Gefahren in Thailand – mit diesen Tieren ist nicht zu spaßen

0
3468

Wilder Tiger mit geöffnetem Maul

Thailand gehört zu den beliebtesten Reisezielen in SĂŒdostasien. Einer der GrĂŒnde hierfĂŒr ist auch, dass Thailand ein sehr sicheres Land ist und Touristen sich eigentlich nicht vor viel fĂŒrchten mĂŒssen. Einige Gefahren gibt es in Thailand aber dennoch. Wir möchten Ihnen zeigen, welche gefĂ€hrlichen Tiere Sie in Thailand erwarten und wie Sie sich am besten schĂŒtzen können. FĂŒr mehr Infos können sich beim AuswĂ€rtigen Amt informieren oder einen Kommentar hinterlassen. Wenn Sie planen nach Thailand zu reisen, können wir Ihnen weitere Informationen zukommen lassen. Dadurch bleiben Sie auf dem neuesten Stand und wissen, was es zu beachten gilt.

Gefahr durch wilde Tiere

VorfĂ€lle mit wilden Tieren kommen zwar nicht sehr hĂ€ufig vor, jedoch heißt das nicht, dass es in Thailand keine gefĂ€hrlichen Tiere gibt. Thailand beheimatet viele gefĂ€hrliche Tierarten, wovon einige sogar Menschen bedrohlich werden können. Wir möchten hier etwas nĂ€her auf einige dieser Tiere eingehen, damit Sie einen besseren Einblick in die Fauna Thailands bekommen. Dabei schauen wir uns vor allem gefĂ€hrliche und teils auch giftige Tiere an. Bei einigen davon mĂŒssen Sie sehr vorsichtig sein, da im schlimmsten Fall sogar Lebensgefahr drohen kann. Diese Tiere könnten Ihnen in Ihrem Thailandurlaub gefĂ€hrlich werden:

Tropische Meerestiere: Bestimmungsbuch f. Taucher u. Schnorchler – Rotes Meer, Seychellen, Komoren, Mauritius, Malediven, Thailand

Giftige Schlangen in Thailand

Eine durch den Sand schlÀngelnde Kobra

In Thailand sind einige giftige Schlangen beheimatet. Einige davon sind sehr giftig und können im Falle eines Bisses lebensbedrohliche Ausmaße haben. Dennoch stufen wir die Schlangengefahr in Thailand als nicht allzu hoch ein. Begegnungen sind selten und Attacken lassen sich in der Regel vermeiden, wenn man sich im Falle einer Entdeckung distanziert. Normalerweise werden Schlangen dem Menschen aus dem Weg gehen. Sollte es dennoch zu einem Biss kommen, ist es wichtig sich die Schlange zu merken und unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe zu holen. Im Falle eines Giftschlangenbisses muss schnellstmöglich ein Gegengift verabreicht werden. Jedoch ist zuvor noch ein Check der VertrĂ€glichkeit des Patienten notwendig. Abwehrreaktionen gegen ein Gegengift könnten die Situation nĂ€mlich verschlimmern. Bisse von Königskobras und einigen weiteren Giftschlangen sind extrem gefĂ€hrlich.  Besonders tĂŒckisch ist die Speikobra, die ihr Gift aus einer lĂ€ngeren Distanz verspritzen kann. Dabei besteht unter anderem die Gefahr eines Erblindens. VorfĂ€lle sind jedoch extrem selten. Im Notfall muss jedoch schnell gehandelt werden.

GefÀhrliche Meereslebewesen in Thailand

Wilder Bullenhai im Wasser

Gerade im Meer gibt es einige Tiere, die in Thailand gefĂ€hrlich werden können. Haiangriffe können jedoch so gut wie ausgeschlossen werden. Die Tiere bleiben selbst Tauchern oft verborgen. Meistens trifft man nur kleinere Arten von Haien an, die dem Menschen nicht gefĂ€hrlich werden können. Eine Besonderheit ist der Walhai, der jedoch als Vegetarier im Grunde keine Gefahr fĂŒr Menschen darstellt. Vielmehr sollte auf kleinere Lebewesen geachtet werden. Darunter DrĂŒckerfische, Quallen und Kegelschnecken. Besonders letztere sind eine ernstzunehmende Gefahr. Kegelschnecken sind extrem giftig und können kleine Pfeile auf Bedrohungen abfeuern. Bei einigen Arten kann dabei innerhalb von wenigen Minuten der Tod eintreffen. Wie auch bei anderen Meereslebewesen gilt hier – auf keinen Fall anfassen! Bei DrĂŒckerfischen empfiehlt es sich rechtzeitig das Revier der Tiere zu verlassen. Außerhalb der Brutzeit besteht ohnehin Gefahr. Dennoch ist Thailand ein tolles Bade- und Tauchziel. VorfĂ€lle mit Meereslebewesen sind selten. Gelegentlich kommen sie jedoch vor.

