Tauchen

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Unser XXL Ratgeber zum Tauchen ‚Äď Grundlegendes, Tipps und vieles mehr

Tauchen

Tauchen ist eine der beliebtesten Aktivit√§ten im Wasserbereich. Man kann es als Hobby betreiben, professionell oder auch als Beruf. Tauchen ist dabei viel mehr als nur ein Wassersport. Es kann n√§mlich auch als Leidenschaft oder gar Lebenseinstellung gesehen werden. Viele begeisterte Tauchen teilen bestimmt ebenfalls diese Ansicht. Beim Tauchen begibt sich der Mensch unter Wasser. Dabei befindet sich auch der gesamte K√∂rper unter der Wasseroberfl√§che, weswegen man Tauchen keineswegs mit Schnorcheln oder Schwimmen gleichsetzen kann. Beim Tauchen taucht man in die Unterwasserwelt ein und erlebt diese in vollen Z√ľgen. Dabei gibt es vielerlei interessante Dinge zu entdecken. Tauchen ist allerdings wesentlich mehr als das. Es gibt daher einiges an Wissen, was man sich √ľber das Tauchen aneignen kann. Doch wir k√∂nnen Ihnen versprechen, dass Sie vieles hiervon finden werden.

Die Geschichte des Tauchens

Wer denkt, dass Tauchen eine neuartige Erscheinung ist und erst seit einigen Jahrhunderten oder gar Jahrzehnten betrieben wird, der irrt sich mit dieser Annahme gewaltig. Man kann davon ausgehen, dass bereits in der Jungsteinzeit getaucht wurde. Die meisten Tauchg√§nge dienten dabei wohl der Nahrungsbeschaffung, beispielsweise durch die Ernte von Korallen. Da allerdings auch Schmuck bereits im Neolithikum eine Rolle gespielt hat, wurde mitunter auch nach Perlen getaucht. Da dieser Zeitraum jedoch sehr lange zur√ľckliegt, kann man sich nat√ľrlich nur bis zu einem gewissen Ma√üe ein Bild machen. Schlie√ülich hat man es hier ja gewisserma√üen nur mit indirekten Belegen zu tun.

√úber die Rolle des Tauchens in der Antike, gibt es allerdings schon wesentlich mehr Hinweise. Hier ist der Forschungsstand um einiges umfangreicher und anerkannter. Das liegt daran, dass zahlreiche gut erhaltene Dokumente √ľber das Tauchen zur Verf√ľgung stehen. Doch nicht nur schriftliche √úberlieferungen und Zeichnungen verdeutlichen, dass das Tauchen eine wichtige Bedeutung innehatte. Auch alte Artefakte, welche mit Objekten verziert sind, die nur durch das Tauchen h√§tten gewonnen werden k√∂nnen, verdeutlichen die Bedeutung des Tauchens. So kann man eindeutig nachweisen, dass beispielsweise nach Schw√§mmen getaucht wurde. Doch Taucher hatten nicht nur Sammelaufgaben inne. Auch bei milit√§rischen Operationen wurden Taucher eingesetzt. So erf√ľllten sie beispielsweise Spionageaufgaben oder wurden mit dem Versenken von Schiffen beauftragt. Gewisserma√üen waren Taucher also antike U-Boote. Allerdings wurden sie nicht nur bei destruktiven Aufgaben eingesetzt, sondern durchaus auch bei Konstruktiven. So waren gelegentlich auch bei Schiffsreparaturen Taucher gefragt.

Unterwassertauchen

Es ist also hinreichend belegt, dass das Tauchen schon sehr fr√ľh in der Menschheit eine Rolle gespielt hat. Sei es zur Nahrungsbeschaffung, zum Sammeln von Schmuckgegenst√§nden und anderen Sch√§tzen, als milit√§rische Einsatzform oder zu Reparaturzwecken. Da der Entdeckungstrieb des Menschen allerdings schon immer existent war, kann man nat√ľrlich auch nicht ausschlie√üen, dass Tauchen auch als hobbym√§√üige T√§tigkeit betrieben wurde. Schlie√ülich ist die Unterwasserwelt durchaus spannend und steckt voller Geheimnisse. Allein die Vielfalt an unterschiedlichen Farben und Formen, d√ľrfte die Menschen bereits fr√ľh am Tauchen fasziniert haben. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Wasserlebewesen.

Allerdings gab es durchaus Unterschiede, zwischen dem damaligen Tauchen und dem Tauchen, so wie es heutzutage praktiziert wird. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass fr√ľhere Tauchg√§nge wesentlich k√ľrzer waren. Das ist jedoch auch logisch, da man nicht √ľber die n√∂tigen Tauchger√§te verf√ľgte. So waren die besten Taucher wohl vor allem die Menschen, die besonders lange die Luft anhalten konnten. Wer hierzu nicht in der Lage war oder gar Angst davor hatte, dem blieb das Tauchen verwehrt. Das ist heute nat√ľrlich nicht mehr der Fall. Zwar gibt es weiterhin Taucher, welche das klassische Apnoetauchen praktizieren, allerdings greifen die meisten Freizeit-, Hobby-, Sport- und Berufstaucher vermehrt zu speziellen Tauchger√§ten. Diese sind mittlerweile weit verbreitet und bei den meisten Tauchaktivit√§ten ein unverzichtbarer Begleiter. Doch seit wann gibt es √ľberhaupt Tauchger√§te? Das ist nat√ľrlich eine berechtigte Frage. Bevor es die Taucherger√§te gab, so wie wir sie heute kennen, gab es erst einmal einige Zwischenformen. Die interessanteste hiervon ist wohl die Taucherglocke, die in seltenen F√§llen auch heute noch f√ľr Flachwassertauchg√§nge genutzt wird. Das Prinzip dahinter ist leicht verst√§ndlich. Es handelte sich dabei um gr√∂√üere, offene Glocken, welche einen gewissen Umfang besa√üen und mehrere Meter unter Wasser gehalten wurden. Dabei sammelte sich im oberen Bereich der Glocke Luft. Diese wurde durch den Wasserdruck komprimiert. Meist hielten sich die Taucher dabei allerdings nicht permanent in der Glocke auf, sondern unternahmen k√ľrzere Tauchg√§nge und kehrten dann zur Sauerstoffaufnahme in die Glocke zur√ľck. Die fr√ľhen Taucherglocken kamen bereits im 16. Jahrhundert zum Einsatz.

Im selben Jahrhundert gab es √ľbrigens auch die ersten Taucheranz√ľge. Diese wurden aus Leder gefertigt und sind kaum mit den heutigen vergleichbar. Da die Anz√ľge allerdings von der Oberfl√§che aus mit Luft versorgt wurden, waren Tauchg√§nge von 10 bis 20 Metern durchaus m√∂glich. Das war nat√ľrlich ein enormer Fortschritt. Daher wurde dieses System in dem darauffolgenden Jahrhundert wesentlich weiterentwickelt und verbessert. Der allm√§hliche Durchbruch kam allerdings erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Durch die Verwendung von Helmtauchger√§ten, konnte man nun wesentlich tiefer tauchen und somit die Unterwasserwelt in einem neuen Ma√üe entdecken. Doch erst die Erfindungen von Hans Hass und Jacques-Yves Cousteau, sind mit unseren heutigen Taucherger√§ten vergleichbar. Diese legten den Grundstein f√ľr die Geburtsstunde des Sporttauchens in den 1950er und 1960er Jahren. Welche Rolle das Tauchen in unserer heutigen Zeit einnimmt, d√ľrfte den meisten wohl bewusst sein. Bis das Tauchen sich allerdings auf diese Weise entwickelt hat, war ein langer Weg n√∂tig.

Tauchen und die Auswirkungen auf Umwelt und Kultur

Leider gibt es durchaus auch negative Dinge, die mit dem Tauchen in Verbindung gebracht werden k√∂nnen. Dazu geh√∂ren auch die Auswirkungen auf die Umwelt. Denn das Tauchen kann diese tats√§chlich sch√§digen. Sogar wesentlich mehr, als man es vielleicht denken mag. Gerade bei der anf√§nglichen Popularisierung des Tauchens waren die Sch√§den enorm. Neben altert√ľmlichen Denkm√§lern, wurden auch viele Korallenriffe und arch√§ologische Fundst√§tten zerst√∂rt. Selbst auf die Tier- und Pflanzenwelt hatte das Tauchen verheerende Auswirkungen. Gr√ľnde hierf√ľr waren mitunter das Jagen und Sammeln bestimmter Lebewesen.

Tempel unter Wasser

Um alldem entgegenzuwirken, wurden zahlreiche Ma√ünahmen getroffen. Diese beinhalten unter anderem Tauchverbote und strengere Kontrollen. Auch viele Taucherschulen haben sich diesem Problem angenommen und versuchen Taucher zu sensibilisieren. Sollte man gegen bestimmte Vorschriften versto√üen, so muss man gegebenenfalls mit sehr harten Strafen rechnen. In vielen Naturschutzgebieten ist das Tauchen mittlerweile sogar g√§nzlich verboten. Das betrifft unter anderem zahlreiche Gebiete in Thailand, welches ein beliebtes Taucherparadies ist. Solche Ma√ünahmen sind allerdings auch durchaus notwendig, was man wunderbar am Beispiel des Roten Meeres erkennt. Dieses musste n√§mlich enorm unter dem Massentourismus leiden. Ein Indiz daf√ľr sind die zahlreichen zerst√∂rten Riffe.

Wenngleich es heutzutage immer noch einige Taucher gibt, die keinen Respekt vor Umwelt und Kultur haben, so geh√∂ren diese gl√ľcklicherweise der Minderheit an. Die durchgef√ľhrten Sensibilisierungsma√ünahmen, waren also durchaus erfolgreich. Neben Anglern, haben also auch Taucher einen gewissen Ehrenkodex. Es gibt mittlerweile sogar zahlreiche Taucher, die sich gezielt f√ľr den Umweltschutz einsetzen. Dabei werden Tauchg√§nge unternommen, um bestimmte Gew√§sser von M√ľll zu s√§ubern. Aber auch k√ľnstliche Korallenriffe werden angelegt. Da es sich hierbei allerdings um ein √ľberaus interessantes Thema handelt, wollen wir dieses noch ein wenig n√§her betrachten.

Die Herstellung k√ľnstlicher Korallenriffe

Das Sterben eines Riffs ist mit verheerenden Folgen verbunden. Gewisserma√üen ger√§t das ganze √Ėkosystem ins Schwanken. Neben unachtsamen und respektlosen Tauchern, k√∂nnen auch industrielle T√§tigkeiten zum Sterben der Riffe f√ľhren. Dadurch sinken die Fischbest√§nde und auch die, anderer Wasserlebewesen. Das sind aber bei weitem nicht alle Auswirkungen. Durch das Sterben von Korallenriffen, kann es auch zur Erosion von Str√§nden kommen. Dadurch verschwinden nach und nach ganze K√ľstenabschnitte. Doch auch der Mensch leidet unter den Auswirkungen. So verlieren manche ihren Lebensraum oder k√∂nnen ihre Familie nicht mehr ern√§hren. Gerade in wirtschaftlich eher schw√§cheren L√§ndern, haben viele Menschen mit dem Riffsterben zu k√§mpfen. Ganz zu schweigen von den erheblichen Folgen f√ľr die Umwelt und unser √Ėkosystem.

coral reef

Um dieses Problem weitgehend einzud√§mmen, setzen sich viele Taucher zur Herstellung von k√ľnstlichen Korallenriffen ein. Tats√§chlich k√∂nnen die vorliegenden Umweltprobleme damit weitgehend behoben werden. Die Str√§nde sind der Brandung nicht mehr schutzlos ausgeliefert und auch die Fischbest√§nde nehmen wieder zu. Meist braucht es allerdings einige Zeit, bis das auch tats√§chlich der Fall ist. In den ersten Jahren werden die Populationen also vergleichsweise gering ausfallen. Mit der Zeit werden sich allerdings zahlreiche Fische und andere Meeresbewohner in den Riffen tummeln. Dabei stehen sie den nat√ľrlichen Riffen auch in nichts mehr nach. Mit der Zeit siedeln sich auch echte Korallen in den k√ľnstlichen Gefilden an. Bis das allerdings der Fall ist, m√ľssen diese regelm√§√üig gepflegt werden. K√ľnstliche Korallenriffe werden dabei meist in einer Tiefe von 5 bis 25 Metern errichtet.

Allerdings werden k√ľnstliche Korallenriffe nicht nur zu √∂kologischen Zwecken errichtet. Teils nutzt man diese auch, um zahlreiche Touristen anzulocken. Diese sind aber eine der Hauptgr√ľnde f√ľr das Riffsterben. Daher ist diese Tourismusart teilweise umstritten und wird gelegentlich auch angeprangert. Allerdings sind diese ein gro√üer Erfolg und tragen mitunter zu sehr hohen Einnahmen bei. K√ľnstliche Riffe, welche zu Tourismuszwecken errichtet worden, findet man beispielsweise in Indonesien oder den Malediven. Rein aus √∂kologischen Zwecken hergestellte Korallenriffe, gibt es unter anderem in Thailand, den Seychellen und Panama. Infolge des Massentourismus, war dessen Errichtung hier zwingend notwendig. Nicht alle dieser Riffe lassen sich daher von Tauchern bestaunen. Gelegentlich muss man mit Tauchverboten rechnen.

Der Tauchschein

Man kann durchaus sagen, dass die rechtlichen Bestimmungen beim Tauchen wesentlich lockerer sind, als es beim Angeln der Fall ist. Daher werden Sie wohl nie den Begriff des Schwarztauchens zu h√∂ren bekommen. Dennoch sollte man die Wichtigkeit des Tauchscheins nie untersch√§tzen, selbst wenn es sich nicht um ein amtliches Dokument handelt. Das hat einige ausschlaggebende Gr√ľnde. Ohne Tauchschein kann man davon ausgehen, dass man Probleme beim Ausleihen von Ausr√ľstung haben oder erst gar nicht bei bestimmten Tauchg√§ngen zugelassen wird. Ganz zu schweigen von Lizenzen, welche man beispielsweise f√ľrs H√∂hlentauchen braucht. Solche kann man ohne Taucherschein meist direkt wieder vergessen.Doch das ist nicht der einzige Grund, um sich einen Taucherschein zuzulegen. Denn ohne hinreichende Ausbildung, sollte man sich nicht an das Tauchen heranwagen. Es handelt sich hierbei zwar um eine sehr interessante Aktivit√§t, ganz ungef√§hrlich ist sie jedoch nicht. Ohne das n√∂tige Wissen und die richtige k√∂rperliche Verfassung, kann ein Tauchgang also durchaus t√∂dlich enden. Damit das nicht passiert, sollte man sich die n√∂tigen Kenntnisse aneignen. Das macht man, indem man sich einen Taucherschein besorgt. Aber es gibt noch weit mehr, was man √ľber einen Tauchschein wissen sollte. Dazu geh√∂rt allein schon, was dieser denn nun genau ist.

Wie bereits erw√§hnt, handelt es sich beim Tauchschein nicht um ein offizielles amtliches Dokument. Vielmehr ist dieser ein Nachweis, dass man auch tats√§chlich Tauchen kann und sich mit der n√∂tigen Materie auskennt. Meistens f√ľhren Taucher neben dem Tauchschein ein Logbuch mit sich, in welchem alle bereits absolvierten Tauchg√§nge eingetragen sind. Der Tauchschein wird mitunter auch als Brevet bezeichnet. Dabei ist es auch m√∂glich, zus√§tzliche Qualifizierungen zu absolvieren. So kann ein Taucher beispielsweise Brevets f√ľrs H√∂hlen- oder Eistauchen erhalten, wenn er die n√∂tigen Ausbildungen absolviert hat.

Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wo man einen Tauchschein √ľberhaupt machen kann oder sollte. Generell kann man durchaus sagen, dass es zahlreiche Anlaufstellen gibt, wo man einen Tauchschein bekommen kann. Allerdings sollte man seine Wahl durchaus bedacht treffen. Viele Organisationen verlangen n√§mlich Wucherpreise oder bieten eine vergleichsweise mangelhafte Ausbildung an. Daher ist es durchaus empfehlenswert, dass man sich an die renommierten Tauchorganisationen h√§lt oder Mitglied in einem Verein wird. Empfehlenswerte Organisationen sind beispielsweise CMAS, NAUI, PADI und SSI. Bei diesen kann man √ľbrigens auch damit rechnen, dass der Taucherschein international anerkannt wird. Je nach Ausbildung k√∂nnen die Kosten sehr variieren. Einige hundert Euro sollte man allerdings auf jeden Fall einplanen, wenn man eine gute Tauchausbildung haben m√∂chte.

Die unterschiedlichen Taucharten und Tauchtechniken

Wenn man jemandem erz√§hlt, dass man gerne und leidenschaftlich taucht, so wird man schnell mit einigen Fragen konfrontiert. Denn Tauchen ist nicht gleich Tauchen. Neben den grundlegenden Techniken, gibt es auch zahlreiche unterschiedliche Arten des Tauchens. Das Spektrum ist also breit gef√§chert. Daher sollte man, wenn man sich etwas n√§her √ľber das Tauchen informieren will, nat√ľrlich auch hier√ľber Bescheid wissen. Wir m√∂chten Ihnen gerne zeigen, was f√ľr unterschiedliche Taucharten es so gibt und was diese so kennzeichnet. Schlie√ülich gibt es einige Gebiete, auf die man sich gezielt spezialisieren kann, wenn man unvergessliche Taucherlebnisse erfahren m√∂chte. Nat√ľrlich muss man sich dabei nicht nur auf eine oder einige wenige Taucharten konzentrieren, sondern kann auch in allen Bereichen t√§tig werden. Allerdings ist es mitunter dennoch empfehlenswert, seine Tauchg√§nge auf einige wenige Bereiche zu fokussieren. An dieser Stelle sollte man allerdings auch erw√§hnen, dass man hier zwischen Sporttauchen und Berufstauchen unterscheidet. Aber es gibt noch einige andere separate Bereiche, die wir uns ebenfalls anschauen m√∂chten.

Tauchen im Pool

Die Techniken des Tauchens

Prinzipiell unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Techniken. Gewissermaßen handelt es sich dabei um das klassische Tauchen und das moderne Tauchen. Theoretisch kann man hier auch das Schnorcheln hinzuzählen. Viele Taucher sind hier allerdings der Ansicht, dass man dieses nicht als eigene Tauchtechnik werten kann. Das liegt allerdings im Auge des Betrachters. Offiziell gilt Schnorcheln durchaus als Sonderform des Tauchens. Allerdings sind wir ebenfalls der Ansicht, dass man es nicht wirklich als Tauchen bezeichnen kann. Anders sieht es hingegen mit den beiden anderen Techniken aus, die sehr weit verbreitet sind.

Das Schnorcheln

Beim Schnorcheln greift man auf einen Schnorchel zur√ľck, damit man von der Wasseroberfl√§che aus das Unterwassergeschehen beobachten kann. Ob man Schnorcheln als vollwertige Tauchtechnik werten sollte, ist eher umstritten. Schlie√ülich taucht nicht der ganze K√∂rper unter Wasser ein, was ja gewisserma√üen die Definition des Tauchens ausmacht. Zwar wird auch beim Schnorcheln kurzzeitig in geringe Tiefen getaucht, allerdings befindet man sich doch √ľberwiegend an der Wasseroberfl√§che. Da das Schnorcheln aber dennoch einen Blick auf die Unterwasserwelt erm√∂glicht, ist es gerade bei Touristen eine beliebte Alternative. Au√üerdem kann man diese Technik auch wunderbar in seiner Freizeit praktizieren, da die m√∂glichen Risiken wesentlich leichter einzusch√§tzen sind.

Frau schnorchelt

Das Apnoetauchen

Hierbei handelt es sich um das klassische Tauchen, so wie es schon seit Jahrtausenden praktiziert wird. Man verzichtet also g√§nzlich auf die Zuhilfenahme von Atemger√§ten. Lediglich die ABC-Ausr√ľstung und ein Tauchanzug werden von Apnoetauchern genutzt. Einige Apnoetaucher, verzichten allerdings auch hierauf. Man h√§lt sich also unter Wasser auf, indem man m√∂glichst lange die Luft anh√§lt. Da man hierbei schnell an die k√∂rperlichen Grenzen geraten kann, z√§hlen manche Teilgebiete des Apnoetauchens als Extremsport. Gerade sportliche Wettk√§mpfe sind sehr typisch f√ľr das Apnoetauchen. Dazu z√§hlen unter anderem das Zeittauchen, Streckentauchen und die Unterwasserjagd.

