Wasserallergie – wenn ein notwendiges Gut zur Qual wird

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Frau mit Wasserglas

Jeder Mensch braucht ausnahmslos Wasser zum Überleben. Gesunde Menschen können schätzungsweise drei oder vier Tage ohne Wasser auskommen. Es gibt aber tatsächlich einige Fälle, in denen Menschen gar elf oder zwölf Tage ohne Flüssigkeitsaufnahme überlebt haben. Dabei handelt es sich aber eher um Einzelfälle, weswegen man sich nicht an dieser Zahl orientieren sollte. Sollten ungünstige Umstände gegeben sein, können aber auch nur ein oder zwei Tage ohne Wasserzufuhr zum Tod führen. Generell kann man nur sehr schwer klare Zahlen nennen, da dieser Aspekt von zahlreichen Faktoren abhängt. Doch was ist eigentlich mit Menschen, welche prinzipiell gar kein Wasser zu sich nehmen könnten, weil sie dagegen allergisch sind? Was kaum vorstellbar klingt, ist tatsächlich Realität. Wir zeigen Ihnen, was es damit auf sich hat und was eine Wasserallergie für Folgen hat.

 

Was ist überhaupt eine Wasserallergie?

Bevor wir uns näher mit der Wasserallergie beschäftigen, möchten wir erwähnen, dass diese Krankheit nur sehr selten vorkommt und eine Erkrankung daher sehr unwahrscheinlich ist. Dennoch verändert sie das Leben der Betroffenen erheblich. Denn theoretisch kann bereits ein Tropfen Wasser gefährliche Auswirkungen haben. Selbst der eigene Schweiß oder Tränen stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar. Ganz zu schweigen von alltäglichen Aktivitäten wie Händewaschen, Zähneputzen, Duschen oder Baden. Das alles kann zu allergischen Hautreaktionen oder gar einem allergischen Schock führen. Selbst das notwendige Trinken kann zu Bläschen, Entzündungen, Magenschmerzen oder sonstigen Unannehmlichkeiten führen.

Da eine Wasserallergie sehr plötzlich eintreten kann, muss man im Extremfall sein ganzes Leben umkrempeln. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Ärzte keine plausible Lösung finden und man mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass man tatsächlich an einer Wasserallergie erkrankt ist. Wenngleich es immer wieder Menschen gibt die entsprechende Symptome beschreiben, so ist es dennoch umstritten, ob eine Wasserallergie tatsächlich so existiert. Viele Forscher gehen nämlich davon aus, dass die Ursachen an etwas Anderem liegen. Der Forschungsstand ist hier allerdings noch nicht ausreichend fortgeschritten, um eine klare Aussage treffen zu können. Es gibt aber durchaus einige Ärzte, die sich mit dem Thema gut auskennen und Hilfe leisten können.

Wie sollte man mit einer Wasserallergie umgehen?

Sollte die Diagnose Wasserallergie fallen, so ist das natürlich ein enormer Schock. Man muss wohl oder übel davon ausgehen, dass sich das eigene Leben erheblich verändern wird. Allerdings sollte man nicht aufgeben, sondern versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Da man täglich Wasser zu sich nehmen muss, ist das natürlich ausgesprochen schwierig. Auf eine Flüssigkeitsaufnahme wird man nämlich nicht verzichten können, selbst dann nicht, wenn man dabei große Qualen hat. Was andere Situationen angeht muss man sich entsprechend anpassend. Anstatt zu baden oder zu duschen, kann man seinen Körper beispielsweise mit einem leicht angefeuchteten Tuch reinigen. Auf anstrengende körperliche Aktivitäten, welche zu einem Schwitzen führen können, sollte man gegebenenfalls ebenfalls verzichten. Dasselbe gilt für hohe Temperaturen, welche man um jeden Preis vermeiden sollte.

Auch wird es umso wichtiger, dass man Gebrauchsgegenstände wie einen Regenschirm immer bei sich trägt. Dieser sollte dabei möglichst hochwertig sein, da es ansonsten zu potentiellen Gefahrensituationen kommen kann. Generell gibt es noch viele weitere Dinge, die man tun sollte, um sein Leben der Krankheit entsprechend anzupassen. Dazu gehören auch regelmäßige Besuche beim Arzt des Vertrauens. Dieser kann einem die nötigen Medikamente verschreiben, sodass man immer eine kleine Notfallapotheke bei sich tragen kann. Außerdem kann er einen beraten und gegebenenfalls auch nach Lösungen suchen. Wenngleich es nicht immer Aussicht auf Besserung gibt, so sollte man dennoch nie die Hoffnung aufgeben. Schließlich entwickelt sich unsere Medizin stetig weiter, was auch das Leben von Wasserallergikern zum Positiven verändern kann. Fakt ist, dass es sich hierbei wirklich um eine sehr schreckliche Krankheit handelt. Man kann den Menschen, welche davon betroffen sind, also nur alles Glück der Welt und die nötige Stärke wünschen.

Ein sehenswerter Beitrag von Galileo zum Thema

Das war jetzt natürlich ein sehr ernstes Thema. Glücklicherweise ist diese Erkrankung wirklich so selten, dass es nahezu ausgeschlossen ist daran tatsächlich zu erkranken. Dennoch sollte man den Menschen gedenken, die ein solches Leid mit sich tragen müssen. Denn für den Großteil der Bevölkerung ist es undenkbar, an einer derartigen Allergie zu leiden. Schließlich ist Wasser unser Lebenselixier und durchwandert sämtliche Bereiche unserer Gesellschaft. Ohne Wasser gäbe es schlicht und einfach kein Leben und auch das nicht, was alles damit zusammenhängt. Wenn man diesen Menschen helfen möchte, sollte man sich dafür einsetzen, dass entsprechende Forschungen intensiver betrieben werden. Denn nur dadurch kann man erhoffen, dass es auf kurz oder lang zu einer Lösung kommen wird. Wir freuen uns, dass Sie unseren Artikel gelesen haben und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit. Danke uns bis zum nächsten Mal!

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