Mit Hund reisen – das sollten Sie beachten

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Hund auf Reisen

Wenn der Urlaub ansteht, lassen viele Hundehalter ihren Vierbeiner bei Bekannten, Freunden, Verwandten, im Tierheim oder einer Tierpension. Doch auch ein Urlaub mit Hund ist prinzipiell möglich und kann sogar großen Spaß machen. Es sollten allerdings einige Vorkehrungen getroffen werden. Daher haben wir fĂŒr Sie eine kleine Checkliste mit Tipps zusammengestellt. Wenn Sie sich daranhalten, steht einer Reise mit Hund nichts im Weg.

Checkliste: Urlaub mit Hund

  • Erlaubt die Unterkunft Haustiere?
  • Ist die Umgebung fĂŒr Hunde geeignet?
  • Wurden alle nötigen Impfungen gemacht?
  • Birgt das Reiseziel potentielle Gefahren?
  • Wie sieht es mit den Einreisebestimmungen aus?
  • Ist mein Hund ĂŒberhaupt fit fĂŒr eine Reise?

Das sollten Sie vor einer Reise mit Hund erledigen

Mit unseren Tipps sollte einem schönen Urlaub mit Ihrem Liebling nichts im Weg stehen. Zwar erfordern die genannten Vorkehrungen etwas Zeit und MĂŒhe, es lohnt sich aber beides zu investieren. Schließlich möchte ja keiner von uns seinen Hund alleine lassen. Wichtig ist, dass Sie bestenfalls bereits 4 bis 8 Wochen vor der Reise anfangen die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen. Andernfalls könnten Sie Probleme bekommen alles rechtzeitig umzusetzen.

Suchen Sie haustierfreundliche UnterkĂŒnfte

Die meisten Ferienwohnungen, Hostels und Hotels erlauben keine Haustiere. Hunde sind dabei keine Ausnahme. Daher sollten Sie im Voraus eine haustierfreundliche Unterkunft buchen. Ansonsten werden Sie im Nachhinein teuer umbuchen mĂŒssen. Ganz zu schweigen von dem Stress, den Sie sich dadurch antun. Schließlich mĂŒssen Sie erst einmal etwas Passendes finden. KĂŒmmern Sie sich also am besten direkt um eine passende Unterkunft. Es gibt sogar hundefreundliche Sterne-Hotels. Sie mĂŒssen also nur etwas suchen. Großartig viel teurer mĂŒssen solche UnterkĂŒnfte ĂŒbrigens nicht sein.

Achtung: Ältere und kranke Hunde sollten Sie nicht auf eine Reise mitnehmen. Auch wenn es vielleicht lieb gemeint ist, eine solche könnte sich fĂŒr das Tier als echte Qual rausstellen. In solchen FĂ€llen ist ein Urlaub ohne Hund die bessere Wahl. Und zwar fĂŒr beide Seiten.

Schauen Sie ob sich die Umgebung des Reiseziels fĂŒr Hunde eignet

Die Umgebung Ihres Urlaubsziels sollte den BedĂŒrfnissen des Hundes entsprechen. Wichtig ist, dass es genĂŒgend Möglichkeiten zum Gassi gehen gibt. Außerdem sollten Sie beispielsweise abklĂ€ren, ob Hunde am Strand erlaubt sind. Nicht jeder Strand ist hundefreundlich. Dasselbe kann auch fĂŒr andere Orte gelten. Am besten Sie holen sich einen passenden ReisefĂŒhrer fĂŒr Hundehalter. In Europa gibt es genĂŒgend hundefreundliche Reisedestinationen. Doch auch in anderen Teilen der Welt dĂŒrften sich schöne PlĂ€tzchen finden lassen.

Machen Sie einen Besuch beim Tierarzt und kĂŒmmern sich um alle erforderlichen Impfungen

Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere sollten vor einer Reise zum Arzt. Lassen Sie alle fĂŒr das Reiseland erforderlichen Impfungen machen. HierfĂŒr mĂŒssen Sie nicht lange recherchieren. Fragen Sie einfach den Tierarzt Ihres Vertrauens. Dieser wird anhand des gewĂŒnschten Reiseziels schon wissen, welche Impfungen oder sonstigen Vorkehrungen erforderlich sind.  

Informieren Sie sich ĂŒber potentielle Gefahren am Urlaubsziel

Manche Reiseziele können fĂŒr Hunde ungeeignet sein. Darunter beispielsweise LĂ€nder, wo eine hohe Ansteckungsgefahr fĂŒr bestimmte Krankheiten vorliegt. Doch nicht nur das kann ein Grund sein, um seinen Vierbeiner lieber zu Hause zu lassen. Potentiell gefĂ€hrlich sind auch LĂ€nder, wo Hunde einen niedrigen Wert haben. Hier könnte es passieren, dass Sie sich und Ihren Hund in Gefahr bringen. Doch auch extreme Klimazonen oder Regionen mit vielen Straßenhunden (und hoher Tollwutgefahr) sind nicht unbedenklich. WĂ€gen Sie daher gut ab, ob Sie diese Risiken eingehen wollen.

Achten Sie auf Einreisebestimmungen

Auch die Einreisebestimmungen sind ein Aspekt, den Sie keineswegs vernachlĂ€ssigen sollten. Bei manchen LĂ€ndern ist das EinfĂŒhren eines Hundes problematisch. Informieren Sie sich hierĂŒber in den Internetseiten der jeweiligen Botschaft oder schreiben Sie diese einfach direkt an. Achten Sie darauf das vor Abreise zu klĂ€ren, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. In der Regel werden Sie zwar spĂ€testens am Flughafen in Deutschland abgewiesen, jedoch wĂ€re bereits das Ă€rgerlich und unnötig. Zudem sollten Sie sich ĂŒber die Beförderungsbestimmungen informieren. Und zwar unabhĂ€ngig davon, ob Sie den Land-, Luft- oder Seeweg nehmen möchten. Hierauf brauchen Sie lediglich dann nicht zu achten, wenn Sie den Hund in Ihrem eigenen Fahrzeug mitnehmen. Hier gelten die landesĂŒblichen Regelungen.

Mit einem Hund zu reisen ist zugegebenermaßen nicht ganz unkompliziert. Dennoch mĂŒssen Sie nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Es gibt durchaus Möglichkeiten mit seinem Hund zu verreisen. Halten Sie sich einfach an unsere Checkliste und es dĂŒrfte schon alles gutgehen. Sind Sie schon einmal mit Ihrem Hund verreist? Wir wĂŒrden gerne von Ihren Erfahrungen hören! Teilen Sie uns diese einfach ĂŒber die Kommentarfunktion mit. Wir freuen uns auch ĂŒber neue Tipps.

Bildnachweise:
© Natallia Vintsik

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