Das Gerätetauchen

Beim Ger√§tetauchen handelt es sich um die Tauchtechnik, bei welcher die meisten Menschen auch tats√§chlich ans Tauchen denken. Diese beruht auf den Einsatz von Atemger√§ten. Das k√∂nnen entweder Drucklufttauchger√§te oder Kreislauftauchger√§te sein. Durch diese kann man sich sehr lange unter Wasser aufhalten. Im Gegensatz zum Apnoetauchen, kann man hiermit die Unterwasserwelt wesentlich besser entdecken. Man kann also nicht nur eine Menge Spa√ü haben, sondern auch seine Abenteuerlust ausleben und die unber√ľhrte Natur beobachten. Das sind allerdings nur einige wenige Dinge, die durch diese Tauchform erm√∂glicht werden. Nicht ohne Grund, ist Ger√§tetauchen die beliebteste Tauchtechnik. Hier k√∂nnen Apnoetauchen und Schnorcheln nicht mithalten. Fast 2 Millionen Menschen machen daher eine Ger√§tetaucherausbildung. Diese Zahlen sind nat√ľrlich mehr als eindeutig. Allerdings ist das Ger√§tetauchen nicht ganz ungef√§hrlich, da hohe Mengen an Druckgas oder Nitrox eingeatmet werden. Man greift also keineswegs auf reinen Sauerstoff zur√ľck. Daher sollte ein Taucher immer darauf achten, was f√ľr eine Tiefe er beschreitet und wie lange er sich schon unter Wasser aufh√§lt. Ansonsten kann es zu Sch√§digungen des Zentralnervensystems kommen.

Taucher mit Werkzeug

Die Arten des Tauchens

Neben den grundlegenden Techniken, gibt es nat√ľrliche eine Vielzahl an unterschiedlichen Taucharten. Da die meisten sich ohnehin f√ľr das Ger√§tetauchen entscheiden, d√ľrften diese wesentlich interessanter sein. Dabei wird wie gesagt grunds√§tzlich zwischen Sporttauchen und Berufstauchen unterschieden. Da hier der Grund des Tauchens nat√ľrlich ein anderer ist, macht die Unterteilung durchaus Sinn. Insgesamt gibt es zahlreiche interessante Formen, sodass f√ľr jeden Tauchbegeisterten etwas Passendes dabei sein d√ľrfte. Das grundlegende Tauchen, so wie es beispielsweise in vielen Touristendestinationen betrieben wird, f√ľhren wir hier nicht separat auf. Was es mit diesem auf sich hat, d√ľrfte Ihnen n√§mlich ohnehin bewusst sein.

Sporttauchen und Hobbytauchen:

Das Kindertauchen

Bevor wir uns mit den zahlreichen anderen Taucharten besch√§ftigen, m√∂chten wir erst etwas n√§her auf das Kindertauchen eingehen. Schlie√ülich gibt es viele tauchende Eltern, die sich daf√ľr interessieren, ob auch ihr Kind mit ihnen tauchen kann. Prinzipiell kann man durchaus sagen, dass das m√∂glich ist. Allerdings nur unter bestimmten Umst√§nden. Damit Kinder an Tauchkursen teilnehmen k√∂nnen, m√ľssen sie ein Mindestalter von 8 Jahren erreicht haben. Ab da ist es m√∂glich an einer Tauchausbildung teilzunehmen und die n√∂tigen Kenntnisse zu erwerben. Die unterschiedlichen Kurse sind dabei so konzipiert, dass sie sich auch f√ľr Kinder eignen. Einem gesunden und interessierten Kind, ist es also auf jeden Fall m√∂glich, das Tauchen zu erlernen. Daf√ľr ben√∂tigen sie allerdings passende Taucherausr√ľstung, die auch auf ihre Gr√∂√üe zugeschnitten ist. Auch Kinder k√∂nnen einen Tauchschein und Brevets erwerben. Ist die Ausbildung abgeschlossen, so k√∂nnen die Kinder tauchen. Allerdings ist das nur in einem Buddyteam m√∂glich. Es muss also mindestens ein Erwachsener anwesend sein. Das dient der Sicherheit und sollte auch unbedingt ber√ľcksichtigt werden. Schlie√ülich kann ein Kind in einer Problemsituation schnell den Faden verlieren. Ohne die Hilfe eines erwachsenen Tauchers, sind daher selbst t√∂dliche Unf√§lle nicht auszuschlie√üen.

Kinder beim Tauchen

Das ist allerdings nicht die einzige Sicherheitsma√ünahme, die dem Schutz der Kinder dient. Auch die verliehenen Brevetierungen unterscheiden sich von denen, welche einem Erwachsenen zuteilwerden. Diese betreffen dabei meist die Maximaltiefe und die t√§glichen Tauchg√§nge. Diese Art von Einschr√§nkung h√§ngt auch mit dem derzeitigen Forschungsstand zusammen. W√§hrend bei Erwachsenen weitgehend klar ist, wie sich deren Organismus unter Wasser verh√§lt und was zu beachten ist, ist das bei Kindern noch nicht hinreichend erforscht. Gerade sehr junge Kinder sollten nicht mehr als 5 Meter tauchen. Sollten diese allerdings ein gewisses Alter erreicht haben, so sind prinzipiell auch mehr als 10 Meter m√∂glich. Selbst Tiefen von 15 bis 20 Metern sind theoretisch denkbar, sollten allerdings nur mit einer entsprechenden Ausbildung in Angriff genommen werden. Das Verh√§ltnis zwischen dem Kind und seinem Buddy sollte dabei stets gut sein. Dieses ist n√§mlich ausschlaggebend daf√ľr, dass der Tauchgang auch gew√ľnscht verl√§uft. Auch ist der k√∂rperliche und psychische Zustand des Kindes von gro√üer Bedeutung. Sollte ein Kind unter Wasser in Panik geraten, gef√§hrdet es damit nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Buddy. Das kann man etwa mit einem ertrinkenden Menschen und einem Rettungsschwimmer vergleichen. Nicht selten verungl√ľcken beide Parteien, da der in Panik geratene Part sich nicht richtig verh√§lt und letztendlich dazu beitr√§gt, dass auch der Rettende ertrinkt. Man kann nie g√§nzlich ausschlie√üen, dass solche Situationen auch beim Tauchen entstehen.

Es ist generell immer empfehlenswert, dass Kinder regelm√§√üig einen Kinderarzt aufsuchen. Derartige Tauchtauglichkeitsuntersuchungen sind wichtig. Denn nur so kann man sichergehen, dass ein Kind auch den Herausforderungen gerecht wird, die auf es zukommen. Besonders wichtig ist dabei die Wahrnehmung des Kindes. Dieses nimmt seine Umgebung n√§mlich auf eine andere Weise wahr, als es ein Erwachsener tut. Neben der psychischen und physischen Eignung, spielt aber noch ein weiterer Faktor eine entscheidende Rolle. Das Kind sollte n√§mlich selbst Interesse am Tauchen haben. Wurde es n√§mlich von seinen Eltern hierzu gedr√§ngt, so sollte man ihm diese Aktivit√§t keineswegs aufzwingen. Besonders dann, wenn das Kind Angst hat und nur die Tauchausbildung abschlie√üt, um seinen Eltern zu gefallen. Solche F√§lle sind leider nicht selten. Daher ist es umso wichtiger, dass √Ąrzte entsprechende Szenarien hinterfragen. Am besten sollte es sich dabei um einen speziellen Kinderarzt handeln, der im besten Falle eine Weiterbildung zum Tauchmediziner unternommen hat.

Wie wir bereits erw√§hnt haben, k√∂nnen Kinder ab 8 Jahren anfangen das Tauchen zu erlernen. Allerdings gibt es hier einige Einschr√§nkungen. Denn im Alter von 8-10 Jahren sollten Kinder noch nicht in offenen Gew√§ssern tauchen. Aus diesem Grund gibt es auch keine Tauchlehrg√§nge, die sich hierauf spezialisiert haben. Das ist erst ab einem Alter von 10 Jahren m√∂glich. Bis dahin m√ľssen sich die Kinder mit Tauchg√§ngen in Frei- und Hallenb√§dern zufriedengeben. Da allerdings auch hier teils tief getaucht werden kann, ist das nat√ľrlich dennoch interessant. Vor allem, um erste Einblicke in die Welt des Tauchens zu erhalten. Da in Schwimmbecken allerdings keine beeindruckende Fauna oder Flora herrscht, ist das dortige Tauchen nat√ľrlich nicht mit dem in Meeren oder anderen Gew√§ssern vergleichbar. Entsprechende Kurse k√∂nnen allerdings bereits mit 10 Jahren belegt werden. Bereits mit 14 Jahren kann ein Kind zu den Erwachsenenkursen zugelassen werden. Das ist aber keine feste Regel. Es kann also durchaus sein, dass eine Kurszulassung erst ab 16 Jahren m√∂glich ist. Die hier aufgef√ľhrten Beispiele beziehen sich allerdings nur auf die Lage in Deutschland. Es ist also durchaus m√∂glich, dass Sie in anderen L√§ndern auf andere Bestimmungen treffen werden. Gerade dann, wenn es sich um touristische Tauchangebote handelt. Hier kann man n√§mlich nicht ausschlie√üen, dass es vordergr√ľndlich ums Geld geht.

Ist das Tauchen f√ľr Kinder wirklich unbedenklich?

Hierauf kann man keine pauschale Antwort geben. Das h√§ngt mitunter auch damit zusammen, dass der Forschungsstand daf√ľr nicht ausreichend ist. Man kann also nicht konkret sagen, ob Kinder wirklich tauchen oder sich lieber anderen Aktivit√§ten widmen sollten. Es wird allerdings von vielen Seiten kritisiert, dass der Organismus der Kinder nicht f√ľr intensive Tauchg√§nge ausgelegt sei. Diese w√ľrden dabei wesentlich mehr bestimmten Risiken ausgesetzt sein, als es bei Erwachsenen der Fall ist. Diese Ansicht teilen auch viele Tauchmediziner und andere √Ąrzte. Allein die Tatsache, dass dieses Themengebiet nicht hinreichend erforscht wurde, ist nat√ľrlich ein wesentlicher Kritikpunkt. Auch wir k√∂nnen Ihnen leider nur schwer sagen, ob Sie Ihr Kind wirklich eine Taucherausbildung machen lassen sollten. Wenn Ihr Kind allerdings gro√ües Interesse am Tauchen hat und dieses um jeden Preis erlernen m√∂chte, sollten Sie ihm diesen Wunsch nat√ľrlich nicht verwehren. Doch nicht nur grundlegende Risiken stehen im Fokus von Kritikern. Auch die unterschiedlichen Tauchschulen und Tauchorganisationen werden stark kritisiert. Man wirft diesen n√§mlich vor, dass ihr einziges Ziel eine Profitmaximierung ist. Dabei w√ľrden die Emotionen und W√ľnsche der einzelnen Kinder meist nur geringf√ľgig beachtet. Die angebotenen Tauchausbildungen seien also nicht hinreichend kindgerecht. Prinzipiell kann man hier durchaus sagen, dass diese Form der Kritik nicht unbegr√ľndet ist. Viele Taucherinstitutionen sind nicht empfehlenswert. Gerade dann nicht, wenn es um die Ausbildung eines Kindes geht. Daher ist es wichtig, dass Sie sich m√∂glichst an seri√∂se und kompetente Anbieter handeln. Einige renommierte Anbieter sind beispielsweise CMAS, PADI und SSI. Diese drei Organisationen bieten gut durchdachte und auf Kinder zugeschnittene Ausbildungen an. Au√üerdem genie√üen sie international einen sehr guten Ruf.

Das Wracktauchen

Das Ziel beim Wracktauchen ist direkt aus dem Namen ersichtlich. Man taucht dabei nach einem Wrack. Allerdings liegt f√§lschlicherweise die Annahme vor, dass es sich dabei ausschlie√ülich um das Tauchen nach einem Schiffswrack handelt. Denn auch das Wrack eines Flugzeugs oder Autos, k√∂nnen Gegenstand des Tauchgangs eines Wracktauchers sein. Dabei spielt nicht nur das versunkene Wrack an sich eine Rolle, sondern auch die darin lebende Tier- und Pflanzenwelt. Versunkene Wracks sind also √ľberaus interessante Artefakte und bieten Tauchern einen au√üerordentlichen Reiz. Allerdings ist das Wracktauchen nicht ungef√§hrlich. Die Gefahren des Wracktauchens sollten also niemals untersch√§tzt werden. Dazu geh√∂ren nat√ľrlich auch die grundlegenden Gefahren des Tauchens. Allerdings erfordert das Wracktauchen eine besonders starke psychische Verfassung. Schlie√ülich befindet man sich dabei in weitgehend geschlossenen R√§umen und sollte keinesfalls die Orientierung verlieren. Hinzu kommt die Verletzungsgefahr aufgrund von scharfkantigen Stellen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es sehr eng und dunkel zugehen kann. Das sind allerdings nur einige der potentiellen Gefahren. Man kann sich beispielsweise auch in einem Fischernetz verfangen und t√∂dlich verenden. Wracktauchen ist also keineswegs f√ľr jeden Taucher geeignet, so interessant es auch sein mag. Die richtige physische und psychische Verfassung, sowie eine gute Ausr√ľstung sind daher √ľberlebenswichtig.

Wracktauchen bei einem Schiff

Das Höhlentauchen

Auch beim H√∂hlentauchen sollte die psychische Verfassung sehr gut sein. Hinsichtlich vieler Aspekte, hat es n√§mlich durchaus √Ąhnlichkeit mit dem Wracktauchen. Auch hier kann es sehr eng und dunkel werden. Menschen mit Platzangst, sollten das H√∂hlentauchen also m√∂glichst nicht in Betracht ziehen. Da viele H√∂hlen allerdings ganz oder teilweise mit Wasser gef√ľllt sind, bieten diese nat√ľrlich eine hervorragende Basis zum Tauchen. In den meisten F√§llen sind H√∂hlentaucher sehr gut ausger√ľstet, damit m√∂gliche Risiken weitgehend minimiert werden. Dazu geh√∂ren unter anderem ein besonders gro√üer Sauerstoffvorrat, ein robuster Tauchanzug und eine Taucherlampe. Da es sich beim H√∂hlentauchen um eine sehr gef√§hrliche Tauchart handelt, ben√∂tigt man hierf√ľr nicht selten eine Genehmigung. Gerade Forscher haben gute Chancen eine solche zu erhalten. Allerdings hat man auch als Sporttaucher, sofern man die n√∂tigen Kenntnisse vorweisen kann, durchaus die M√∂glichkeit eine entsprechende Genehmigung zu erhalten. Wer sich in eine H√∂hle, Grotte oder ein Bergwerk begibt, sollte sich auf jeden Fall bewusst sein, worauf er sich da eigentlich einl√§sst. Felsen und Tropfsteine k√∂nnen gef√§hrliche Verletzungen hervorrufen und die Ausr√ľstung besch√§digen, starke Str√∂mungen k√∂nnen die R√ľckkehr erschweren und den Sauerstoffvorrat schnell aufbrauchen. Auch der Orientierungsaspekt ist nat√ľrlich nicht ohne. Das ist beispielsweise eines der Risiken, die H√∂hlentauchen mit Wracktauchen gemein hat. Aufgrund der erheblichen Unfallgefahr, sind auch schon einige H√∂hlentaucher verungl√ľckt. Ein Beispiel hierf√ľr w√§re die Blautopfh√∂hle. Hier verungl√ľckte 2003 ein 41 Jahre alter H√∂hlentaucher aus Esslingen. Das blau schimmernde Gew√§sser, ist also wesentlich gef√§hrlicher, als man es auf den ersten Blick denken mag. Auf den ersten Blick w√ľrde man wohl auch kaum auf die Idee kommen, dass dieses ganze 21 Meter tief ist und ein atemberaubendes H√∂hlensystem birgt.

Tauchen in einer Höhle

Das Eistauchen

Doch nicht nur das H√∂hlen- und Wracktauchen sind mit enormen Gefahren verbunden. Auch das Eistauchen ist nicht ganz ohne. Allerdings bietet auch dieses, dem Taucher nat√ľrlich einen enormen Reiz. Dabei taucht man ausschlie√ülich in zugefrorenen Gew√§ssern, woher auch der Name herzuleiten ist. Man begibt sich also gewisserma√üen unter Eis. Meist werden hierf√ľr Seen ausgesucht, allerdings sind theoretisch auch andere Gew√§sser m√∂glich. Im Gegensatz zum Wrack- und H√∂hlentauchen, ist das Eistauchen auch f√ľr Apnoetaucher m√∂glich. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Extremsportart, bei der man sehr schnell an seine Grenzen kommt. Aber auch das Eistauchen mithilfe von Ger√§ten, ist keineswegs zu untersch√§tzen und birgt einige Risiken. Diese h√§ngen dabei meist damit zusammen, dass man sich in einer sehr kalten Umgebung befindet. Die Temperaturen k√∂nnen also erhebliche Auswirkungen auf den eigenen K√∂rper und mitunter auch auf die Ausr√ľstung haben. Daher ist es sehr wichtig, dass die Ausr√ľstung auch f√ľr entsprechende Tauchg√§nge konzipiert wurde. Dazu geh√∂rt beispielsweise auch ein widerstandsf√§higer Trockentauchanzug. Dieser vermindert das Risiko eines Unterk√ľhlungstodes. Aber auch vereisungsunempfindliche Atemregler und einige andere Ger√§tschaften, sind von besonderer Bedeutung. Man muss aber nat√ľrlich erst einmal in den See gelangen. Das ist beispielsweise mit einer S√§ge m√∂glich. Dabei ist es nat√ľrlich ausgesprochen wichtig, dass man bei Beenden des Tauchgangs, diese √Ėffnung auch m√∂glichst schnell wiederfindet.

Tauchen nahe Eis

Unterwasserfotografie und Unterwasservideografie

Diese Art des Tauchens wird nat√ľrlich √ľberaus gerne von Forschern betrieben. Dabei werden unz√§hlige Aufnahmen und Videos der Unterwasserwelt gemacht. Diesen Menschen haben wir es zu verdanken, dass wir so viel Bild- und Videomaterial √ľber Meereslebewesen, Riffe, Gr√§ben und zahlreiche andere interessante Dinge zu sehen bekommen. Wenngleich entsprechende Aufnahmen oftmals von Forschern zur Verf√ľgung gestellt werden, so gibt es auch zahlreiche begeisterte Sport- und Hobbytaucher, welche sich dieser Tauchart widmen. Da man hierbei seine Erlebnisse wunderbar festhalten kann, ist die Beliebtheit der Unterwasserfotografie und Unterwasservideografie gut nachvollziehbar. Allerdings sollte einem dabei nat√ľrlich bewusst sein, dass auch hier die entsprechende Ausr√ľstung n√∂tig ist. Im Gegensatz zum Wrack-, H√∂hlen- und Eistauchen, h√§ngt das allerdings weniger mit den m√∂glichen Gefahren zusammen. Viel wichtiger ist hier, dass man √ľber entsprechende Kameras verf√ľgt. Da man nicht mit einer klassischen Kamera Unterwasser filmen kann, ben√∂tigt man nat√ľrlich spezielle Modelle. Besonders bei sehr hohen Tiefen, ben√∂tigt man eine sehr hochwertige Ausr√ľstung. Diese kann nat√ľrlich sehr schnell ins Geld gehen. Man kann allerdings durchaus sagen, dass es das Geld auch Wert ist. Zumindest dann, wenn man gro√üe Freude am Tauchen und dem Fotografieren/Filmen hat.

Unterwasservideografie

Das Historische Tauchen

Hierbei handelt es sich nicht um das Tauchen nach alten Denkm√§lern oder Wracks. Diese haben zwar durchaus etwas historisches an sich, sind aber keineswegs Gegenstand des Historischen Tauchens. Hier spielt n√§mlich ein anderer Aspekt eine Rolle. Die Rede ist von altert√ľmlicher Tauchtechnik. Darunter fallen mitunter auch Ger√§tschaften, die vor einigen Jahrhunderten genutzt wurden. Diese kommen allerdings nur vergleichsweise selten zum Einsatz. Das liegt mitunter auch an deren Seltenheit. Wesentlich h√§ufiger sind Heimtauchger√§te, die zu Beginn und Mitte des 20. Jahrhunderts genutzt wurden. Die Taucher die sich f√ľr Historisches Tauchen interessieren, wollen die alte Technik am eigenen Leib erfahren. Gewisserma√üen handelt es sich hierbei also um Retroliebhaber.

