Der Wassermann in der Mythologie

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Meerjungfrau auf dem Wasser

Wenn man das Wort Wassermann hört, so denkt man meist nur an das Sternzeichen. Allerdings ist das bei weitem nicht alles, was man mit dem Wassermann in Verbindung bringen kann. Es handelt sich beim Wassermann nämlich auch um eine Figur aus der Mythologie. Ob dieser nun tatsächlich existiert oder existiert hat, darüber lässt sich natürlich streiten. Das haben Figuren aus der Mythologie schließlich so an sich. Dennoch finden wir es auf jeden Fall interessant, den Wassermann etwas genauer anzuschauen. Sollten Sie sich für Märchen, Mythen und Sagen interessieren, so ist dieser Artikel für Sie genau das Richtige. Viel Spaß!

 

Was es mit dem Wassermann auf sich hat

Prinzipiell gibt es nicht den einen Wassermann. Bei dem Begriff Wassermann, handelt es sich nämlich um einen Überbegriff. Dieser umfasst sämtliche männliche Wassergeister ein. In der Regel sind diese böse und nicht gerade ungefährlich. Im gesamten europäischen Raum ist von Wassermännern die Rede. Aber auch außerhalb, finden sich durchaus Erwähnungen. Allerdings nicht in den Nachrichten, sondern in allerlei Märchenerzählungen. Da es verschiedene Wassermänner gibt, sollten wir einen Blick auf die einzelnen Kreaturen werfen, welche sich angeblich in unseren Gewässern rumtreiben.

Die Meermänner

Meermänner haben lange Bärte und grüne Fischzähne. Sie leben an der Küste. Allerdings ausschließlich in Salzwasser. Meermänner verfügen über besondere Fähigkeiten. Sie können Zaubertränke brauen und sogar Krankheiten heilen. Allerdings sollte man vorsichtig sein. Denn auch Verschleppungen und Flüche werden ihnen nachgesagt. Um einen Meermann gnädig zu stimmen oder gar seine Hilfe zu beanspruchen, kann man tote Matrosen dem Meer opfern.

Der Flussmann

Man sagt dem Flussmann einige Eigenschaften nach, die etwas an Sirenen erinnert. Denn der Flussmann versucht junge Mädchen zu verführen. Dazu nutzt er die Macht der Musik und spielt auf seiner Harfe. Sollten die Mädchen hierauf eingehen, so werden Sie in sein Unterwasserreich gelockt und können nie mehr zurückkehren. Dabei schreckt er auch nicht zurück, die Seelen von Menschen in Töpfe zu stecken. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass er gefährliche Stürme entfesseln kann. Allerdings hat der Flussmann auch gute Seiten an sich. Es kann also durchaus vorkommen, dass er einen vor dem Ertrinken warnt.

Der Vodyanoy

Dieser Wassermann spielt und säuft gerne. Die Begegnung mit dem Vodyanov muss nicht immer schlimm enden. Er hat also auch durchaus gute Seiten an sich. Allerdings kommt es nicht selten vor, dass er schlimme Taten begeht. Er ertränkt Menschen, erschlägt Kinder mit einer Keule oder begeht andere vergleichbare Untaten. Er kann also ein sehr unangenehmer Zeitgenosse sein. Allerdings gibt es Möglichkeiten, sich mit dem Vodyanoy gut zu stellen. Eine gute Wahl sind dabei unterschiedlichste Opfer. Besonders gerne mag der Vodyanoy ganze Schweine.

Glashan und Shopiltee

Diese Wassermänner leben in nordeuropäischen Seen und sind blutrünstige Monster. Allerdings ist das ihnen nicht immer anzusehen, da sie sich geschickt zu tarnen wissen. So erscheinen sie beispielsweise als Fohlen oder Lämmer. Diese Erscheinung soll mitunter dazu führen, dass unachtsame Menschen angelockt werden. Was diese erwartet, ist meist nichts Gutes. Ertränkungen und Vergewaltigungen sind nämlich keine Seltenheit.

Sollten Sie unseren Artikel gelesen haben, dürften Sie einiges über den Wassermann in der Mythologie gelernt haben. Halten Sie sich also möglichst von dunklen Gewässer fern und lassen Sie sich nicht von Geschenken und süßen Klängen verführen, oder anderweitig anlocken. Ansonsten können wir keine Garantie übernehmen, dass Sie unbeschadet nach Hause zurückkehren. Wir hoffen, dass Ihnen unser kleiner Märchenartikel gefallen hat. Da wir oftmals sehr ernste Themen behandeln, wollten wir hier mal für etwas Abwechslung sorgen. An dieser Stelle ist es allerdings Zeit zu gehen. Zumindest vorübergehend. Der nächste Artikel, wird nämlich nicht lange auf sich warten lassen. Das dürften Sie aber bereits wissen. Also, bis bald!

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