Die Wassernuss

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Schwarze WassernĂŒsse

Es gibt eine Vielzahl an NĂŒssen. Soviel steht schon mal fest. Doch wĂ€hrend HaselnĂŒsse, ErdnĂŒsse und WalnĂŒsse jeder kennt, so ist die Wassernuss eher ein Fremdbegriff. Sie wird auch gerne als Wasserkastanie bezeichnet. Das ist aber ein wenig irrefĂŒhrend, denn WassernĂŒssen haben genau genommen nichts mit Wasserkastanien zu tun. Sie sind nicht mal nĂ€her verwandt. Allerdings wissen wir damit noch nicht, was es mit WassernĂŒssen ĂŒberhaupt auf sich hat. Damit Sie sich jetzt aber nicht unnötig lange den Kopf zerbrechen, möchten wir Ihnen natĂŒrlich zeigen, was es mit dieser Nuss ĂŒberhaupt auf sich hat. Und am Ende des Beitrages, folgt zudem eine kleine Überraschung. Viel Spaß!

 

Was sind WassernĂŒsse eigentlich?

Wie der Name bereits vermuten lĂ€sst, handelt es sich hierbei um eine Nuss, welche im Wasser beheimatet ist. Die Pflanze zĂ€hlt zu den WeiderichgewĂ€chsen und kommt in Europa, Afrika und Asien vor. Es handelt sich dabei um eine sommergrĂŒne, einjĂ€hrige Pflanze. Allerdings kommt die Wassernuss nicht ĂŒberall vor, sondern ausschließlich in stehenden GewĂ€ssern. Ihre fĂ€cherförmigen LaubblĂ€tter schwimmen an der WasseroberflĂ€che, wĂ€hrend deren Frucht, die eigentliche Nuss, sich am Grund des Wassers befindet. In Deutschland ist die Wassernuss leider vom Aussterben bedroht. Daher steht sie unter Naturschutz.

Kann man eine Wassernuss essen?

In Osteuropa wurden WassernĂŒsse bereits seit der Jungsteinzeit als Nahrungsmittel genutzt. Doch auch im Schwabenland war der Verzehr ĂŒblich. Heutzutage werden WassernĂŒsse nur noch selten als Lebensmittel genutzt, zumindest in Europa. In Asien ist der Verzehr weiterhin ĂŒblich. Besonders in China und Japan gibt es einige Gerichte, die Wassernuss als Zutat beinhalten. Damit WassernĂŒsse allerdings gegessen werden können, muss man diese erst erhitzen. Ansonsten kann man sich schnell eine Vergiftung zuziehen, was unbedingt vermieden werden sollte.

Rezept: Asiatisches Pfannenhuhn mit WassernĂŒssen

Da wĂ€ren wir schon bei unserer kleinen Überraschung angelangt. Es handelt sich um ein Rezept mit WassernĂŒssen. Aufgrund der Tatsache, dass diese im europĂ€ischen Raum nicht gebrĂ€uchlich sind, findet man nur sehr wenige Rezepte. Daher können Sie sich umso mehr freuen, dass wir Ihnen nun eins zur VerfĂŒgung stellen. Das Rezept ist sehr appetitlich und auch ausgesprochen gesund. Zumindest nehmen wir das an. Die gesundheitlichen Vorteile der Wassernuss, sind nĂ€mlich nicht wirklich belegt. Allerdings wird diese in Asien gerne zu medizinischen Zwecken verwendet.

Was Sie an Zutaten benötigen:

  • 5 getrocknete Austernpilze
  • Âœ Kilo HĂ€hnchengeschnetzeltes
  • 2 Tassen WassernĂŒsse
  • 5 Esslöffel Öl
  • 1 Âœ Löffel Sojasoße
  • Kleine Ingwerwurzel
  • Salz
  • Sichuanpfeffer

Was Sie an KĂŒchengerĂ€ten oder sonstigem Zubehör benötigen:

  • 1 Herd
  • 1 Messer
  • 1 Holzlöffel
  • 1 Pfanne
  • 1 großen Topf

Was Sie an Arbeitszeit investieren sollten:

  • Circa 20 Minuten

EinschÀtzung der Schwierigkeit:

  • Leichtes Rezept

Zubereitung von Asiatisches Pfannenhund mit WassernĂŒssen:

Die Zubereitung ist prinzipiell ganz einfach. Als erstes muss man die WassernĂŒsse nehmen und in einen großen Topf tun. Diese zusammen mit Wasser erhitzen, damit die Giftstoffe entfernt werden und die NĂŒsse gegessen werden können. WĂ€hrend des Kochens, kann man bereits mit dem nĂ€chsten Schritt fortfahren. Dabei werden die getrockneten Pilze, die WassernĂŒsse und der Ingwer möglichst kleingehackt. Nun kann man die Pfanne nehmen und etwas Öl hineingießen. Nun sollte auch hier der Herd erhitzt werden. Sollten die Pilze und WassernĂŒsse langsam anfangen zu braten, gibt man das HĂ€hnchengeschnetzelte hinein. Nun wartet man 1-2 Minuten, bevor man die Sojasoße hinzugibt. Danach muss man mit dem Holzlöffel alles krĂ€ftig umrĂŒhren. Das macht man ungefĂ€hr 3-4 Minuten. Die Temperatur sollte dabei so eingestellt sein, dass die Zutaten nicht anbrennen. Am Ende muss man das Ganze nur noch mit Salz und Sichuanpfeffer abschmecken. Gute Appetit!

Optionale Beilagen und GetrÀnke:

Das Gericht sollte möglichst ohne Beilagen gegessen werden. Eine kleine Schale Suppe ist aber durchaus möglich. Als GetrĂ€nke empfehlen sich dabei vor allem grĂŒne oder schwarzer Tee. Alkoholische GetrĂ€nke sind eher ungeeignet und sollten möglichst erst nach dem Essen getrunken werden.

Wenn Sie unseren Beitrag gelesen haben, dĂŒrften Sie bereits etwas ĂŒber die Wassernuss gelernt haben. Aber was das Beste daran ist, Sie kennen nun auch ein neues, exotisches Rezept. Sollten Sie die Möglichkeit haben dieses auszuprobieren, sollten Sie dies unbedingt tun. Der Geschmack ist wirklich unvergleichlich, obwohl es sich um ein vergleichsweise simples Gericht handelt. An dieser Stelle sind wir aber auch schon fertig. Daher möchten wir uns nun von Ihnen verabschieden. Vielen Dank fĂŒrs Lesen!

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