Das Behindertentauchen

In der Anfangszeit des Tauchens, waren die M√∂glichkeiten f√ľr Behinderte eingeschr√§nkt. Heutzutage ist das gl√ľcklicherweise nicht mehr der Fall. Selbst Menschen mit Behinderung, k√∂nnen eine Tauchausbildung absolvieren. Dabei ist es diesen sogar m√∂glich, international anerkannte Brevets zu erwerben. Wer jetzt allerdings denkt, dass die Ausbildung wesentlich lascher abl√§uft, der t√§uscht sich damit gewaltig. Gerade bei namhaften und anerkannten Tauchvereinen, ist die Ausbildung sogar um einiges h√§rter. Die Anforderungen sind also deutlich h√∂her. Zumindest ist das die Regel. Schlie√ülich m√ľssen die n√∂tigen Sicherheitsbedingungen, auch hier eingehalten werden. Da jeder Behinderte eine individuelle Behinderung hat, muss man die Ausbildungen auch hierauf anpassen. Dabei ist es auch wichtig, dass der Behinderte richtig eingestuft wird. Man muss also ungef√§hr einsch√§tzen k√∂nnen, wie er in m√∂glichen Gefahrensituationen reagiert. Behinderte werden in der Regel von erfahreneren Tauchern begleitet. Von diesen wird dabei meist vorausgesetzt, dass eine entsprechende Ausbildung absolviert wurde. Eine solche ist beispielsweise bei der HSA m√∂glich. Hierbei handelt es sich um die Handicapped Scuba Association. Diese ist auch eine gute Anlaufstelle, wenn man als Behinderter tauchen m√∂chte.

Das pädagogische Tauchen

Diese Tauchart entstand erst gegen Ende des 20 Jahrhunderts und befindet sich noch in den Kinderschuhen. Allerdings ist das p√§dagogische Tauchen nicht nur f√ľr Kinder und Jugendliche geeignet. Das liegt daran, dass es nicht nur p√§dagogische Zwecke verfolgt. Auch psychologische und psychiatrische Ma√ünahmen, k√∂nnen anhand des p√§dagogischen Tauchens erfolgen. So ist es eine gute M√∂glichkeit, um Menschen mit psychischen Problemen oder geistigen Behinderungen zu helfen. Das p√§dagogische Tauchen hat durchaus schon einige Erfolge zu verzeichnen. Da sich die Tauchmedizin intensiv mit diesem Thema besch√§ftigt, ist anzunehmen, dass sich das p√§dagogische Tauchen stetig weiterentwickeln wird. Es ist also nicht auszuschlie√üen, dass das p√§dagogische Tauchen eine wichtige Therapierolle einnehmen wird.

Das Käfigtauchen

Wer unbedingt einen Hai aus n√§chster N√§he in seiner nat√ľrlichen Lebensumgebung bewundern will, der kann auf das K√§figtauchen zur√ľckgreifen. Hierbei werden die Taucher in sehr haireichen Spots abgeworfen, w√§hrend sie sich in einem sicheren K√§fig befinden. Meist sind die K√§fige ausgesprochen hoch, sodass man auch die Umgebung besser erkunden kann. Gerade bei sehr gro√üen und potentiell gef√§hrliche Haiarten, wird das K√§figtauchen angewendet. Meist handelt es sich dabei um touristische Tauchaktionen. So kann man auch eher unerfahrene Taucher ins Gew√§sser lassen und verdient einiges an Geld durch Adrenalinjunkies. Zugegebenerma√üen hat es durchaus was an sich, einem Wei√üen oder vergleichbaren Hai, aus kurzer Distanz in die Augen zu sehen.

Tauchen durch einen Käfig

Wettkampfartige Taucharten

Während Hobbytaucher sich eher selten zu Wettkämpfen hinreißen lassen, so ist das bei Sporttauchern schon eine ganz andere Geschichte. Das Messen mit anderen Menschen gehört gewissermaßen zum Sport dazu. Da ist es kaum verwunderlich, dass auch der Tauchsport hier keine Ausnahme bildet. Es gibt dabei tatsächlich wesentlich mehr Sportarten, als man es vielleicht anfänglich denken mag. Daher möchten wir hier auch nur einige aufzeigen, die durchaus beliebt sind.

Das Orientierungstauchen

Diese Wettkampftauchart wurde urspr√ľnglich zu milit√§rischen Zwecken durchgef√ľhrt. Dabei geht es vor allem darum, dass man schnell und zielgenau taucht. Der Taucher arbeitet dabei im Vorfeld festgesetzte Markierungen ab. Es geht also gewisserma√üen um das Erreichen von Kontrollpunkten. Im Unterschied zu einem klassischen Rennen, werden hier Punkte f√ľr Schnelligkeit und Genauigkeit vergeben. Allerdings gibt es nicht nur eine Form des Orientierungstauchens. Tats√§chlich gibt es mehrere Disziplinen, die entweder einzeln oder von Mannschaften durchgef√ľhrt werden k√∂nnen. Orientierungstauchen ist damit also auch eine Sportart, die gerne von Vereinen ausge√ľbt wird. Die Taucher m√ľssen dabei in guter k√∂rperlicher Verfassung sein und einen guten Orientierungssinn besitzen. Aber auch ein grundlegendes technisches Verst√§ndnis, sollte auf jeden Fall gegeben sein.

Das Zeittauchen

Diese Tauchsportart ist die wohl simpelste. Zumindest was das Verst√§ndnis angeht. Dabei geht es darum, wie lange man die Luft unter Wasser anhalten kann. Es handelt sich also um eine Sportart, die von Apnoetauchern praktiziert wird. Dabei ist es allerdings nicht n√∂tig, dass man g√§nzlich untertaucht. Es reicht also bereits aus, dass Nase und Mund unter Wasser gehalten werden. Meistens erfolgt die Messung daher bei auf der Oberfl√§che liegenden Tauchern. Damit es nicht unerwartet zu einer Ohnmacht oder sonstigen Zwischenf√§llen kommt, ist stets ein Sicherheitsmann anwesend. Mit diesem wurden im Vorfeld Zeichen vereinbart, die auf auftretende Probleme hinweisen. Meistens ist eine feste Zeit vereinbart, die vom Tauchenden erreicht werden muss. Sollte diese unterschritten werden, so muss der Tauchende mit Strafpunkten rechnen. Nach der Durchf√ľhrung der Aktivit√§t, muss der Taucher ein Oberfl√§chen-Protokoll durchf√ľhren. Dazu z√§hlt das Entfernen der Ausr√ľstung und das signalisieren, dass alles in Ordnung ist. Dieses muss sowohl anhand einer Geste als auch verbal erfolgen. Wird das Oberfl√§chenprotokoll nicht g√§nzlich durchgef√ľhrt, kann die Leistung nicht gewertet werden.

Das Streckentauchen

Streckentauchen wird nicht ausschlie√ülich von Sporttauchern betrieben. Auch f√ľr Rettungsschwimmer ist diese Disziplin durchaus von Bedeutung. In vielen L√§ndern ist das Streckentauchen gar Teil der Ausbildung. Beim Streckentauchen wird gemessen, wie weite Strecken mit einem einzigen Atemzug zur√ľckgelegt werden k√∂nnen. Auch diese Sportart wird logischerweise von Apnoetauchern betrieben. Schlie√ülich h√§tte diese, ja nur wenig Sinn, wenn man hierbei auf Ger√§te zur√ľckgreifen w√ľrde. Die Gefahren beim Streckentauchen sind meist recht √ľberschaubar. Ein Schwimmbad-Blackout kann allerdings nie g√§nzlich ausgeschlossen werden. Daher steht auch hier oftmals eine erfahrene Sicherheitsperson zur Verf√ľgung.

Das Tieftauchen

Das Tieftauchen weist durchaus √Ąhnlichkeiten mit dem Streckentauchen auf. Auch hier stellen Apnoetaucher ihr K√∂nnen unter Beweis. Allerdings geht es hier nicht darum, wie weit man in einem Atemzug kommt. Hier spielt die Tiefe die entscheidende Rolle. Ziel ist es also, m√∂glichst tief in einem Atemzug zu tauchen. Im Gegensatz zum Streckentauchen, ist das Tieftauchen allerdings durchaus risikoreicher. M√∂gliche Unf√§lle sind hierbei wahrscheinlicher, weswegen auch vermehrt Wert auf Sicherheit gelegt wird. Unerfahrene Taucher oder welche, die sich gerne mal √ľbersch√§tzen, sollten bei dieser Wettkampfsportart sehr vorsichtig sein. Ein sehr erfolgreicher Apnoe-Tieftaucher ist beispielsweise Umberto Pelizzari. Dieser hat bereits zahlreiche Rekorde aufgestellt und ist ein international renommierter Apnoetaucher.

Die Unterwasserjagd

Auch hierbei handelt es sich um eine beliebte Sportart unter Apnoetauchern. Diese wird dabei auch als Speerfischen bezeichnet. In den meisten F√§llen ist diese Bezeichnung sogar gel√§ufiger. Ziel dieser Sportart ist das Fangen von Fischen und Krebsen. Dies erfolgt dabei mithilfe einer hierf√ľr konzipierten, mechanischen Harpune. Die Unterwasserjagd setzt dabei gute physische F√§higkeiten voraus. Gerade die Kondition des Tauchers sollte sehr gut sein. Aber auch ein gutes Jagdgesp√ľr, sollte durchaus vorhanden sein. Doch auch Geduld und ein gutes Einsch√§tzungsverm√∂gen, sind von unsch√§tzbarem Wert. Wenngleich man es vielleicht nicht denken mag, so ist die Unterwasserjagd nicht ganz ungef√§hrlich. Es kommt immer wieder zu F√§llen, in denen Taucher t√∂dlich verungl√ľcken. Das h√§ngt damit zusammen, dass diese sich √ľbersch√§tzen und den Kampf gegen einen gro√üen Fisch verlieren. Besonders bereits harpunierte Fische, werden dabei oft als zu leichte Beute angesehen. Dabei darf man allerdings keineswegs untersch√§tzen, welche Kraft wom√∂glich noch in diesen steckt. Als Sportart betrieben, ist die Unterwasserjagd prinzipiell durchaus anerkannt. Deutschland und auch einige wenige andere L√§nder, bilden hier allerdings eine Ausnahme. Das liegt daran, dass viele Fischbest√§nde durch die Unterwasserjagd dezimiert oder gar g√§nzlich ausgerottet wurden. Daran tragen allerdings weniger die Apnoej√§ger Schuld, sondern haupts√§chlich die Ger√§tetaucher. Dadurch, dass sich diese sehr lange im Wasser aufhalten konnten, waren nat√ľrlich vergleichsweise einfach, hohe Fangzahlen m√∂glich.

Diverse Unterwasser-Ballsportarten

Hinsichtlich der gro√üen Beliebtheit von Ballsportarten, ist es kaum verwunderlich, dass diese auch unter Wasser praktiziert werden. Was viele allerdings nicht wissen, ist, dass auch hier Apnoetaucher am Werk sind. Es handelt sich also keineswegs um Ger√§tetaucher, die Unterwasser Ballsportarten praktizieren. Aufgrund des enormen Leistungsaufwands, sind die Spielzeiten aber wesentlich geringer, als es bei √ľblichen Ballsportarten der Fall ist. Meist sind die Zuschauer mit Schnorcheln ausgestattet und k√∂nnen auf diese Weise das Geschehen beobachten. Die Spieler hingegen, f√ľhren Unterwasser die Wettk√§mpfe aus. Dabei tauchen sie regelm√§√üig wieder auf, um die n√∂tige Luftzufuhr zu holen. Wir m√∂chten hier gerne zwei Unterwassersportarten vorstellen, die besonders beliebt sind.

Das Unterwasser-Rugby

Unterwasser-Rugby ist ein Mannschaftssport, der von Apnoetauchern praktiziert wird. Es stehen also keinerlei Atemger√§te zur Verf√ľgung. Lediglich Flossen, Schnorchel und eine Tauchmaske werden genutzt. Urspr√ľnglich kommt diese Sportart aus Deutschland. Sie kam dabei erstmals in den sechziger Jahren auf. Mittlerweile ist Unterwasser-Rugby auch international bekannt und es werden sogar Meisterschaften ausgetragen. Selbst in China, Singapur und den USA wird Unterwasser-Rugby praktiziert. Ziel des Spiels ist es, einen salzwassergef√ľllten, dreieinhalb Kilogramm schweren Ball, in den gegnerischen Korb zu bef√∂rdern. Dieser befindet sich, wer h√§tte es gedacht, nat√ľrlich unter Wasser. So wie das restliche Spielfeld auch. Der Spielraum ist dreidimensional. Dessen Ma√üe sind aber nicht immer einheitlich. Das liegt daran, dass das internationale Regelwerk hier etwas Spielraum l√§sst. Das Spielfeld muss allerdings mindestens 3,5 Meter tief, 8 Meter breit und 12 Meter lang sein. Allerdings gibt es hier noch Luft nach oben. Selbst besonders gro√üe Spielfelder mit 5 Meter Tiefe, 12 Meter Breite und ganzen 22 Metern L√§nge, sind noch erlaubt. Hierbei handelt es sich allerdings um die Maximalgr√∂√üe eines Unterwasser-Rugby Spielfeldes.

Wie auch bei jeder anderen Sportart, gibt es auch beim Unterwasser-Rugby klare Regeln. Da es sich hierbei um einen Kontaktsport, wie es auch beim klassischen Rugby der Fall ist, m√∂chte man eine Verletzungsgefahr nat√ľrlich weitgehend ausschlie√üen. Daher ist es umso wichtiger, dass man sich auch an die Regeln h√§lt. Eine der wichtigsten Regeln ist dabei, dass nur ein Spieler angegriffen werden kann, der sich auch tats√§chlich im Ballbesitz befindet. Die einzige Ausnahme besteht hier, wenn man selbst im Ballbesitz sein sollte. In diesem Fall ist es durchaus legitim, dass man versucht sich seinen Weg zu bahnen. Nat√ľrlich muss der Ball stets unter der Wasseroberfl√§che gehalten werden. Da es sich allerdings um einen Unterwassersport handelt, ist diese Regel selbsterkl√§rend. Neben den bereits genannten Grundregeln, gibt es allerdings noch einige weitere. Dazu geh√∂rt unter anderem auch, dass man sich nicht an den K√∂rben festh√§lt. Nat√ľrlich sind auch T√§tigkeiten nicht erlaubt.

Die Spieldauer ist nat√ľrlich wesentlich k√ľrzer, als es beim klassischen Rugby der Fall ist. Das liegt schlicht und einfach daran, dass die Kraftreserven unter Wasser sehr schnell verbraucht werden. Aus diesem Grund betr√§gt die Gesamtspielzeit gerade einmal 30 Minuten. Das w√§ren dann jeweils zwei Spielh√§lften von 15 Minuten. Pro Halbzeit kann dabei jede Mannschaft eine Pause von 1 Minute fordern. Doch wie es auch bei anderen Sportarten √ľblich ist, kann es auch hier zu einer Verl√§ngerung kommen. Diese dauert dabei maximal 15 Minuten und wird im Sudden-Death-Modus durchgef√ľhrt. Dabei f√§llt die Entscheidung direkt beim ersten Tor. Sollte es w√§hrend der Verl√§ngerung zu keiner Entscheidung kommen, so wird ein Strafwurfwerfen durchgef√ľhrt. Dieses ist dabei mit dem Elfmeterschie√üen beim Fu√üball vergleichbar.

Beim Unterwasser-Rugby sind h√∂chstens 15 Spieler anwesend. Dabei handelt es sich um je sechs Spieler und Wechselspieler, sowie bis zu drei Reservespieler. Im Gegensatz zu anderen Sportarten, verlaufen die Wechsel beim Unterwasser-Rugby flie√üend. Es wird hierf√ľr also keine Spielunterbrechung vorgenommen, so wie es beispielsweise beim Fu√üball der Fall ist. Insgesamt gibt es drei unterschiedliche Rollen beim Unterwasser-Rugby. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um klassische Spielpositionen. Da das allerdings gerne verwechselt wird, finden wird das durchaus erw√§hnenswert.

Beim Obertorverteidiger handelt es sich um den letzten beziehungsweise hintersten Spieler. Bei Ballverlust hat dieser die Aufgabe, ein Tor zu verhindern. Er nimmt also die Rolle eines Torwarts ein. Auch der Untertorverteidigter nimmt die Rolle eines Torwarts ein und fungiert dabei gleichzeitig als Verteidiger. Seine Rolle ist es den Obertorverteidiger vor Angriffen am Beckenboden zu sch√ľtzen. Untertorverteidiger nehmen allerdings auch Offensivaufgaben ein und unterst√ľtzen den St√ľrmer. Die Aufgabe von St√ľrmern ist das Erzielen von Punkten. Allerdings sind sie auch daf√ľr zust√§ndig, dem Ballf√ľhrer den Ball abzunehmen. Nicht selten nehmen St√ľrmer auch die Position als Obertor- oder Untertorverteidiger ein. Es handelt sich also um ein sehr taktisches Spiel, bei dem die Positionen auch stetig gewechselt werden. Man muss als erfolgreicher Unterwasser-Rugby-Spieler, also prinzipiell jede m√∂gliche Rolle einnehmen k√∂nnen.

Das Unterwasser-Hockey

Diese Unterwassersportart wird auch als Octopush bezeichnet. Auch hier handelt es sich um eine Mannschaftssportart. Die Teams bestehen dabei aus jeweils 6 Spielern. Deren Aufgabe ist es, den Puck ins gegnerische Tor zu bef√∂rdern. Dazu steht ihnen ein Schl√§ger zur Verf√ľgung. Unterwasserhockey wird in einem Schwimmbecken ausgetragen. Der Puck, welcher aus Blei besteht und mit Kunststoff ummantelt ist, befindet sich dabei am Grund dieses Schwimmbeckens. Wie auch beim Unterwasser-Rugby, wird auch diese Sportart von Apnoetauchern ausge√ľbt. Diese m√ľssen also in regelm√§√üigen Abst√§nden Luft holen, da Ihnen keine alternative Sauerstoffzufuhr zur Verf√ľgung steht. Ganz ohne Ausr√ľstung, m√ľssen sich aber auch die Unterwasser-Hockey-Spieler nicht zufriedengeben. Denn neben dem Schl√§ger, sind sie auch mit Flossen, Tauchermaske, Kappe und Schnorcheln ausgestattet.

Junge Sportlerin des Unterwasser-Hockeys

Die Spielfeldgr√∂√üe ist nicht eindeutig festgelegt. Sollen allerdings Wettk√§mpfe ausgetragen werden, so muss das Spielfeld 2,00-3,65 Meter tief, 12-15 Meter breit und 21-25 Meter lang sein. Ein tieferes Becken w√§re auch gar nicht empfehlenswert, da sich das Spielgeschehen ja auf dem Grund abspielt. Wenngleich Unterwasser-Hockey ein durchaus interessanter Unterwassersport ist, so ist er nicht ganz so erfolgreich und bekannt wie das Unterwasser-Rugby. Dennoch gibt es Europa- und sogar Weltmeisterschaften. Diese werden dabei sowohl von Herren- als auch Damen ausgetragen. √úbrigens existiert auch das Unterwasser-Eishockey. Dieses wird allerdings in noch geringf√ľgigem Ma√üe praktiziert und ist daher relativ unbekannt. Selbst f√ľr viele Apnoetaucher, ist diese Sportart also kein g√§ngiger Begriff.

Berufstauchen:

Tauchen zum Zwecke der Ausbildung

Nat√ľrlich geh√∂ren auch Tauchlehrer zu den Berufstauchern. Wenngleich das prinzipiell durchaus logisch erscheint, ist das dennoch nicht jedem bewusst. Somit kann man das Tauchen zum Zwecke der Ausbildung, durchaus als eigene Tauchart bezeichnen. Das Ziel ist dabei selbsterkl√§rend. Hier wird getaucht, um anderen das Tauchen n√§herzubringen. Dabei ist es wichtig, dass Tauchsch√ľler lernen, mit sich selbst und der Tauchausr√ľstung zurechtzukommen. Sp√§ter kann man sich darauf fokussieren, seinen Sch√ľlern den Umgang mit Ihrer Umgebung beizubringen. Hierbei handelt es sich dann schon um fortgeschrittene Taucher. Weitere Stufen sind die Verantwortung f√ľr einen Buddy oder gar eine ganze Gruppe von Tauchern zu √ľbernehmen. Das alles sind Aufgabenfelder, die unter Tauchen zum Zwecke der Ausbildung fallen.