Supertiere: Die 100 grĂ¶ĂŸten, schnellsten, gefĂ€hrlichsten Tiere der Welt

GefÀhrliche Landraubtiere in Thailand

Ein schwarzer Panther, der die ZĂ€hne zeigt

Vor grĂ¶ĂŸeren Landraubtieren brauchen Sie sich in Thailand eigentlich kaum zu fĂŒrchten. Krokodile sind sehr selten und kommen kaum noch vor. Dasselbe gilt fĂŒr die beiden Riesen Tiger und Elefant, wovon in freier Wildbahn nur noch wenige Exemplare anzutreffen sind. Eine Konfrontation mit besagten Tieren ist zwar theoretisch möglich, jedoch sehr unwahrscheinlich. Dasselbe gilt fĂŒr die berĂŒchtigten schwarzen Panther. Eines dieser seltenen Tiere zu sehen, dĂŒrfte eher eine Bereicherung darstellen, als in einem Desaster enden. Jedoch dĂŒrfen Sie die Tiere auf keinen Fall unterschĂ€tzen. TodesfĂ€lle durch Krokodile und Tiger sind nichts Ungewöhnliches. Auch mit den pflanzenfressenden DickhĂ€utern ist nicht zu spaßen. Bei Waranen und andere grĂ¶ĂŸeren Tieren empfiehlt es sich zwar aufzupassen, diese sind jedoch bei richtigem Verhalten ungefĂ€hrlich. Angriffe durch Landraubtiere sind selten. Eine Ausnahme bilden Straßenhunde. Es gibt bereits zahlreiche Touristen, die in Thailand Opfer von Hundebissen wurden und infolgedessen eine Tollwutprophylaxe durchfĂŒhren mussten. Im Bissfall ist das Aufsuchen eines Arztes wichtig!

GefĂ€hrliche Spinnen(tiere), HundertfĂŒĂŸer und Insekten in Thailand

Ein ausgewachsener Skolopender (HundertfĂŒĂŸer)

In Thailand erwarten Sie viele große Spinnen. Wirklich Sorgen machen brauchen Sie sich deswegen jedoch nicht. Die hier beheimateten Arten sind nicht lebensgefĂ€hrlich. Zwar sind Spinnenbisse sehr schmerzhaft, die StĂ€rke des Gifts ist jedoch in etwa mit dem von Bienen und Wespen vergleichbar. Lassen Sie sich von der schieren GrĂ¶ĂŸe also nicht verunsichern. Dennoch empfiehlt es sich die Spinnen aus dem Schlafzimmer zu entfernen. Zumindest dann, wenn es sich um eine Riesenspinnenart handeln sollte. Eine akute Bedrohung geht von Spinnen jedoch nicht. Lediglich Kinder und kranke Menschen, sollten im Falle eines Spinnenbisses vorsichtig sein. In solchen FĂ€llen ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar. Im Normalfall mĂŒssen Sie sich jedoch selbst bei einem Biss keine großen Sorgen machen.

Anders sieht es mit den Skolopendern aus. Die HundertfĂŒĂŸer kommen in Thailand recht hĂ€ufig vor und können bis zu 20 Zentimeter groß werden. Das Gift ist extrem schmerzhaft und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Schmerzen einige Zeit lang andauern werden. Skolopender lauern in Ritzen und sind fĂŒr Menschen mit Herzproblemen gefĂ€hrlich. Weitere Risikogruppen sind unter anderem Kinder und Übergewichtige. Skolopender lauern in Ritzen und mögen es gerne feucht. Die Tiere können also auch im Laub lauern. Eine weitere Gefahr bilden kontinuierliche RegenfĂ€lle, bei denen die recht flinken Tiere in HĂ€usern auftauchen können. In solchen FĂ€llen gilt es das Tier unverzĂŒglich zu entfernen, ohne dieses dabei direkt anzufassen. Die Schmerzen sind wirklich qualvoll! Ansonsten gibt es noch eine Vielzahl an Insekten. Viele davon sind zwar vielleicht etwas lĂ€stig oder eklig, jedoch geht keine grĂ¶ĂŸere Gefahr von ihnen aus. Eine Ausnahme bildet hier die berĂŒchtigte Anopheles-MĂŒcke. Diese ist der Übertrager von Malaria und eines der weltweit gefĂ€hrlichsten Tiere.

