst sein. Viele dieser Gesetze betreffen auch die Bootsfahrt. Bevor man also enthusiastisch sein Boot zum n√§chstgelegenen Gew√§sser transportiert und dort in See sticht, sollte man sich √ľber m√∂gliche rechtliche Bestimmungen informieren. Wie diese letztendlich aussehen, kann konkret nat√ľrlich schwer gesagt werden. Es h√§ngt also von der jeweiligen Region und dem Gew√§sser ab, mit was f√ľr rechtlichen Regelungen man es zu tun hat. Diese k√∂nnen beispielsweise voraussetzen, dass man nur in bestimmten Bereichen des Gew√§ssers fahren darf oder nur eine gewisse Maximalgeschwindigkeit erreichen darf. Aber auch ein g√§nzliches Fahrverbot, ist in manchen F√§llen nicht auszuschlie√üen. Sollte man entsprechende Vorschriften missachten, so kann es schnell zu rechtlichen Problemen kommen. Im besten Fall kommt man dann noch mit einer Verwarnung davon. Aber auch Bu√ügelder oder andere Strafen, k√∂nnen nicht ausgeschlossen werden.Paragraf und drei B√ľcher

Immer die nötigen Papiere an Bord haben

Prinzipiell f√§llt dieser Punkt unter die rechtlichen Bestimmungen. Dennoch m√∂chten wir diesen hier noch mal separat auff√ľhren. Wenn man sich auf ein Gew√§sser begibt und dort mit seinem Sportboot unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall immer alle n√∂tigen Papiere dabeihaben. Ansonsten k√∂nnen Konfrontationen mit den Beh√∂rden schnell sehr ungem√ľtlich werden. W√§hrend in Deutschland die Sache noch vergleichsweise glimpflich ausgehen kann, vorausgesetzt nat√ľrlich, dass man die n√∂tigen Papiere auch tats√§chlich besitzt und nicht irgendwo vergessen hat, kann die ganze Geschichte im Ausland schon wesentlich problematischer aussehen. Besonders dann, wenn es zu sprachlichen Komplikationen kommt. Egal wie die Situation ausgehen sollte, die entspannte Bootsfahrt ist mit gro√üer Wahrscheinlich zu Ende. Daher sollte man alle ben√∂tigten Papiere immer an Bord haben. Dazu z√§hlen neben den n√∂tigen Personalien, auch F√ľhrerscheine und Lizenzen.

Auf den Genuss von Alkohol und Drogen verzichten

Der Genuss von Alkohol oder Drogen sollte auf einem Boot ein klares Tabu sein. Das gilt zumindest f√ľr den Bootsf√ľhrer. Es ist n√§mlich sehr verantwortungslos, wenn man ein Boot unter Alkohol- oder Drogeneinfluss f√§hrt. Denn man gef√§hrdet nicht nur sich selbst, sondern auch seine Passagiere, sowie andere Bootsfahrer, Badeg√§ste und Wassersportler. Schlie√ülich ver√§ndern Drogen jeglicher Art die Wahrnehmung. Fehleinsch√§tzungen und eine verminderte Reaktionsf√§higkeit, sind nur einige von vielen m√∂glichen Folgen. So kann es schnell mal zu gef√§hrlichen Unf√§llen kommen. Diese k√∂nnen nicht nur zu Verletzungen f√ľhren, sondern auch durchaus t√∂dlichen Ausgang haben. Allein von der Tatsache, dass man sich und andere Menschen in Gefahr bringt und ein Fahren im Rausch moralisch verwerflich ist, ist es auch verboten. Das ist nicht nur bei Autos so, sondern auch bei Sportbooten und vielen anderen Fahrzeugen. Sollte man also von der Polizei angehalten und einem Alkoholtest unterzogen werden, kann das schwerwiegende Folgen haben. Dazu z√§hlen beispielsweise Bu√ügelder oder ein F√ľhrerscheinentzug. Sollte man gar im Rausch einen Unfall bauen, so wird die ganze Geschichte noch wesentlich ernster. Je nach Schwere des Unfalls k√∂nnen hier sogar Freiheitsstrafen drohen. Das ist bestimmt etwas, was ein Bootsfahrer um jeden Preis vermeiden m√∂chte. Daher gilt f√ľr jeden Bootsf√ľhrer: Finger weg von Alkohol und Drogen!Rauschmittel

Eine Wassersporthaftlichtversicherung abschließen

Hierbei handelt es sich um nichts anderes, als eine Haftpflichtversicherung, welche im Wassersport Personen-, Sach-, und Verm√∂genssch√§den abdeckt. Nicht selten wird diese Art von Versicherung auch als Bootsversicherung bezeichnet. Schlie√ülich dient diese dazu, Sch√§den durch Sportboote zu begleichen. Denn selbst wenn man sehr sorgsam f√§hrt, kann es gelegentlich durchaus zu ungew√ľnschten Situationen kommen. Hierbei kann es durchaus auch passieren, dass man mit einem hohen finanziellen Schaden konfrontiert wird. Unter bestimmten Voraussetzungen, k√∂nnen diese von einer Wasserhaftpflichtversicherung gedeckt werden. Da entsprechende Versicherungen nicht allzu teuer sind, wird ein Abschluss auf jeden Fall empfohlen.

Vorsicht vor √úberladung

Man sollte sich immer an die Belastungsgrenze von Sportbooten halten. Diese existiert n√§mlich nicht aus Spa√ü, sondern hat durchaus ihre Daseinsberechtigung. Es ist also dringend zu empfehlen, dass man das Boot um keinen Preis √ľberl√§dt. Prinzipiell sollte man sogar daf√ľr sorgen, dass man immer ein gutes St√ľck unter der maximalen Belastungsgrenze liegt. Andernfalls kann es zu b√∂sen √úberraschungen kommen. Das Boot kann kentern oder gar sinken. Neben dem finanziellen Schaden, der in einem solchen Fall aufgrund von fahrl√§ssigem Handeln, m√∂glicherweise nicht mal durch eine Versicherung gedeckt wird, ist das nat√ľrlich auch mit sicherheitstechnischen Risiken verbunden. Eine √úberladung ist daher um jeden Preis zu vermeiden.