Tauchen zum Zwecke von F√ľhrungen

Doch nicht nur Tauchlehrer, sondern auch Tauchf√ľhrer sind gefragt. Bei dieser Tauchart kommt es also darauf an, dass man anderen Tauchern die Unterwasserumgebung zeigt. Es handelt sich also um einen klassischen F√ľhrer, so wie er auch im Museum t√§tig ist. Der Unterschied darin liegt allerdings, dass dieser nicht redet und man sich somit ganz auf die Umgebung konzentrieren kann. Bei dieser Art des Tauchens ist es nat√ľrlich sehr wichtig, dass man sich seiner Verantwortung bewusst ist. Denn das F√ľhrungstauchen ist eine wichtige Aufgabe. Man muss daf√ľr sorgen, dass alle Tauchsch√ľler wohlbehalten vom Tauchgang zur√ľckkehren. Ohne hinreichende Kenntnisse und einer guten psychischen sowie physischen Konstitution, ist man f√ľr diese Tauchart also eher ungeeignet.

Das Tauchen nach Golfbällen

Hierbei handelt es sich tats√§chlich um einen vollwertigen Beruf. Die Aufgabe ist dabei das Bergen von fehlgeschlagenen Golfb√§llen aus Gew√§ssern. Diese werden anschlie√üend weiterverkauft. Wenn man nach Golfb√§llen tauchen m√∂chte, muss man gewisse Voraussetzungen erf√ľllen. Dazu geh√∂ren unter anderem ein zertifizierter Tauchschein, Taucherfahrung und eine gute physische Verfassung. Wie auch andere Berufstaucher, sind auch Golfballtaucher entsprechend ausger√ľstet. Neben Anzug, Flossen und Maske, geh√∂rt hierzu also auch ein Atemger√§t. Meist handelt es sich dabei um Pressluftflaschen. Meist wird diese Tauchart nebenberuflich betrieben. Der Verdienst richtet sich dabei nach der Anzahl der gesammelten B√§lle. Das Tauchen nach Golfb√§llen ist √ľbrigens keineswegs ungef√§hrlich. Die potentiellen Risiken sind dabei nicht zu untersch√§tzen und k√∂nnen sogar t√∂dliche Folgen haben. Da diese Tauchart √ľberwiegend in den USA praktiziert wird, m√ľssen die Taucher mit einigen gef√§hrlichen Tieren rechnen. Dazu geh√∂ren unter anderem Schlangen und Schnappschildkr√∂ten, welche sich des √Ėfteren in amerikanischen Golfgew√§ssern aufhalten. Ganz zu schweigen von gef√§hrlichen Alligatoren. Doch auch verunreinigtes Wasser, kann eine potentielle Gefahr darstellen. Hinzukommen die √ľblichen Risiken, die ohnehin jeder Tauchgang beinhaltet.

Unterwasser sind Golfbälle

Das Schatztauchen

In Europa und Amerika ist das Schatztauchen keine g√§ngige Tauchart und in der Regel sogar verboten. Zumindest dann, wenn es um das Pl√ľndern antiker Unterwasserst√§tten geht. In Entwicklungsl√§ndern wird dieses aber relativ h√§ufig praktiziert. Dabei wird neben Gold und Edelsteinen, auch nach sonstigen gewinnbringenden Objekten getaucht. Meist arbeiten Menschen daf√ľr f√ľr Auftraggeber, die meist nur ein sehr geringes Gehalt anbieten. Ganz zu schweigen von der mangelhaften Ausr√ľstung, die vielen Schatztauchern zum Verh√§ngnis wird. Aber es gibt durchaus auch Schatztaucher, die diese T√§tigkeit freiberuflich aus√ľben. Da in Entwicklungsl√§nder aber oftmals das n√∂tige Geld f√ľr die Ausr√ľstung fehlt, sind die meisten auf Auftraggeber angewiesen.

Schatztruhe mit Gold

Das Forschungstauchen

Diese Art von Tauchen wird √ľberwiegend von Wissenschaftlern durchgef√ľhrt. Wie bereits aus dem Namen ersichtlich, steht dabei das Forschen im Vordergrund. Es werden also unterschiedlichste Forschungsaufgaben wahrgenommen. Das geschieht dabei nat√ľrlich unter Wasser. Einige Forschungsarbeiten dienen dabei dem Zweck, die Erkenntnisse √ľber die Tauchmedizin zu erweitern. Das ist aber nur eines der wenigen Gebiete, die von Forschungstauchern behandelt werden. Auch andere Bio- und Geowissenschaften spielen n√§mlich eine entscheidende Rolle. Ganz zu schweigen von den zahlreichen anderen Themengebieten, worunter auch Ingenieurswissenschaften oder gar Marketing f√§llt. Als Forschungstaucher muss man nicht nur sicher tauchen k√∂nnen, sondern auch einen guten Umgang mit wissenschaftlichen Ger√§ten haben. Auch sollte die Arbeit stets protokolliert werden. Forschungstaucher greifen auf erfahrene Taucheinsatzleiter zur√ľck, welche zahlreiche Aufgaben √ľbernehmen m√ľssen. Dazu fallen unter anderem die Planung und √úberwachung der Tauchg√§nge. Um als Forschungstaucher t√§tig zu werden, muss man einiges vorweisen k√∂nnen. Besonders wichtig ist dabei, dass man eine Mindestanzahl an Freiwassertauchg√§ngen absolviert hat. Nicht selten m√ľssen diese aber auch zu einer gewissen Anzahl einen wissenschaftlichen Zweck gehabt oder in einer vorgegebenen Mindesttiefe stattgefunden haben.

Das Archäologische Tauchen

Hierbei handelt es sich um eine Spezialisierung des Forschungstauchens. Allerdings kann man nur als Arch√§ologischer Forschungstaucher t√§tig werden, wenn man eine Ausbildung zum Forschungstaucher absolviert hat. Denn hierauf baut die Ausbildung des Arch√§ologischen Forschungstauchers auf. Neben Menschen, werden auch Roboter beim Arch√§ologischen Tauchen eingesetzt. Diese Unterart des Berufstauchens ist sehr interessant. Es k√∂nnen dabei zahlreiche interessante Dinge entdeckt werden. Dazu z√§hlen nat√ľrlich nicht nur Wracks, sondern auch Ruinen und antike Artefakte. Ohne die entsprechenden Genehmigungen, sollte man keineswegs Amphoren, Kanonen oder sonstiges aus dem Wasser entrei√üen. Das k√∂nnte n√§mlich dazu f√ľhren, dass man strafrechtlich verfolgt wird. Solche Pl√ľnderung sind n√§mlich nicht gerne gesehen. Da aber zu den Anfangszeiten des Sporttauchens, intensiv und ohne R√ľcksichtnahme gepl√ľndert wurde, sind nur noch wenige antike Sch√§tze erhalten. Heutzutage geh√∂ren antike Schiffswracks und Unterwasserruinen zum Unterwasserkulturerbe und stehen unter Schutz.

Das Rettungstauchen

Gerade diesem Bereich des Berufstauchens, kommt nat√ľrlich eine enorme Bedeutung zu. Meist wird Rettungstauchen von allerlei Hilfsorganisationen durchgef√ľhrt. Aber auch beim Milit√§r, spielt das Rettungstauchen eine wichtige Rolle. Andere Bezeichnungen f√ľr das Rettungstauchen sind Einsatztauchen und Bergungstauchen. Man kann sich also bereits denken, dass nicht blo√ü Rettungsauftr√§ge eine Rolle spielen. W√§hrend die Rettung von Personen nat√ľrlich ausgesprochen wichtig ist, z√§hlt aber auch die Rettung von Tieren zu den Aufgaben eines Rettungstauchers. Aber auch das Bergen von Leichen, Fahrzeugen oder sonstigen Objekten, wird nicht selten von Rettungstauchern durchgef√ľhrt. Hinzukommen allerdings noch weitere Bereiche. Nat√ľrlich ben√∂tigt man erst eine entsprechende Ausbildung, um als Rettungstaucher t√§tig zu werden. Schlie√ülich handelt es sich hierbei um einen Beruf, indem man gegebenenfalls viel Verantwortung √ľbernehmen muss.

Das Feuerwehrtauchen

Die Aufgaben beim Feuerwehrtauchen sind sehr √§hnlich von denen beim Rettungstauchen. Daher kann man beide auch recht gut miteinander vergleichen. Auch hier geht es um das Retten von Leben und Bergen von Leichen oder Gegenst√§nden. Andere Aufgaben sind beispielsweise das Abdichten von L√∂chern in √Ėltanks. Um als Feuerwehrtaucher t√§tig zu werden, gen√ľgt nicht alleine die Zugeh√∂rigkeit zur Feuerwehr. Auch ein Mindestalter und ein Rettungsschwimmerabzeichen in Silber sind erforderlich. Hinzukommen nat√ľrlich eine gute psychische und k√∂rperliche Verfassung. Da diese aber ohnehin von Feuerwehrleuten vorausgesetzt wird, ist diese in den meisten F√§llen gegeben. Die intensive Ausbildung zum Feuerwehrtaucher umfasst sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil. Dabei gibt es drei unterschiedliche Stufen, welche von Feuerwehrtauchern erreicht werden k√∂nnen. Die maximale Stufe, also Stufe 3, umfasst dabei auch schwere technische Ma√ünahmen.

Das Polizeitauchen

Wenn die Feuerwehr informiert werden sollte, so ist meist auch die Polizei nicht weit. So ist es kaum verwunderlich, dass es auch spezielle Polizeitaucher gibt. Viele Aufgaben beim Polizeitauchen, √§hneln denen des Feuerwehrtauchens. So geh√∂rt beispielsweise auch das Bergen von Leichen, zu den Aufgaben eines Polizeitauchers. Aber auch im Kampf gegen die organisierte Kriminalit√§t, spielen Polizeitaucher eine wichtige Rolle. So sind sie zum Beispiel daf√ľr zust√§ndig, Schmuggelware auf Schiffen ausfindig zu machen. Da diese meist sehr gut versteckt ist, werden hierf√ľr gelegentlich auch Polizeitaucher eingesetzt. Nat√ľrlich spielt auch die Suche nach vermissten Personen eine wichtige Rolle. Um als Polizeitaucher t√§tig zu werden, ben√∂tigt man nat√ľrlich erst einmal eine Grundausbildung bei der Polizei. Erst dann, kann man sich f√ľr das Polizeitauchen qualifizieren. Gegenstand dieser Ausbildung sind dabei beispielsweise Apnoe-Tieftauchen, Streckentauchen und Zeittauchen. Nat√ľrlich sind aber auch Polizeitaucher meist sehr gut ausger√ľstet. Sie m√ľssen also nicht zwangsweise auf ihre F√§higkeiten beim Apnoetauchen zur√ľckgreifen.

Das Minentauchen

Diese Tauchart ist vor allem im Milit√§r von Bedeutung. Allerdings gibt es auch durchaus Menschen, die diese T√§tigkeit aus moralischen Gr√ľnden durchf√ľhren und daf√ľr meist auch kein Geld verlangen. Beim Minentauchen geht es um die Beseitigung von Kampfmitteln. Meist handelt es sich dabei um Minen. Daher auch die Begriffsbezeichnung. Aber auch die Beseitigung anderer Sprengmittel, geh√∂ren zum Berufsbild des Minentauchers. Dabei wird von Minentauchern meist auch vorausgesetzt, dass diese Unterwasserdrohnen bedienen k√∂nnen. Aber auch Rettungs- und Bergungseins√§tze geh√∂ren mitunter zu den Aufgaben eines Minentauchers. So sind Minentaucher beispielsweise auch dann gefragt, wenn es um die Bergung einer Leiche geht. Um als Minentaucher t√§tig zu werden, braucht man die erforderlichen physischen und psychischen Voraussetzungen. Dazu geh√∂ren, eine einwandfreie Fitness, Willensst√§rke und Disziplin. Auch muss man eine l√§ngere Zeit als Soldat t√§tig gewesen sein, wenn man als Minentaucher arbeiten m√∂chte. Minentauchen ist nat√ľrlich eine vergleichsweise gef√§hrliche Tauchart. Selbst kleinste Fehler, k√∂nnen hier den Tod zur Folge haben.

Das Kampftauchen

Wie man sich bereits denken kann, steht auch das Kampftauchen im Zusammenhang mit dem Milit√§r. Kampftaucher werden in der Regel zu den Spezialkr√§ften gez√§hlt. Allerdings ist die Bezeichnung Kampfschwimmer wesentlich gel√§ufiger, weswegen man diese Kategorie auch als Kampfschwimmen bezeichnen k√∂nnte. Da sich die Soldaten aber lange unter Wasser befinden und auch auf Atemger√§te zur√ľckgreifen, finden wir die Bezeichnung Kampftaucher durchaus angemessen. Kampftauchen ist dabei nat√ľrlich eine sehr anspruchsvolle und gef√§hrliche Aufgabe. Eins√§tze zur Terrorbek√§mpfung sind keine Seltenheit. Dazu geh√∂rt mitunter auch die Befreiung von Geiseln. In vielen F√§llen sind aber auch intensive Aufkl√§rungsarbeiten in gegnerischen Gebieten oder Angriffe auf H√§fen und Reeden gefragt. In der Regel werden Operationen, welche von Kampftauchern durchgef√ľhrt werden, m√∂glichst geheim gehalten. Daher ist nur wenig √ľber die Eins√§tze von Kampftauchern bekannt. Man kann aber durchaus davon ausgehen, dass die Aufgaben sehr vielseitig und nicht selten von gro√üer Bedeutung sind.

Professionelles Tauchen nach Meeresfr√ľchten

Diese Art des Tauchens geh√∂rt zu den √§ltesten der Menschheit. Es geht dabei schlicht und einfach um das Sammeln von Nahrung. Im Fokus stehen dabei verschiedenste Meeresfr√ľchte. Fische spielen hier eher eine geringe Rolle. Was dabei f√ľr Meeresfr√ľchte gesammelt werden, h√§ngt in der Regel vom Auftraggeber ab. Schlie√ülich geh√∂rt diese Art des Tauchens zum Berufstauchen. Besonders h√§ufig wird dabei nach Muscheln getauscht. Aber auch Wasserschnecken und Hummer sind beliebte Ziele. Hinzu kommen Tintenfische, Langusten und viele andere. Die Entlohnung des Tauchers richtet sich dabei nicht selten nach der gewonnenen Ernte. Aber auch ein Festgehalt ist durchaus denkbar.

Das Sättigungstauchen

Gerade bei Berufstauchern spielt das S√§ttigungstauchen eine bedeutende Rolle. Bei Sporttauchern hingegen, ist diese Art des Tauchens wesentlich weniger verbreitet. Einige Einsatzbereiche, in denen das S√§ttigungstauchen eine Rolle spielt, w√§ren beispielsweise Tiefseebergungen, Reparaturen in der Offshore-Industrie und Erkundungstauchg√§nge. Beim S√§ttigungstauchen wird gew√§hrleistet, dass Taucher mit vergleichsweise geringen Risiken in gro√üe Tiefen tauchen k√∂nnen. Man wirkt dabei n√§mlich der erh√∂hten Dekompressionszeiten entgegen. Bei einem Tauchgang von beispielsweise 200 Metern Tiefe, kann die Dekompressionszeit bis zu sieben Tage andauern. Diesen Zeitraum kann der Taucher nat√ľrlich unm√∂glich im Wasser verbringen. Daher werden spezielle √úberdruckkammern genutzt. Diese Dekompressionskammern sind essentiell, damit das S√§ttigungstauchen √ľberhaupt durchgef√ľhrt werden kann.

Was man unter einer √úberdruckkammer versteht

Taucher die S√§ttigungstauchg√§nge unternehmen, sind auf √úberdruckkammern angewiesen. Diese werden auch als Dekompressionskammern bezeichnet und erf√ľllen eine wichtige Aufgabe. Sie dienen n√§mlich der Absenkung des Umgebungsdrucks. Entsprechende Kammern sind luftdicht und druckfest. Bestehen tun sie dabei in den meisten F√§llen aus Stahl oder anderen geeigneten Werkstoffen. Dort k√∂nnen sich S√§ttigungstaucher an den atmosph√§rischen Luftdruck anpassen. Dadurch soll vermieden werden, dass eine Dekompressionserkrankung auftritt. √úberdruckkammern nehmen allerdings gewisserma√üen auch die Rolle eines Taucherkrankenhauses ein. Sollte es zu Tauchunf√§llen kommen oder muss generell eine Krankheit behandelt werden, so werden Taucher meist umgehend in eine Dekompressionskammer gebracht. Es ist dort also oftmals ein Arzt anwesend, der sich auf Tauchermedizin spezialisiert hat. √úberdruckkammern dienen also nicht ausschlie√ülich als Unterkunft f√ľr S√§ttigungstaucher. Auch Kohlenmonoxidvergiftungen, Gasbrand-Infektionen, Knochennekrosen und zahlreiche weitere Krankheiten, werden hier behandelt.

Tauchen zu Bauzwecken

Die Bauindustrie ist nat√ľrlich ein riesiger Bereich. Daher ist es kaum verwunderlich, dass hier auch zahlreiche Berufstaucher t√§tig sein. Gerade im Tief-, Anlagen- und Schiffsbau, gibt es sehr viel zu tun. Die Arbeiten k√∂nnen sich dabei stark unterscheiden und h√§ngen mitunter auch vom jeweiligen Gewerbe ab. So sind oftmals nur routinem√§√üige √úberpr√ľfungsarbeiten an Schiffen, Bauwerken oder Kl√§rwerken gefragt. Aber auch bei Reparaturen und Wartungen sind oftmals Berufstaucher im Spiel. Beispielsweise bei notwendigen Sanierungsma√ünahmen von Wasserbauwerken. Desweitern gibt es einige Aufgabe, welche nicht direkt mit Bauzwecken verbunden sind, aber dennoch eine essentielle Rolle einnehmen. So geh√∂ren in diese Kategorie also durchaus auch Dinge, wie beispielsweise das Signalisieren von Wasserwegen. Auch solche T√§tigkeitsbereiche sind nat√ľrlich ausgesprochen wichtig.

Gefahren des Tauchens

Wenngleich die Todesf√§lle sich beim Tauchen durchaus in Grenzen halten, so kann man dieses dennoch nicht als ungef√§hrliche Sportart bezeichnen. Denn selbst sehr erfahrene Taucher, welche im Laufe ihres Lebens zahlreiche Brevetierungen erhalten haben, k√∂nnen hin und wieder t√∂dlich verungl√ľcken. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen. Wenn man n√§mlich s√§mtliche Sicherheitsvorkehrungen beachtet und mit einem zuverl√§ssigen, erfahrenen Buddy taucht, kann man bestehende Risiken weitgehend minimieren. Damit man allerdings auch m√∂gliche Risiken weitgehend ausschlie√üen kann, sollte man sich √ľber die m√∂glichen Gefahren erst einmal informieren. Schlie√ülich ist das ausschlaggebend daf√ľr, dass man auch wirklich die richtigen Verhaltensweisen an den Tag legt. Die m√∂glichen Gefahren beim Tauchen sind allerdings so vielf√§ltig, dass es durchaus einiges an Wissen gibt, was man sich hier√ľber aneignen sollte. Das hei√üt jetzt aber nat√ľrlich nicht, dass Sie jede einzelne Krankheit bis ins Detail genau kennen m√ľssen. Das ist n√§mlich nicht Ihre Aufgabe, sondern die von Tauchmedizinern. Schauen wir uns also mal an, was einem beim Tauchen f√ľr Gefahren begegnen k√∂nnen.Taucher dahinter gro√üer Fisch

Gefahr durch diverse Meereslebewesen

Die Unterwasserwelt geh√∂rt nicht dem Menschen, sondern den zahlreichen Meeresbewohnern. Man begibt sich also in eine nahezu unbekannte Welt. Hier kann man auf die unterschiedlichsten Lebewesen treffen. Nicht alle davon sind ungef√§hrlich. Es gibt also durchaus potentiell gef√§hrliche Meeresbewohner. Allerdings wird diese Gefahr in vielen F√§llen √ľbertrieben. Es fallen also nicht allzu viele Taucher anderen Meereslebewesen zum Opfer.

