Angeln im Winter – Die zehn besten Tipps

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Angeln im Winter

FĂŒr einige ist die Winterzeit perfekt, um es sich zu Hause gemĂŒtlich zu machen, einen heißen Tee zu genießen und das kalte Wetter bloß draußen zu lassen. FĂŒr wiederum andere ist der Winter die beste Zeit zum Angeln. Nun sind Sie vollkommen ungestört, können die Schönheit der Winterwelt genießen und sich in eine kuschelige Decke hĂŒllen, bis ein Fisch an der Angel zuckt. Dennoch können Sie das Angeln im Winter nicht mit herkömmlichen Angeln vergleichen. Es gibt viele Kleinigkeiten, die Sie beachten mĂŒssen. Daher haben wir einige wichtige Tipps zusammengefasst, damit die Fische auf jeden Fall beißen.

 

Inhaltsverzeichnis

Tipp 1: Langsame KöderfĂŒhrung ist essenziell

Mit einem Köder locken Sie die Fische heraus, sodass diese verleitet werden, in die Angelschnur zu beißen. Nun gibt es aber einen großen Unterschied zum Angeln im Sommer, denn beim Winterangeln sollten Sie den Köder kaum bewegen. Im Grunde mĂŒssen Sie den Köder direkt vor der Nase der Fische platzieren, damit ĂŒberhaupt jemand zubeißt. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Ködern nicht stĂ€ndig durchs Wasser gleiten lassen. Finessetechniken wie Texas-, Carolina-Rig oder Dropshot sind die besten Lösungen, wenn Sie erfolgreich Raubfische, Friedfische und Ă€hnliches fangen möchten.

 

Tipp 2: Fließendes Wasser suchen

Im Sommer können Sie im Grunde ĂŒberall Ihre Angel auswerfen und einen Fisch fangen. Im Winter ist das ein wenig anders. Suchen Sie sich PlĂ€tze, wo das Wasser in Bewegung ist. Der Grund ist, stille GewĂ€sser frieren im Winter schnell zu. Zwar könnten Sie sich durch die Eisschicht haken, doch besser sind kleine Außenkurven und EinlĂ€ufe, die vom Eis befreit bleiben. Hier erhalten Sie die angenehmste Möglichkeit des Angelns. Über Google Maps oder Google Earth können Sie vorher schauen, wo solche Ecken zu finden sind.

 

Tipp 3: Etwas mehr Geduld

Im kalten Winter machen es sich auch die Fische gemĂŒtlich, weshalb Sie beim Angeln im Winter nicht erwarten können, dass Sie im Minutentakt etwas fangen. Dennoch sollten Sie nicht zu schnell die Geduld verlieren. Mit einem Echolot können Sie die besten StandflĂ€chen finden, denn in tiefen Wasserschichten finden Sie im Winter hĂ€ufiger Fische. Hingegen ziehen sich einige Fischarten auch in ruhige Zonen, wie HĂ€fen oder Buhnenfelder zurĂŒck. Sollten Sie eine fischreiche Stelle gefunden haben, bleiben Sie am Ball. Es ist nicht ungewöhnlich, dass in den kurzen Fressphasen der Fische zahlreiche Bisse hintereinander folgen.

 

Tipp 4: Warmwasser suchen und nutzen

Die Wassertemperaturen sinken im Winter auf fĂŒnf Grad, sodass sich der Stoffwechsel der Fische verlangsamt. Dementsprechend selten beißen sie zu. Da auch die Fische das kalte Wasser nicht mögen, machen sich diese auf die Suche nach WarmwassereinlĂ€ufen. Genau das sollten Sie auch machen, denn hier können Sie viele Fische antreffen. Die Fangchancen in solchen Gebieten stehen besonders gut, vor allem, wenn Sie auf der Suche nach Raubfischen und Friedfischen sind.

 

Tipp 5: Die optimale Angel

NatĂŒrlich könnten Sie auch im Winter mit Ihrer herkömmlichen Angel angeln, dennoch ist es zu empfehlen, dass Sie sich eine spezielle Eisangel zulegen. Eine gute Alternative zur herkömmlichen Angel ist das Angel Berger Eis- und Bootsangelset mit Rolle. Nicht nur der Preis ĂŒberrascht sofort, sondern auch die hohe QualitĂ€t. Im Set sind Rolle, Schnur und Rute enthalten, sodass Sie sofort durchstarten können. Entwickelt wurde die Angel fĂŒr Eisköder, wobei es unwichtig ist, ob diese schwer oder leicht sind. Dank der besonderen Form ist die Rute wie fĂŒr Vertical-Jigs gemacht. Hinzu kommt ein stabiler Schieberollenhalter, wodurch die Rolle sicher und fest sitzt, damit Sie Ihren Fang leicht an Land befördern. NatĂŒrlich gibt es noch sehr viel mehr Eisangeln, sodass Sie sich intensiver damit beschĂ€ftigen sollten. Sie erlauben einen guten Fang, da diese perfekt auf das kalte Wetter ausgelegt sind.

