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Im Normalfall ist Krafttraining während der Schwangerschaft ohne Bedenken möglich. Jedoch möchten wir dazu auch sagen, dass jeder seine individuelle Situation mit einem Arzt abklären sollte. Mit unseren Tipps können Sie wenig falsch machen. Wir wollen Ihnen zeigen, worauf Sie beim Training achten müssen und von welchen Vorteilen Sie profitieren. Krafttraining in der Schwangerschaft ist zwar immer noch ein umstrittenes Thema, jedoch kommt es im Grunde nur darauf an, auf welche Art und Weise trainiert wird. Falsches Training kann sogar schädlich sein. Dieser Artikel soll helfen, dass Ihnen das nicht passiert.

 

Vorteile von Krafttraining in der Schwangerschaft:

  • Lösung von typischen Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich
  • Erleichterung des Umgangs mit dem veränderten Körperschwerpunkt
  • Erleichterung des Umgangs mit dem erhöhten Körpergewicht
  • Moderater Sport sowohl fĂĽr Schwangere als auch das Kind gesund
  • Steigert das körperliche Wohlbefinden
  • Kann dabei helfen physische und psychische Kraft fĂĽr die Geburt aufzubauen

Tabus von Krafttraining während einer Schwangerschaft:

  • Beliebte BauchĂĽbungen wie „Crunches“ oder „Sit Ups“
  • Abrupte und hastige Bewegungen
  • Hohe Gewichte und gelenkbelastendes Training
  • Beim Training die falsche Körperhaltung einnehmen
  • Sich während der Trainingseinheiten nicht entspannen
  • Regelmäßige Erholung vernachlässigen

 

Darauf sollten Schwangere beim Krafttraining achten

Als erstes sollten Schwangere darüber nachdenken, was sie beim Krafttraining trainieren wollen. Bauchtraining halten wir während einer Schwangerschaft für schwierig. Diesbezüglich sollten Sie sich unbedingt mit Ihrem Arzt unterhalten. Besonders Bauchübungen wie Crunches oder Sit Ups legen wir während einer Schwangerschaft nicht nahe. Wesentlich sinnvoller erachten wir ein regelmäßiges Training von Rücken und Beckenboden. Durch den zunehmend größeren Bauch werden nämlich genau diese beiden Körperteile stark belastet. Ein gesundes Krafttraining kann möglichen Beschwerden vorbeugen. Wichtig ist, dass die Trainingseinheiten in der richtigen Körperhaltung durchgeführt werden. Außerdem gilt es abrupte und hastige Bewegungen um jeden Preis zu vermeiden.

Ein weiterer Tipp ist, dass beim Krafttraining lieber weniger Gewicht genommen und dafür mehr Wiederholungen gemacht werden. Maximale Kraftanstrengungen sollten Schwangere um jeden Preis vermeiden. Schließlich steht nicht die Leistungssteigerung, sondern die Gesundheit im Vordergrund. Ebenfalls sehr wichtig sind die richtige Atemtechnik und regelmäßige Pausen, die mit einer Flüssigkeitsaufnehme verbunden werden können. Generell sollten gerade Schwangere viel wert auf Erholung legen. Exzessives Training ist ein Tabu und kann nicht nur einem selbst, sondern auch dem Kind schaden. An sich bringt Krafttraining jedoch viele Vorteile mit sich. Schwangere sollten es daher durchaus in Erwägung ziehen.

Eine Frau im Fitnessstudio während der Spätschwangerschaft
© Kzenon

Wie Schwangere von Krafttraining profitieren können

Krafttraining kann bei schwangerschaftstypischen Verspannungen helfen und Schmerzen vorbeugen. Ganz zu schweigen davon, dass das persönliche Wohlbefinden gesteigert wird. Es gibt wirklich viele Gründe, die für Sport während der Schwangerschaft sprechen. Krafttraining ist hierbei keine Ausnahme. Es ist trotz gewisser Einschränkungen ohne Frage empfehlenswert.

Tolle Sportarten fĂĽr mehr Abwechslung im Trainingsplan

Krafttraining sollte bei Schwangeren am besten kombiniert werden. Neben Entspannungsübungen bietet sich dabei auch Ausdauersport an. Zwei der besten Sportarten für Schwangere sind Yoga und Schwimmen. Gemeinsam mit Krafttraining bleiben Sie damit auch während der Schwangerschaft fit. Die Geburt dürfte damit schon fast wie von selbst vonstattengehen. Im besten Fall lassen Sie sich einen professionellen Trainingsplan erstellen. Damit holen Sie das meiste aus Ihrem Training raus, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden. Gegebenenfalls bieten sich auch noch andere Sportarten an. Das müssen Sie mit Ihrem Arzt abklären. Wir raten zur Formel: 30% Krafttraining, 30% Schwimmen, 30% Yoga, 10% Pausen. Es sollte drei- bis viermal die Woche trainiert werden. In der späteren Schwangerschaft kann man es nach und nach langsamer angehen lassen.

Wenn Sie sich an diese Schwangerschaftstipps halten, werden Sie nicht nur eine gute Schwangerschaftsfigur haben, sondern ihre Schwangerschaft auch komplikationslos ĂĽberstehen. Wir sprechen uns fĂĽr Krafttraining in der Schwangerschaft aus. Die Vorteile eines solchen lassen sich nicht leugnen. AuĂźerdem kann das Training mit Schwimmen, Yoga und anderen Sportarten tolle Ergebnisse erzielen. Wichtig ist richtiges Trainieren mit Fokus auf Gesundheit. Exzessive Trainingsmethoden sind bei Schwangeren ein Tabu. AuĂźerdem mĂĽssen gelegentliche Ruhe- und Entspannungspausen eingehalten werden.

Krafttraining in der Schwangerschaft? Mit diesen Tipps: Ja
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