Haie ‚Äď die ber√ľchtigten Meeresr√§uber

Besonders gef√§hrlich werden dabei nat√ľrlich Haie eingestuft. Diese sind dabei meist gar nicht so bedrohlich, wie sie von vielen Menschen eingesch√§tzt werden. Gerade Taucher fallen Haien vergleichsweise selten zum Opfer. Surfer oder Badeg√§ste, sind ein wesentlich beliebteres Ziel f√ľr diverse Haiarten. Wieso das letztendlich so ist, kann nicht eindeutig belegt werden. Es gibt allerdings durchaus einige plausible Erkl√§rungen. Das ist allerdings nicht unser jetziges Thema. Fakt ist, dass die meisten Haie gar nicht aggressiv sind. In vielen F√§llen wird sich der Hai eher neugierig verhalten oder gar nicht n√§her auf einen eingehen. Bei einigen Haiarten sollte man dennoch besondere Vorsicht walten lassen. Dazu z√§hlen beispielsweise Zitronenhaie, die auch mal ohne Vorwarnung angreifen k√∂nnen. Aber auch Bullenhaie und Hammerhaie sind gef√ľrchtet. Bei Letzteren scheiden sich allerdings die Geister. W√§hrend einige Taucher der Ansicht sind, dass Hammerhaie sehr scheu sind, stufen andere Taucher diese als potentiell gef√§hrlich ein. Nat√ľrlich sollte man auch den Wei√üen Hai hier nicht au√üen vorlassen. Die h√§ufigsten Angriffe auf Menschen, sind n√§mlich diesem Hai zuzuschreiben. Allerdings sind die Opfer dabei meist keine Taucher, sondern (wie bereits erw√§hnt) Surfer und Badeg√§ste.

Hai schwimmt im Wasser

Theoretisch gibt es noch eine Vielzahl weiterer Haie, die dem Taucher theoretisch gef√§hrlich werden k√∂nnten. Aber auch hier sind diese eher selten die Opfer. Doch wieso werden Taucher eigentlich so selten von Haien angegriffen? Schlie√ülich handelt es sich hierbei ja gewisserma√üen um die Menschen, die am h√§ufigsten mit diesen in Kontakt treten. Das hat meist einen ganz schlichten Grund. Taucher wissen, wie sie sich in Gegenwart eines Haies verhalten. Dabei sehen Sie die Begegnung eines solchen, eher als ein atemberaubendes Erlebnis, als einen Schreckmoment. Sollte man einem Hai gegen√ľberstehen, sollte man m√∂glichst ruhigbleiben. Diesem muss n√§mlich signalisiert werden, dass man keine Beute ist. Da die Angst vor Haien genetisch bedingt ist, kann es sehr schwer fallen nicht einfach wegzuschwimmen. Das sollte man aber auf keinen Fall tun. Sch√§tzt einen der Hai als Beute ein, wird er einen ohnehin in k√ľrzester Zeit einholen und angreifen. Ein panisches Wegschwimmen ist daher mitunter das naivste, was man in so einer Situation tun kann. Dennoch sollte man versuchen ein wenig Distanz zu schaffen. Das kann man beispielsweise dadurch tun, dass man dem Hai ein St√ľck entgegenschwimmt und dann die Richtung wechselt. Wichtig ist im Grunde nur die Signalisierung, dass man keine Beute ist.

Dr√ľckerfische, Barrakudas, K√∂nigsbarsche und vergleichbare Fische

Es musst nicht immer gleich ein Hai sein. Auch andere Meeresbewohner k√∂nnen tiefe Wunden rei√üen und einen Menschen dadurch gar t√∂ten. Neben Haien gibt es also genug andere Fische, die einem durchaus gef√§hrlich werden k√∂nnen. Einige davon sind unter Tauchern sogar um einiges gef√ľrchteter als Haie. Die drei hier genannten gelten als besonders gef√§hrlich. Es gibt allerdings noch einige andere Arten, wo man engen Kontakt m√∂glichst meiden sollte. Werfen wir allerdings mal einen Blick auf die hiesigen Beispiele.

Der Barrakuda

Barrakudas sind faszinierende Fische. Das √§ndert allerdings nur wenig daran, dass viele Taucher sich vor ihnen f√ľrchten. Denn die spitzen Z√§hne, kann man meist kaum √ľbersehen. Barrakudas k√∂nnen dabei in gr√∂√üeren Schw√§rmen auftreten. Meist ist das allerdings wesentlich besser, als wenn man einem einzelnen Barrakuda begegnet. Bei dem Gro√üteil der Barrakudas, welche sich in Schw√§rmen aufhalten, handelt es sich n√§mlich um Jungtiere. Diese greifen in vielen F√§llen gar nicht wirklich an, sondern f√ľhren lediglich Scheinangriffe aus. Bei einzelnen Barrakudas hingegen, handelt es sich fast immer um ausgewachsene Exemplare. Ein Angriff ist hier wesentlich wahrscheinlicher. Dabei kann ihre Angriffslust je nach Region stark variieren. Zumindest ist das die Annahme. Die starken Unterkieferz√§hne des Barrakudas k√∂nnen sehr schwere Wunden rei√üen. Dennoch gibt es eine gute Nachricht. Der Barrakuda bei√üt meist nur ein einzelnes Mal zu. Danach haut er meistens wieder ab. Da aber bereits das zu einem enormen Blutverlust f√ľhren kann, sollte man das Wasser schnellstm√∂glich verlassen und sich verarzten lassen.

Viele Barrakudas

Der Dr√ľckerfisch

Diese Fische genie√üen keinen guten Ruf unter Tauchern. Sie gelten n√§mlich als √ľberaus aggressiv. Daher sollte man sich von diesen Fischen m√∂glichst fernhalten. Dr√ľckerfische geh√∂ren zu den Kugelfischverwandten. Da k√∂nnte man doch glatt die Annahme treffen, dass diese √ľber ein gef√§hrliches Gift verf√ľgen. Das ist allerdings nicht der Fall. Dr√ľckerfische sind n√§mlich nicht giftig. Dennoch k√∂nnen sie einem gef√§hrlich werden. Besonders dann, wenn sie ihr Nest verteidigen. Die Bisse eines Dr√ľckerfischs sind ausgesprochen schmerzhaft. Auch tiefe Wunden sind durchaus denkbar. Es gibt sogar Behauptungen, dass Dr√ľckerfische in der Lage w√§ren das Handgelenk eines Menschen zu zertr√ľmmern. Meist warnt der Dr√ľckerfisch einen allerdings vor, bevor er zu einem Angriff √ľbergeht. Auf eine entsprechende Warnung sollte man durchaus reagieren und sich aus dem Staub machen. Sollte man das Revier eines Dr√ľckerfisches verlassen, ist es unwahrscheinlich, dass dieser einen verfolgt und dabei mehrmals zubei√üt.

Dr√ľckerfisch im Gew√§sser

Der Königsbarsch

Nur die allerwenigsten w√ľrden wohl auf die Idee kommen, dass von einem Barsch eine gr√∂√üere Gefahr ausgeht. Allerdings k√∂nnen selbst t√∂dliche Begegnungen nicht ausgeschlossen werden. Hier verh√§lt es sich √§hnlich wie mit dem Dr√ľckerfisch. Ein K√∂nigsbarsch ist also vor allem dann gef√§hrlich, wenn es um die Verteidigung seines Nests geht. W√§hrend der Laichzeit sollte man also das Revier des K√∂nigsbarsches um jeden Preis meiden. Belegte Angriffe durch den K√∂nigsbarsch gibt es eigentlich nur wenige. Dennoch gibt es viele F√§lle, in denen ein Taucher verungl√ľck ist und man von einer K√∂nigsbarschattacke ausgeht. Das ist auch bei einem 35-j√§hrigen deutschen Urlauber aus Hamburg der Fall, der in Ko Phangan Opfer eines unbekannten Fischs wurde. K√∂nigsbarsche k√∂nnen bis zu zwei Meter lang werden und haben sehr scharfe Z√§hne. Man sollte diesen also durchaus aus dem Weg gehen. Vor allem dann nicht, wenn man kein unn√∂tiges Risiko eingehen m√∂chte.

Giftige Meeresbewohner

Diese Kategorie umfasst so viele Lebewesen, dass wir sie jetzt nicht alle aufz√§hlen werden. Man muss daher beim Tauchen sehr vorsichtig sein. Die meisten giftigen Meerestiere sind n√§mlich in der Regel nicht aggressiv. Angriffe sind also relativ unwahrscheinlich. Viel wichtiger ist es, dass man darauf achtet, wo man hintritt und was man anfasst. Wie bereits erw√§hnt, werden wir hier nicht jedes giftige Tier vorstellen. Einige wenige m√∂chten wir Ihnen aber dennoch vorstellen, damit Sie einen besseren √úberblick haben. Bei allen hier genannten Beispielen handelt es sich um potentiell gef√§hrliche Lebewesen. Dennoch kann man die Gefahr weitgehend minimieren, wenn man sich richtig verh√§lt Besonders wichtig ist dabei nat√ľrlich, dass man die Tiere keineswegs in die Enge treibt.

Die Seeschlange

Viele Menschen f√ľrchten sich vor Schlangen. Seeschlangen stellen hier keine Ausnahme dar. Auch vielen Tauchern wird bei dem Gedanken ungem√ľtlich. Dabei sind Seeschlangen eigentlich gar nicht mal so gef√§hrlich. Zwar verf√ľgen sie √ľber eines der potentesten Schlangengifte auf der Welt, allerdings gelten sie als vergleichsweise bei√üfaul. Von einer aggressiven Seeschlange angegriffen zu werden, ist also relativ unwahrscheinlich. Wie auch bei Dr√ľckerfischen und K√∂nigsbarsche, sind Seeschlangen vor allem in der Brutzeit gef√§hrlich. W√§hrend sie in der Regel eher scheu sind und eine Konfrontation um jeden Preis vermeiden, ist ein aggressives Verhalten in der Brutzeit nicht auszuschlie√üen. Dennoch gibt es vergleichsweise wenig Unf√§lle. Seeschlangen sind sehr interessante Meereslebewesen. Es ist also durchaus spannend, sich einiges Wissen √ľber Seeschlangen anzueignen.

Unterwasser Schlange (Seeschlange)

Der Steinfisch

Theoretisch ist ein Steinfisch sehr gef√§hrlich. Sein Gift kann einen Taucher durchaus t√∂ten. Man braucht allerdings nicht davon auszugehen, dass man von einem Steinfisch angegriffen wird. Die Gefahr besteht eigentlich nur darin, dass man ausversehen auf diesen drauftritt oder den Fisch gar anfasst. In diesem Fall sollte schnellstm√∂glich ein Arzt aufgesucht werden. Ansonsten muss man damit rechnen, dass der Tauchgang erhebliche Folgen nimmt. Das Gift des Steinfisches ist n√§mlich hochwirksam und wird mittels seiner Stacheln injiziert. Ein Tod durch Ertrinken ist nicht auszuschlie√üen, da das Gift zu Bewusstseinsst√∂rungen und schweren Schmerzen f√ľhrt. Todesf√§lle k√∂nnen allerdings weitgehend vermieden werden, indem man das Wasser schnellstm√∂glich verl√§sst.

Fisch aus Stein

Die Kegelschnecke

Diese kleine Schnecke z√§hlt zu den wohl gef√§hrlichsten Meeresbewohnern auf der Welt. Dennoch gibt es einige Menschen, welche sie gern in Aquarien halten. Das sollte einen allerdings nicht dar√ľber hinwegt√§uschen, dass einige Arten √ľber ein gef√§hrliches Nervengift verf√ľgen. Dieses kann zur L√§hmung der Atemmuskulatur f√ľhren. Was das f√ľr Folgen haben kann, k√∂nnen Sie sich wom√∂glich selbst denken. Einige Kegelschnecken verschie√üen dabei Giftpfeile. Was kurios klingt, ist durchaus Realit√§t. Allerdings brauchen Sie sich jetzt keine Sorgen zu machen, dass Sie im Vor√ľberschwimmen von einem solchen Pfeil getroffen werden. Die Kegelschnecke wartet also nicht darauf, dass Sie vorbeikommen, um Ihnen mal kurz einen pr√§zisen Kopfschuss zu verpassen. Wirklich Gefahr laufen eigentlich nur die Taucher, welche die Kegelschnecke mit Ihren H√§nden ber√ľhren.

Kegelschnecke auf Sand

Die Qualle

Es gibt sehr viele Quallenarten. Den meisten Menschen ist dabei auch durchaus bewusst, dass man Begegnungen mit Quallen meiden sollte. Gerade von ihren Tentakeln sollte man sich um jeden Preis fernhalten. Hier entlassen sie n√§mlich ihr Gift durch sogenannte Nesselkapseln. Wie stark und gef√§hrlich dieses Gift ist, h√§ngt dabei von der jeweiligen Quallenart ab. Neben schmerzhaften Verbrennungen, kann ein Kontakt mit einer Qualle sogar zu L√§hmungen oder einem Herzstillstand f√ľhren. In den meisten F√§llen kann man als Taucher Quallen allerdings gut aus dem Weg gehen. Das sollte man auch auf jeden Fall tun. Denn gerade im Wasser, kann eine Begegnung erhebliche Folgen haben.

Qualle im Wasser

Die Feuerkoralle

Der Name l√§sst bereits schlimmes erahnen. Bei Feuerkorallen handelt es sich um Grunde nichts anderes, als die Brennnesseln der Meere. Daher ist es auch empfehlenswert, nicht mit diesen in Ber√ľhrung zu kommen. Sollte man das allerdings nicht tun, wird auch nichts weiter passieren. Feuerkorallen werden einen n√§mlich nicht angreifen (wie denn auch). Sollte man allerdings durch eine gro√üe Ansammlung Feuerkorallen schwimmen, ist selbst ein Kreislaufkollaps nicht auszuschlie√üen. Wieso man einen solchen nicht Unterwasser bekommen m√∂chte, ist mehr als selbsterkl√§rend.Feuerkoralle unter Wasser

Die lebensgefährliche Dekompressionserkrankung

Sehr viele Unf√§lle bei Tauchg√§ngen sind auf ein zu schnelles Auftauchen zur√ľckzuf√ľhren. Gerade in Stresssituationen, wird das allerdings gerne mal getan. Die Dekompressionserkrankung entsteht dabei durch die Auswirkungen von √úberdruck. Das Problem dabei ist, dass sich Gasblasen im K√∂rperinneren bilden. Die Symptome m√ľssen dabei nicht zwangsweise schlimm ausfallen. Auch Schwellungen und Gelenkschmerzen, sind Anzeichen einer Dekompressionserkrankung. Allerdings k√∂nnen auch Sprachst√∂rungen, Sehst√∂rung und L√§hmungen auftreten. Selbst eine Querschnittsl√§hmung ist nicht auszuschlie√üen. Mit einer Dekompressionserkrankung ist also keineswegs zu spa√üen. Diese kann n√§mlich lebensgef√§hrlich sein oder schwere bleibende Sch√§den verursachen. Sollten Anzeichen einer Dekompressionserkrankung vorliegen, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. Nur so l√§sst sich schlimmeres vermeiden. Au√üerdem sollte man nat√ľrlich stets darauf achten, dass man nicht zu schnell wiederauftaucht. Bei besonders tiefen Tauchg√§ngen, sollte zudem ein l√§ngerer Aufenthalt in einer √úberdruckkammer erfolgen.

Kontrollverlust beim Tiefenrausch

Man muss nicht zwangsweise Drogen zu sich nehmen, um einen Rauschzustand zu erfahren. Auch beim Tauchen, kann ein solcher nicht ausgeschlossen werden. Besonders h√§ufig kommt dabei der Tiefenrausch vor. Dieser tritt dabei vor allem dann auf, wenn man in besonders gro√üe Tiefen taucht. Ab einer Tiefe von ungef√§hr 30 Metern muss man daher ausgesprochen vorsichtig sein. Der Tiefenrausch h√§ngt dabei mit einem √ľberh√∂hten Stickstoffpartialdruck zusammen. Dieser kann zum totalen Kontrollverlust f√ľhren. Meistens tritt dieser allerdings mit einer √ľberh√∂hten Euphorie auf. Davon sollte man sich allerdings nicht t√§uschen lassen, denn dieser Zustand ist lebensgef√§hrlich. Die beste Ma√ünahme um einem Tiefenrausch entgegenzuwirken, ist das sofortige Auftauchen in eine geringere Tiefe. Das Problem daran ist, dass auf diese Weise eine Dekompressionskrankheit erfolgen kann. Diese wurde bereits oben etwas n√§her beschrieben und ist leider ebenfalls ausgesprochen gef√§hrlich.

Fehlverhalten durch Panikattacken

Es gibt sehr viele Situationen, welche eine Panikattacke beg√ľnstigen. Das kann beispielsweise ein Zusammentreffen mit einem potentiell gef√§hrlichen Meeresbewohner sein, pl√∂tzliche Platzangst in einem engen Wrack oder der Verlust des Partners. In solchen F√§llen, gilt es auf jeden Fall Ruhe zu bewahren. Viele Menschen neigen in Extremsituationen zu Panikattacken. Diese sind generell gef√§hrlich. Sollte man sich Unterwasser befinden, k√∂nnen diese aber noch weit schlimmere Folgen haben. So kann es beispielsweise passieren, dass man √ľberm√§√üig schnell auftaucht, die Orientierung verliert, ohnm√§chtig wird oder panisch vor einem Hai davonschwimmt. Das kann nat√ľrlich erhebliche Folgen haben. Daher ist es wichtig, dass man solche Situationen um jeden Preis vermeidet. Selbst in Extremsituationen gilt es daher Ruhe zu bewahren. So schwer das auch sein mag. Das ist auch einer der Gr√ľnde, weswegen eine starke Psyche, einen guten Taucher ausmacht.

Massive Selbst√ľbersch√§tzung

Es gibt aber auch die andere Art von Menschen. W√§hrend einige in Panikattacken verfallen, so neigen andere zu massiver Selbst√ľbersch√§tzung. Auch diese ist beim Tauchen nicht gerade w√ľnschenswert. Nicht nur, dass man dadurch sich selbst in Gefahr bringt, man kann auch andere Tauchpartner gef√§hrden. Dabei kann sich die Selbst√ľbersch√§tzung auf vielerlei Arten √§u√üern. Das kann beispielsweise sein, dass man den direkten K√∂rperkontakt zu einem Hai sucht, einen besonders Engen Spalt durchschwimmt oder in eine risikoreiche Tiefe hinabtaucht. Neben Selbst√ľbersch√§tzung, stellt nat√ľrlich auch die Fehleinsch√§tzung eine potentielle Gefahrenquelle da. Beide Begriffe sind allerdings meist eng miteinander verbunden. Eine typische Fehleinsch√§tzung w√§re beispielsweise, dass man seinen Sauerstoffvorrat falsch einsch√§tzt und sich infolgedessen zu lange im Wasser aufh√§lt.

Tod durch Sauerstoffmangel

Sollte einem Unterwasser der Sauerstoff ausgehen, so f√ľhrt das in den meisten F√§llen zum Tod. Meist wird man sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen k√∂nnen. Bei relativ geringen Tiefen kann man zwar rechtzeitig wiederauftauchen, allerdings kann das mit einer gef√§hrlichen Dekompressionskrankheit einhergehen. Daher ist es von enormer Wichtigkeit, dass man seinen Sauerstoffvorrat stets im Auge beh√§lt. Selbst dann, muss man noch mit m√∂glichen Unf√§llen reichen.

Tod durch Ertrinken

Da sich ein Taucher l√§ngere Zeit unter Wasser aufh√§lt, ist ein Tod durch Ertrinken nicht auszuschlie√üen. Allerdings handelt es sich dabei meist um einen indirekten Tod durch Ertrinken, da im Voraus ein anderer Zwischenfall gegeben war. Das kann die Besch√§digung der Ausr√ľstung sein, ein Zwischenfall mit einem Meereslebewesen, eine Panikattacke oder auch ein anderer Unfall. Somit handelt es sich beim Tauchen meist um ein sekund√§res Ertrinken. Ein prim√§res Ertrinken w√§re beispielsweise dann gegeben, wenn sich ein Taucher einklemmt und nicht wieder befreien kann. In diesem Falle w√ľrde er dadurch sterben, dass sein Sauerstoffvorrat zu Ende geht. Solche Unf√§lle sind oftmals die Folge einer √úber- oder Fehleinsch√§tzung. Da ein Ertrinken eine Folge von Sauerstoffmangel ist, sind diese beiden Punkte untrennbar miteinander verbunden.Person ertrinkt

Tod durch Erfrieren

Gerade Eistaucher laufen besondere Gefahr zu erfrieren. Schließlich befinden sich diese in sehr kalten Gefilden. Ein derartiger Tod kann aber meist bereits dadurch vermieden werden, dass man einen passenden Taucheranzug trägt. Besonders empfehlenswert ist in solchen Fällen ein guter Trockentauchanzug. Dieser minimiert die Gefahr durch Erfrieren erheblich.