 

Tipp 6: Warme Kleidung gegen kalte Winde

Sie mĂŒssen sich nicht nur intensiv mit der Angel, dem Köder oder dem Fanggebiet beschĂ€ftigen, sondern auch Sie selbst sind sehr wichtig. Gerade in den Angelgebieten herrschen oftmals Minusgrade, weshalb warme und winterfeste Kleidung Pflicht ist. Es gibt heute bereits Kleidung, welche speziell auf das Angeln im Winter ausgelegt ist. Sie ist besonders dick gefĂŒttert und schĂŒtzt den TrĂ€ger vor Schnee, Wind und KĂ€lte. Wichtig ist, dass die Kleidung auch atmungsaktiv ist, damit Sie darunter nicht zu schwitzen beginnen. Auf keinen Fall dĂŒrfen Sie auf eine MĂŒtze verzichten, denn gerade der Kopf kĂŒhlt sehr schnell aus. Sind Ihre Ohren warm, fĂŒhlt sich auch der restliche Körper wohl. Achten Sie darauf, eine sehr warme Winterjacke und gefĂŒtterte Winterschuhe mitzunehmen.

 

Tipp 7: Finger und FĂŒĂŸe wĂ€rmen

Leiden Sie unter eiskalten Finger, können Sie Ihren Fang nur schwer einholen. Daher sind FingerwĂ€rmer an bitterkalten Tagen unverzichtbar. Am besten wĂ€hlen Sie Handschuhe aus Wolle oder Fleece, denn diese gelten als besonders warm. Sollten Sie immer noch unter kalten Fingern leiden, können Sie sich auch Taschenöfen verwenden. Da die kleinen Öfen dank Kohlestab oder Feuerzeugbenzin stark erhitzen, mĂŒssen Sie jene noch in einen dicken Strumpf packen. Auch warme FĂŒĂŸe sind unverzichtbar. Beheizbare Schuheinlagen sind eine wahre Wohltat und werden per Akku oder Einweg betrieben. Eine extrem Warme Winterjacke und wasserdichte Schuhe mit einer FĂŒtterung fĂŒr den Winter sind wie gesagt absolute Pflicht.

 

Tipp 8: Naturköder verwenden

Die Frage nach dem Köder kann leicht beantwortet werden: Naturköder fangen am besten. Maden und WĂŒrmer sind besonders empfehlenswert. Damit diese nicht erfrieren, bis sie zum Einsatz kommen, mĂŒssen Sie jene an einem warmen Ort lagern. Am besten in einen dicken Strumpf eingepackt oder in der Jacken- oder Hosentasche transportiert. Dadurch bleiben die Naturköder brauchbar.

 

Tipp 9: Salzen nicht vergessen

Um Fische anzulocken, mĂŒssen die enthaltenen Geschmacksstoffe der Köder verstĂ€rkt werden. Daher sollten Sie Ihrer Futtermischung immer geschmacksverstĂ€rkendes Salz hinzumischen. Der Salzanteil sollte aber nicht ĂŒber zehn Prozent liegen. Sie können aber auch Gummifische schmackhafter gestalten, indem sie diese mit Lockstoffen aufpeppen.

 

Tipp 10: Eine Frage der Schnur

Die Schnur ist nicht unbeachtet zu lassen, denn Sie sollten eine Monofil bevorzugen, anstelle einer geflochtenen Schnur. Der Grund ist, dass eine geflochtene Schnur das Wasser aufsaugt und somit bei Temperaturen unter null Grad zu frieren beginnt. Daher sind diese nicht zum Angeln im Winter geeignet. Besser ist eine monofiler Schnur, denn jene bietet wesentlich mehr Vorteile. Da diese im Winter nicht einfriert, passiert es auch nicht, dass Sie die Schnur nicht einholen können. Verzichten Sie nur ungern auf die Geflochtene, haben Sie immer eine Ersatzspule mit monofiler Schnur dabei.

Angeln im Winter – Die zehn besten Tipps
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