Die Wärmflasche – ein treuer Helfer in der Not

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Frau hält Wärmflasche

Es gibt Situationen in denen man sich einen Freund herbeisehnt, weil man sich unwohl fühlt. Man kann nicht einschlafen, hat Magenschmerzen oder es ist schlicht und einfach zu kalt. Diese und noch viele weitere Beschwerden, können wunderbar mit einer Wärmflasche gelöst werden. Denn auch eine Wärmflasche kann die Rolle eines Freundes einnehmen. Sie ist nämlich ein treuer Helfer in der Not und bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Schon allein wegen dem wohligen, warmen Gefühl, welches Sie uns ohne Widerworte vermitteln. Doch schauen wir uns Wärmflaschen mal ein wenig genauer an.

 

Was es mit der Wärmflasche auf sich hat

Wärmflaschen bestehen in den meisten Fällen aus PVC oder anderen flexiblen und hitzebeständigen Kunststoffen. Aber auch Wärmflaschen aus Stoff oder Wolle sind erhältlich. Ursprünglich gab es sogar Wärmflaschen aus Metall. Entsprechende Modelle sind aber kaum noch gebräuchlich und werden nur noch selten verkauft. Da diese erst überzogen werden mussten, damit man sich keine schmerzhaften Verbrennungen zuzieht, ist das allerdings kaum verwunderlich. Bei einer Wärmflasche handelt es sich gewissermaßen um ein Behältnis, welches verschließbar ist und mit Wasser aufgefüllt werden kann. Die Farben, Formen und Maße spielen dabei nicht zwingend eine Rolle. Es gibt hier eine Vielzahl an Variationen. Besonders häufig ist allerdings die klassische viereckige Form. Weit verbreitete Farben sind rot und blau. Durchschnittlich betragen die Maße etwa 30 x 20 Zentimeter. Das ist in vielen Fällen auch optimal. Wärmflaschen werden meist mit heißem oder gar kochendem Wasser befüllt. Letzteres wird allerdings nicht empfohlen.

Einsatzgebiete der Wärmflasche

Wärmflaschen können vielseitig eingesetzt werden. Man kann sie beispielsweise dazu verwenden, um sein Bett vorzuwärmen. Diese Methode war gerade in früherer Zeit sehr gebräuchlich und war so ziemlich das einzige Einsatzgebiet, wofür der Prototyp unserer heutigen Wärmflasche genutzt wurde. Dabei handelte es sich nämlich um einen in ein Tuch gewickelten heißen Stein. Da sich die heutigen Wärmflaschen allerdings sehr von einem heißen Stein unterscheiden, gibt es infolgedessen auch zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten. Man kann sie beispielsweise zum Aufwärmen des eigenen Körpers nutzen. Gerade zur kalten Winterzeit, ist das natürlich überaus erfreulich. Allerdings können Wärmflaschen auch gezielt zum Lindern oder Beseitigen von Beschwerden verwendet werden. Gerade bei Verspannungen und Bauchschmerzen, ist die Wärmflasche ein treuer Begleiter. Hier kann diese sogar wesentlich bessere Erfolge erzielen, als es mit manch einem Medikament möglich gewesen wäre. Ganz zu schweigen von dem sehr angenehmen Gefühl, dass durch eine Wärmflasche vermittelt wird. Dieses eignet sich auch wunderbar zum Wärmen der eigenen Füße.

Richtige Anwendung der Wärmflasche

Es gibt tatsächlich einige Dinge, die beim Nutzen einer Wärmflasche beachtet werden sollten. Besonders wichtig ist dabei, dass man kein kochendes Wasser nimmt. Heißes Wasser ist bereits vollkommen ausreichend und minimiert zudem mögliche Risiken. Bei kochendem Wasser kann es nämlich mitunter passieren, dass dieses aus der Wärmflasche heraussprudelt. Sollte Das der Fall sein, kann man sich schlimme Verbrühungen zuziehen. Meist ist es dann unausweichlich, dass meinen Arzt oder ein Krankenhaus aufsucht. Damit hätte die Wärmflasche ihren Zweck verfehlt und man musste enorme Schmerzen erleiden. Ganz zu schweigen von bleibenden Schäden, die grundsätzlich nie ganz ausgeschlossen werden können.

Außerdem sollte man stets prüfen, dass die Wärmflasche dicht ist. Unabhängig von der Temperatur des Wassers, ist das zu jedem Zeitpunkt empfehlenswert. Schließlich möchten Sie ja nicht, dass sich Wasser auf Ihr ganzes Bett verteilt. Selbst dann nicht, wenn es sich hierbei bloß um lauwarmes Wasser handeln sollte. Bedenken Sie außerdem, dass die Wärmflasche anfangs sehr heiß ist. Deshalb sollten Sie diese nicht direkt auf der Haut auflegen. Umwickeln Sie sie also anfangs mit einem Tuch oder Kleidungsfetzen. Nach einigen Minuten können Sie die Wärmflasche dann aus Ihrer Umwicklung befreien und direkt auflegen. Bei Säuglingen ist übrigens besondere Vorsicht geboten. Wenn man hier eine Wärmflasche verwenden möchte, so sollte man höchstens auf warmes Leitungswasser zurückgreifen. Ein direkter Hautkontakt muss dabei um jeden Fall vermieden werden. Denn dieser kann bei Babys schwere Verbrennungen verursachen. Besonders aufgrund der Tatsache, dass diese die Wärmfalsche nicht einfach weglegen können, sondern ihr schutzlos ausgeliefert sind. Umwickeln Sie die Wärmflasche also ausgesprochen gut und fest. Alternativ können Sie auch Wärmflaschen verwenden, die ausschließlich für Babys und Kinder produziert wurden. Diese Modelle kann man nämlich sicher in einem Plüschtier verstauen, welches im Kauf mit enthalten ist.

Sollten Sie unseren Artikel aufmerksam gelesen haben, so dürften Sie nun einiges mehr über Wärmflaschen wissen. Diese sind zweifelsohne eine Bereicherung für unser Leben. Man kann Sie nämlich nicht nur als bloße Wärmequelle nutzen, sondern auch bei gesundheitlichen Beschwerden. Dennoch sollten die nötigen Sicherheitsvorkehrungen unbedingt beachtet werden, damit man sich keine schlimmen Verbrühungen zuzieht. Besonders für Babys und Kleinkinder besteht natürlich eine enorme Gefahr. Wenn man sich allerdings an alles hält, braucht man keine Sorge zu tragen und kann die positiven Effekte der Wärmflasche vollauf genießen. Wir freuen uns, dass Sie unseren Beitrag gelesen haben und verabschieden uns herzlichst von Ihnen. Vielen Dank für Ihr Interesse und bis bald!

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