Sch√§den an der Tauchausr√ľstung

Man sollte niemals an seiner Tauchausr√ľstung sparen. Diese ist n√§mlich mindestens genauso wichtig, wie es die Ausbildung zum Taucher ist. Man sollte also durchaus bereit sein, hierin einiges zu investieren. Denn eine ordentliche Ausr√ľstung ist sicherheitstechnisch sehr wichtig. Viele Unf√§lle sind darauf zur√ľckzuf√ľhren, dass es zu Sch√§den an der Tauchausr√ľstung kam. Neben einem guten Taucheranzug, gibt es aber noch zahlreiche weitere Dinge, auf die man besonderen Wert legen sollte. Besonders bedeutend ist dabei nat√ľrlich das Atemger√§t. Sollte dieses einen Defekt aufweisen, kann das durchaus t√∂dlich enden. Ein Schaden an der Ausr√ľstung kann beispielsweise durch die scharfe Kante eines Wracks erfolgen. Bei bestimmten Taucharten, ist die Gefahr also wesentlich h√∂her. Dazu geh√∂rt mitunter auch das Eistauchen. Hier kann es gar zu einer Vereisung des Atemreglers kommen.Ausr√ľstung zum Tauchen

Gefahr eines Orientierungsverlustes

Ein Orientierungsverlust hat den Tod eines Ertrinkens zur Folge. Meist erfolgt ein solcher allerdings nicht im offenen Wasser, da man hier ja theoretisch bloß wiederaufzutauchen braucht. Besonders gefährlich sind dabei engere Räume in Wracks oder Ruinen. Aber auch unter Eis, kann es zu einem Orientierungsverlust kommen. Daher ist es besonders gefährlich, wenn man hier ohne Begleitung unterwegs ist. Sollte es zu einem Orientierungsverlust kommen, muss man klaren Kopf behalten. Die Gefahr einer Panikattacke ist in einem solchen Fall nicht auszuschließen, muss aber um jeden Preis vermieden werden. Man sollte also nur soweit tauchen, wie man sich auch orientieren kann. Zumindest dann, wenn ein direktes Auftauchen nicht möglich ist.

Gefahr von aseptischen Knochennekrosen

Nicht alle Gefahren beim Tauchen, treten w√§hrend oder kurz nach einem Tauchgang auf. aseptische Knochennekrosen k√∂nnen gar Monate oder Jahre nach dem letzten Tauchgang auftreten. Deren Ursache ist dabei nicht g√§nzlich gekl√§rt. Was man allerdings wei√ü, ist, dass sehr h√§ufig die Oberarm- und Oberschenkelknochen betroffen sind. Bei den sogenannten Nekrosen handelt es sich dabei um die Entstehung von totem Gewebe. Besonders gef√§hrlich sind Nekrosen, wenn sie in der N√§he von Gelenken auftreten. In diesem Fall kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen. Sollte es sich allerdings um eine gelenkferne Nekrose handeln, so muss diese nicht zwangsl√§ufig problematisch verlaufen. Selbst eine Spontanheilung ist durchaus denkbar. Sollte eine Nekrose allerdings festgestellt werden, so sollte man diese nat√ľrlich auf jeden Fall bestm√∂glich behandeln. Unabh√§ngig davon, wo sich diese befindet. Schlie√ülich ist es selten ratsam ein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Morbus Ahlb√§ck ‚Äď unbekannt aber nicht ungef√§hrlich

Bei Morbus Ahlb√§ck handelt es sich um eine spezielle aseptische Nekrose. Sie wird mitunter als Herzinfarkt des Kniegelenks bezeichnet. Das sagt bereits aus, dass mit Morbus Alhb√§ck nicht zu spa√üen ist. Im Gegensatz zu vielen anderen aseptischen Nekrosen, √§u√üert sich diese oftmals mit schlagartig auftretenden Schmerzen. Als Ursache f√ľr Morbus Ahlb√§ck gelten dabei Durchblutungsst√∂rungen. Gerade √§ltere Taucher sind von dieser Krankheit betroffen. Da es keine wirkliche Therapie gibt, sind Betroffene meist auf Prothesen angewiesen. Aber auch die Gabe von Schmerzmitteln kann durchaus sinnvoll sein.

Hörschäden durch ein Knalltrauma

Auch akustische Sch√§den k√∂nnen infolge eines Tauchgangs auftreten. Besonders h√§ufig ist dabei das sogenannte Knalltrauma. Dieses entsteht durch einen sehr hohen Schalldruck. Desto l√§nger dieser auf einen einwirkt, desto erheblicher k√∂nnen die Folgen ausfallen. Prinzipiell kann jedoch jedes kurze Schallereignis zu einem Knalltrauma f√ľhren. Vorausgesetzt, dass ein gewisser Schalldruckpegel √ľberschritten wird. M√∂gliche Folgen sind Gleichgewichtsst√∂rungen und Tinnitus. Aber selbst ein H√∂rverlust ist m√∂glich. Sollte es zu einem Knalltrauma kommen, sind umgehende Therapiema√ünahmen erforderlich.

Diverse Schäden durch ein Barotrauma

Das Barotrauma kann im schlimmsten Fall den gesamten K√∂rper sch√§digen. Es entsteht dabei durch eine √Ąnderung des Umgebungsdrucks. Es k√∂nnen dabei die Nasennebenh√∂hlen, die Ohren, die Augen, die Haut und sogar die Lunge Schaden nehmen. Selbst eine Sch√§digung des Magens und der Z√§hne ist theoretisch m√∂glich. Die Folgen sind, je nach gesch√§digtem K√∂rperteil, nat√ľrlich sehr unterschiedlich. Es kann beispielsweise zu Einblutungen, Rissen im Trommelfell, Nasenbluten oder Atembeschweren kommen. Vorbeugende Ma√ünahme sind beispielsweise, dass man nicht √ľberschnell auftaucht und niemals mit einer Erk√§ltung tauchen geht.

Gasbrand ‚Äď eine lebensgef√§hrliche Infektionskrankheit

Sollte der Verdacht auf einen Gasbrand bestehen, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen oder am besten direkt ins Krankenhaus gehen. Denn Gasbrand ist ausgesprochen gef√§hrlich. Nach einer Inkubationszeit von 5 bis 48 Stunden breitet sich die Infektion in rasantem Tempo aus. Kreislauf-, Atem- und Leberfunktionsst√∂rungen sind die Folge. Hinzukommen ein akutes Nierenversagen und weitere gef√§hrliche Symptome. Man kann also durchaus von einem Multiorganversagen sprechen. Unbehandelt f√ľhrt die Krankheit daher meist unweigerlich zum Tode. Daher ist eine unverz√ľgliche Behandlung zwingend notwendig. In vielen F√§llen wird diese anhand von intensivmedizinischen Ma√ünahmen und chirurgischen Eingriffen durchgef√ľhrt. Ursache von Gasbrand ist dabei eine infizierte Wunde, in der Gewebe abstirbt. Anschlie√üend bilden sich in diesem Gewebeteil Gase. Da der Erreger sich √ľberwiegend in Erde und Wasser aufh√§lt, sind Taucher nat√ľrlich potentiell gef√§hrdet.

Ausweglose Situationen aufgrund von Versch√ľttung

Diese Vorstellung ist ein absolutes Horrorszenario. Sollte es tats√§chlich zu so einer Situation kommen, gibt es meist keinen Ausweg. Gerade H√∂hlen und Wracks sind Orte, wo eine Versch√ľttung nie g√§nzlich ausgeschlossen werden kann. Sollte es zu einer solchen kommen und man ist eingeschlossen, gibt es oftmals keinen Ausweg. In manchen F√§llen kann man sich wom√∂glich noch irgendwie befreien oder einen anderen Weg finden. Das ist auch das, was man in dieser Situation versuchen sollte. Vorbeugend kann man eigentlich nur versuchen, sich von br√ľchig erscheinenden Orten fernzuhalten.

Kohlenmonoxidvergiftung infolge von Nachlässigkeit

Prinzipiell sollte ein Taucher nicht Opfer einer Kohlenmonoxidvergiftung werden. Denn Kohlenmonoxid kommt in der Regel nicht in der Luft vor, welcher dieser mittels seines Atemger√§ts zu sich nimmt. Sollten bei der Bef√ľllung des Kompressors allerdings Fehler unterlaufen sein, sodass Abgase hineingeraten sind, sieht das Ganze nat√ľrlich schon anders aus. Daher ist bei der Bef√ľllung des Atemger√§ts √§u√üerste Vorsicht geboten. Denn bei Kohlenmonoxid handelt es sich um ein gef√§hrliches Atemgift, dass schon zahlreiche Todesopfer gefordert hat. Darunter z√§hlen nicht nur Taucher, sondern auch viele weitere Menschen. Da Kohlenmonoxid geruchs- und geschmacklos ist, wird dieses meist nicht rechtzeitig bemerkt. Es kann allerdings die Sauerstoffzufuhr soweit eind√§mmen, dass man von innen heraus erstickt. Wenngleich ein Atem weiterhin m√∂glich ist, so kann kein Sauerstoff mehr zu sich genommen werden. Daher ist es wichtig, dass man sich an m√∂glichen Symptomen orientiert, das Wasser schnellstm√∂glich verl√§sst und √§rztliche Hilfe einholt. Leider sind die Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung recht unspezifisch. Einige m√∂gliche Orientierungspunkte w√§ren aber beispielsweise √úbelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Aber auch ein permanentes Unwohlsein und eine geringe Reizschwelle, sind m√∂gliche Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Wie sinnvoll ist eine Tauchversicherung?

Angesichts der zahlreichen Gefahren beim Tauchen, ist eine Versicherung nat√ľrlich durchaus denkbar. Die Frage ist dabei nat√ľrlich, wie sinnvoll eine Tauchversicherung nun tats√§chlich ist. In Deutschland ist die Lage so gesehen wirklich gut. Prinzipiell sind alle m√∂glichen Vorf√§lle mit der gesetzlichen Krankenversicherung, den gesetzlichen Sozialversicherungen und der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt. Man braucht also, sollte man gesetzlich versichert sein, nicht zwingend eine zus√§tzliche Versicherung abzuschlie√üen.

Anders sieht es hingegen bei privatversicherten Menschen aus. Wenngleich Privatversicherung oftmals zahlreiche Vorteile bieten, so ist das beim Tauchen nicht unbedingt der Fall. So schließen private Unfallversicherungen bestimmte Tauchunfälle oftmals einfach aus. Dazu gehören unter anderem Dekompressionsunfälle. Es besteht aber gegebenenfalls die Möglichkeit, sich hier zusätzlich versichern zu lassen. Nicht selten muss man als Sporttaucher dabei mit einem Risikozuschlag rechnen.

Unabh√§ngig davon wie man nun versichert ist, kann man dennoch eine Tauchversicherung in Betracht ziehen. Selbst dann, wenn diese nicht zwingend notwendig ist. So kann man beispielsweise mit zus√§tzlichen Privilegien rechnen, die man bei anderen Versicherungen m√∂glicherweise nicht hat. Nicht selten kann man dabei mit unbegrenzten Deckungssummen rechnen. Gerade wenn man auch eine gerne im Ausland tauchen m√∂chte, kann der Abschluss einer solchen Versicherung sinnvoll sein. Wer allerdings eine Taucherversicherung abschlie√üen m√∂chte, sollte nat√ľrlich nach passenden Angeboten suchen. Da Tauchen ein √ľberaus beliebter Sport ist, gibt es allerdings einige gute Versicherungen zur Auswahl. Empfehlenswert sind dabei beispielsweise aqua med und Divers Alert Network. Beide bieten sehr gute Versicherungsleistungen an. Dazu geh√∂ren auch attraktive Angebote bei einem Aufenthalt im Ausland.

Die Tauchausr√ľstung und dessen Bedeutung

Bevor man sich ins Abenteuer st√ľrzt und das Tauchen mit allen Sinnen erlebt, sollte man sich nat√ľrlich erst einmal die passende Taucherausr√ľstung besorgen. Denn diese ist ausgesprochen wichtig. Selbst Apnoetaucher greifen auch Tauchausr√ľstung zur√ľck. Allerdings nicht in dem Ma√üe, wie es nat√ľrlich Ger√§tetaucher tun. Da es eine Vielzahl an m√∂glichen Ausr√ľstungsgegenst√§nden gibt, sollte man nat√ľrlich einen Blick darauf werfen. Denn auch der richtige Umgang mit der Ausr√ľstung, z√§hlt zu den Voraussetzungen eines guten Tauchers. Generell kann man hierbei sagen, dass man an seiner Ausr√ľstung nicht sparen sollte. Zumindest dann nicht, wenn man das Tauchen in gro√üem Umfang praktizieren m√∂chte. Denn eine gute Tauchausr√ľstung ist nicht nur komfortabel, sondern dient vor allem der eigenen Sicherheit. Ohne Tauchausr√ľstung w√§re es dem Menschen nicht m√∂glich, sich an die Gegebenheiten unter Wasser anzupassen. Die richtige Tauchausr√ľstung ist also essentiell. Ausnahmen bilden nat√ľrlich kleinere Tauchg√§nge in Schwimmbecken, welche nur sehr wenige Meter tief sind und eine eher geringf√ľgige Gefahr darstellen. Hierf√ľr muss man nicht zwangsweise auf eine professionelle Ausr√ľstung zur√ľckgreifen.Tauchausr√ľstung

Die ABC-Ausr√ľstung ‚Äď die grundlegende Ausr√ľstung jeden Tauchers

Es gibt einige Ausr√ľstungsgegenst√§nde, die jeder Taucher nutzen sollte. Unabh√§ngig davon, welche Tauchart dieser betreiben m√∂chte. Dabei handelt es sich um die ABC-Ausr√ľstung. Diese wird auch als Tauchergrundausr√ľstung bezeichnet und ist essentiell f√ľr jegliche Tauchg√§nge. Die ABC-Ausr√ľstung umfasst dabei insgesamt drei verschiedene Gegenst√§nde.

Die Tauchmaske

Tauchermasken bestehen in der Regel aus Gummi oder Silikon und sind mit einer planen Sichtscheibe versehen. Damit kein Wasser in die Maske und somit das Gesicht des Tauchers eindringt, sind Tauchmasken mit Dichtlippen besetzt. F√ľr die Dichtlippen werden meist Stoffe verwendet, die keine allergischen Reaktionen hervorrufen. Tauchmasken weisen au√üerdem einen Nasenerker auf. Zur Befestigung dient ein verstellbares Gummiband. Allerdings sind nicht alle Tauchmasken gleich. Sie kommen also in den unterschiedlichsten Variationen vor. Diese haben dabei meist Auswirkungen auf den Druckausgleich und das Sichtfeld. Da w√§ren zum Beispiel Panoramatauchmasken, die zus√§tzliche Sichtscheiben an den Seiten haben. Oder Tauchmasken f√ľr Apnoetaucher und Unterwassersportler, welche ein geringeres Innenvolumen aufweisen. Auch Vollmasken und Tauchhelme werden zu den Tauchmasken gez√§hlt. Diese finden vor allem bei Berufstauchern Verwendung, da sie zus√§tzlichen Schutz bieten. Aufgrund der breiten Auswahl an m√∂glichen Tauchermasken, sollte man m√∂glichst eine ausw√§hlen, die zu den gew√ľnschten Taucharten passt.

Taucherbrille

Stellt sich nat√ľrlich noch die Frage, wie man denn eine geeignete Tauchmaske ausw√§hlt. Ein interessantes Kriterium ist dabei beispielsweise die Sichtscheibe. Gerade Modelle aus Verbundglas sind hier sehr zu empfehlen. Dieses ist n√§mlich weitgehend bruch- und kratzfest. Eine weitere Alternative w√§re Plexiglas. Auch hier ist Stabilit√§t gegeben. Da entsprechende Masken allerdings mit der Zeit verkratzen k√∂nnen, sind sie meist nicht die optimale Wahl. Au√üerdem sollte man bei einer Tauchmaske stets darauf achten, dass diese dicht ist und gut sitzt. Das Maskenband sollte dabei nie zu eng anliegen. Das kann n√§mlich zu einer Verziehung f√ľhren. Auch die Frage des Druckausgleichs spielt eine wichtige Rolle. Hier ist besonders der Nasenerker wichtig. Da dieser bei einer Schwimmbrille nicht vorhanden ist, sollte man keinesfalls den Fehler begehen und diese mit einer Tauchmaske gleichsetzen. Aus diesem und vielen weiteren Gr√ľnden, ist eine Schwimmbrille keineswegs mit einer Tauchmaske vergleichbar. Man sollte also niemals auf eine solche zur√ľckgreifen, nur weil man etwas Geld sparen m√∂chte. Eine Tauchmaske ist n√§mlich ausschlaggebend f√ľr die Sicht und den Druckausgleich unter Wasser. Somit nimmt sie eine ausgesprochen wichtige Aufgabe ein.

Die Taucherflossen

Taucherflossen dienen schlicht und einfach der Vergr√∂√üerung der Vortriebsfl√§chen der Beine. Sie dienen also vordergr√ľndlich als Schwimmhilfe. Mit Taucherflossen ist ein vergleichsweise schnelles und angenehmes Vorankommen m√∂glich. Wie auch bei den Tauchmasken, gibt es auch hier unterschiedliche Modelltypen. Apnoeflossen sind beispielsweise lang und schmal. Monoflossen erm√∂glichen delfinartige Bewegungen. Force Fins sind √ľberaus elastisch. Hinzukommen viele weitere. Besonders beliebt bei Tauchern sind unter anderem die Split Fins. Hierbei handelt es sich um in der Mitte l√§ngsgeteilte Flossen. Diese erm√∂glichen ein relativ erm√ľdungs- und krampffreies Tauchen. Der grundlegende Aufbau ist dabei bei allen Flossen gleich. Sie bestehen aus einem Fu√üteil und einem Flossenblatt. Als Materialien werden dabei gerne Gummi, PVC und Polyurethan verwendet. Aber auch Verbundwerkstoffe und einige andere Materialien, finden durchaus Verwendung. Gerade in unserer heutigen Zeit kommt es stetig zu neuen Entwicklungen. Es ist also nur schwer vorauszusagen, aus was Tauchflossen in der Zukunft bestehen werden.

Der Schnorchel

Mit einem Schnorchel ist es m√∂glich, seinen Kopf unter Wasser zu halten und trotzdem zu tauchen. Gerade bei Apnoetauchern ist ein Schnorchel daher von gro√üer Bedeutung. Ger√§tetaucher sind allerdings nicht zwingend auf diesen angewiesen, sodass sie in vielen F√§llen auf einen Schnorchel verzichten. Angesichts der Aufgabe des Schnorchels, kann man das durchaus nachvollziehen. Dennoch ist es nie verkehrt, einen Schnorchel bei sich zu tragen. Schlie√ülich kann man ja nie wissen, wann man diesen doch mal brauchen k√∂nnte. Sollte man noch eine Weile in geringen Tiefen tauchen wollen und hat seinen Luftvorrat bereits nahezu aufgebraucht, ist ein Schnorchel nat√ľrlich √§u√üerst praktisch. Aber auch in m√∂glichen Gefahrensituationen, wenn man beispielsweise nur noch wenig Kraft aufwenden kann, ist ein Schnorchel mitunter sogar ein Lebensretter. Bei Ger√§tetauchern dient er aber eher als Reserve. F√ľr Apnoetaucher und Schnorchler ist er hingegen ein essentieller Teil der Ausr√ľstung.Schnorchel

Der Tauchanzug

Selbst wer nicht taucht, wei√ü, dass Taucher in der Regel einen Tauchanzug verwenden. Generell wird man auf keinen Sport- oder Berufstaucher treffen, der seine Tauchg√§nge ohne Tauchanzug beschreitet. Das hat einen ganz schlichten und leicht verst√§ndlichen Grund. Der Tauchanzug dient n√§mlich als Schutz. Wogegen der Schutz letztendlich erfolgt, h√§ngt mitunter auch vom jeweiligen Anzug ab. Es gibt zahlreiche Risikofaktoren, die durch einen Tauchanzug verringert werden k√∂nnen. Dazu geh√∂ren der K√∂rperkontakt mit Feuerkorallen oder Quallen, Angriffe anderer Meeresbewohner, Schnitt- und Sto√üverletzungen durch Felsen oder sonstige Kanten, m√∂gliche Infektionen, Unterk√ľhlung und einige andere Gefahren. Gewisserma√üen kann man den Taucheranzug also durchaus als R√ľstung eines Tauchers bezeichnen. Wie auch ein Ritter nicht ohne R√ľstung in die Schlacht ziehen sollte, so sollte auch ein Taucher einen Tauchgang ohne Tauchanzug meiden.

