Feuer löschen – was Sie unbedingt beachten sollten

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Feuer löschen

Man sollte die Gefahr eines Brandes immer berücksichtigen. Dieser kann nämlich auch dann entstehen, wenn man gar nicht damit gerechnet hätte. Oft entfacht ein Feuer dann, wenn man unaufmerksam war oder einen Fehler begangen hat. Das ist allerdings nicht immer der Fall. Es kann nämlich auch zu anderweitigen Unfällen kommen. Sollte man einen Brand rechtzeitig bemerkten, so möchte man diesen natürlich schnellstmöglich löschen. Doch wie stellt man das am besten an? Vor allem dann, wenn gerade kein Feuerlöscher zur Hand steht? In einer solchen Situation kommt einem meist Wasser in den Kopf. Dieses kann theoretisch durchaus zum Löschen benutzt werden. Allerdings gibt es Fälle, in denen man davon absehen sollte. Hier wäre der Einsatz von Wasser sogar gefährlich.

 

Feuer mit Wasser löschen

Es gibt durchaus Brände, welche mit Wasser gelöscht werden können. Das zeigt sich auch bei der Bekämpfung von Waldbränden. Diese können oftmals nur dann erfolgreich eingedämmt werden, wenn es zu Regenfällen kommt. Allerdings beruht ein Löschen durch Wasser nicht nur darauf, dass dem Feuer Sauerstoff entzogen wird. Denn durch das Verdampfen des Wassers, welches bei einer Löschung erfolgt, wird dem Feuer viel Wärme entzogen. Das führt gewissermaßen zu einer Deaktivierung des Brandes. Natürlich hängt es dabei auch davon ab, wie viel Wasser man verwendet und wie groß das zu bekämpfende Feuer ist.

Wann Sie Feuer nicht mit Wasser löschen sollten

In bestimmten Fällen sollte man nicht versuchen ein Feuer mit Wasser zu löschen. Das kann nämlich schwerwiegende Folgen haben. Prinzipiell kann man hier zwischen zwei Arten Bränden unterscheiden. Zum einen gehören dazu Brände, die mit etwas zusammenhängen, womit sich Wasser nicht mischen kann. Dazu zählen beispielsweise Feuer, die durch Benzin oder Öl entstanden sind. Hier kann es nämlich zu Explosionen kommen, welche heiße Partikel durch die Luft schleudern. Nicht nur, dass hier eine enorme Verletzungsgefahr besteht, der Brand wird auch weiter angefacht. Ähnlich verhält es sich dann, wenn Wasser auf einen bestimmten Stoff reagiert. Ein gutes Beispiel hierfür wären beispielsweise Magnesiumbrände. Auch hier muss man mit Explosionen rechnen. In solchen Fällen ist das Löschen mit Wasser natürlich ein absolutes Tabu und eine zusätzliche Gefährdung.

Sollte kein Feuerlöscher zur Verfügung stehen, kann man beispielsweise versuchen den Brand mit großen Mengen von Sand einzudämmen. Sollte man es schaffen das Feuer gänzlich zuzuschütten, kann der Brand meist schnell bewältigt werden. In einigen Fällen ist es auch durchaus denkbar, den Brandherd zu beseitigen. Auch wenn es etwas verrückt klingen mag eine brennende Fritteuse aus dem Fenster zu werfen, so kann das in einigen Fällen durchaus sinnvoll sein. Vorausgesetzt natürlich, dass man sich keine erheblichen Verletzungen zuzieht und der Brand sich auf dem neuen Untergrund nicht ausbreiten kann.

Die verschiedenen Löschmethoden

Das sind einige Grundregeln, welche beim Löschen von Feuer beachtet werden müssen. Dabei handelt es sich allerdings um denkbare Sofortmaßnahmen. Sollten Sie das Feuer nicht eindämmen können, beispielsweise weil Sie nichts Passendes parat haben oder es sich bereits zu stark ausgebreitet hat, informieren Sie unverzüglich die Feuerwehr. Generell sollten Sie das immer tun, sobald ein Brand ausgebrochen ist. Bei sehr kleinen Bränden, die Sie in Sekundenschnelle selbst bewältigen können, ist das natürlich nicht zwangsweise nötig. Allerdings sollten Sie auf keinen Fall ein unnötiges Risiko eingehen. Rufen Sie also lieber einmal zu viel die Feuerwehr, als einmal zu wenig. Wieso, ist dabei eigentlich selbsterklärend. Wir hoffen, dass Ihnen unser Artikel gefallen hat. Die nächsten sind bereits in Arbeit. Bis bald!

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