Anopheles MĂŒcke auf der Haut

Diese MĂŒcke und einige andere Arten gelten als Verbreiter der Tropenkrankheiten. Diese sind besonders fĂŒr Kinder gefĂ€hrlich, fordern jedoch auch unter Erwachsenen Todesopfer. Mit einer guten Ă€rztlichen Behandlung sind Krankheiten wie Dengue-Fieber und Malaria jedoch nicht mit einer hohen Todesrate verbunden. Die medizinische Versorgung in Thailand ist gut, weswegen Sie sich im Ernstfall auf professionelle Ă€rztliche Hilfe verlassen können. Aus diesem Grund empfiehlt sich zur Absicherung eine Krankenversicherung. Auch Menschen, die in Thailand leben, sollten eine entsprechende Versicherung in ErwĂ€gung ziehen. FĂŒr gewöhnliche Urlauber reicht jedoch eine klassische und gĂŒnstige Reiseversicherung aus. MĂŒcken fordern durch das Übertragen von Krankheiten jĂ€hrlich tausende Todesopfer. Den so ziemlich besten Schutz erhalten Sie ĂŒbrigens von hochwertigem und verlĂ€sslichem MĂŒckenspray. Dessen Einsatz kann gefĂ€hrliche MĂŒckenarten weitgehend fernhalten und das Risiko somit senken.

Vergessen sollten Sie natĂŒrlich auch nicht Skorpione. Diese gehören zu den Spinnentieren und sind in Thailand ĂŒberall beheimatet. Der Stich ist mit einem Wespenstich vergleichbar. Die meisten Menschen dĂŒrften also schnell wieder genesen. Daher ist die Gefahr von Skorpionen nicht als hoch einzustufen. Nur Risikogruppen sollten vorsichtig sein. Ein Arztbesuch kann auch hier nicht schaden ist aber oft nicht notwendig. Es lohnt sich die Symptome zu beobachten. Skorpione können unter UmstĂ€nden auch in HĂ€usern auftreten. In diesen FĂ€llen empfiehlt es sich die Skorpione zu entfernen, ohne sich stechen zu lassen.

Übertragung von Krankheiten durch Affenbisse

Affe mit aufgerissenem Maul

Die Affen in Thailand sind an sich nicht gefĂ€hrlich, da sie gegenĂŒber Menschen meist nicht aggressiv sind. Selbst in der Affenstadt gibt es eigentlich kaum AngriffsfĂ€lle. Jedoch mĂŒssen Sie aufpassen, dass Ihre Sachen nicht gestohlen werden. Ein Affe kann blitzschnell verschwinden. Außerdem mĂŒssen Sie im Falle eines Bisses umgehend einen Arzt aufsuchen. Affen können ebenso wie Hunde Krankheiten ĂŒbertragen. Diese können im schlimmsten Fall tödlich enden. Das Aufsuchen eines Arztes ist daher unumgĂ€nglich. Außerdem sollten Sie aufpassen und die Affen auf gar keinen Fall reizen. In grĂ¶ĂŸeren Gruppen können selbst kleinere Affen potentiell gefĂ€hrlich sein. Wenn Sie sich richtig verhalten ist ein Angriff jedoch nahezu auszuschließen. Affen zu beobachten macht wirklich Spaß und ist ein tolles Erlebnis fĂŒr die ganze Familie.

Welchem dieser wilden Tiere wĂŒrden Sie in Ihrem Urlaub am wenigsten begegnen wollen?

Abstimmungsergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

Es gibt in Thailand einige gefĂ€hrliche Tiere. Jedoch ist es eher unwahrscheinlich, dass man diesen in freier Wildbahn ĂŒberhaupt begegnen wird. Einige können auch im Haus auftreten, allerdings besteht in der Regel keine tödliche Gefahr. Bei potentiell giftigen Tieren ist Ă€rztliche Hilfe unabdingbar. Vergiftungen können unter UmstĂ€nden lebensgefĂ€hrlich sein. Hinzukommt die Gefahr von tollwĂŒtigen Hunden. In Hotels sind VorfĂ€lle mit Tieren nicht zu erwarten. Auf der Straße oder im Dschungel sollte man die Augen offenhalten. Da in Thailand eine enorme Artenvielfalt herrscht, werden Sie wĂ€hrend Ihres Urlaubes so oder so zahlreiche Tiere sehen. Viele davon sind jedoch einfach nur ein tolles Erlebnis und absolut ungefĂ€hrlich.

Bildnachweise:
© Uryadnikov Sergey
© cbasting
© Tatjana
© Pascale Gueret
© StefanKunze
© suti

 

 

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here