Tauchanzug

Urspr√ľnglich bestanden Tauchanz√ľge aus Leder oder Metall. Damit kommen sie dem Vergleich mit der R√ľstung schon sehr nahe. Heutzutage ist das gl√ľcklicherweise nicht mehr der Fall. Schlie√ülich sind diese Materialien nur bedingt f√ľr einen Tauchgang geeignet. Unsere heutigen Tauchanz√ľge bestehen daher meist aus Neopren. Dieses hat n√§mlich sehr gute Isolierungseigenschaften und sorgen f√ľr ein gutes Ma√ü an W√§rme. Dar√ľber hinaus sind Neoprenanz√ľge sehr flexibel. Damit der Schutz bestm√∂glich ausgeweitet wird, werden Tauchanz√ľge meist mit Taucherhandschuhen, F√ľ√ülingen und einer Kopfhaube erg√§nzt. Es gibt unterschiedliche Arten von Anz√ľgen. Die grundlegende Klassifizierung wird dabei unter Nass- und Trockenanz√ľgen vorgenommen. Alle weiteren Typen, sind prinzipiell hier zuzuordnen. Ob man sich allerdings f√ľr einen Nass- oder Trockenanzug entscheidet, kann erhebliche Auswirkungen haben. Wenn man beispielsweise als Eistaucher t√§tig sein m√∂chte, ist ein Nassanzug meist die schlechtere Wahl. Hier ist die Gefahr einer Unterk√ľhlung n√§mlich wesentlich h√∂her. Daher sollte man beim Eistauchen auf einen Trockenanzug zur√ľckgreifen. Das ist aber nur eines von vielen m√∂glichen Beispielen.

Der Nassanzug

Nassanz√ľge liegen hauteng am K√∂rper an und sind wasserdicht. Allerdings kann das Wasser dennoch eindringen und die Zwischenr√§ume im Anzug ausf√ľllen. Das ist beispielsweise an den Rei√üverschl√ľssen und er Hals√∂ffnung m√∂glich. Dadurch kann das Wasser im Inneren zirkulieren und W√§rme abtransportieren. Daher sind die Dicke des Materials und die Passform des Anzugs sehr wichtig. Diese verhindern n√§mlich weitgehend, dass zu viel W√§rme verloren geht. Der klare Vorteil bei Nassanz√ľgen ist, dass diese vergleichsweise g√ľnstig sind. Man muss also mit keinen hohen Anschaffungskosten rechnen. Au√üerdem sind diese vielseitig einsetzbar. Man kann sie wunderbar zum Tauchen in tropischen oder gar etwas k√ľhleren Gew√§ssern verwenden. Auch f√ľr diverse andere Wassersportarten, sind Nassanz√ľge durchaus geeignet. Bei sehr niedrigen Wassertemperaturen, sollte allerdings dennoch auf einen Nassanzug verzichtet werden. Denn selbst bei sehr gut sitzenden Anz√ľgen, kann die Wasserzirkulation nie g√§nzlich unterbunden werden. Somit kann es im schlimmsten passieren, dass der Taucher an den Folgen einer Unterk√ľhlung stirbt.

Der Trockenanzug

NeoprenanzugSollten die Tauchg√§nge in sehr kalten Gew√§ssern stattfinden, ist ein Trockenanzug immer die bessere Wahl. Trockenanz√ľge sind wasser- und gasdicht. Ein Kontakt mit Wasser wird bei diesen weitgehend vermieden. Sollte es doch zu einer Ber√ľhrung mit Wasser kommen, so ist der Taucher dennoch gesch√ľtzt. Der Anzug ist n√§mlich mit einem Isolationsgas ausgestattet, dass sehr effizient vor K√§lte sch√ľtzt. Au√üerdem erfolgen Abdichtungen mittels Manschetten. Diese sollen das Eindringen von Wasser bestm√∂glich vermeiden. Dasselbe gilt f√ľr die sehr dichten und hochwertigen Rei√üverschl√ľsse. Damit ein zus√§tzlicher Schutz gegeben ist, wird unter einem Trockenanzug meist spezielle K√§lteschutzbekleidung getragen. Der Anzug ist also voll und ganz darauf ausgelegt, dass man auch in sehr k√ľhlen Gew√§ssern tauchen kann.

Taucherhandschuhe ‚Äď eine hilfreiche Erg√§nzung

Man kann zus√§tzlich zu einem Tauchanzug auch Tauchhandschuhe tragen. Der Sinn dahinter ist derselbe. Die Handschuhe sollen vor m√∂glichen Risiken sch√ľtzen. Allem voran vor K√§lte. Aber auch Verletzungen, Vernesselungen und Vergiftungen sollen verhindert werden. Es gibt viele Beispiele, in denen Taucherhandschuhe einen guten Dienst erweisen k√∂nnen. Dazu z√§hlt unter anderem ein Szenario, in welchem man ausversehen einen giftigen Meeresbewohner anfasst. Mit etwas Gl√ľck kann es durchaus sein, dass man dank seiner Taucherhandschuhe glimpflich davonkommt. Mit blo√üen H√§nden jedoch, h√§tte die Geschichte schon wesentlich schlimmer ausgehen k√∂nnen. Dennoch ist die Hauptaufgabe von Tauchhandschuhen der Schutz vor K√§lte. Deshalb klassifiziert man diese auch in drei verschiedenen Kategorien. Man unterscheidet zwischen Nasshandschuhen, Halbtrockenhandschuhen und Trockenhandschuhen. Je nach Temperatur des Gew√§ssers, sollte man sich also f√ľr die richtigen Modelle entscheiden. Taucherhandschuhe werden stetig weiterentwickelt. So gibt es mittlerweile eine enorme Auswahl. Dazu geh√∂ren auch Tauchhandschuhe mit Kevlar- und Titanbeschichtungen. Diese k√∂nnen einen guten Schutz vor mechanischen Verletzungen bieten.

Die unterschiedlichen Atemgeräte

Dieser Teil der Ausr√ľstung ist wohl ausschlie√ülich f√ľr Ger√§tetaucher interessant. Da es sich bei den meisten Tauchern allerdings um Ger√§tetaucher handelt, spielen Atemger√§te nat√ľrlich eine enorm wichtige Rolle. Dank einer k√ľnstlichen Atemversorgung, kann man sich theoretisch sogar mehrere Stunden unter Wasser aufhalten. Auch sehr gro√üe Tiefen k√∂nnen damit bew√§ltigt werden. Da die Qualit√§t des Atemger√§ts lebenswichtig ist, sollte man gerade an diesem Aspekt der Ausr√ľstung niemals sparen. Denn selbst ein sehr erfahrener Taucher kann verungl√ľcken, wenn seine Ausr√ľstung Probleme bereitet oder gar g√§nzlich ihren Geist aufgibt. Grunds√§tzlich entscheidet man zwischen drei Typen von Atemger√§ten.

Das Drucklufttauchgerät

Drucklufttauchgeräte werden auch als Scubas bezeichnen. Sie werden sowohl von Sport- als auch von Berufstauchern verwendet. Durch das Drucklufttauchgerät wird der Taucher mit lebensnotwendigem Atemgas versorgt. Dabei handelt es sich entweder um Druckluft oder um ein atembares Gasgemisch. Drucklufttauchgeräte bestehen aus drei verschiedenen Teilen. Dazu zählen eine Druckluftflasche, ein Atemregler und vorgeschaltete Druckminderer. Bei der Druckluftflasche handelt es sich um den Vorratsbehälter des Atemgases. Die Druckluftflasche sollte dabei nicht mit einer Sauerstoffflasche verwechselt werden. Solche werden nämlich in der Regel nicht von Tauchern genutzt. Das hat einen ganz plausiblen Grund. Reiner Sauerstoff wirkt nämlich ab einer Tiefe von sechs Metern toxisch. Somit wäre der Gebrauch einer Sauerstoffflasche lebensgefährlich. Der Atemregler ist dazu da, dass das unter Druck stehende Atemgas eingeatmet werden kann. Dank der Druckminderer wird der Flaschendruck auf einen konstanten Mitteldruck gesenkt. Dieser wird anschließend tiefenabhängig auf knapp unter den Umgebungsdruck reduziert.

Das Kreislauftauchgerät

Kreislauftauchger√§te sind eine m√∂gliche Alternative zu klassischen Drucklufttauchger√§ten und werden h√§ufig als Rebreather bezeichnet. Das liegt daran, dass die Atemluft wiederaufbereitet wird. Dadurch ist es m√∂glich, diese weiterhin zum Tauchen zu nutzen. Mit Kreislauftauchger√§ten kann man meist sehr lange unter Wasser bleiben. Au√üerdem wird einer Entstehung von gef√§hrlichen Blasen weitgehend entgegengewirkt. Weitere Vorteile gehen mit der eingeatmeten Luft einher. Diese ist n√§mlich feucht und warm. Dadurch wird nicht nur einer Unterk√ľhlung entgegengewirkt, sondern auch einer Dehydrierung. Dennoch sollte man beim Umgang mit Kreislauftauchger√§ten sehr vorsichtig sein. Diese sind n√§mlich nicht frei von Kritik. Gerade wenn man sehr tief tauchen m√∂chte, sollte man vorsichtig sein. Bei einem Kreislauftauchger√§t handelt es sich n√§mlich gewisserma√üen um ein Gesamtkunstwerk. Das hei√üt, dass jede einzelne Komponente √ľberaus wichtig ist. Selbst kleinste Sch√§den k√∂nnen dazu f√ľhren, dass die Sauerstoffzufuhr erlischt und man nicht mehr rechtzeitig zur Oberfl√§che zur√ľckkehren kann. Daher ist es umso wichtiger, dass man den richtigen Umgang mit Kreislauftauchger√§ten lernt. Diese sind n√§mlich auch wesentlich anf√§lliger f√ľr Fehler. So ben√∂tigt man beispielsweise ein gewisses Feingef√ľhl beim Tarieren. Eine Tarierhilfe ist hier √ľber das Ein- und Ausatmen n√§mlich nicht mehr gegeben. Ohne die n√∂tige √úbung, kann es daher zu ernsthaften Problemen kommen. Gerade Anf√§ngern wird daher vom Gebrauch von Kreislauftauchger√§ten abgeraten.

Das Helmtauchgerät

Gerade klassische Drucklufttauchger√§te werden sehr h√§ufig verwendet. Aber auch Kreislauftauchger√§te haben durchaus ihren Daseinsanspruch. Es gibt aber noch ein weiteres Atemger√§t, dass bereits etwas in Vergessenheit geraten ist. Die Rede ist vom Helmtauchger√§t. Helmtauchger√§te spielen heutzutage f√ľr Sporttaucher kaum noch eine bedeutende Rolle. Eine Ausnahme bilden hier die historischen Taucher. F√ľr diese steht n√§mlich der Umgang mit alter Tauchtechnik im Vordergrund. Man kann sich also schon fast vorstellen, worum es sich bei einem Helmtauchger√§t handelt. Ob man dieses allerdings tats√§chlich als Atemger√§t bezeichnen sollte, sei mal daher gestellt. Genaugenommen handelt es sich hierbei n√§mlich um einen Taucheranzug, welcher mit einigen anderen Komponenten kombiniert ist. Ein Helmtauchger√§t ist n√§mlich ein mit einer Luftzufuhr verbundener Helm, der an einen Taucheranzug gekoppelt ist. Der Helm besteht dabei meist aus Metall oder Kunststoff. Die Luftzufuhr erfolgt dabei √ľber die Oberfl√§che mit einem Schlauch oder durch ein autarkes Atemger√§t. Bei Berufstauchern spielen Helmtauchger√§te √ľbrigens weiterhin eine wichtige Rolle. Allerdings handelt es sich hierbei meist um modernisierte Formen. So ist beispielsweise auch eine Funkverbindung m√∂glich. Gerade f√ľr schwere Arbeiten, sind Helmtauchger√§te durchaus geeignet.

Die Tarierweste

Tarierwesten dienen zur Regulierung des Auftriebs. Das Prinzip dahinter ist sehr einfach und basiert lediglich darauf, dass Luft eingeblasen oder abgelassen wird. Tarierwesten k√∂nnen in jeder Tiefe verwendet werden und sind eine gute Erg√§nzung zur Tauchausr√ľstung. Au√üerdem kann sie auch als Tragegestell f√ľr die Druckluftflasche verwendet werden. Tarierwesten sollten allerdings nicht mit Rettungswesten gleichgesetzt werden. Denn einen zuverl√§ssigen Schutz vorm Ertrinken, ist durch Tarierwesten nicht gegeben. Dennoch helfen sie dem Taucher √ľber Wasser zu bleiben, sollte dieser bereits aufgetaucht sein. Allerdings auch nur dann, wenn die Tarierweste ausreichend aufgeblasen wurde. Insgesamt wird zwischen vier verschiedenen Arten von Tarierwesten unterschieden. Dabei ist es wichtig, dass die genutzte Tarierweste m√∂glichst passend ist. Sollte man allerdings Entscheidungsschwierigkeiten haben, sind kleinere Modelle empfehlenswerter. Zu gro√üe Tarierwesten bergen n√§mlich in der Regen schwerwiegendere Nachteile. Grunds√§tzlich ist es sogar denkbar, dass man sich eine passende Tarierweste anfertigen l√§sst. Wie viel das allerdings kosten w√ľrde, k√∂nnen wir nicht genau sagen.

ADV-Jackets

ADV-Jackets k√∂nnen sehr einfach individuell eingestellt werden. Sie verf√ľgen √ľber eine stabile R√ľckentrage, welche zur Befestigung der Druckluftflasche dient. Meist erfolgt diese Befestigung mittels unterschiedlicher Gurte. Der Gro√üteil der Auftriebsblase befindet sich bei ADV-Jackets im H√ľftbereich des Tauchers. Diese Art von Weste ist am weitesten verbreitet und in vielen verschiedenen Ausf√ľhrungen erh√§ltlich.

Stabilizer-Jackets

Stabilizer-Jackets besitzen durchgehende Tarierschl√§uche an den Schultern. Gerade in puncto Sicherheit gelten Stabilizer-Jackets zu den wohl besten Modellen. Gerade bei einigen Berufstauchern, kommen diese daher des √Ėfteren zum Einsatz. In anderen Bereichen erfreuen sich Stabilizer-Jackets allerdings keiner gro√üen Beliebtheit. Das hat dabei mehrere Gr√ľnde. Neben einer eingeschr√§nkten Bewegungsfreiheit, geh√∂ren hierzu beispielsweise auch ein umst√§ndliches An- und Ausziehen. Diese Art von Tarierweste ist also vergleichsweise unkomfortabel.

Hybrid-Jackets

Hybrid-Jackets sind recht komfortabel und √ľberzeugen mit einer guten Schwimmlage. Allerdings sind sie meist etwas schwer und der Auftrieb ist nicht immer optimal. Gewisserma√üen handelt es sich hierbei um den Allrounder unter den Tarierwesten. Wenn man Entscheidungsschwierigkeiten haben sollte, ist in vielen F√§llen der Griff zur Hybrid-Jacket eine gute Idee.

Wing-Jackets

Wing-Jackets erm√∂glichen wunderbar ein waagrechtes Tauchen. Auch in Sachen Auftrieb, kann diese Tarierweste √ľberzeugen. Sollte man sich allerdings an der Oberfl√§che befinden und √ľber Wasser halten wollen, kann die Wing-Jacket schon mal durchaus problematisch werden. Gerade Taucher, welche viel Ger√§t bei sich tragen, ziehen eine Wing-Jacket oftmals anderen Tarierwesten vor.

Taucheruhren und Tauchcomputer

Wenngleich diese beiden Begriffe gerne mal zusammengefasst werden, so handelt es sich dennoch nicht um denselben Gegenstand. Zwischen Taucheruhren und Tauchcomputern, liegt n√§mlich durchaus ein Unterschied. Zwar gibt es mittlerweile moderne, multifunktionelle Taucheruhren, allerdings fallen auch diese unter die Klassifizierung Tauchcomputer. Die eigentlichen Taucheruhren, werden heutzutage n√§mlich kaum noch verwendet. Urspr√ľnglich waren sie allerdings weit verbreitet. Mit dem Aufkommen der Tauchcomputer, wurden diese allerdings weitgehend abgel√∂st.

Taucheruhr

Taucheruhren und deren Bedeutung

Bei Taucheruhren handelt es sich im Grunde um klassische Uhren. Der Unterschied liegt darin, dass diese eigens f√ľr Taucher konzipiert wurden. Sie weisen also Eigenschaften auf, die f√ľr Tauchg√§nge gut geeignet sind. Taucheruhren sind daher wasserdicht und druckfest. Man kann diese also auch bei sehr gro√üen Tiefen verwenden. Mit Taucheruhren kann man die Tauchzeit wunderbar messen. Zu diesem Zweck sind sie mit einer drehbaren L√ľnette ausgestattet. Eine L√ľnette ist schlicht und einfach eine Umrandung des Ziffernblatts. Damit eine Uhr in Deutschland als Taucheruhr klassifiziert werden darf, bedarf es gewisser Regelungen. Sie m√ľssen also gepr√ľft wasserdicht und selbst auf 25 Zentimeter ablesbar sein. Das muss sogar in der Dunkelheit gew√§hrleistet werden. Au√üerdem ist ein Timer oder eine L√ľnette erforderlich. Der wichtigste Aspekt einer Taucheruhr ist dabei, dass man die n√∂tigen Dekompressionszeiten einhalten kann. Sie dient also gewisserma√üen der Sicherheit. Heutzutage wurden Taucheruhren allerdings weitgehend von den Tauchcomputern abgel√∂st. Da diese zunehmend an Beliebtheit hinzugewinnen, wurden Taucheruhren weitgehend in die Rolle eines Luxusobjekts gedr√§ngt. Angesichts des Preises, welcher sogar mehrere hundert oder gar tausend Euro betragen kann, ist das allerdings irgendwo nachvollziehbar. Fakt ist, dass Taucheruhren wirklich sehr schick sind. Wenn man also das n√∂tige Geld parat haben sollte, sind sie also durchaus eine plausible Anschaffung.

Tauchcomputer als hilfreicher Ausr√ľstungsgegenstand

Immer mehr Taucher greifen auf einen Tauchcomputer zur√ľck. Diese verf√ľgen in der Regel √ľber wesentlich mehr Funktionen, als es bei einer Taucheruhr der Fall ist. Tats√§chlich sind sehr gute Tauchcomputer aber in der Regel wesentlich g√ľnstiger, als es bei einer hochwertigen Markentaucheruhr der Fall ist. Dabei sollte man allerdings erw√§hnen, dass Tauchcomputer in vielen F√§llen wie eine klassische Taucheruhr aussehen und auch wie eine solche getragen werden. Das ist wahrscheinlich auch einer der Hauptgr√ľnde, weswegen diese gerne als Tauchuhren bezeichnet werden. Allerdings sind wir pers√∂nlich der Ansicht, dass diese Bezeichnung nicht treffend ist. Schlie√ülich handelt es sich vielmehr um einen Computer, als um eine Uhr. Zumindest dann, wenn man nicht vom optischen und tragetechnischen Aspekt ausgeht. Das liegt allerdings im Auge des Betrachters. Doch schauen wir uns mal etwas genauer an, was so ein Tauchcomputer zu bieten hat.

Es gibt viele unterschiedliche Tauchcomputer. Besonders gute Modelle, weisen dabei meist eine Vielzahl an hilfreichen Funktionen auf. Ein Tauchcomputer ist ein sehr hilfreicher Ausr√ľstungsgegenstand. Wenn man also m√∂glichst sicher und komfortabel tauchen m√∂chte, sollte man das zus√§tzliche Geld durchaus investieren. Tauchcomputer sind meist gut beleuchtet. Das ist wichtig, da man das Display auch in der Dunkelheit ablesen k√∂nnen muss. Beispielsweise dann, wenn man sich in dem Innenraum eines Wracks befindet. Vordergr√ľndlich dienen Tauchcomputer zur Verhinderung von Dekompressionsunf√§llen. Diese lassen sich auch in der Tat gut vermeiden. Vorausgesetzt nat√ľrlich, dass man mit dem Tauchcomputer umgehen kann. Um m√∂gliche Unf√§lle zu vermeiden, sind optische und akustische Warnsignale m√∂glich. Diese treten zum Beispiel dann auf, wenn man zu schnell aufsteigt. Auch eine Anzeige von Tiefen- und Sicherheitsstopps ist in der Regel gegeben. Aber auch individuelle Einstellungen sind m√∂glich. Wenn man beispielsweise eine maximale Tauchtiefe eingegeben hat und dabei ist diese zu unter- oder √ľberschreiten, wird man von seinem Tauchcomputer darauf hingewiesen. Eine weitere wichtige Funktion ist die Anzeige der verbleibenden Nullzeit.