Der richtige Umgang mit Treibstoff

Sollte das Sportboot auf Treibstoff angewiesen sein, so sollte stets richtig mit diesem umgegangen werden. Schlie√ülich handelt es sich hierbei um leichtentz√ľndliche Fl√ľssigkeiten. Daher d√ľrften diese niemals Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Ansonsten kann es schnell zu Br√§nden kommen. Unter gewissen Umst√§nden, sind selbst Explosionen nicht auszuschlie√üen. Das ist nat√ľrlich eine Gefahr f√ľr Leib und Leben. Daher gilt es, den Treibstoff immer sicher zu verstauen. M√∂glichst da, wo er ausreichend gek√ľhlt und sicher gelagert ist. Au√üerdem sollte man bedenken, dass eine Fahrt nicht unbedingt ganz nach Plan verl√§uft. So kann es eventuell sein, dass man sich mit dem Treibstoff etwas versch√§tzt und nicht gen√ľgend Treibstoff f√ľr die R√ľckfahrt hat. Das ist nat√ľrlich nicht nur sehr √§rgerlich, sondern kann auch schnell gef√§hrlich werden. Daher sollte man immer lieber etwas zu viel, als zu wenig Treibstoff mitnehmen.

Nicht mit dem Feuer spielen

Der Motorraum eines Sportboots ist kein Kinderspielplatz. Von diesem geht n√§mlich eine gewisse Verletzungs- und auch Explosionsgefahr aus. Daher sollte man keineswegs seine H√§nde in den Motorraum legen. Ebenfalls sollte man unter keinen Umst√§nden mit Feuer spielen. Denn offenes Feuer ist eine Quelle f√ľr Explosionsgefahr. Dasselbe gilt auch f√ľr Kochanlagen, wie beispielsweise einen Campingkocher. Sollte es tats√§chlich zu einer Explosion kommen, so sind die Sch√§den am Boot wom√∂glich noch das geringste Problem. Selbst schwere Verletzungen sind in so einem Extremfall nicht auszuschlie√üen. Entsprechende Zwischenf√§lle k√∂nnen sogar t√∂dlich enden. Sei es nun wegen Verletzungen durch die Explosion, oder wegen der Tatsache, dass man durch diese bewusstlos geworden ist und anschlie√üend im Wasser ertrinkt. Viele Szenarien sind m√∂glich. Mit den meisten davon ist allerdings keineswegs zu spa√üen.

R√ľcksicht auf andere Bootsfahrer, Badeg√§ste und Wassersportler nehmen

Selbst wenn man ein sehr schnelles und stattliches Sportboot f√§hrt, hei√üt das noch lange nicht, dass man der Herr des Gew√§ssers ist. Man muss anderen Bootsfahrern, Badeg√§sten und Wassersportlern stets mit Respekt begegnen. Das ist ausgesprochen wichtig und sollte auch auf jeden Fall eingehalten werden. Allerdings ist das nicht nur eine Sache des Respekts, sondern auch der Sicherheit. Wenn man sich auf dem Wasser n√§mlich unsachgem√§√ü auff√ľhrt, kann es schnell zu Unf√§llen kommen. Man gef√§hrdet dabei nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen. Daher ist ein respektvoller Umgang f√ľr beide Seiten von Bedeutung. Generell werden Sie sich wesentlich mehr Freunde machen, wenn Sie sich richtig verhalten. Sind Sie unfreundlich und bringen andere Menschen in Gefahr, so wird Ihnen Ihr schlechter Ruf wom√∂glich vorauseilen. Ganz zu schweigen von rechtlichen Problemen, die unter Umst√§nden auf Sie zukommen k√∂nnten. Bedenken Sie au√üerdem, dass die Berufsschifffahrt immer Vorfahrt hat.

Das Setzen der Bundes- und Gastlandflagge

Sollte man sich in ausländischen Gewässern befinden, sollte man sein Herkunftsland kenntlich machen. Das macht man dadurch, indem man die jeweilige Bundes- und Gastlandflagge setzt. Unter bestimmten Umständen kann das wesentlich wichtiger sein, als man es vielleicht denken mag. Mögliche Konfrontationen mit Behörden, lassen sich dadurch oftmals vermeiden. Nutzen Sie den Flaggenmast also dann, wenn dieser gefordert ist.Fahne Thailands am Boot

Ein gewissenhaftes F√ľhren des Sportbootes

Wenn man mit einem Sportboot unterwegs ist, sollte man dieses immer so gewissenhaft wie m√∂glich f√ľhren. Denn jedes Sportboot braucht einen erfahrenen F√ľhrer. Wenn Sie diese Rolle einnehmen, so sollten Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sein. Fahren Sie also entsprechenden und halten Sie jegliche Regelungen und Vorschriften ein. Ein gewissenhafter Umgang mit dem Boot ist von gro√üer Bedeutung. Ebenso verh√§lt es sich mit einem h√∂flichen Auftreten und der R√ľcksichtnahme auf andere Menschen. Seien Sie sich bewusst, dass Sie nicht nur die Verantwortung f√ľr sich selbst tragen. Durch Ihr Handeln k√∂nnen Sie n√§mlich auch andere Menschen sch√§digen. Das ist bestimmt etwas, was Sie um jeden Preis vermeiden m√∂chten.
Bootsfahrt und Bootfahrt
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