Was macht Nestlé da eigentlich mit dem Wasser in Afrika?

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Elefant schwimmt

NestlĂ© ist das grĂ¶ĂŸte Schweizer Unternehmen und der weltweit grĂ¶ĂŸte Nahrungsmittelkonzern. Die Marke dĂŒrfte kaum an jemanden vorbeigegangen sein. Sei es wegen dem Schokopulver Nesquik, den Cini Minis Cerealien, Kit Kat oder irgendeinem der anderen zahlreichen Produkte. NestlĂ© investiert dabei auch in Wasser. HierfĂŒr ist NestlĂ© Waters zustĂ€ndig, dass Wasser abpumpt, in Flaschen fĂŒllt und verkauft. Dessen Umsatz wird jĂ€hrlich auf ĂŒber 7 Milliarde Dollar betitelt. Generell ist NestlĂ© eine sehr bekannte und beliebte Marke. Das sollte sie allerdings nicht sein. Denn wegen Profit geht das Unternehmen ĂŒber Leichen. Erfahren Sie wie NestlĂ© Menschen in Afrika ausbeutet und diese damit zum sicheren Tod verdammt.

 

NestlĂ© und seine Wasserechte in Afrika – wenn Profitgeilheit jegliche Moral zunichtemacht

NestlĂ© hat ĂŒberall auf der Welt Wasserrechte gekauft. Auch in sehr armen und trockenen Regionen. So ist NestlĂ© beispielsweise auch in Äthiopien aktiv, dass zu den 10 Ă€rmsten LĂ€ndern der Welt gehört. TĂ€glich sterben hier Menschen an den Folgen von Hunger und Durst. Und was macht NestlĂ©? Das Unternehmen privatisiert Brunnen und andere Wasserstellen. Dazu baut es ein Netz aus Pumpen und Fabriken. Nicht selten werden den Menschen dabei die letzten Wasserquellen genommen.

Dabei achtet NestlĂ© sehr darauf, dass ja kein Wasser „gestohlen“ wird. Aus diesem Grund lassen sie sĂ€mtliche Wasserquellen einzĂ€unen und bewachen. Anstatt den Menschen zu helfen, was NestlĂ© mit seinen MilliardenumsĂ€tzen problemlos könnte, verschlechtern sie deren Lage weiter. Einen Ausweg scheint es nicht zu geben. Das Unternehmen scheint von endloser Profitgier getrieben. Wasser ein Menschenrecht? Interessiert NestlĂ© nicht. Hauptsache es fließt mehr Geld. Auch wenn dafĂŒr tĂ€glich tausende von Kindern auf der ganzen Welt sterben.

Was Sie aus SolidaritÀt tun können und sollten

NestlĂ© ist ein Riesenkonzern und es ist nicht davon auszugehen, dass sich in Zukunft was daran Ă€ndern wird. Es sei denn alle ziehen an einem Strang und boykottieren das Unternehmen. Ein Boykott ist die einzige Möglichkeit, um langfristig Erfolge erzielen zu können. NestlĂ© ist durchaus bewusst, dass sie wegen ihrer Wasserpolitik in Kritik geraten sind. GeĂ€ndert hat sich deswegen allerdings wenig. Es wird gar behauptet, dass nachhaltig Wasser geschöpft wird und die LĂ€nder einen wirtschaftlichen Nutzen haben. In Äthiopien sind es etwa 50000 Liter pro Stunde, die geschöpft werden. Das ist mehr als der gesamten Bevölkerung zur VerfĂŒgung stehen.

Von dem dadurch eingenommen Geld, sieht diese jedoch nichts. Höchstens die Politiker und sonstige Eliten haben einen Anteil am Kuchen. Die einzige Möglichkeit, um NestlĂ© langfristig zum Umdenken zu bewegen, wĂ€ren daher rasante UmsatzrĂŒckgĂ€nge. Das ist womöglich die einzige Sprache die das Unternehmen versteht. Doch nur wenn sich Menschen weltweit gegenseitig animieren, jegliche Produkte von NestlĂ© zu verschmĂ€hen, hat ein Boykott eine reelle Chance. Schließlich muss dieser in einem enormen Ausmaß erfolgen. Dabei ist es wichtig, dass man sich mit den Produkten von NestlĂ© auskennt. So gehören viele Marken zu NestlĂ©, von denen man es kaum gedacht hĂ€tte.

Es handelt sich hierbei um ein sehr ernstes Thema. Was NestlĂ© sich erlaubt ist unmenschlich und wird seit vielen Jahren toleriert. Dem muss ein Ende bereitet werden! Wir wĂŒrden gerne Ihre Meinung zu diesem Thema hören. Finden Sie das Verhalten von NestlĂ© akzeptabel oder teilen Sie unsere Ansicht? Hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar. Bis zum nĂ€chsten Mal!

2 Kommentare

  1. Ich hasse es, dass es auf der Welt nur noch ums Geld geht. Nicht nur Nestle macht die Welt kaputt. Ich meine zu diesem Thema muss man auch sagen, dass Wasser neben der Luft zum atmen einer der wichtigsten Ressourcen ist, die der Mensch braucht. Und wenn die Menschen in den armen LĂ€ndern verdursten mĂŒssen, damit die reichen ihre Nestle „schei**“ konsumieren können, dann finde ich das Gleichgewicht auf der Erde ohnehin fraglich. Was ich auch heftig finde ist, dass die industrielle Viehwirtschaft genauso, wenn nicht noch mehr dafĂŒr verantwortlich ist, dass bald Trinkwasserknappheit herrscht. Der Fleischkonsum der Menschen ist einfach nur traurig zu beobachten. Also ich persönlich sehe unsere Welt in 100-200 Jahren nicht mehr.

  2. So ein Drecksverein. Diesen Ausbeutern sollte man die Beine ausreißen… Naja jetzt nicht als Aufruf zur Körperverletzung gemeint, aber ich denke Ihr wisst, wie ich das meine. Wie kann man anderen bloß so etwas antun.
    Wir mĂŒssen aufstehen, um etwas dagegen zu tun. Ich mache es aber nicht besser. Statt zu demonstrieren, lese ich mir das im Internet durch und rege mich auf. Keiner spĂŒrt meine echte Wut. So werden wir alle klein gehalten!

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