Neben den bereits genannten Vorteilen, gibt es aber noch einige grundlegende Anzeigefunktionen. Auch diese sollten vollumf√§nglich bei einem Tauchcomputer vorhanden sein. Dazu z√§hlen allerdings nicht nur die Tauchzeit. Auch aktuelle, durchschnittliche und maximale Tauchtiefe, werden in der Regel angezeigt. Doch auch eine Anzeige der Wassertemperatur ist nat√ľrlich sehr praktisch. Besonders dann, wenn man beispielsweise in sehr k√ľhlen Gew√§ssern tauchen m√∂chte. Gegebenenfalls kann das einem n√§mlich bei der Einsch√§tzung helfen, wie lange man sich unter Wasser aufhalten sollte. Zudem kann man mitunter auch mit einem Kompass und einem Wecker rechnen. Beides kann unter besonderen Umst√§nden einen guten Dienst erweisen. Sollte man seinen Tauchgang beendet haben, steht in den meisten F√§llen ein praktisches Logbuch zur Verf√ľgung. Dabei handelt es sich um eine praktische Zusatzfunktion, die die absolvierten Tauchg√§nge auswertet. Das ist auch mittels einer PC-Schnittstelle m√∂glich, die in vielen F√§llen ebenfalls integriert ist. Selbst grafische Darstellungen sind damit mitunter m√∂glich. Wie Sie sehen sind Tauchcomputer also √ľberaus hilfreich und allemal eine Anschaffung wert. Wenngleich wir die meisten Funktionen hier behandelt haben, gibt es dennoch noch einige mehr, mit welchen Sie mitunter rechnen k√∂nnen. Da sich Tauchcomputer stetig weiterentwickeln, k√∂nnen wir nur schwer einsch√§tzen, was diese uns in der Zukunft zu bieten haben. Wir k√∂nnen also gespannt sein.

Die besten Orte zum Tauchen

Es gibt nicht das eine Tauchmekka. Vielmehr gibt es eine gro√üe Auswahl an Orten, wo sich ein Tauchgang in den meisten F√§llen lohnt. Da die Anzahl an m√∂glichen Tauchorten aber √ľberaus gro√ü ist, k√∂nnen wir leider nicht auf alle eingehen. Wir m√∂chten Ihnen aber dennoch einige tolle Orte zeigen, welche uns pers√∂nlich sehr gut gefallen. Wir sind der Ansicht, dass es sich hierbei zweifelsohne um einige der besten Tauchorte der Welt handelt. Ein Besuch lohnt sich also allemal. Dabei ist es im Grunde egal, ob man das Tauchen als Sport oder Hobby betreibt. F√ľr beide Parteien sind die vorgestellten Orte √ľberaus attraktiv. Allerdings gibt es durchaus noch einige weitere Orte, wo ein Tauchgang sich auf jeden Fall lohnt. Wie bereits erw√§hnt, ist die Auswahl aber schier so √ľberw√§ltigend, dass wir hier gar nicht alle aufz√§hlen k√∂nnten. F√ľr den ein oder anderen Tauchspot, den wir Ihnen hier vorstellen, m√ľssen Sie √ľbrigens eine kleine (oder gro√üe) Reise in Kauf nehmen.

Der Große Stechlinsee in Deutschland

Deutschland wird eher nicht mit Tauchen in Verbindung gebracht. Das hei√üt allerdings nicht, dass es hier nicht den ein oder anderen guten Tauchplatz gibt. Denn auch hierzulande l√§sst es sich durchaus gut tauchen. Vorausgesetzt nat√ľrlich, dass man den ein oder anderen Geheimtipp kennt. Eine gute Empfehlung ist allemal der Gro√üe Stechlinsee. Er liegt im n√∂rdlichen Brandenburg und ist von dichten W√§ldern umgeben. Mit seinen 412 Hektar bildet er gewisserma√üen das Herzst√ľck des dortigen Naturschutzgebiets. Der Gro√üe Stechlinsee besticht durch eine ausgezeichnete Wasserqualit√§t und eine ruhige Lage. Es handelt sich um den einzigen oligotrophen Gro√üsee in Deutschland.

Glänzendes Wasser am Stechliner See

Damit werden Seen bezeichnet, welche relativ wenig N√§hrstoffe aufweisen. Das hei√üt allerdings nicht, dass im Gro√üen Stechlinsee kein Leben herrscht. Ganz im Gegenteil sogar. Die seltene Stechlin-Mar√§ne lebt beispielsweise ausschlie√ülich im Gro√üen Stechlinsee. Zusammen mit einigen anderen Fischen. Dazu z√§hlen beispielsweise Karpfen, Barsche und Aale. Aber auch imposante Hechte k√∂nnen des √Ėfteren bestaunt werden. Wenn man also keine Angst vor diesen Raubfischen hat, kann man einige tolle Momente erleben. Aber nicht nur die Flora, sondern auch die Fauna hat einiges zu bieten. Besonders interessant sind dabei die riesigen Wiesen von Armleuchteralgen. Ein besonderer Vorteil beim Tauchen im Gro√üen Stechlinsee ist, dass man eine wunderbare Sichtweite hat. Diese betr√§gt dabei durchschnittlich 10 bis 15 Metern. Das ist f√ľr ein Binnengew√§sser ausgesprochen viel.

Die Cote d'Azur in Frankreich

Einer der attraktivsten Tauchorte in Europa, befindet sich direkt neben Deutschland. Die Rede ist von der Cote d’Azur. Diese ist schon l√§ngst kein Geheimtipp mehr, sondern genie√üt auch international bei Tauchern einen guten Ruf. Denn das Teilst√ľck der franz√∂sischen Mittelmeerk√ľste ist von atemberaubender Sch√∂nheit. Es gibt eigentlich kaum etwas, was ein Taucher hier vermissen sollte. Neben einer glanzvollen Flora und Fauna, k√∂nnen hier auch Wracks aus dem zweiten Weltkrieg und wundersch√∂ne Riffe erkundet werden. Ganz zu schweigen von den spannenden H√∂hlen. Ein besonderes Highlight bilden hier √ľbrigens Zackenbarsche und Mur√§nen. Da es sich hierbei allerdings um einen recht frequentierten Taucherort handelt, geht es meist nicht ganz so ruhig zu, wie es beispielsweise beim Gro√üen Stechlinsee der Fall ist. Wer allerdings einen abenteuerlichen Tauchgang in Europa hinlegen m√∂chte, der kann mit der Cote d’Azur wenig falsch machen.Hafen Cote d'Azur

Die portugiesische Insel Madeira

Madeira ist eine der sch√∂nsten Inseln in Europa. Sie ist also allemal einen Besuch wert. Selbst dann, wenn man nicht zum Tauchen hierherkommt. Sollte man das allerdings tun, so wird man wohl nur staunen k√∂nnen. Denn in den Gew√§ssern von Madeira gibt es einiges zu erleben. Meist wesentlich mehr, als man es vielleicht erwartet h√§tte. Daher wagen wir durchaus zu sagen, dass es sich hierbei um die wohl beste Tauchgegend in ganz Europa handelt. Hier geht es n√§mlich ausgesprochen exotisch zu. Selbst Mantas k√∂nnen bewundert werden. In der Regel ist das allerdings nur in den Sommermonaten m√∂glich. Andernfalls sind sie nicht um die K√ľsten Madeiras anzutreffen. Das braucht Sie allerdings nicht traurig zu stimmen. Schlie√ülich gibt es auch einige Barrakudaschw√§rme. Zugegebenerma√üen sind diese Fische nicht ganz ungef√§hrlich. Wenn man sich allerdings richtig verh√§lt, kann man m√∂glichen Angriffen doch recht gut aus dem Weg gehen. Interessant sind diese Raubfische mit ihren spitzen Z√§hnen zumindest allemal. Doch selbst sehr seltene Exemplare, k√∂nnen im Wasser bestaunt werden. Allen voran z√§hlt da wohl die M√∂nchsrobbe. Sollte man das Gl√ľck haben ein solches Tier anzutreffen, so kann man sich als Taucher sehr freuen. Denn die s√ľ√üen Robben sind in den meisten F√§llen nicht gerade scheu und n√§hern sich sogar dem Taucher. Man kann sei also wunderbar aus n√§chster N√§he begutachten.

Portugiesische K√ľste in Madeira

Wer jedoch mehr als nur die atemberaubende Tierwelt bestaunen m√∂chte, der kann sich auch in den zahlreichen Unterwasserh√∂hlen umsehen. Diese sind meist von malerischer Sch√∂nheit und allemal einen Besuch wert. Wie auch bei anderen H√∂hleng√§ngen, sollte man nat√ľrlich auch hier besondere Vorsicht walten lassen. Schlie√ülich lauern in H√∂hlen oftmals Gefahren, die nicht zu untersch√§tzen sind. Die Rede ist jetzt allerdings nicht von Meereslebewesen, sondern von scharfen Kanten, Einklemmungsm√∂glichkeiten und sonstigen potentiellen Gefahrenquellen. Man sollte also durchaus ein wenig Taucherfahrung aufweisen, wenn man sich in eine Unterwasserh√∂hle begibt. Sollte diese nicht bereits vorhanden sein, lohnt es sich auf jeden Fall, diese auf Madeira anzueignen. Es gibt dort n√§mlich genug attraktive Angebote, wo man eine Tauchweiterbildung vornehmen kann. Das hierf√ľr n√∂tige Kleingeld, ist es allemal wert.

Aland in Finnland

Wer auch gerne in etwas k√ľhleren Gew√§ssern taucht, f√ľr den k√∂nnte Aland in Finnland interessant sein. Besonders dann, wenn man sich f√ľrs Wracktauchen interessiert. Denn Aland ist einer der besten Spots f√ľr Wracktaucher. Hier gibt es n√§mlich einige sehr gro√üe und ausgesprochen gut erhaltene Wracks. Damit man diese allerdings besichtigen kann, ist in vielen F√§llen eine Sondergenehmigung n√∂tig. Daher d√ľrfen auch die n√∂tigen Papiere keineswegs fehlen. Das Tauchen in Aland ist aber nicht ganz ungef√§hrlich. Denn es geht hier ausgesprochen kalt und dunkel zu. Eine gewisse Taucherfahrung sollte also durchaus gegeben sein. Besonders dann, wenn man die Wracks in Augenschein nehmen m√∂chte. Ein Spezialisierungsbrevet im Wracktauchen, ist also allemal empfehlenswert. Au√üerdem kann es durchaus sein, dass man ohne erst gar keine Tauchgenehmigung erh√§lt. Das dient allerdings nicht nur dem Schutz der Wracks, sondern auch der eigenen Sicherheit. Daher sollte man entsprechende Regelungen auf jeden Fall respektieren.Finnlands √Öland

Sharm El Sheikh in √Ągypten

Sharm El Sheikh ist wom√∂glich der beste Tauchspot im gesamten Roten Meer. Leider musste dieses unter dem Massentourismus sehr leiden, was auch zur Zerst√∂rung einiger wundersch√∂ner Riffe gef√ľhrt hat. Dennoch handelt es sich weiterhin um einen wundersch√∂nen Ort, der weiterhin einen Besuch wert ist. Besonders dann, wenn man ein Fan von Tauchsafaris ist. Denn solche sind in Sharm El Sheikh weit verbreitet und auch √ľberaus interessant. Stellt sich nat√ľrlich nur noch die Frage, was es so in Sharm El Sheikh zu sehen gibt. Eine Antwort hierauf ist schnell gegeben ‚Äď n√§mlich eine ganze Menge! Dazu z√§hlen allerdings nicht nur Wracks und allerlei kleinere Fische, sondern auch die ber√ľchtigten Meeresr√§uber. In den Gew√§ssern Sharm El Sheikhs sind Haie n√§mlich keine Seltenheit. Besonders h√§ufig trifft man dabei auf den Wei√üspitzen-Hochseehai. Dabei handelt es sich um eine der gr√∂√üten Haiarten auf der Welt. Viele Forscher gehen sogar davon aus, dass diese Haie besonders gef√§hrlich sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Haiarten, sollte man hier auch als Taucher sehr vorsichtig sein. Daher ist es auf jeden Fall empfehlenswert, Tauchg√§nge mit einem erfahrenen F√ľhrer zu unternehmen.Scharm asch-Schaich Strand

Die Kapverdischen Inseln ‚Äď ein Paradies f√ľr Taucher

Wer einen guten Tauchspot in Afrika sucht, der kann guten Gewissens auf die Kapverdischen Inseln. Denn es gibt kaum einen Ort auf der Welt, der geeigneter zum Tauchen ist. Nicht umsonst gelten die Kapverdischen Inseln als ein Taucherparadies. Dazu tragen auch die ausgesprochen guten Sichtverh√§ltnisse und die √ľberdurchschnittlichen Wassertemperaturen bei. Wer um die Kapverdischen Inseln taucht, der kann sich auf einen sehr fischreichen Tauchgang freuen. Man wird also auf unz√§hlige Fischarten treffen. Dazu z√§hlen mitunter auch Doktor- und Papageienfische. Wer es also gern etwas bunter mag, der wird keinesfalls entt√§uscht sein, schon allein wegen den ganzen Korallen. Um das Taucherlebnis allerdings noch etwas zu intensivieren, gibt es auch paradiesische Unterwasserlandschaften. Darunter fallen auch spannende Grotten und H√∂hlen.

Wer seine Angst vor Haien etwas entsch√§rfen m√∂chte, f√ľr den sind die Kapverdischen Inseln m√∂glicherweise eine gute Anlaufstelle. Hier leben n√§mlich zahlreiche Ammenhaie. Die eher tr√§gen Haie sind dabei meist sehr friedfertig. Nur in Ausnahmef√§llen kommt es zu Angriffen. Beispielsweise dann, wenn die Haie gezielt provoziert werden. Aber auch die meisten anderen Haie, welche h√§ufig um die Kapverdischen Inseln auftreten, sind eher ungef√§hrlich. Dazu z√§hlt auch der Sandtigerhai. Aufgrund seines auff√§lligen Gebisses, dass man auch wunderbar aus der Ferne beobachten kann, sieht dieser Hai doch sehr gef√§hrlich aus. Ein Angriff ist allerdings nahezu g√§nzlich auszuschlie√üen.Fogo - Ilhas de Sotavento

Guadalupe in Mexiko

Bei Guadalupe handelt es sich um eine Insel vulkanischen Ursprungs. Hier kann man zahlreiche Robbenkolonien, Seeb√§ren und sogar Seeelefanten antreffen. Der Grund wieso Guadalupe allerdings zu den beliebtesten Tauchspots geh√∂rt, ist ein ganz anderer. F√ľr den ein oder anderen von uns, mag das jetzt vielleicht ein wenig fragw√ľrdig klingen. Aber Guadalupe eignet sich wunderbar zur Besichtigung von Wei√üen Haien. Wer also gezielt auf Haibegegnungen Wert legt, der wird in Guadalupe g√§nzlich auf seine Kosten kommen. Meist finden diese Haibegegnungen allerdings mithilfe von K√§figen statt. Dabei werden die Taucher in sehr haireichen Gegenden abgeworfen, w√§hrend sie sich in einem sicheren K√§fig begegnen. Wer etwas Nervenkitzel haben m√∂chte und sich nicht in Gefahr bringen will, der kann auf diese Art des Tauchens durchaus zur√ľckgreifen. Denn diese ist an kaum einem Ort so interessant, wie es in Guadalupe der Fall ist. Wei√üe Haie sind aber wom√∂glich nicht einmal so gef√§hrlich, wie man es meist annimmt. Die meisten Angriffe von Wei√üen Haien erfolgen n√§mlich nicht auf Taucher. Au√üerdem ist nicht mal g√§nzlich belegt, dass es sich bei den zahlreichen Angriffen, welche dem Wei√üen Hai zugeschrieben werden, auch tats√§chlich um den Wei√üen Hai gehandelt hat.Hai schwimmt im Wasser

Papua-Neuguinea in Ozeanien

Die Artenvielfalt in Papua-Neuguinea ist √ľberw√§ltigend. Das Leben im Meer ist also mehr als beeindruckend. Ganz zu schweigen von der Unterwasserlandschaft, wo wohl kaum ein Auge trocken bleiben d√ľrfte. Selbst dann nicht, wenn die Tauchmaske fest sitzt. Doch nicht nur die Flora und Fauna sind atemberaubend. Man kann n√§mlich auch unz√§hlige, sehr gut erhaltene Wracks besichtigen. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um Schiffe, sondern auch um U-Boote und gar Flugzeuge. Diese stammen aus dem Zweiten Weltkrieg und sind nat√ľrlich √ľberaus interessant. Wem das allerdings nicht gen√ľgen sollte, der kann sich auch √ľber eine sehr angenehme Wassertemperatur und intakte Riffe freuen. In Ozeanien geh√∂rt Papua-Neuguinea wohl zu den besten Taucherpl√§tzen. Daher k√∂nnen wir hier eine klare Empfehlung aussprechen. Papua-Neuguinea bietet sich √ľbrigens auch wunderbar f√ľr Tauchkreuzfahrten an. Wer gerne mehrere Tauchg√§nge am Tag unternehmen m√∂chte und dabei sehr sch√∂ne Tauchspots bewundern will, kann durchaus auf diese Angebote zur√ľckgreifen.Papua Nuova Guinea

Ko Lanta in Thailand

Beinahe h√§tten wir Asien vergessen. Doch gerade hier, gibt es einige der sch√∂nsten Tauchgebiete auf der ganzen Welt. Neben Malaysia, Indonesien, den Malediven und den Philippinen, sollte man dabei auch auf keinen Fall Thailand vergessen. Angesichts des Massentourismus, sind hier allerdings viele beliebte Tauchspots √ľberschwemmt. Das hei√üt, dass man sich m√∂glichst f√ľr einen Ort entscheiden sollte, der touristisch nicht allzu frequentiert ist. Man kann n√§mlich auch hier den ein oder anderen Ort finden, der sich wunderbar zum Tauchen eignet. Sehr empfehlenswert finden wir dabei Ko Lanta. Denn der Ko Lanta Marinenationalpark umfasst zahlreiche traumhafte Tauchspots. Dabei sind auch durchaus Tauchg√§nge m√∂glich, wo man nicht permanent von Touristen umgeben ist. Ko Lanta weist so einige Dinge auf, die es zu einem √ľberaus interessanten Tauchgebiet machen. Besonders imposant finden wir dabei die wundersch√∂nen Koralleng√§rten. Diese sollte man auf jeden Fall einmal im Leben gesehen haben. Generell ist die Unterwasserlandschaft von Ko Lanta unvergleichlich.

Amphoe Ko Lanta

Doch es gibt noch eine weitere Sache, die Ko Lanta so √ľberaus attraktiv macht. Die Rede ist n√§mlich von einem bestimmten Meeresbewohner. Allerdings nicht um irgendeinen, sondern um den gr√∂√üten Fisch der Welt. Die Rede ist vom Walhai, welcher auch gut √ľber 10 Meter lang werden kann. Von seiner imposanten Gr√∂√üe braucht man sich allerdings nicht abschrecken zu lassen. Walhaie sind n√§mlich nicht gef√§hrlich. Zumindest nicht f√ľr den Menschen. Aber auch gr√∂√üere Fische, stehen nicht auf der Speisekarte eines Walhais. Besonders gerne frisst dieser, Plankton und andere Kleinstlebewesen. Aber auch kleinere Fische oder Krebstiere, werden mitunter vom Walhai verspeist. Allerdings ist nicht g√§nzlich bewiesen, dass er diese bewusst in sein Nahrungsspektrum aufnimmt. Denn der Walhai saugt seine Nahrung gewisserma√üen auf. Es kann sich also auch um versehentliche Beute handeln. Fakt ist, dass man die Begegnung mit einem Walhai sehr sch√§tzen sollte.

Allerdings ist auch die restliche Fauna auf Ko Lanta durchaus interessant. So lassen sich beispielsweise auch Langusten und Mantas bewundern. Allerdings muss man bei manchen Meeresbewohnern auch besondere Vorsicht walten lassen. Das Wasser um Ko Lanta beherbergt n√§mlich unter anderem Stein- und Rotfeuerfische. Diese sollte man nicht zu nahekommen, wenn man sich nicht unn√∂tig in Gefahr bringen will. Denn beide Fische sind giftig. Allerdings braucht man sich hier√ľber keine gr√∂√üeren Sorgen zu machen. Denn aggressiv sind diese Tiere keineswegs. Wenn Sie einen wunderbaren Tauchurlaub erleben m√∂chten und zudem noch die zahlreichen anderen Vorz√ľge Thailands kennenlernen wollen, ist eine Reise nach Ko Lanta keineswegs verkehrt. Wir versprechen Ihnen, dass Sie voll und ganz auf Ihre Kosten kommen werden. Vorausgesetzt nat√ľrlich, dass sie stets sicher und bedacht tauchen. Dann k√∂nnen Sie einige der unvergesslichsten Momente Ihres Lebens erleben.

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