Der Hai – gefĂ€hrlich oder eher gefĂ€hrdet?

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Ein Hai und viele Goldfische

Haie gehören zu den grĂ¶ĂŸten und furchteinflĂ¶ĂŸendsten Fischen auf unserem Planeten. Angesichts der Tatsache, dass diese, hervorragende JĂ€ger sind und es schon den ein oder anderen tödlichen Zwischenfall gab, kann man das durchaus nachvollziehen. Doch sind Haie wirklich so gefĂ€hrlich oder neigen wir hier eher zu einer Übertreibung? Das ist natĂŒrlich eine durchaus berechtigte Frage. Was allerdings Wenige erst gar nicht in ErwĂ€gung ziehen, ist zu fragen, wie gefĂ€hrlich eigentlich Menschen fĂŒr den Hai sind. Wir möchten uns mit beiden Blickwinkeln beschĂ€ftigen und Ihnen zeigen, was es damit so auf sich hat. Viel Spaß beim Lesen!

 

Wie gefĂ€hrlich sind Haie fĂŒr den Menschen?

Sollte man von einem Hai angegriffen werden, kann das durchaus tödlich enden. Schließlich können diese mit ihren scharfen ZĂ€hnen schwere Wunden verursachen. Auch das Abtrennen von Gliedmaßen, ist prinzipiell möglich. Das heißt allerdings keineswegs, dass man sich außerordentlich ĂŒber Haie fĂŒrchten muss. Wenn man nĂ€mlich die Statistiken anschaut, so sind Haiangriffe doch sehr selten. Weltweit kommt es jĂ€hrlich im Schnitt zu etwa 50-75 HaiunfĂ€llen. Die hiervon betroffenen Menschen sterben oder erleiden oftmals Verletzungen, welche nicht selten das weitere Leben erheblich einschrĂ€nken.

Tödliche UnfĂ€lle mit KĂŒchengerĂ€ten und KĂŒhen sind aber wesentlich hĂ€ufiger. Diese werden allerdings erst gar nicht als potentielle Gefahr betrachtet. Die meisten Haiarten sind fĂŒr den Menschen nicht einmal gefĂ€hrlich. Nur einige wenige Arten, wie es beispielsweise bei dem Weißen Hai der Fall ist, stellen eine reelle Gefahr fĂŒr den Menschen dar. Menschen zĂ€hlen allerdings nicht zu den Beutetieren von Haien, weswegen diese in der Regel auf einen Angriff verzichten werden. Die meisten UnfĂ€lle kommen meist dadurch zustande, dass der Mensch sich unsachgemĂ€ĂŸ verhĂ€lt oder mit einem Beutetier verwechselt wird.

Wie gefĂ€hrlich sind Menschen fĂŒr Haie?

Der Mensch ist zweifelsohne der grĂ¶ĂŸte Feind von Haien. Durch systematische Bejagung, stehen mittlerweile bereits 70 Haiarten auf der Roten Liste der IUCN. Da jĂ€hrlich viele Millionen Haie durch Menschenhand getötet werden, ist es durchaus denkbar, dass viele Arten in nĂ€herer Zukunft ausgestorben sein werden. Doch nicht nur JĂ€gern, sondern auch Fischern fallen viele Haie zum Opfer. Diese verfangen sich dabei in den Fischernetzen. WĂ€hrend die einigen Haie, welche diese Konfrontation ĂŒberlebten, meist als lĂ€stiger Beifang wieder ĂŒber Bord geworfen wurden, so ist das heutzutage kaum noch der Fall. Vielmehr versucht man Haie als Lebensmittel zu verwerten.

Den meisten Menschen ist dabei gar nicht bewusst, wie viele Haiprodukte tatsĂ€chlich auf dem Markt kursieren. Das liegt daran, dass diese unter Namen vertrieben werden, welche einen meist gar nicht denken lassen, dass es sich hierbei ĂŒberhaupt um Hai handeln könnte. Eine beschönigende Bezeichnung, wĂ€re beispielsweise der Kalbsfisch oder Seestör. Doch nicht nur wegen ihres Fleisches werden Haie bejagt. Auch aufgrund der Tatsache, dass man diesen zu medizinischen Zwecken nutzen möchte. So erhofft man sich beispielsweise eine heilende Wirkung durch die Knochen oder Organe von Haien. Eine solche ist aber sehr unwahrscheinlich.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Beitrag gezeigt hat, dass Menschen fĂŒr Haie wesentlich gefĂ€hrlicher sind, als Haie fĂŒr den Menschen. Gewissermaßen sind wir also die eigentlichen JĂ€ger. Anstatt sich also ĂŒbermĂ€ĂŸige Gedanken ĂŒber einen möglichen Haiangriff zu machen, sollte man sich lieber fĂŒr den Schutz dieser Tiere einsetzen. Es handelt sich hierbei nĂ€mlich um sehr faszinierende Geschöpfe, die komplett ĂŒberbejagt werden. Dabei interessiert es viele JĂ€ger und Fischer auch gar nicht, ob es sich um eine bedrohte Haiart handelt. Wir dachten, dass dieser Beitrag wichtig ist und haben uns daher entschieden, diesen fĂŒr Sie zu veröffentlichen. Sollte der Beitrag Ihnen gefallen haben, wĂŒrden wir uns sehr ĂŒber eine RĂŒckmeldung freuen. An dieser Stelle möchten wir uns allerdings von Ihnen verabschieden. Vielen Dank fĂŒr Ihr Interesse und bis zu unserem nĂ€chsten Artikel.

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